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Digital Humanities CC BY-NC-SA

Wappen und Semantic Web. Neue Methoden für alte Quellen. Werkstattgespräch am 26.4.

Wappen und Semantic Web. Neue Methoden für alte Quellen

  • Termin

    Do, 26. April 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)



Digital Humanities CC BY-NC-SA


Jun.-Prof. Dr. Torsten Hiltmann, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Fachliche Betreuung: Dr. Nicole Eichenberger, Dr. Jana Madlen Schütte (Mail
)

Wappen waren in der mittelalterlichen Gesellschaft allgegenwärtig und zentraler Bestandteil deren Kultur und Kommunikation. Die bisherige Auseinandersetzung mit den Wappen als Quellengruppe wird dieser Bedeutung jedoch nicht gerecht. Dies gilt sowohl für deren Nutzung im Rahmen hilfswissenschaftlicher Fragestellungen als auch im Bereich der kulturhistorischen Forschung oder der politischen Geschichte. Mit der Digitalisierung bieten sich hier jedoch ganz neue Möglichkeiten, und dies gleich auf mehreren Ebenen.
Der Beitrag wird zunächst die Ursachen für die bisherige Zurückhaltung im Umgang mit den Wappen identifizieren, um daraufhin danach zu fragen, wie sich diese durch den Einsatz neuer digitaler Methoden überwinden lassen. Nach einem Überblick über die bisherigen Ansätze soll dabei insbesondere auf die Methoden und Techniken des Semantic Web eingegangen und deren Nutzen am Beispiel der mittelalterlichen Wappen demonstriert werden – sowohl für die klassischen hilfswissenschaftlichen Aufgaben der Heraldik wie für neue kulturhistorische Perspektiven in der Auseinandersetzung mit dieser besonderen Quellengruppe.

Eine Veranstaltung der Reihe “Digital Humanities in der Mediävistik”

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Frohe Osterfeiertage

Bibliothek bleibt an den Osterfeiertagen und am Sonnabend, den 31.3.2018 geschlossen

Während der bevorstehenden Osterfeiertage bleibt die Bibliothek vom Karfreitag, dem 30. März 2018 bis zum Ostermontag, dem 2. April 2018 geschlossen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Bearbeitung Ihrer Bestellungen im Umfeld der Feiertage verzögern kann.

Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage!

SBB-PK CC BY-NC-SA

„Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption“. Schreibverfahren bei Walter Benjamin. Werkstattgespräch am 10.4.

Werkstattgespräch: Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption. Schreibverfahren bei Walter Benjamin.

  • Termin

    Di, 10. April 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

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SBB-PK CC BY-NC-SA


Ursula Marx, Akademie der Künste – Walter Benjamin Archiv
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Die Rezeption des Theoretikers, Kritikers und Übersetzers Walter Benjamin (1892–1940) erfolgte lange Zeit ausschließlich über das gedruckte Werk und die Texte der Gesammelten Schriften. Das Archiv mit seinem reichen Bestand an Manuskripten und Typoskripten fand dabei kaum Beachtung. Das ist umso erstaunlicher, als Benjamin selbst der materialen Seite seines Schreibens große Bedeutung zumaß. Bestimmte Papiere, Tinten und Einbände waren ihm ebenso wichtig wie die grafische Gestaltung seiner Manuskripte. Als Schauplatz seines Denkens und Schreibens zeichnen sie ein Portrait des Autors auf kleinstem Raum: sie dokumentieren den Ideenreichtum, lassen Schreibstrategien und Ordnungssysteme erkennen, spiegeln Wahrnehmungsweisen und thematische Nachbarschaften. Der Beitrag gewährt Einblicke in die materialen Hinterlassenschaften Benjamins und die Charakteristik seines Schreibens. Anhand ausgewählter Texte werden Schreibverfahren aufgezeigt und erläutert.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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