Residualkategorie

Almost a dozen at one fell swoop – or: how to find “new” incunabula

The mission of the Gesamtkatalog der Wiegendrucke at Berlin State Library is to provide an in-depth bibliography of all existing incunabula (of which there are about 30.000). That might not seem very thrilling an occupation at first sight; our permanent task is to describe editions printed with moveable type in the 15th century, and to record as many of the c. 500.000 extant copies of incunabula as possible. This can be cumbersome and laborious. However, even the GW’s daily routines certainly have their highlights, one of which is the discovery of new incunabula. Weiterlesen

„Man empfindet Unruhe, wenn ein Tier irgendwo auftaucht.“

Am 11. September stellte der Kinderbuchautor und -illustrator Sebastian Meschenmoser im Rahmen des internationalen literaturfestals berlin sein neuestes Werk Die verflixten sieben Geißlein vor und sprach über seine Illustrationen zu der Neuübersetzung von Der Wind in den Weiden. Zu Beginn des Abends führte Carola Pohlmann, die Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, ein kurzes Interview, in welchem Meschenmoser über seine Arbeit als Illustrator und Maler berichtete. Im Anschluss daran las Meschenmoser aus beiden Werken vor und begeisterte mit einigen Live-Zeichnungen.

Sebastian Meschenmoser: Die verflixten sieben Geißlein (2017)

Sebastian Meschenmoser: Die verflixten sieben Geißlein (2017). Mit frdl. Genehmigung des Thienemann-Esslinger Verlags.

Bereits in der Schulzeit stand für Sebastian Meschenmoser das Berufsziel „Kinderbuchillustrator“ fest. Beatrix Potter, Ernest Shepard und der Autor Roald Dahl hätten ihn seit seiner Kindheit fasziniert, bekannte er. Für das Studium der Freien Kunst entschloss er sich dann aufgrund der Überlegung, sich in dem Rahmen frei entfalten und gleichzeitig nebenbei an seinen Illustrationen arbeiten zu können. Heute trennt Meschenmoser klar zwischen beiden Tätigkeiten, der des Künstlers und der des Illustrators. Letztlich ergänze sich aber doch beides, räumte er ein.

Der Arbeitsprozess für einen neuen Band beginnt bei Sebastian Meschenmoser mit den Illustrationen, erst danach schreibt er die Texte zu seinen Geschichten. Lediglich bei Rotkäppchen hat keine Lust ging er in umgekehrter Reihenfolge vor. Das liege daran, erklärte Meschenmoser, dass er sich seine Geschichten in Form von Bildern ausdenke, und deswegen sei es auch nicht verwunderlich, dass seine Bilder mehr erzählen können als der Text selbst. Abschließend erfolge jeweils eine kritische Prüfung durch „Testkinder“, so bekomme er einen Eindruck, wie seine Arbeit aufgenommen werde.

Zu seinem Werk Gordon und Tapir erzählte der Künstler, dass es stark von seinen Erfahrungen in WGs zu Studienzeiten beeinflusst wurde. Er sei sich aber nicht sicher, ob er Pinguin oder Tapir sei. Meschenmoser zeichnet vorzugsweise Tiere, da Leser gegenüber diesen keine Vorurteile hätten oder anders ausgedrückt: „Niemand hat schlechte Erfahrungen mit Tapiren.“ Tiere faszinieren ihn auch deshalb, da man nicht wisse, was in ihnen vorgehe und es eine gewisse Urangst vor Tieren – auch speziell in Räumen – zu geben scheine: „Man empfindet Unruhe, wenn ein Tier irgendwo auftaucht.“ Während seines Studiums in Mainz betrieb Meschenmoser Tierstudien im Frankfurter Zoo. Als Protagonisten seiner Geschichten wählt er heute nach Möglichkeit Tiere aus, die dem Charakter der Figuren entsprechen. Sich selbst dagegen, so Meschenmoser, zeichne man eigentlich eher aus Versehen. In dem Band Die verflixten sieben Geißlein habe er dagegen durchaus Spielzeuge seiner eigenen Kindheit verarbeitet. Auch eine ganz bestimmte Palme, die im Laufe der Jahre mitgewachsen sei, finde sich in seinen Büchern immer wieder.

Der Wind in den Weiden / illustriert von Sebastian Meschenmoser. (2017)

Der Wind in den Weiden / illustriert von Sebastian Meschenmoser. (2017). Mit frdl. Genehmigung des NordSüd-Verlags.

Um sich für die von Sybil Gräfin Schönfeld neu übersetzte Ausgabe von Der Wind in den Weiden inspirieren zu lassen, suchte Meschenmoser nach Bildideen in früheren Ausgaben des Klassikers von Kenneth Grahame. Als Beispiel nannte er die eher düster wirkenden Illustrationen Robert Ingpens. Meschenmoser hingegen wollte eine eher leichte Seite der Geschichte hervorheben.

Das Besondere an diesem Werk liegt im Wechsel zwischen Öl und Aquarell. Jedes Kapitel ist mit jeweils einem Ölbild sowie einigen Aquarellen ausgestattet. Meschenmoser erklärte, dass er die Leser dadurch bewusst irritieren wolle, um die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Als eine Art Testlauf betrachtete er insofern den Band Herr Eichhorn und der König des Waldes, in dem er erstmals einige Ölbilder verwendete. Eine spezielle Schwierigkeit, Grahames Roman zu illustrieren, habe darin bestanden, das Verhältnis Tier-Mensch-Tier umzusetzen, da es neben den Tieren als Charaktere auch Nutztiere gab und es galt, diesen Unterschied auch bildlich klarzumachen.

Sebastian Meschenmoser zeichnet Kröterich zur Lesung von Carola Pohlmann.

Das abschließende Highlight des Abends waren die Live-Zeichnungen von Kröterich und von Herrn Dachs, die Sebastian Meschenmoser anfertigte, während Carola Pohlmann aus dem Kapitel „Kröterichs Abenteuer“ vorlas. Besonders Kröterich hatte es Sebastian Meschenmoser während der Arbeit an den Illustrationen angetan, da er interessant zu zeichnen war. Ein besonderes Merkmal von Herrn Dachs ist sein Rauschebart, der sehr an Harry Rowohlt erinnert, was der Künstler dadurch erklärte, dass er während seiner Arbeit stets dem Hörbuch zu Der Wind in den Weiden gelauscht habe. Sprecher: Harry Rowohlt.

 

Text: Salome Berhanu

Slawistik-Workshop 2017

Workshop: Der Fachinformationsdienst Slawistik im Wandel der Informationsvermittlung

In Zusammenarbeit mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) und dem Deutschen Slavistenverband sowie mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt die Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu einem Workshop ein. Dieser richtet sich an Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die slawistische Fachbibliotheken betreuen, sowie an Slawistinnen und Slawisten (Forschende, Lehrende, Promovierende und Studierende), die ihre Ideen und Anforderungen an die Weiterentwicklung des Fachinformationsdienstes und des Slavistik-Portals einbringen und gemeinsam diskutieren wollen.

Vor vier Jahren, im Oktober 2013, noch vor der Umstellung der DFG-Förderung von SSGs auf FIDs trafen sich Fachbibliothekar/innen der Slawistik zu einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Aktuelle Informationsangebote für die Slawistik – 15 Jahre SSG Slawistik an der Staatsbibliothek zu Berlin“, zogen ein Resümee der Arbeit am SSG und entwickelten gemeinsam Perspektiven für den geplanten Fachinformationsdienst Slawistik. Seit Anfang 2016 betreut die Osteuropa-Abteilung der SBB den FID Slawistik mit Unterstützung der DFG in der ersten Förderphase. In dieser Zeit gab es im Bereich Literaturbeschaffung große Umbrüche, deren Auswirkungen ebenso Thema sein werden wie die Perspektiven und Entwicklungspotentiale für die Fortsetzung des FID und für das Slavistik-Portal.

Termin: Donnerstag, 16.11.2017 (ab 13 Uhr) und Freitag, 17.11.2017 (bis ca. 15 Uhr)

Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

Organisation:  Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Tel. +49-(0)30-266-435-601, E-Mail

Anmeldung: Zum Anmeldeformular

Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von € 50 erhoben (für Mitglieder des VDB und anderer bibliothekarischer Verbände € 30).


Programm

16. November 2017

13:00-13:30 Uhr Anmeldung

13:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung

13:45-15:15 Uhr

Themenkreis 1: Fachinformationsdienst und Forschungsanforderungen

  • Zur Entwicklung des FID Slawistik
    Olaf Hamann (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Vom SSG zum FID – neue Aspekte der Abstimmung und Kooperation mit der slawistischen Forschung in Deutschland
    Abstract: Seit Januar 2016 entwickelt die SBB PK den Sammlungsschwerpunkt Slawistik im Rahmen des DFG-geförderten FID Slawistik. Die Medienlandschaft ist im Umbruch. Die Informationsspezialisten in den Bibliotheken stehen vor neuen Anforderungen an die Kooperation mit den Slawistinnen und Slawisten. Ein Fachbeirat unterstützt die SBB PK.
  • Die Anforderungen der Slawistik an die Informationsvermittlung
    Dr. Anja Otto (Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek): Typische Probleme von Slawist*innen bei der Literaturrecherche – Anforderungen an Suchsysteme
    Abstract: Slawist*innen sind bei der Literaturrecherche mit einigen wiederkehrenden typischen Problemen konfrontiert. Diese haben ihre Ursache vor allem in den unterschiedlichen Transliterationssystemen, die verschiedenen Suchsystemen (Discovery-Systeme, Datenbanken) zugrunde liegen und sich auch auf die Funktionalität von Linkresolvern auswirken.  Anhand von einigen Beispielen aus der Praxis wird die Problematik illustriert und sich daraus ergebende Anforderungen an ideale Suchsysteme werden zur Diskussion gestellt.
  • Forschungsthemen und Informationsvermittlung – steht die Bedienung aktueller Themen im Widerspruch zur vorausschauenden Entwicklung einer dauerhaft verfügbaren Informationsbasis? (Slavistenverband angefragt)
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch

15:15-15:45 Uhr Kaffeepause

15:45-17:15 Uhr

Themenkreis 2: Aktuelle Aspekte der Erwerbung slawistikrelevanter Medien, Oder: Im Osten geht die Sonne auf! Zu alten und neuen Partnern im Erwerbungsgeschäft

  • Neue Lieferanten für Literatur aus slawischsprachigen Ländern
    Olaf Hamann/Ivo Ulrich (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Alte und neue Lieferanten slawistikrelevanter Veröffentlichungen – Erfahrungen der Osteuropa-Abteilung
    Abstract: Die Erwerbung von Literatur aus Osteuropa steht vor neuen Herausforderungen. Aktuelle Marktbereinigungen auf Lieferantenseite, aber auch verbesserte Bestell- und Versandmöglichkeiten erlauben jetzt den Einkauf von Literatur direkt in den Erscheinungsländern. Die Diversifizierung des Lieferantenportfolios erfordert initial einen erhöhten Verwaltungsaufwand, bringt aber durch Approval Plans, direkten Kontakt und oft bessere Einkaufspreise mehr Kontinuität und ein höheres Erwerbungsvolumen. Letztlich erreicht die Staatsbibliothek zu Berlin damit auch eine gewisse ‚Lieferanten-Ausfallsicherheit‘. Das Einwerben von Lizenzen für elektronische Publikationen bleibt nach wie vor eine besondere Herausforderung. Steht hier im Osten ein Sonnenaufgang unmittelbar bevor?
  • Medienerwerbung und Verwaltung
    Nina Imhof (SBB PK, Abteilung Bestandsaufbau): Aspekte der administrativen Abwicklung von Buchimporten aus EU- und Nicht-EU-Ländern – Ein Erfahrungsbericht
    Abstract: Vorgestellt werden die steuer- und zollrechtlichen Hintergründe bei innergemeinschaftlichen Erwerbungen und Einfuhren aus Drittländern, die Anforderungen an die Rechnungsgestaltung sowie die praktische Abwicklung der monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung bzw. Zollanmeldung (für eine Bibliothek mit der Bewilligung zum Vereinfachten Anmeldeverfahren).
  • Lizenzen für elektronische Publikationen zur Slawistik – ungenutzte Potentiale?
    Dr. Vladimir Neumann/Olaf Hamann (SBB PK, Osteuropa-Abteilung)
    Abstract: Die Angebote elektronischer Medien nehmen einen immer breiter werdenden Raum im täglichen Erwerbungsgeschäft ein. Zahlreiche Anbieter treten mit unterschiedlichen Modellen an die Bibliotheken heran. Die Wünsche und Bedürfnisse der potentiellen Nutzer dieser Informationsangebote stimmen nicht immer mit diesen Angeboten überein. Für eine Diskussion sollen Erfahrungen im Umgang mit Lizenzen für elektronische Inhalte zu folgenden Fragen dargelegt werden: Welche Anbieter slawistikrelevanter elektronischer Medien treten am Markt auf? Welche Erwerbungsmodelle werden angeboten? Wie können unterschiedliche Schnittstellen effektiv eingesetzt werden? Welche neuen Medienformen sind zu verarbeiten? Können interdisziplinäre Lizenzen für die Slawistik effektiv ausgewertet werden oder ist die Einbindung kleinerer aber hochspezialisierter Lizenzangebote effektiver und sinnvoller?  Nützen den Slawist*innen Repositorien? Sind Anbieter wie Academia.edu, Europeana, Präsident-Jelzin-Bibliothek Sankt Petersburg mit ihren unterschiedlichen Konzepten geeignete Anbieter elektronischer Informationen?
  • Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen – Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven?N.N. (angefragt)
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch

Gemeinsames Abendessen


 

17. November 2017

9:00-10:30 Uhr

Themenkreis 3: Recherchieren lernen und vermitteln: Suchstrategien für moderne, elektronische und historische Medienformen und Informationsquellen

  • Das Slavistik-Portal – erweiterte Dienste im neuen Gewand
    Dr. Vladimir Neumann (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Neue Inhalte und Suchoptionen im Slavistik-Portal
    Abstract: Seit genau zehn Jahren ist das Slavistik-Portal online verfügbar. Geplant und konzipiert als elektronische Erweiterung zum Sondersammelgebiet „Slawische Sprachen und Literaturen“, gewann das Portal seit 2016 eine neue Funktion als das Recherche-Werkzeug im Rahmen des Fachinformationsdienstes Slawistik. Die technische Basis des Portals wurde ständig verbessert, verfeinert und erweitert. Gleiches gilt für die slawistischen Daten, die aus über 50 verschiedenen Quellen (Datenbanken, Bibliographien, Katalogen) gesammelt, gefiltert und aufbereitet werden. Der Vortag möchte näher auf die Frage eingehen, wie eine effiziente Suche im Portal genau funktioniert. Welche Suchmechanismen, -routinen und  strategien gibt es und wie können sie am optimalsten eingesetzt werden? Dabei sollen nicht nur die Möglichkeiten einer parallelen indexbasierten Suche, sondern auch die der Browsing-Funktionen betrachtet werden. Beide Möglichkeiten stellen ein effektives Werkzeug zum Auffinden und für den Zugang zu slawistischen Fachinformationen für alle slawistikorientierten Interessengruppen dar.
  • Alte Sammlungen neu präsentiert
    Susanne Henschel (SBB PK, Benutzungsabteilung): Slawistik im Altbestand der Staatsbibliothek zu Berlin – Erschließungssystematik nun vollständig online
    Abstract: Der historische Druckschriftenbestand der SBB PK der Erscheinungsjahre 1501 bis 1955 mit einem Umfang von drei Millionen Büchern und Zeitschriften ist im Alten Realkatalog (ARK) in einer fein gegliederten Systematik verzeichnet. Die Slawistik ist dabei gut vertreten, nicht nur im Abschnitt „Slavische Literaturen“, sondern auch in anderen Katalogteilen, bisweilen an unerwarteter Stelle. Im ARK-Online-Projekt wurde die historische Systematik so aufbereitet, dass alle relevanten Sachstellen über eine Recherche sowohl mit alten Katalogbezeichnungen als auch mit modernen Schlagwörtern und mit Hilfe der Basisklassifikation gefunden werden können. Die Zuordnung der Titel im ARK folgt streng sachlichen Kriterien ohne Berücksichtigung der Publikationssprache. Slawischsprachige Werke können sich also an allen Sachstellen finden.
  • Sabine Kaiser (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Gedanken zur Inhaltserschließung von FID-Literatur – Eine Diskussionsvorlage über Perspektiven, Anforderungen und Aufgaben
    Abstract: Mit der Ankündigung der DNB, von intellektueller auf maschinelle Inhaltserschließung umzustellen,  haben die Diskussionen über den Stellenwert und die Anforderungen an qualitative Literaturerschließung einen neuen, wichtigen Impuls erhalten. Knapper werdende finanzielle (personelle) Mittel und verbesserte technische Möglichkeiten legen die schrittweise Ablösung von klassischer Referententätigkeit zugunsten maschineller Erschließungsverfahren nahe. Gegenstand dieser Betrachtungen ist in der Regel die deutsch- und englischsprachige Literatur. Welche Besonderheiten ergeben sich in dieser Frage hinsichtlich der sachlichen Erschließung der FID-Literatur, die zu einem hohen Prozentsatz in osteuropäischen Originalsprachen erworben wird? Welche Erfahrungen gibt es und welche Anforderungen, Wünsche und Ziele lassen sich für die Zukunft formulieren, um die Auffindbarkeit von originalsprachlicher FID-Literatur zu optimieren?
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch

10:30-11:00 Uhr Begrüßung durch die Sponsoren: Neue Dienstleistungsangebote für Bibliotheken in Deutschland

11:00-11:30 Uhr Kaffeepause

11:30-13:00 Uhr

Themenkreis 4: Total digital?

  • Slawistische Forschung im Wandel? Zur Rolle elektronischer Quellen und digitaler Informationen in der slawistischen Forschung
    Dr. Erda Lapp (Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum): Hochschulbibliographie als Service und Networking in der Slavistik
    Abstract: Die Hochschulbibliographie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) enthält auch zahlreiche Eintragungen der Bochumer Slavisten. Durch die Bibliographie trägt die UB zur Sichtbarkeit der Slavistik-Forschung an der RUB bei. Gleichzeitig habe ich als Fachreferentin die Forschungsthemen der Community unmittelbar im Blick. Über die Bibliographie hinaus suche und finde ich aber auch das Gespräch mit den Bochumer Slavisten und Osteuropa-Historikern bei Vorträgen und Veranstaltungen im Institut oder in der UB und im Café der Bibliothek.
  • Digitisation on Demand (DoD) für die slawistische Forschung
    Ulrike Meyer-Plieske (SBB PK, Osteuropa-Abteilung)
    Abstract: Der FID Slawistik bietet zukünftig einen DoD-Service für die slawistische Forschung an. Bis zum Ende der ersten FID-Förderphase können – gefördert durch die DFG – etwa 150 urheberrechtsfreie Werke  der Fachliteratur digitalisiert und in die Digitalisierten Sammlungen der SBB integriert werden.  Erläutert werden die Voraussetzungen und Optionen für die FID-Digitalisierungen und der Ablauf vom Digitalisierungswunsch bis zur Bereitstellung des Digitalisats.
  • Der virtuelle Nutzer virtueller Angebote – eine Gleichung mit zwei Unbekannten?
    Yevgeniy Pautz (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Kirchenslavica digitalisieren und präsentieren
    Abstract: Seit Ende 2016 wird in der SBB das Projekt „Kirchenslavica digital“ realisiert. Dabei sollen etwa 170 kirchenslawische Drucke aus dem 17. und 18. Jahrhundert digitalisiert werden. Grundlage sind die Geschäftsgänge nach GOOBI. In einer Zwischenbilanz werden aus Sicht des bearbeitenden Bibliothekars Ziele und Probleme bei  der praktischen Umsetzung des Projekts herausgearbeitet und die Grundlagen für die Strukturdatenerfassung erläutert.
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch

13:00-13:30 Uhr Mittagspause

13:30-ca. 15:00 Uhr

Zusammenfassung und Abschlussdiskussion:

  • Hat der FID Slawistik eine Zukunft?
  • Welche Herausforderungen sollen im Mittelpunkt einer zweiten Förderphase stehen?
  • Braucht die Slawistik in Deutschland ein eigenes Repositorium?
  • Ist GOOGLE der SLAWIST der Zukunft?
  • Wie gestalten wir themenbezogene Suchmaschinen wie das Slavistik-Portal?
  • Welchen Wert hat verlässliche und überprüfbare Information?
  • Passen Geisteswissenschaften und Facebook oder Twitter zusammen?
  • Welche technischen Perspektiven hat die Informationsvermittlung?
  • Welche inhaltlichen Schwerpunkte sehen die Slawist*innen für die FID-Entwicklung?

Olaf Hamann (SBB PK, Osteuropa-Abteilung): Zusammenfassung und Schlusswort

Ca. 15:00 Uhr Ende der Fortbildungsveranstaltung

Alle Häuser der Bibliothek am 14. September 2017 geschlossen

Alle Standorte der Bibliothek bleiben am Donnerstag, dem 14. September 2017, wegen unseres jährlich stattfindenden Betriebsausfluges geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Benutzungsabteilung / September 2017

Matthias Brandt: “Raumpatrouille”, Lesung am 4. Oktober um 18 Uhr

“Raumpatrouille”

Lesung mit Matthias Brandt aus seinem ersten Buch
Einführung: Barbara Schneider-Kempf und André Schmitz

Mittwoch, 4. Oktober 2017
18 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, um Anmeldung unter freunde@sbb.spk-berlin.de wird gebeten

 

Matthias Brandt: Raumpatrouille , Verlag Kiepenheuer & Witsch

 

Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von Herrn Vianden, mysteriösen Postboten, verschreckten Nonnen, kriegsbeschädigten Religionslehrern, einem netten Herrn Lübke von nebenan, bei dem es Kakao gibt und dem langsam die Worte ausgehen. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist. Erzählt wird von komplizierten Fahrradausflügen, schwer bewachten Jahrmarktsbesuchen, monströsen Fußballniederlagen, skurrilen Arztbesuchen und von explodierenden und ebenso schnell wieder verlöschenden Leidenschaften wie z.B. dem Briefmarkensammeln. Nicht zuletzt wird von gleichermaßen geheimnisumwobenen wie geliebten Eltern berichtet und einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören.

 

 

Matthias Brandt, geboren 1961 in Berlin als jüngster Sohn von Rut und Willy Brandt, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an renommierten deutschsprachigen Theatern engagiert, darunter am Bayerischen Staatsschauspiel, Schauspielhaus Zürich und Schauspielhaus Bochum. In den letzten Jahren arbeitete er hauptsächlich vor der Kamera und als Hörbuchsprecher. Für seine Leistungen ist er vielfach ausgezeichnet worden.

Frischer “Wind in den Weiden”

Gesprächsabend mit Sebastian Meschenmoser

Am 11. September 2017 lädt die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit dem internationalen literaturfestival berlin zu einem spannenden Gesprächsabend mit dem Künstler, Illustrator und Kinderbuchautor Sebastian Meschenmoser!

Die von ihm illustrierte Neuausgabe des Kinderbuchklassikers Der Wind in den Weiden wird an diesem Abend erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem berichtet Sebastian Meschenmoser anhand seiner erst jüngst erschienenen Märchenadaption Die verflixten sieben Geißlein über die Arbeit als Autor und Illustrator und gibt anschließend beim Live-Zeichnen ein praktisches Beispiel seiner Kunst.

Flankiert wird der Abend durch eine attraktive kleine Ausstellung, welche die seltene Gelegenheit bietet, Meschenmosers Illustrationen zu beiden Büchern im Original zu betrachten. Eine Auswahl unterschiedlicher Ausgaben von Kenneth Grahames Kinderbuchklassiker ermöglicht außerdem einen Überblick darüber, wie andere Künstler zuvor mit dem Werk umgegangen sind, und bietet interessante Vergleichsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in der Potsdamer Straße 33 (Berlin-Tiergarten) statt.

Sebastian Meschenmoser: Herr Eichhorn und der Mond (2009).

Über den Künstler

Sebastian Meschenmoser wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren. Sein Studium der Freien Bildenden Kunst absolvierte er von 2001 bis 2007 an der Akademie für Bildende Künste in Mainz und an der École Nationale Supérieure d´Art in Dijon. 2007 erhielt er sein Diplom in Mainz.

Die verflixten sieben Geißlein, gerade erst im Juli veröffentlicht, sind bereits Meschenmoser elftes eigenes Werk. Zudem stammen die Zeichnungen für den Band Henkerslos: Ein Märchenbrevier von Ingo Schulze und Christine Traber aus seiner Feder. Und mit dem Titel Der Wind in den Weiden erscheint nun ein weiteres Buch, welches von ihm illustriert wurde.

Sebastian Meschenmoser: Gordon und Tapir (2014).

Zwei Werke Sebastian Meschenmosers gelangten bereits auf die Liste der für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Bilderbücher: Herr Eichhorn und der Mond (2007) sowie Gordon und Tapir (2015). Zudem wurde der Künstler 2008 im Rahmen des Kulturförderpreises des Landkreises Wittlich mit dem Silbernen Pinsel ausgezeichnet.

Eine Auswahl von Gemälden Sebastian Meschenmosers kann noch bis zum 22. Oktober 2017 in der Ausstellung Sets im Museum Wiesbaden bewundert werden.

Sebastian Meschenmoser lebt und arbeitet in Berlin.

 

Text: Salome Berhanu

Buchpatenschaft für den Monat September

Die Buchpatenschaft für den Monat September ist der einzige in Deutschland erhaltene Band des Allensteiner Kreis=Blatt aus dem Jahr 1868/69. Am Sonnabend, 1. August 1868  ist hier zu lesen:  “Derjenige, welcher Reib= oder Streichhölzer, Phosphor, Pyropapier, Aether, Photogen, Petroleum oder andere leicht entzündliche Gegenstände, oder ätzende Flüssigkeiten unter unrichtiger Deklaration oder mit Verschweigung des Inhalts der Sendung zur Post aufgiebt, wird mit einer Geldstrafe bis zu 10 Thlr. belegt.” Neben amtlichen Veröffentlichtungen dieser Art und Nachrichten wird man auch darüber informiert, welche Waren und Dienstleistungen angepriesen werden. So empfiehlt “hochachtungsvoll S. Salzmann” Walnüsse, bunte Paraffin- und bemalte Wachslichte im Allensteiner Kreis=Blatt für Weihnachten in der Beilage zu Sonnabend, 27. November 1869.

 

 

Schäden am Einband des Allensteiner Kreisblatt, Doppeljahrgang 1868/69

Einband von Allensteiner Kreisblatt, Jahrgang 1868/1869, Bibliothekssignatur: Ztg 633; Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 Staatsbibliothek zu Berlin-PK.

Allensteiner Kreisblatt – 1868/69
Bibliothekssignatur: 8° Ztg 633

Das Alleinsteiner Kreisblatt wurde von dem aus Leipzig stammenden Verleger Karl-Heinrich Harich in Allenstein, Ostpreußen (heute Olsztyn in Polen) von 1842 bis 1869 herausgegeben. Es war das zentrale Veröffentlichungs-, Verkündigungs- und Anzeigenblatt des preußischen Landkreises Allenstein, der von 1818 bis 1945 in Ostpreußen das süd-westliche Ermland umfasste und südlich und westlich an Masuren grenzte.

Der vorliegende, auf sehr gut erhaltenem Hadernpapier gedruckte, kleinformatige Doppeljahrgangsband 1868/69 umfasst 396 gezählte Seiten und ist unikal in Deutschland. Ein früherer Schimmelbefall in Folge eines Wasserschadens wurde im Jahr 2014 durch Trockenreinigung beseitigt.

Nötige Reparaturen: Einband- und Buchblockschaden beheben

Aufgeschlagene Seite aus dem Band "Allensteiner Kreisblatt" vom 27. November 1869

Beilage zur Nr. 50 des “Allensteiner Kreisblatt”, Sonnabend, den 27. November 1869

Kalkulierte Kosten: 215 €

 

 

 

 

 

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieser Zeitungsband restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de.  Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt. Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de
  • Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.
Magazinregale

Keine Bereitstellung neu bestellter Medien am 5.8. im Haus Potsdamer Straße

Aus betriebstechnischen Gründen kann am Sonnabend, dem 05.8.2017 im Haus Potsdamer Straße keine Bereitstellung neu bestellter Medien erfolgen.
Bestellungen, die ab Freitag, 16.00 Uhr eingehen, werden am Montagmorgen (7.8.) abgearbeitet. Dabei kann es zu Verzögerungen in der Bereitstellung kommen. Die Abholung bereits für Sie bereitgestellter Medien ist am Sonnabend wie gewohnt möglich. Bitte prüfen Sie die Bereitstellung in Ihrem Bibliothekskonto.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Benutzungsabteilung, 4.8.2017

Buchpatenschaft für den Monat August

Das große Reformationsjubiläum erinnert in diesem Jahr 2017 an den Thesenanschlag von Martin Luther vor 500 Jahren. Es gibt aber auch Jubiläen, die im Zusammenhang mit der Reformation stehen und jährlich begangen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Augsburger Friedensfest, das seit 1650 bis heute am 8. August gefeiert wird. Es ist sogar ein auf gesetzlicher Feiertag in der Stadt Augsburg. Schon seit 1651 entwickelte sich der Brauch, den Schulkindern zum Fest so genannte Friedensgemälde zu überreichen. Eines davon, den Kupferstich für das Jahr 1734, haben wir als Patenschaft für August ausgewählt.

 

Friedens=Gemähld / auf das / den 8. Augusti Anno 1734 / wiederhohlte Danck= und Frieden=Fest / der Evangelischen Schul=Jugend in Augpurg., Augsburg 1734. Bibliothekssignatur: Einbl. 1734, 1 gr. Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 Staatsbibliothek zu Berlin-PK.

 

 

Friedens=Gemähld / auf das / den 8. Augusti Anno 1734 / wiederhohlte Danck= und Frieden=Fest / der Evangelischen Schul=Jugend in Augpurg. Augsburg, 1734. Kupferstich von Johann Gottfried Thelott (1711 – 1775, Maler) und Johann Gottfried Pfautz (1687 – 1760, Stecher).

Während des Dreißigjährigen Krieges hatte Kaiser Ferdinand II. 1629 das Restitutionsedikt erlassen, das nach der Reformation säkularisiertes Kirchengut zurückführen sollte. Am 8. August 1629 begannen die Zwangsmaßnahmen gegen die evangelische Religionsausübung in Augsburg. Die evangelischen Kirchen wurden geschlossen und den Pfarrern alle Amtshandlungen untersagt. Erst im Westfälischen Frieden 1648 wurde die Gleichberechtigung der Religionsparteien für Augsburg festgeschrieben.
Zwei Jahre danach nahmen die Augsburger Protestanten den Jahrestag des kaiserlichen Eingriffs von 1629 zum Anlass, mit dem ersten Friedensfest für die Erhaltung ihres Glaubens zu danken.

 

 

 

Das Friedensgemälde für das Jahr 1734, die Buchpatenschaft für  August, zeigt eine Darstellung der Bibelstelle aus dem 4. Buch Moses (Numeri), Kapitel  21,  V. 6-9:

Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viel Volks in Israel starb. Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider dich geredet haben; bitte den HERRN, dass er die Schlangen von uns nehme. Mose bat für das Volk. Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie zum Zeichen auf; wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie auf zum Zeichen; und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.

 Darunter folgen  zwei Spalten Verse, die die Bibelstelle in Bezug zum Reformationsjubiläum setzen.

Notwendige Reparaturen: Alte Verklebungen lösen, wässern, nachleimen, glätten, Einblattdruck mit Japanpapier auf ein Trägerpapier montieren und in die Mappe kleben, Herstellen einer Mappe aus säurefreiem Archivkarton.
Kalkulierte Kosten: 115 €

 

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieser Einblattdruck restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de.  Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt. Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de
  • Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.
Benutzungseinführung

Ab August wöchentliche Benutzungseinführungen im Haus Unter den Linden

Das Angebot der Benutzungseinführungen in unserem Haus Unter den Linden wird ab August von einmal monatlich auf einmal wöchentlich ausgeweitet. Jeden Mittwoch um 11 Uhr können sich Interessierte über unsere Serviceangebote, den Bestand und die Kataloge der Staatsbibliothek informieren.
Im Haus Potsdamer Straße finden diese ca. 45 minütigen Schulungen mit Rundgang zu prägnanten Benutzungspunkten sogar täglich statt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sie längst nicht mehr nur bei StabiStartern, also den neuen Benutzerinnen und Benutzern, Anklang finden. Auch bereits geübte Nutzer finden sich gelegentlich ein, um in kleinen Gruppen informiert und konkret beraten zu werden.
Wenn Ihnen unser Angebot aus den verschiedenen Katalogen, Datenbanken und Fernleihmöglichkeiten unklar erscheint, freuen wir uns, Ihnen in einer Benutzungseinführung den Weg zu Ihrer Forschungsliteratur zeigen zu können.

Haus Unter den Linden
Mittwochs um 11 Uhr

Haus Potsdamer Straße
Montags, mittwochs, freitags um 11 Uhr
Dienstags und donnerstags um 17 Uhr