Ankündigungen von Veranstaltungen und Terminen

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt-Workshops im Mai

In unserer Wissenswerkstatt vermitteln wir Ihnen elektronische Ressourcen oder Internetquellen zu Ihrem Fach, zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie schnell und treffsicher zu den gewünschten Suchergebnissen kommen, elektronische Texte oder Digitalisate finden und diese weiter verarbeiten können. Im Mai möchten wir Sie zu folgenden Workshops einladen:

 

Workshop
Bitte Recht offen! – Open Access in den Rechtswissenschaften
Dienstag, 16. Mai, 16.00 Uhr

 

Workshop
Fragestunde Bildrecherche & Bildrechte
Donnerstag, 18. Mai, 16.00 Uhr

 

Außerdem:
e-day!
Elektronische Ressourcen: schnell, aktuell und überall wissenschaftlich arbeiten
Workshops, Beratung, Präsentationen
Donnerstag, 4. Mai, 10-15.30 Uhr

 

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Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Faltblatt aus „Vorstellung Deß jüngst=erschienenen COMETEN“ von Johann Mayer, Ulm 1681 – SBB PK Signatur: On 6700R (CC BY-NC-SA 3.0)

Kometen zwischen Wunderzeichen, Astrologie und Physik: Werkstattgespräch am 27.4.

Wissenswerkstatt

Kometen zwischen Wunderzeichen, Astrologie und Physik. Zur Materialität von Wissenswandel in der Frühen Neuzeit

Werkstattgespräch mit Doris Gruber (Graz/Wien – 2017 Stipendiatin im Stipendienprogramm der SPK und der Gerda Henkel Stiftung Wien)
Donnerstag, 27. April 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Treffpunkt im Eingangsbereich (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Kometen riefen in Vergangenheit wie Gegenwart intensive Kommunikationsprozesse hervor. Am Beginn der Frühen Neuzeit wurde einhellig angenommen, dass Kometen Vorboten nahenden Unglücks – wie Hungersnöten, Pest und Krieg – seien. Diese Anschauungen untermauerten weithin akzeptierte Wissensbestände: So wurden Kometen als Teil der Heilsgeschichte betrachtet, laut der Wunderzeichen mitunter das Ende der Welt anzeigen würden. Außerdem deuteten auch astrologische und physikalische Theorien darauf hin, dass Kometen nichts Gutes mit sich brächten. Im Laufe der Frühen Neuzeit wandelten sich diese Wissensbestände jedoch, was dazu führte, dass die negativen Bedeutungen der Kometen immer häufiger angezweifelt wurden, unter anderem aufgrund neuer (empirisch gewonnener) Erkenntnisse.
Diese Wissenswandel werden anhand der zeitgenössischen Publizistik des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation untersucht. Im Zentrum steht, welche Rolle die Materialität der Medien dabei spielte. Dabei wird insbesondere gefragt, ob sich Kometenwissen auch dadurch veränderte, dass es in unterschiedlichen Formen transportiert wurde: als Text oder Bild in Form von Flugblättern, Flugschriften, Büchern, Zeitschriftenartikeln oder Schreibkalendern.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reihe “Die Materialität von Schriftlichkeit”

 

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e-day bereits zum siebten Mal

Unter dem Motto “ELEKTRONISCHE RESSOURCEN: SCHNELL, AKTUELL UND ÜBERALL WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN” treten am 4. Mai wieder fast 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatsbibliothek an, um Ihnen elektronische Ressourcen, aktuelle Projekte u.v.a.m. näher zu bringen.

 

Donnerstag, 4. Mai
10.00 – 15.30 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin
zentraler Treffpunkt in der Eingangshalle
Zum aktuellen Programm

 

Für alle, die bereits einmal dabei waren, ist das Konzept nicht völlig überraschend: In knapp dreißig, jeweils 30minütigen Präsentationen zeigen Ihnen die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowie weitere Mitarbeitende der Bibliothek welche Möglichkeiten Ihnen die Staatsbibliothek über das Angebot an gedruckten Medien hinaus noch bietet:

DATENBANKEN, VOLLTEXTE, BILDER
Erfahren Sie mehr über die Vielzahl an elektronischen Ressourcen, in denen Sie sowohl fachspezifisch, als auch übergreifend nach Aufsätzen, Statistiken, Comics oder kompletten E-Books suchen können. Oft genügen wenige gezielte Klicks und Sie haben einen wissenschaftlichen Text oder andere Materialien direkt vor sich.

GEWUSST WIE
Von den ersten Rechercheschritten über das Ermitteln und Verknüpfen der passenden Suchbegriffe bis hin zur Weiterverarbeitung im Literaturverwaltungsprogramm und das Vermeiden von Plagiaten erfahren Sie Hilfreiches rund ums optimale Suchen in und mit unseren elektronischen Ressourcen.

AUSSERDEM
In der Mittagszeit bieten wir Ihnen eine Auswahl weiterer Themen als Poster Sesssion an, so dass Sie direkt mit den „Machern“ vor Ort ins Gespräch kommen können. Oder Sie begleiten uns auf einen Rundgang durchs Gebäude mit Einblicken hinter die Kulissen. Oder Sie lassen sich von unserem Dienstleister BiblioCopy Tipps und Tricks zum Scannens geben. Oder Sie versuchen sich gleich selbst an einer Recherche, bei der wir Sie auch gerne unterstützen.

Laokoongruppe. Rom, Vatikanische Museen

Laokoons Autopsie: Werkstattgespräch mit Luca Giuliani am 24.4.

Wissenswerkstatt

Laokoons Autopsie

Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Luca Giuliani, Rektor am Wissenschaftskolleg zu Berlin
Montag, 24. April 2017
18.15 Uhr
Simón-Bolívar-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Winckelmanns Beschreibung der Vatikanischen Laokoon-Gruppe in seinen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke (1755) beginnt mit den bis heute berühmten Worten von der „edlen Einfachheit und stillen Größe“: Freilich hat Winckelmann die Gedanken in Dresden geschrieben, als er die Gruppe im Vatikan noch nie gesehen hatte. Gerade deswegen gelangte er zu einer Interpretation, die vor dem Original kaum zu verteidigen gewesen wäre; umso mehr entsprach sie den ästhetischen  Erwartungen der Zeitgenossen. Davon ist eine unerhörte Wirkung ausgegangen.

 

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Beschneidung des Antichrist (Antichristfenster: süd II 1c, Marienkirche, Frankfurt/Oder, Chorhaupt) Foto: Sonja Schwirkmann

Antichrist, Endkaiser und Jüngstes Gericht: Werkstattgespräch zu apokalyptischen Prophezeiungen und Eschatologie am 19.4.

Wissenswerkstatt
Antichrist, Endkaiser und Jüngstes Gericht: Apokalyptische Prophezeiungen und Eschatologie im 14. Jahrhundert
Werkstattgespräch mit Ulrike Wuttke
Mittwoch 19. April 2017
18.15 Uhr
Schulungsraum im Lesesaal
Haus Potsdamer Straße 33
Treffpunkt in der Eingangshalle (I-Punkt)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Das frühe 14. Jahrhundert ist ohne Zweifel ein „Krisenjahrhundert“. In dieser Zeit gerieten in der zeitgenössischen Wahrnehmung alltägliche Lebensbereiche aus dem Gleichgewicht. Das bereits vorher verstärkt vorhandene Bedürfnis, sich mit Ewigkeitshoffnung, dem Schicksal der Seelen im Jenseits und der Sicherung des Seelenheils, auseinanderzusetzen, ergriff breite soziale Schichten, nicht zuletzt das städtische Bürgertum. Hierdurch entstanden verstärkt volkssprachige prophetische und eschatologische Texte. Der volkssprachliche eschatologische Diskurs wurde zu einem festen Bestandteil der intellektuellen Emanzipation der Laien gegen Ende des Mittelalters.Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs stehen die Hauptprotagonisten apokalyptischer Prophezeiungen, wie der Weltkaiser der Endzeit, der Antichrist und die eschatologischen Völker, sowie eschatologische Themen wie Himmel, Hölle, Fegefeuer und das Jüngste Gericht im Oeuvre der Autoren Jan van Boendale, Lodewijk van Velthem und Jan van Leeuwen und im anonymen Boek van Sidrac. Diese Texte entstanden in Brabant, einer der wichtigsten, stark urbanisierten Regionen der mittelalterlichen Niederen Lande. Der eschatologische Kanon weist große Übereinstimmungen mit der deutschen Literatur des Mittelalters auf.

Hierzu erschien: Ulrike Wuttke, Im Diesseits das Jenseits bereiten – Eschatologie, Laienbildung und Zeitkritik bei den mittelniederländischen Autoren Jan van Boendale, Lodewijk van Velthem und Jan van Leeuwen, Göttingen, 2016.

 

 

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Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt im April

In unserer Wissenswerkstatt vermitteln wir Ihnen elektronische Ressourcen oder Internetquellen zu Ihrem Fach, zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie schnell und treffsicher zu den gewünschten Suchergebnissen kommen, elektronische Texte oder Digitalisate finden und diese weiter verarbeiten können. Im April möchten wir Sie zu folgenden Workshops einladen:

 

Workshop
Feldforschung im Trockenen – Literaturrecherche für EthnologInnen
Donnerstag, 20. April, 16.30 Uhr

Workshop
Open Access Architektur
Donnerstag, 27. April, 16.30 Uhr

 

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Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Marcel Beyer – Buchpremiere von “Das blindgeweinte Jahrhundert” am 3. April um 18 Uhr

Buchpremiere: Das blindgeweinte Jahrhundert von Marcel Beyer, Büchner-Preisträger 2016

Lesung mit Marcel Beyer
Einführung: Barbara Schneider-Kempf, Thomas Sparr
Moderation: Jens Bisky

Montag, 3. April 2017
18 Uhr, Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, um Anmeldung wird unter freunde@sbb.spk-Berlin.de gebeten

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag

 

Cover von Marcel Beyer “Das blindgeweinte Jahrhundert” Suhrkamp Verlag 2017

Ist Literatur nach dem 20. Jahrhundert, in dem der Tod ein Meister aus Deutschland geworden ist, noch möglich? Welcher Verfahren hat sich solche Literatur zu bedienen? Diese Fragen verfolgt Marcel Beyer, Georg-Büchner-Preisträger des Jahres 2016, in seinen poetischen Untersuchungen, und er hat eine ebenso knappe wie weitreichende Antwort parat: durch Detailarbeit am Material der Realität wie der Literatur.

Seine poetische Bilanz ist weit entfernt von jeder Regelpoetik oder den Creative-Writing-Ratschlägen: Eine Literatur ohne Reflexion auf deren Entstehung und zeitgenössische Tendenzen ist nicht zu haben. Für seine Leser ermutigend: Dieser Autor beherrscht solche Forderungen der Vergangenheit und der Jetztzeit mit Nachdruck und dem notwendigen Spiel.

Marcel Beyer, geboren 1965, studierte Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Der Autor erhielt zahlreiche Preise; bis 1996 lebte Marcel Beyer in Köln, seitdem ist er in Dresden ansässig.

„Frische teutsche Liedlein“ mit der lautten compagney in der Ausstellung “Bibel – Thesen – Propaganda”

Sonntag, 2. April: Finissage „Bibel – Thesen – Propaganda. Die Reformation erzählt in 95 Objekten“ mit zwei Kurzkonzerten der lautten compagney BERLIN, 14 Uhr und 16.30 Uhr – freier Eintritt

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Am Sonntag, 2. April 2017, schließt um 18 Uhr die einzige Ausstellung, die alle drei im Jahr 1517 gedruckten Ausgaben der 95 Thesen Martin Luthers zur Klärung der Kraft der Ablässe zeigt.

Zur Finissage erklingen in der Staatsbibliothek Lieder aus der Zeit Martin Luthers – und das in höchster Qualität und mit freiem Eintritt. Das mehrfach ausgezeichnete Berliner Ensemble lautten compagney entwickelt zum diesjährigen Jubiläum ein speziell auf die Reformationszeit abgestimmtes Programm. In kleiner Besetzung – Tenor, Zink (Cornett), Gambe und Laute – spielt die lautten compagney am Sonntag in zwei Kurzkonzerten von je 35 Minuten “Frische teutsche Liedlein”. Zwischen den beiden Auftritten der lautten compagney wird um 15 Uhr durch die Ausstellung geführt. Gezeigt werden dabei auch die ersten lutherischen Gesangbücher wie das Achtliederbuch und die früheste Sammlung mehrstimmiger Luther-Choräle von Johann Walter sowie ein eigenhändiger Kompositionsversuch Martin Luthers zu seinem Vaterunserlied.

Johann Walters Gesangbüchlein, Stimmbuch für den Tenor. Musikabteilung. Lizenz: CC-BY-NC-SA

„Frische teutsche Liedlein“ – Lieder aus der Zeit Martin Luthers

In diesem Programm widmen sich der Tenor Robert Sellier und die Spezialisten der Alten Musik deutschen Tenorliedern. Mit dieser typisch deutschen Form der Renaissance lösten sich die Komponisten von den franko-flämischen Vorbildern und schufen Lieder, bei denen die Melodie nicht in der höchsten Stimme, sondern im Tenor liegt. Im Mittelpunkt stehen die Lieder von Ludwig Senfl (um 1490–1543). Zu hören sein werden außerdem Lieder von Heinrich Isaac (um 1450–1517) sowie Stücke aus der fünfteiligen Sammlung Frische teutsche Liedlein von dem Arzt, Komponisten und Liedersammler Georg Forster (um 1510–1568). Die lautten compagney und Robert Sellier laden mit viel Musizierfreude und sprühender Kreativität zu einer erfrischenden Reise in die Zeit der Reformation ein.

Wiederaufnahme der Ausstellung vom 24. bis 28. Mai 2017 zum Evangelischen Kirchentag

Die Ausstellung „Bibel – Thesen – Propaganda“ wird als Teil des Regionalen Kulturprogramms zum Evangelischen Kirchentag erneut zu sehen sein, dies vom 24. bis 28. Mai 2017. Bis dahin müssen die 95 herausragenden Objekte zur Reformationsbewegung aus konservatorischen Gründen in den Tresormagazinen ruhen, neben den Thesendrucken etwa die Prachtbibeln aus der Cranach-Werkstatt oder drastische antipäpstliche Flugblätter jener Zeit.

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„Bibel – Thesen – Propaganda. Die Reformation erzählt in 95 Objekten“
24. Mai – 28. Mai 2017: Mittwoch – Samstag 11 – 20 Uhr, Sonntag 11 – 18 Uhr
Haus Potsdamer Straße 33 / Kulturforum, 10785 Berlin
Führungen täglich um 15 und 17 Uhr
Eintritt frei
Katalog 20 €, Faksimile vom Druck d. 95 Thesen 8 €, beide 25 €

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Blog zur Ausstellung

Zwischen Handwerk und Industrie: Werkstattgespräch zum Verlagseinband des 19. Jahrhunderts am 4.4.

Wissenswerkstatt

Zwischen Handwerk und Industrie: Der Verlagseinband des 19. Jahrhunderts

Werkstattgespräch mit Thomas-Klaus Jacob, Staatsbibliothek zu Berlin
Dienstag, 04. April 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden
Treffpunkt im Eingangsbereich (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

In der Entwicklung des Verlagseinbandes ab Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen sich im Zuge der Industrialisierung die üblichen Merkmale der entstehenden Massenproduktion. Viele Verlagseinbände des 19. Jahrhunderts zeichnen sich aber auch durch kreative Gestaltung und Techniken aus. Technologische Entwicklungen tragen ganz entscheidend zu den Umwälzungen im Verlagswesen dieser Zeit bei. Da der Verlagseinband als industrielles Produkt bisher kaum im Mittelpunkt der Forschung stand, kann die Einbandforschung für die Publikations-, Verlags- und Technikgeschichte das 19. Jahrhunderts eine Reihe eigener Aspekte beitragen.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Porträt Carl Friedrich Lessings von Carl Ferdinand Sohn | Detail des Vorzustandes – unter UV-Anregung – des Istzustandes

Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung. Werkstattgespräch am 30.3.

 

Wissenswerkstatt

Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung

Werkstattgespräch mit Thuja Seidel
Donnerstag, 30. März 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Was macht das Porträt von Carl Friedrich Lessing (1856), das in ursprünglicher Rahmung vorliegt, so besonders? Was ist über den Künstler Carl Ferdinand Sohn und seine Maltechnik bekannt? Wie lassen sich Spuren an Gemälde und Zierrahmen interpretieren, so dass sie gültige Aussagen über die Provenienz und die Geschichte des historischen Ensembles liefern? Welchen Ansprüchen musste die Restaurierung genügen? Der Vortrag „Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung“ widmet sich der Entstehungsgeschichte des Porträts unter kunsthistorischen Aspekten und rekonstruiert die Aufbewahrung des Ensembles vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Untersuchungen und Materialanalysen bilden die Grundlage für das Restaurierungskonzept, das, wie die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen, eingehend vorgestellt wird.

 

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.