Buchpatenschaft für den Monat April

Johann Sebastian Bachs Choräle passen immer gut zu hohen christlichen Feiertagen. Daher haben wir als Patenschaft für den Monat April eine Partiturabschrift aus der Musikabteilung ausgesucht.

Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Sammelhandschrift mit Choralbearbeitungen (BWV 672-675, 677 u. 679) und Duetten (BWV 802-805) aus der Klavierübung 3. Teil. Abschrift von Gottfried Heinrich Moering (1747-1825). Bibliothekssignatur: Mus.ms. Bach P 566.

Bach, Johann Sebastian (1685-1750):
Sammelhandschrift mit Choralbearbeitungen (BWV 672-675, 677 u. 679) und Duetten (BWV 802-805) aus der Klavierübung 3. Teil.
Abschrift von Gottfried Heinrich Moering (1747-1825)

36 S., Kartonumschlag mit handgefertigtem Buntpapier.

Das Manuskript vereinigt Abschriften des größten Teils der Choralbearbeitungen sowie der vier Duette aus dem 3. Teil der Clavier Übung, die Bach 1739 in Nürnberg im Druck herausgab. Es stammt aus dem Besitz des Bach-Schülers Johann Philipp Kirnberger (1721-1783), der in Berlin als Lehrer und musikalischer Berater der preußischen Prinzessin Anna Amalia (1723 – 1787), der jüngsten Schwester Friedrichs II., wirkte. Der Schreiber Gottfried Heinrich Moering (1747-1825) war ein Schüler Kirnbergers.

Restaurierungsbedarf: Trocken reinigen, Risse schließen, fliegendes Papier einfügen, Umschlag ablösen, neu umheften, Bezugspapier stabiblisieren, Kanten und Ecken sichern und festigen, Schutzverpackung

Kalkulierte Kosten: 330 €

 

 

 

 

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Partiturabschrift  restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Marcel Beyer – Buchpremiere von „Das blindgeweinte Jahrhundert“ am 3. April um 18 Uhr

Buchpremiere: Das blindgeweinte Jahrhundert von Marcel Beyer, Büchner-Preisträger 2016

Lesung mit Marcel Beyer
Einführung: Barbara Schneider-Kempf, Thomas Sparr
Moderation: Jens Bisky

Montag, 3. April 2017
18 Uhr, Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, um Anmeldung wird unter freunde@sbb.spk-Berlin.de gebeten

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag

 

Cover von Marcel Beyer „Das blindgeweinte Jahrhundert“ Suhrkamp Verlag 2017

Ist Literatur nach dem 20. Jahrhundert, in dem der Tod ein Meister aus Deutschland geworden ist, noch möglich? Welcher Verfahren hat sich solche Literatur zu bedienen? Diese Fragen verfolgt Marcel Beyer, Georg-Büchner-Preisträger des Jahres 2016, in seinen poetischen Untersuchungen, und er hat eine ebenso knappe wie weitreichende Antwort parat: durch Detailarbeit am Material der Realität wie der Literatur.

Seine poetische Bilanz ist weit entfernt von jeder Regelpoetik oder den Creative-Writing-Ratschlägen: Eine Literatur ohne Reflexion auf deren Entstehung und zeitgenössische Tendenzen ist nicht zu haben. Für seine Leser ermutigend: Dieser Autor beherrscht solche Forderungen der Vergangenheit und der Jetztzeit mit Nachdruck und dem notwendigen Spiel.

Marcel Beyer, geboren 1965, studierte Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise; bis 1996 lebte Marcel Beyer in Köln, seitdem ist er in Dresden ansässig.

Buchpatenschaft für den Monat März

Einen seltenen Band französischer Lyrik aus dem 19. Jahrhundert  – Gedichte von Paul Verlaine – haben wir für die Buchpatenschaft zum Frühlingsbeginn ausgesucht.

Verlaine, Paul (1844-1896): Frauen : mit vier bisher unveröffentlichen Gedichten aus dem Manuskript / vollst. freie dt. Umdichtung von Ferdinand Rodenstein. Privatdruck – Leipzig, 1921. Bibliothekssignatur: 19 ZZ 13440.

 

Verlaine, Paul (1844-1896): Frauen
mit vier bisher unveröffentlichen Gedichten aus dem Manuskript / vollständig freie deutsche Umdichtung von Ferdinand Rodenstein.
Privatdruck – Leipzig : Internationaler Zentralverband der Bibliophilen, 1921. – 64 S.

Dieses Werk wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren nur für wissenschaftliche Interessenten aus dem Mitgliederkreis des Internationalen Zentralverbandes der Bibliophilen hergestellt.  Die Exemplare wurden in der Presse nummeriert, mit dem Verbandsstempel versehen und vom Vorsitzenden eigenhändig signiert. Das vorliegende Exemplar ist nicht nummeriert, ohne Verbandsstempel und nicht signiert.

 

Restaurierungsbedarf: Trocken reinigen, Risse schließen, neu heften, neuer Einband im Stil der Zeit
kalkulierte Kosten: 270 €

 

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieser Gedichtband restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Wolf Biermann – Lesung aus der Autobiographie und Gespräch am 1. März um 18 Uhr

„Warte nicht auf bessre Zeiten!“

Lesung mit Burghart Klaußner
Wolf Biermann und André Schmitz im Gespräch
Einführung: Barbara Schneider-Kempf und André Schmitz

Mittwoch 1. März 2017
18 Uhr, Otto-Braun-Saal, Haus Potsdamer Str. 33
Eintritt frei, um Anmeldung unter freunde@sbb.spk-berlin.de wird gebeten

Genehmigung des Ullstein Verlages für Porpyläen liegt vor.

Cover von Wolf Biermann: „Warte nicht auf bessre Zeiten!“ Propyläen

Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei Wolf Biermann. Ein Leben zwischen West und Ost, ein Widerspruchsgeist zwischen allen Fronten. Geboren 1936 in Hamburg ging er mit sechzehn Jahren in die DDR, die er für das bessere Deutschland hielt. Hanns Eisler ermutigte ihn, Lieder zu schreiben, bei Helene Weigel assistierte er am Berliner Ensemble. Dann fiel er in Ungnade, erhielt Auftritts- und Publikationsverbot. Die Stasi observierte ihn rund um die Uhr, während er im Westen gefeiert und geehrt wurde. Seit den 1960-er Jahren ist er einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher und Lyriker. Die Proteste gegen seine Ausbürgerung 1976 gelten als Anfang vom Ende der DDR.

Eindringlich erzählt Biermann vom Vater, der als Jude und Kommunist in Auschwitz ermordet wurde, von der Mutter, die ihn aus dem Hamburger Bombeninferno rettete, vom väterlichen Freund Robert Havemann, mit dem er das Los des Geächteten teilte. Er berichtet von der absurden Welt der DDR-Diktatur, aber auch von ihren täglichen Dramen menschlicher Widerständigkeit. Und er erzählt die Geschichten seiner in den Westen geschmuggelten, im Osten heimlich kursierenden Lieder. Bei aller Heftigkeit des Erlebten lesen sich Biermanns Erinnerungen wie ein Schelmenroman. Wolf Biermann lebt heute mit seiner Frau, der Sängerin Pamela Biermann, in Hamburg.

Genehmigung zur Verwendung K:\ZWR\Bildrechte\Freunde

Burghart Klaußner -© Max Parovsky

 

Burghart Klaußner: geboren 1949 in Berlin, Schauspieler u.a. in Berlin, Hamburg, Zürich, Dresden und zur Zeit in Düsseldorf auf der Bühne, im Film zuletzt in „Der Staat gegen Fritz Bauer“ und in „Terror – Ihr Urteil“. Als Theaterregisseur gab er 2006 sein Debüt; Hörbuchsprecher für Romane z.B. von Daniel Kehlmann und Botho Strauß. Als Sänger mit seinem Programm „Zum Klaußner“ seit 2010 unterwegs. Burghart Klaußner wurde mit zahlreichen Preisen geehrt.

 

 

Eine Veranstaltung der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Eröffnung der Reformations-Ausstellung durch Kardinal Lehmann

Vor wenigen Tagen, am 2. Februar 2017, eröffnete Karl Kardinal Lehmann während des Neujahrsempfangs, den die Staatsbibliothek zu Berlin und die Freunde der Staatsbibliothek e.V. ausrichteten, die Ausstellung „Bibel – Thesen – Propaganda“. Zuvor führten Barbara Schneider-Kempf, die Generaldirektorin der Bibliothek, und André Schmitz, der Vorsitzende der Freunde der Bibliothek, Kardinal Lehmann durch die Ausstellung. Die Kuratorin, Michaela Scheibe, sie ist zugleich die stellvertretende Leiterin der Abteilung Historische Drucke, erläuterte in einem engen Dialog mit dem Kardinal besondere Objekte der Ausstellung, darunter einige Propaganda-Flugblätter sowie die Besonderheiten der drei Drucke der 95 Thesen.

Gerd Appenzeller, früher Herausgeber von Der Tagesspiegel und heute Kolumnist der Zeitung schreibt regelmäßig u. a. über das Berliner Stadtgeschehen, und so gab er am Samstag, 4. Februar 2017, seinen Lesern in der Rubrik STADTMENSCHEN mit der Überschrift Der Kardinal und das Lutherjahr diesen Bericht:

„So viele Anmeldungen zu einem Neujahrsempfang hatten wir noch nie“, strahlte Barbara Schneider-Kempf bei ihrer Begrüßung im rappelvollen Otto- Braun-Saal der Staatsbibliothek. Aber nun ist auch nicht jedes Jahr 500-jähriges Reformationsjubiläum, nur einmal eine glanzvolle Ausstellung aus diesem Anlass, und vor allem dieser Redner als Gast der Generaldirektorin: Karl Kardinal Lehmann, der emeritierte Bischof von Mainz, der mehr als zwei Jahrzehnte lang Vorsitzender der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz war. Keiner hat sich wie er gerade auch um den Dialog der Konfessionen verdient gemacht, und wenn der 80-Jährige einen Vortrag zum Thema „Warum und wie können Katholiken das 500-jährige Reformationsgedenken 2017 mitbegehen?“ ankündigt, dann kommen eben 500 Menschen, ihn zu hören. Unter ihnen Hermann Parzinger, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Eberhard Diepgen und der frühere HU-Präsident, der Theologe Christoph Markschies.

Schon die Formulierung impliziert doch die Zustimmung – ja, Katholiken können dieses Ereignisses nicht nur gedenken, sie können die Erinnerungen daran teilen. Wie schon Barbara Schneider-Kempf richtete auch André Schmitz, der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Staatsbibliothek, den Blick auf die besondere Bedeutung der Luther-Memorabilien im Besitz der größten wissenschaftlichen Bibliothek Deutschlands. Bereits 1595, erinnerte Schneider-Kempf, hatten Luthers Enkel die Reste des theologisch-literarischen Nachlasses Joachim Friedrich von Brandenburg verkauft. Zwar seien bis heute die Lutherdokumente des Hauses zahlreich und von höchster Qualität – aber ein Großteil der historischen Luthersammlung gilt seit ihrer Auslagerung im Krieg als verschollen.

Kardinal Lehmann rief ins Gedächtnis, dass im Streit zwischen Katholiken und Lutheranern das Wort „Ketzer“ die Tiefe des Grabens charakterisiert habe. 400 Jahre später aber sei beim Zweiten Vatikanischen Konzil der Geist Luthers unsichtbar immer wieder präsent gewesen. Und heute? Dies war Lehmanns Schlusssatz: „Christentum und Kirche werden… in allen Epochen den Weg gehen, der ihnen aufgetragen ist. Dazu gehört auch der gemeinsame Weg der noch nicht vereinten, aber einander näher gekommenen Christen.“ Langer Beifall.

Buchpatenschaft für den Monat Januar

Ein neues Jahr – ein Aufbruch, ein Anfang, eine Reise. Daher haben wir für die als Buchpatenschaft für den ersten Monat des neuen Jahres eine Landkarte ausgesucht.

Witzleben, Ferdinand von:  Karte des Soldiner Kreises : Regbz. Frankfurth.
Berlin 1838
Lithographie

Im 18. und 19. Jahrhundert war die amtliche Kartographie Preußens, besonders unter Friedrich dem Großen, durch die Militärkartographie dominiert. Später diente sie zunehmend auch landesplanerischen Zwecken. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden vermehrt Forderungen nach geeigneten Kartengrundlagen für die Gesetzgebung laut. Geodätische Grundlagenarbeiten, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und rein praktischen Bedürfnissen basierten, verbesserten die Datenlage, wobei die Karten weiterhin vorrangig dienstlich gebraucht wurden und der Geheimhaltung unterlagen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das staatliche preußische Kartenwesen reformiert. Verwaltungs-zusammenführungen und eine konzeptionelle Neuausrichtung vereinfachten die anstehenden Arbeiten. Der Königlich Preußische Generalstab übernahm die Aufgaben des amtlichen Karten- und Vermessungswesens, sowie die Ausbildung der Ingenieure.

In dieser Tradition steht die vorliegende „Karte des Soldiner Kreises, Regierungsbezirk Frankfurth“ die 1834 fertiggestellt worden war und 1838 in Berlin, im „Atlas des Regierungsbezirks Frankfurth“ als Karte 13 erschien.
Geschaffen hatte das Blatt Ferdinand August von Witzleben, ein preußischer Militärkartograph, der im Generalstab im Rang eines Hauptmanns diente.

Die sonst schwarz-weiß gehaltene Lithographie im Maßstab 1:200.000 weist lediglich unterschiedlich kolorierte Grenzen zu den benachbarten Kreisen auf. Wir haben es hier mit dem Typ einer sogenannten INSELKARTE zu tun, die ein einzelnes Territorium ohne seine Umgebung zeigt. In der rechten unteren Ecke des Kartenblattes findet sich ein Feld mit Zeichenerklärungen für Siedlung, Vegetation und Verkehrswege.
Das ehemalige Gebiet des Soldiner Kreises gehört heute im Wesentlichen zum Powiat Myśliborski in der Woiwodschaft Westpommern in Polen.

In der Kartenabteilung wird das Blatt unter der Signatur Kart. N 6477 <b> in der Altbestandgruppe „Preussen – Brandenburg“ aufbewahrt.

Restaurierungsbedarf: Risse schließen, Kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 130 €

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Witzleben, Ferdinand von: Karte des Soldiner Kreises : Regbz. Frankfurth. – Berlin 1838

 

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Karikatur restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Buchpatenschaft für den Monat Dezember

Kein anderes Fest im Jahreskalender ist so eng mit Erinnerungen und mit Kindheit verbunden wie Weihnachten. Da liegt es nahe, dass wir für die Buchpatenschaft im Dezember ein Kinderbuch ausgewählt haben – ein Märchenbuch von Wilhelm Hauff.

Wilhelm Hauf:
Märchen.
Mit 6 Radierungen von J.B. Sonderland.
6. Auflage, Stuttgart: Brodhag, 1842

Die sechste Auflage der Märchen von Wilhelm Hauff enthält erstmals sechs Radierungen von Johann Baptist Wilhelm Adolf Sonderland (1805-1878). Der aus Düsseldorf stammende Maler und Illustrator wurde vor allem durch seine Märchenillustrationen im Stil der Romantik bekannt. Die anmutigen Bilder zu Hauffs Märchen gehören zu Sonderlands besten Arbeiten. Im Vorwort zur sechsten Auflage der Märchen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „der durch seine lieblichen Gemälde und Radirungen rühmlichst bekannte Maler J. B. Sonderland uns diese genialen Compositionen lieferte“.

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 130 €

 

Hauff, Wilhelm: Märchen. Mit 6 Radierungen von J. B. Sonderland. 6. Auflage - Stuttgart: Brodhag, 1842.

Illustration aus dem Märchen „Der kleine Muck“

 

Verschenken Sie zu Weihnachten eine Buchpatenschaft  aus dem Patenschaftsprogramm der „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieses Kinderbuch restauriert wird und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie bitte an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Viele weitere Angebote an Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin und weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und finden Sie auf unserer Seite Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.  Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Sanssouci einmal anders – Vortrag von Prof. Dr. Dorgerloh am 17.11.

Sanssouci einmal anders

Von alten und neuen Bibliotheken und was es sonst noch aus den Preußischen Schlössern und Gärten zu berichten gibt

Vortrag von Professor Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Donnerstag, 17. November 2016, um 18 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung unter freunde@sbb.spk-berlin.de erbeten

Seit der Antike sind Bibliotheken Paläste des Wissens. Wir wüssten kaum etwas über die Geschichte der Menschheit, würde sie uns nicht auf Papyrus und Papier erzählt. Und deshalb hat auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit dem Wissenschafts- und Restaurierungszentrum am Rande des Parks Sanssouci eine neue, moderne Forschungs- und Arbeitsbibliothek gebaut.

Aber auch die Schlösser beherbergen historische Bibliotheken wie die Friedrichs des Großen im Schloss Sanssouci und im Neuen Palais. Die Bücher  preußischer Könige und Königinnen sind Teil des reichen kulturellen Erbes, das von der SPSG an den historischen Orten bewahrt, erforscht und öffentlich präsentiert wird.

Der Vortrag ist eine Einladung zu einer Grand Tour zu den Schlösser und Gärten als Orte der brandenburgisch-preußischen und der europäischen Geschichte, die auch hinter die Kulissen schaut.

 

Professor Dr. Hartmut Dorgerloh, geboren 1962 in Berlin, studierte Kunstgeschichte und Klassische Archäologie und arbeitete nach seiner Dissertation von 1987 bis 1990 als Konservator am Institut für Denkmalpflege der DDR. 1991 übernahm er das Referat Denkmalschutz im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Von 1999 bis 2001 war Hartmut Dorgerloh Gründungsdirektor des „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“ in Potsdam. 2002 übernahm er das Amt des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

 

Buchpatenschaft für den Monat November

Für den Monat November haben wir uns zur Aufmunterung an trüben und grauen Tagen eine Karikatur aus der Einblattsammlung der Staatsbibliothek zu Berlin als Patenschaft des Monats ausgesucht. Das Blatt ist in einem Maße beschädigt, dass es erst nach einer Restaurierung Forschenden wieder  zur Verfügung gestellt werden kann.

Procai vairballe
Karikatur von Alfred le Petit (1841-1909)

Paris [1872]
Lithographie (koloriert)

In einem orthographisch fehlerhaften Protokoll berichtet ein Feldhüter, dass er einen Mann und eine Frau zusammen in einem Kornfeld gefunden hat und nun einen Strafzettel wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses schreibt. Die Karikatur stammt aus der Karikaturensammlung Kaiser Wilhelm I. zum Krieg 1870/71.

Schaden bzw. was ist zu tun: Alte Verklebungen lösen, wässern, nachleimen, glätten, Einblattdruck mit Japanpapier auf ein Trägerpapier montieren und in eine Mappe aus säurefreiem Archivkarton kleben.
kalkulierte Kosten: 118 €

Karikatur "Procai Vairballe" - aus der Sammlung Kaiser Wilhelm I.

Karikatur „Procai vairballe“ – aus der Sammlung Kaiser Wilhelm I.

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Karikatur restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Buchpatenschaft des Monats Oktober

Das Patenschaftsprogramm der „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Jeden Monat stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine neue Buchpatenschaft vor. Bücher, aber auch Landkarten, Noten, Handschriften und Zeitungen, die so stark beschädigt sind, dass sie nicht mehr Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt werden können, brauchen Patinnen und Paten für die Restaurierung.

Als Buchpatenschaft für den Monat Oktober haben wir einen Band mit Tierbildern ausgewählt – nicht nur für alle Tierfreunde und Freunde des Berliner Zoologischen Garten.

Heck, Ludwig:

Tiere, wie sie wirklich sind. Ein Bilder- und Lesebuch für jedermann.

Berlin: Parey, 1934.120 S., 8°. Zahlreiche Illustrationen.

Der Biologe Ludwig Heck (1860-1951) war 1888 bis 1931 Direktor des Berliner Zoologischen Gartens. So stammen auch die in diesem Band versammelten zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen  komplett aus dem Photoarchiv dieses Zoologischen Gartens. Mit seinem Werk verfolgt Heck ausdrücklich den Tierschutzgedanken: Er versteht – so das Vorwort – Tiere als „unsere lebenden Mitgeschöpfe“. Nicht übertriebene Tierliebe, vielmehr sachliche Tierkunde ist erforderlich, um ihnen gerecht zu werden.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung

kalkulierte Kosten: 120 €

Abbildung aus dem Buch: Heck - Tiere, wie sie wirklich sind "Sieht gefährlich aus, ist aber ein guter Riesenkerl: Gorilla Bobby als Jüngling" (c) SBB

Abbildung aus dem Buch: Heck – Tiere, wie sie wirklich sind. Ein bilder- und Lesebuch für jedermann. Berlin: Parey, 1934
„Sieht gefährlich aus, ist aber ein guter Riesenkerl: Gorilla Bobby als Jüngling“

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieses Buch restauriert und damit Forscherinnen und Forschern aus aller Welt wieder zur Verfügung stehen wird, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de