Ankündigungen von Veranstaltungen und Terminen

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Wissenswerkstatt reloaded – unsere Schulungen für Sie neu sortiert und strukturiert

Benutzungseinführungen, Workshops, Facheinführungen, Recherche für den Altbestand, StabiStart, Publish or Perish – wer blickt da noch durch?

Unser Angebot wurde in den letzten Jahren immer vielfältiger, viele Kolleginnen und Kollegen boten neue oder bewährte Formate an.  Darum haben wir uns daran gemacht, unsere diversen Schulungsangebote wieder einmal zu überdenken und neu zu strukturieren. Dabei war uns besonders wichtig, ein System zu schaffen, dass es Ihnen ermöglicht, das komplette Angebot auf einer Seite zu überblicken und schnell zu erkennen, welche Schulung, Einführung oder Workshop für Sie der richtige ist.
Dabei helfen Ihnen einige Buchstaben, hinter denen sich verschiedene Level oder Inhalte verbergen. So haben Sie die Möglichkeit, sich stufenweise in das Mysterium Staatsbibliothek einzuarbeiten, um dann nach und nach zum Recherche-Experten zu avancieren, um beispielsweise Ihre Abschlussarbeit zu verfassen. Aber natürlich können Sie auch als Quereinsteiger mitmachen, wenn Sie nur einzelne Aspekte interessieren und Sie bereits über die nötigen Grundkenntnisse verfügen, welche die Dozentinnen und Dozenten voraussetzen.
Im Einzelnen sieht das dann so aus:

  • Modul A:
    Dahinter verbergen sich unsere mittlerweile bewährten StabiStart-Einführungen. Diese finden montags bis freitags täglich im Haus Potsdamer Straße und jeden Mittwoch im Haus Unter den Linden statt. Für Einzelpersonen ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Kommen Sie einfach zum Treffpunkt und lernen Sie die Staatsbibliothek und ihre Kataloge kennen.
  • Modul B:
    Unter dem Motto „fit für die Recherche“  geht es hier darum, ihre bisher nur theoretischen Kenntnisse über die Recherche zu erweitern und anhand von Übungen zu vertiefen. Wir unterscheiden zwischen allgemeinen Workshops und solchen mit Bezug zu einem bestimmten Fach.
    Sie lernen unter anderem spezielle Suchtechniken kennen, um zu große Treffermengen einzugrenzen oder noch mehr Treffer in einem Katalog zu ermitteln. Außerdem zeigen wir Ihnen weitere Datenbanken zu Ihrem Fach und helfen Ihnen dabei, Aufsätze aus gedruckten oder elektronischen Zeitschriften aufzuspüren.
  • Modul C:
    Wir begleiten Sie noch ein weiteres Stück auf dem Weg zum Recherche-Profi. Dieses Format richtet sich an Personen, die gerade an einer Abschlussarbeit oder ähnlichem Projekt schreiben und mit ihren konkreten Fragen zu uns kommen möchten. In kleinen Gruppen besprechen wir Ihre individuellen Recherche-Fragen und zeigen Ihnen weitere Wege auf, um an neue Informationen zu kommen.
  • Modul W:
    In diesem  Bereich verbergen sich zahlreiche Angebote für Wissenschaft und Forschung, wie zum Beispiel für Promovierende. Wir bieten Ihnen u.a. Veranstaltungen oder Beratungen zu den Aspekten Literaturverwaltung, wissenschaftliches Arbeiten oder Publizieren an.

Alle Informationen finden Sie auf unserer neu gestalteten Webseite oder in den Flyern, die wir demnächst in unseren Häusern und an anderen Stellen auslegen.
Sollten Sie spezielle Wünsche und Anregungen haben, oder für eine Gruppe einen separaten Termin vereinbaren wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Logo des Deutschen Esperanto-Bundes e.V.

Esperanto – eine Sprache, die begeistert. Werkstattgespräch am 21.9.

Wissenswerkstatt

Esperanto – eine Sprache, die begeistert. Zur Kultur und Geschichte einer unterschätzten Weltsprache

Werkstattgespräch mit Fritz Wollenberg, Esperanto-Liga Berlin
Donnerstag, 21. September 2017
18.15 Uhr
Schulungsraum im Lesesaal
Haus Potsdamer Straße
Treffpunkt in der Eingangshalle (I-Punkt)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Die Esperanto-Sprachgemeinschaft hat in 130 Jahren nicht nur die Sprache selbst weiterentwickelt, auch eine vielfältige Esperanto-Kultur ist entstanden. Längst hat sie dabei unter Beweis gestellt, dass Esperanto eine Sprache ist, die sich für die internationale Kommunikation eignet.

Welche Besonderheiten hat diese internationale Plansprache? Was sind ihre sprachlichen und kulturellen Wurzeln? Wer lernt Esperanto, und wie wird es verwendet? Welche kulturellen Leistungen hat die Esperanto-Sprachgemeinschaft hervorgebracht?

Für eine Kultur, deren Existenz in der Öffentlichkeit immer wieder bestritten oder unterschätzt wird, hat die Esperanto-Kultur erstaunlich viel zu bieten:

den Esperanto-Weltbund (Rotterdam) mit 72 Landesverbänden, die Sammlung für Plansprachen der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, das Deutsche Esperanto-Institut mit der Deutschen Esperanto-Bibliothek Aalen, die jährlichen Esperanto-Weltkongresse in verschiedenen Ländern, Kulturfestivals wie ARKONES in Poznań, die Esperanto-Akademie, die Literarische Esperanto-Akademie, das Esperanto-PEN-Zentrum, die Esperanto-Wikipedia, Web-Seiten wie Lernu!net, Apps wie Amikumu, die Esperanto-Redaktion von Radio China International, das Polnische Internet-Radio in Esperanto,  Verlage wie Edistudio in Pisa und Sezonoj in Kaliningrad und so weiter, und so weiter.

Fritz Wollenberg, Pädagoge und Kenner der Sprache und ihrer Kultur, wird sich in seinem Vortrag auf  eine Auswahl von Esperanto-Publikationen aus dem reichhaltigen Bestand,  darunter der Esperanto-Sondersammlung, der Staatsbibliothek zu Berlin beziehen, und natürlich auf die von ihm zusammengestellten zweisprachigen (Esperanto und Deutsch) Jubiläumsbücher der Esperanto-Liga Berlin (2006) und des Esperanto-Verbands Berlin-Brandenburg (2017):

„Esperanto – Sprache und Kultur in Berlin und Brandenburg“, Mondial-Verlag, New York, Berlin.

 

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Internationale Konferenz DCH 2017 vom 30.8.-1.9.

Interdisziplinäre Konferenz über die digitale Transformation des kulturellen Erbes vom 30. August bis 1. September 2017

Nach 2015 findet die Interdisciplinary Conference on Digital Cultural Heritage wiederum in den Veranstaltungsräumen der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Sie wird in enger Kooperation der Kartenabteilung mit CODATA Germany und weiteren Partnern aus der Kartographie durchgeführt. Die digitale Transformation des kulturellen Erbes wird nicht durch die zeit- und ortsunabhängige Bereitstellung gescannter Bilder erreicht, sondern durch die konsequente Anwendung neuer Technologien und innovativer Bearbeitungsmethoden. Der interdisziplinäre Ansatz spielt hierbei eine übergeordnete Rolle, was durch die Fokussierung auf die Kartographie verdeutlicht wird: Karten werden von allen Wissenschaften, die räumliche Wirkungen und Muster untersuchen, benötigt. Geoportale, Webmapping, 3D Clouds, Semantik oder Toponomastik sind nur wenige Schlagworte, die auf die breite Anwendungsvielfalt hinweisen.

Internationales Symposium zu Heinrich Friedrich von Diez am 7. und 8. September 2017

Im Jahr 2017 gedenken wir des 200. Todestages von Heinrich Friedrich von Diez (2.9.1751-7.4.1817), der als Orientkenner und Schriftsteller einen bedeutenden Einfluss auf das geistige Leben seiner Zeit hatte. Seine frühen Schriften standen ganz im Zeichen des Sturm und Drang. 1784 schickte ihn Friedrich der Große als Gesandten nach Konstantinopel, wo er bis 1790 blieb. Anschließend lebte er als Privatgelehrter in Philippsthal bei Potsdam, Kolberg und Stralau/Berlin. Goethe würdigte den streitbaren Gelehrten als eine Inspirationsquelle für seinen West-östlichen Divan. Der leidenschaftliche Büchersammler Diez vermachte seine herausragende Privatbibliothek mit ca. 17.000 Druckschriften und mehr als 850 orientalischen und abendländischen Handschriften der damaligen Königlichen Bibliothek in Berlin. Sie gehört bis heute zu den kostbarsten Sammlungen der Staatsbibliothek.

Das wissenschaftliche Symposium “Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) – Freigeist, Diplomat, Orientalist und Sammler” verfolgt das Ziel einer Annäherung an die verschiedenen Phasen in Diez’ Leben und Wirken vor dem Hintergrund der politischen und geistigen Entwicklungen seiner Zeit und der Anfänge der Orientalistik in Deutschland.

Öffentlicher Abendvortrag am 7. September 18 Uhr:

Prof. Dr. Hendrik Birus (München/Bremen): “Goethes Hochschätzung des ‚Liebhabers‘ und ‚Polemikers‘ Diez”

Das vollständige Programm, einen Flyer sowie Anmeldeinformationen finden Sie hier.

Das Symposium wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Fritz-Thyssen-Stiftung.

Werkstattgespräch zur typographischen Gestaltung von Libretto-Drucken am 4.7.

Wissenswerkstatt

Lieto fine – zur typographischen Gestaltung von Libretto-Drucken

Werkstattgespräch mit Rainer Falk, Universität Potsdam
Dienstag, 4. Juli 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden
Treffpunkt im Eingangsbereich (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Immer schon wurden Opern – einerseits in Partituren bzw. Partitur-Auszügen, andererseits in Libretto-Drucken – publiziert, standen Notenausgaben ebenso wie Texteditionen in vielfältigen Wechselbeziehungen zu den Aufführungen der Werke. Bei der typographischen Gestaltung des Librettos wurde lange Zeit – zumindest solange der Zuschauerraum nicht abgedunkelt war – vor allem ein pragmatisches Ziel verfolgt, nämlich das Mitlesen während der Aufführung zu erleichtern. Durch buchgestalterische und drucktechnische Aufmachung sollte aber auch die Materialität des Ereignisses der Opernaufführung, die im Medium der Schrift verlorenzugehen drohte, bewahrt und in die Materialität des Drucks hinein verlängert werden. Diesem Phänomen geht der Vortrag anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Epochen der Operngeschichte nach.

 

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt-Workshops im Juli

In unserer Wissenswerkstatt vermitteln wir Ihnen elektronische Ressourcen oder Internetquellen zu Ihrem Fach, zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie schnell und treffsicher zu den gewünschten Suchergebnissen kommen, elektronische Texte oder Digitalisate finden und diese weiter verarbeiten können. Im Juli möchten wir Sie zu folgenden Workshops einladen:

 

Workshop
Fragestunde Altbestand und Digitalisate – Ihre Themen und unsere Bücher aus vergangenen Jahren
Donnerstag, 6. Juli 16.00 Uhr

 

Workshop
Gewusst wie – Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
Donnerstag, 13. Juli  16.30 Uhr

 

Workshop
Open Access Philologien
Dienstag, 18. Juli 16.00 Uhr

 

Außerdem:
Vom 27. Juni bis 11. Juli läuft unsere sechsteilige Veranstaltungsreihe für Promovierende “Lost in Dissertation“.

 

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Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Eugen Ruge | Privatarchiv © Martina Ruge

Werkstattgespräch mit Schriftsteller Eugen Ruge am 26.6.

Wissenswerkstatt

Leben wir in Zeiten des abnehmenden Lichts? Aus dem Atelier.

Der Schriftsteller Eugen Ruge im Gespräch über sein Leben und seine Bücher
Mit einer Einführung von Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin
Montag, 26. Juni 2017
18.15 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Mit seinem 2011 erschienenen Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, einer opulenten Familiensaga, gelang Eugen Ruge fast über Nacht ein auch international vielgerühmter Bestseller. In über 20 Sprachen übersetzt, ist er unlängst verfilmt worden. Das Drehbuch stammt von Wolfgang Kohlhaase, Regie führte Matti Geschonneck. Filmstart ist, passend zu unserem Werkstattgespräch, am 1. Juni.

Eugen Ruge wurde schon mit einigen renommierten Preisen geehrt. So 2009 mit dem Alfred-Döblin-Preis und 2011 mit dem Deutschen Buchpreis für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“. Zu seinem Werkspektrum gehören Theaterstücke, Hörspiele und nicht zuletzt Übersetzungen aus dem Russischen. Seine besondere Liebe gehört Anton Tschechow. Von dessen Stücken „Der Kirschgarten“, „Onkel Wanja“ und anderen hat Eugen Ruge Neuübersetzungen vorgelegt.

In unserem Werkstattgespräch berichtet er über seine Arbeitsweise als Autor, seine interessante Biographie und über neue Projekte. Natürlich wird er auch aus neuen Texten lesen.

 

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Europeana 1914-1918, Rolf Kranz, CC-BY-SA; Berliner Tageblatt 28.5.1915, Staatsbibliothek zu Berlin, Public Domain

Europeana Transcribathon Campus Berlin am 22.-23.6.2017

Machen Sie mit beim Europeana Transcribathon Campus Berlin 2017!

Von Donnerstag, 22. Juni 2017 bis Freitag, 23. Juni 2017 laden wir Sie zu einer spannenden Veranstaltung in die Staatsbibliothek zu Berlin in der Potsdamer Straße ein. In einem Wettbewerb sollen dabei so viele Briefe, Tagebücher und Zeitungen aus dem Ersten Weltkrieg wie möglich transkribiert werden!

Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen:

Europeana Transcribathon Wettbewerb (Deutsch/Englisch)

Die Teilnehmer am Transcribathon Wettbewerb bilden generationsübergreifende Teams und haben insgesamt 28 Stunden Zeit, auf der digitalen Plattform transcribathon.eu Dokumente zu transkribieren und zu annotieren. Jedes Team bekommt einen eigenen Arbeitsbereich auf dem Campus mit der notwendigen technischen Ausstattung (Computer, Monitor, Internetzugang). Darüber hinaus gibt es für alle Teilnehmer Essen und Trinken frei, um eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Da jedoch insgesamt nur eine begrenzte Anzahl an Arbeitsstationen zur Verfügung steht, möchten wir Sie auch gerne dazu einladen, ihren eigenen Laptop mitzubringen. Der Wettbewerb startet am Donnerstagnachmittag zunächst mit einer Einführung. Im Anschluß beginnt der 28-stündige Transcribathon. Die Teilnehmer werden bei Fragen von unserem Team vor Ort unterstützt. Am darauffolgenden Abend präsentieren die Teams ihre Ergebnisse einer internationalen Jury. Anschließend werden Preise für die besten Ergebnisse in den folgenden Kategorien vergeben:

  • Transkription (Quantität und Qualität)
  • Datenanreicherung (Zeitungen, Geokoordinaten oder Wikimedia Verknüpfungen)
  • Präsentation

Workshops (Englisch)

Interessierte können darüber hinaus am Freitag in einer Vielzahl von Data-enrichment Workshops (Transkription, Annotation, Geo-Tagging, Linked Open Data und Wikimedia/Wikisource) in einen Informationsaustausch mit Experten treten.

Eine Podiumsdiskussion und eine Transcribathon-Party bilden schließlich das Rahmenprogramm der Veranstaltung.

Registrieren Sie sich also noch bis zum 14. Juni 2017 kostenfrei für diese einzigartige Veranstaltung und transkribieren Sie gemeinsam mit uns in einem internationalen Umfeld spannende Dokumente aus dem Ersten Weltkrieg!

Finden Sie hier mehr Details zur Campus Berlin Veranstaltung und melden Sie sich über Eventbrite kostenfrei an (beide Seiten sind nur auf Englisch verfügbar).

Der Europeana Transcribathon Campus Berlin 2017 verbindet insbesondere die Online-Projekte Europeana 1914-1918 und Europeana Newspapers und wird in Kooperation mit Wikimedia und der Deutschen Digitalen Bibliothek von Europeana, Facts & Files und der Staatsbibliothek zu Berlin veranstaltet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an team@transcribathon.eu.

Poster Europeana Transcribaton Campus Berlin 2017

 

SBB-PK CC NC-BY-SA

Lost in Dissertation? Veranstaltungsreihe für Promovierende ab 27.6.

Wissenswerkstatt

Lost in Dissertation?
Von der Literaturverwaltung bis zur Publikation – Veranstaltungsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden Juni/Juli 2017

Während der Promotionsphase stellen sich viele praktische Fragen, die einerseits die Arbeitsorganisation während der Recherche- und Schreibphase betreffen, andererseits aber mit dem entscheidenden abschließenden Schritt – der Publikation – zusammenhängen.
Die Berliner Universitätsbibliotheken und die Staatsbibliothek zu Berlin präsentieren zusammen mit Experten die Themen Literaturverwaltung, Publikationsmöglichkeiten, Open Access und Forschungsdaten. So erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte sowie weiterführende konkrete Informationen zu einzelnen Angeboten der Universitäten.
Alle Infos unter http://sbb.berlin/promovierende

 

Veranstaltungen:

Master of Disaster? Strukturiert und effektiv arbeiten mit Literaturverwaltungsprogrammen
27. Juni 2017, 10.00-12.00 Uhr
Anmeldung

 

Vertrauen ist gut – prüfen ist besser: Qualitätskriterien für wissenschaftliche Publikationen
27. Juni 2017, 13.00-15.00 Uhr
Anmeldung

 

Open Access – freier Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsdaten und Software
3. Juli 2017, 10.00–12.00 Uhr
Anmeldung

 

Publish or Perish? Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende
3. Juli 2017, 13.00–15.00 Uhr
Anmeldung

 

Licht und Schatten: Bildrechte beim wissenschaftlichen Publizieren
4. Juli 2017, 10.00–12.00 Uhr
Anmeldung

 

Forschungsdatenmanagement an der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin
11. Juli 2017, 10.00–12.00 Uhr
Anmeldung

 

Alle Termine finden im Haus Potsdamer Straße der Staatsbibliothek (Simón-Bolívar-Saal) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung zu den frei kombinierbaren Veranstaltungen wird gebeten.

http://sbb.berlin/promovierende
Flyer zur Veranstaltung

Alle Termine der Wissenswerkstatt

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Netzwerks Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK BB), der Staatsbibliothek zu Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin.

 

Der Paukenschlag zum Kirchentag – Wiederaufnahme der Ausstellung Bibel – Thesen – Propaganda

Nicht verpassen! Noch einmal sind die 95 Objekte zur Reformationsgeschichte zu sehen.

Unsere erfolgreiche Ausstellung „Bibel – Thesen – Propaganda. Die Reformation erzählt in 95 Objekten“ wird als eines der Highlights im Regionalen Kulturprogramm zum Evangelischen Kirchentag erneut gezeigt. Und am Himmelfahrtstag gibt es dazu noch ein Sonderprogramm: “Trommeln für die Reformation”.

Papstesel, Quartdruck mit Nachschnitten des Bilderzyklus, um 1600. Abteilung Historische Drucke. Lizenz: CC-BY-NC-SA

 

Wann?

24. bis 28. Mai, 11-20 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr
Führungen jeweils 15 und 17 Uhr
Eintritt frei

Wo?

Staatsbibliothek zu Berlin
Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Haus Potsdamer Straße 33 am Kulturforum
10785 Berlin

 

Luther macht Druck, Mosaik: Mit den Abrafaxen durch die Zeit, Nr. 489. Kinder- und Jugenbuchabteilung. © MOSAIK – Die Abrafaxe 2016

 

Unsere Favoriten unter den 95 Objekten

 

Leipziger Plakatdruck 1517 (Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz)

 

Sonderprogramm am Himmelfahrtstag: “Trommeln für die Reformation” um 14:20 Uhr und um 16:20 Uhr

In seiner “Bibliomacheia” aus dem Jahre 1746 wetterte der katholische Theologe und Dekan des Domkapitels in Prag-Wyschehrad gegen Martin Luther, die Reformation und vor allem die lutherische Bibelübersetzung:

Wer ist aller dieser Schwärmer Anfang und Ursach? als du Luther Merten, der du durch deine Biblische Reformations-Trommel alle zu Narren gemacht hast.
… sie lauffen aus den Klöstern, entweichen aus den Dohm-Stüfften, sie verlassen die Pfarreyen und rennen … der Lutherischen Bibel-Trommel nach, welche sie führet zur endlichen Abgötterey und Ohngötterey.

Am Himmelfahrtstag, den 25.5. 2017 erklingen vor der Staatsbibliothek tatsächlich “Reformations-Trommeln” im Sambarhythmus, um auf die Wiederaufnahme unserer Ausstellung aufmerksam zu machen:

Um 14:20 Uhr und um 15:20 Uhr trommelt die junge und dynamische Berliner Sambagruppe BLOCO CAJU. Die Berliner Trommler haben sich der brasilianischen Musik, vor allem der Musik aus dem Nordosten Brasiliens, wo die afrikanischen Einflüsse noch besonders deutlich zu hören sind, verschrieben. Ihre Instrumente sind Trommeln verschiedenster Art: von den großen Bass-Surdos bis zu den geflochtenen Korbrasseln, durchaus ergänzt von Gitarre und Gesang.

Rahmenprogramm zur Ausstellung am Himmelfahrtstag: Auftritt der Berliner Sambagruppe BLOCO CAJU vor der Staatsbibliothek. Geleitet wird die Gruppe von Eddie Zuber, einem unserer Ausstellungs-Guides. Foto: SBB-PK, Christiane Caemmerer

BLOCO CAJU tritt regelmäßig auf Samba-Festivals, so dem Samba Karneval in Bremen, dem Sambosta Festival Cottbus und dem Samba Syndrom in Berlin auf. Sie war aber auch auf der Streetparade in Zürich, der Fête de la Musique, dem 1. Mai in der UFA Fabrik und dem Musikfestival Klangwelten in Berlin mit ihrer Musik vertreten.

Wie die Musik der Gruppe leitet sich auch ihr Name aus dem Nordosten Brasiliens her: Die Caju ist eine äußerst vitamin- und minerialienreiche Frucht, deren getrockneter Kern uns als Cashewkern bekannt ist.