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Bulgarische Buchstaben – Ein Alphabet Europas vom 20.06. – 14.07.2018

Bulgarische Buchstaben – Ein Alphabet Europas

  • Öffnungszeiten

    20.06. – 14.07.2018

    Mo – Fr 9-21 Uhr
    Sa         10-19 Uhr

  • Ausstellungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Foyer
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)





Anlässlich der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft zeigt die Staatsbibliothek in Kooperation mit dem Bulgarischen Kulturinstitut, Berlin vom 20.06. – 14.07.2018 die Ausstellung »Bulgariens Buchstaben – ein Alphabet Europas«.

Renommierte internationale Künstler haben für jeden der 30 Buchstaben des bulgarischen Alphabets Plakate gestaltet. Diese zeitgenössischen und verschiedenartigen Interpretationen spiegeln die Einzigartigkeit und Universalität des bulgarischen Alphabets wider. Die nach St. Kyrill von Saloniki (826 – 869) benannte Schrift wird in den ost- und südslawischen Sprachen verwendet. St. Kyrill und sein Bruder St. Method gelten als Urheber des glagolitischen Alphabets, der ersten Schrift für das Altslawische. Die meisten dieser Buchstaben wurden aus dem griechischen Alphabet (in seiner byzantinischen Schriftform) entlehnt oder davon abgeleitet. Für die Laute, die nicht im Griechischen existierten, wurden Zeichen aus der glagolitischen Schrift (Glagoliza) gewählt. Das Altkirchenslawisch, in das St. Kyrill und sein Bruder St. Method die Bibel und andere liturgische Texte übersetzten, bildete die Grundlage der slawischen Schriftsprache. Mit ihrer nunmehr eigenen Schrift fanden die bislang als »unzivilisiert « geltenden Slawen ihren Platz innerhalb der spätantiken Schriftkulturen.

Die internationale Posterausstellung vereint die Bestrebung von 30 anerkannten Künstlern aus 20 Ländern, eine Sammlung von Postern zu kreieren, die Bulgarien und dessen Kultur gewidmet ist. Die Art der Präsentation bietet einem breiten Publikum die Gelegenheit eines unvergesslichen Erlebnisses. Wir freuen uns, diese Wanderausstellung in der Staatsbibliothek zu Berlin begrüßen zu dürfen und laden Sie sehr herzlich dazu ein.


Die Lust am Gestalten. 50 Jahre Buchillustrationen von Ursula Kirchberg am 8.6.

Die Lust am Gestalten. 50 Jahre Buchillustrationen von Ursula Kirchberg

  • Termin

    Fr 08.06.2018

    18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltungen

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© Bild: Ursula Kirchberg, CC NC-BY-SA



Die Lust am Gestalten. 50 Jahre Buchillustrationen von Ursula Kirchberg

Übergabe von Skizzen und Originalillustrationen Ursula Kirchbergs an die Kinder- und Jugendbuchabteilung

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Kinderbuch im Gespräch“

Ihre Devise „Illustrieren heißt, ein Herz zu haben für literarische Geisteskinder und ihre Urheber“ sowie auch die Überzeugung, dass Illustrationen zur aktiven, möglichst verbalen, Auseinandersetzung mit dem Bild und einem bestimmten Thema auffordern sollen, merkt man den Werken Ursula Kirchbergs an. Gepaart mit hohem künstlerischem Niveau begründen sie ihren Erfolg.

Zwischen 1960 und 2012 erschienen zahlreiche von Ursula Kirchberg illustrierte Werke, vor allem im Kinderbuchbereich und insbesondere Bilderbücher. Während sich die Originale zu insgesamt 14 Bilderbüchern aus der Zeit zwischen 1967 und 2003 heute im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf befinden, und die Illustratorin die Originalarbeiten zu vier Bänden mit Texten Theodor Storms dem  Literaturmuseum Theodor Storm in Heiligenstadt übereignet hat, darf sich die Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin über die überaus großzügige Schenkung weiterer Werke aus dem Vorlass von Ursula Kirchberg freuen. Darunter befinden sich u.a. die Skizzen und Illustrationen zu „Selim und Susanne“, ein Titel, der sich bereits 1978 dem Thema der Integration ausländischer Kinder widmete, der 1979 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis stand und 1984 mit dem Kinderliteraturpreis der Ausländerbeauftragten der Stadt Berlin ausgezeichnet wurde, sowie auch die Skizzen zu „Isidor und Adebar“ und die Illustrationen für „Fridolin“, beide zählten, 1969 bzw. 1977, zur Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Wir freuen uns, Frau Kirchberg am 8. Juni 2018 ab 18 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin (Standort: Potsdamer Platz) begrüßen zu dürfen und laden Sie zu der feierlichen Übergabe im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Kinderbuch im Gespräch“ sehr herzlich ein.

Autorin: Sigrun Putjenter

Eintritt frei

Anmeldung bis zum 1. Juni 2018

bitte unter: kinderbuchabt@sbb.spk-berlin.de

36 Gandhi-Briefe als Depositum erhalten

Mit der Überreichung eines Depositums kamen auch 36 Briefe von Mahatma Gandhi in die Staatsbibliothek zu Berlin

Heute überreichte der Vertreter der Familie Albano-Müller, deren Mitglieder in Deutschland, den U.S.A., der Schweiz und Neuseeland leben, ein Depositum eines gemeinsamen Vorfahren, der im engen Kontakt mit Mahatma Gandhi stand. V. A. Sundaram (1896-1967) hatte neben vielen anderen Materialien eine Sammlung mit 182 Briefen hinterlassen, darunter 36 Briefe von Gandhi an Sundaram. Schon mit 19 Jahren schloss dieser sich der indischen Unabhängigkeitsbewegung an und kam so in eingen Kontakt mit den Führungskreisen seines Landes.

Die Gandhi-Briefe datieren aus den Jahren 1916 bis 1946, der wichtigsten Wirkungsperiode des gewaltfreien Kämpfers für die Unabhängigkeit Indiens. Die Sammlung Sundarams enthält des Weiteren Briefe von Jawaharlal Nehru, C. Rajagopalachari, S. Radhakrishnan, Indira Gandhi, Moraji Desai und Swami Sivananda. Nach ihrer Erschließung stehen die Autographe für die wissenschaftliche Forschung bereit, aufbewahrt werden sie in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin.