Digitale Strategien im Dialog auf der Frankfurter Buchmesse

Zukunftsperspektiven europäischer Einrichtungen der Kultur in der Diskussion

Wenn etablierte Einrichtungen der Kultur auch digital unterwegs sind, ist das wenig überraschend. Wenn die digitale Strategie aber zum entscheidenden Kern der zukünftigen Ausrichtung erklärt wird, rückt die gesamte Einrichtung und ihre zukünftige Gestalt in den Blick. Das Gebäude als reale Präsenz lebt weiter, die Einrichtung ist online sichtbar, vor allem aber spinnt sie ein Netzwerk, in dem die MitarbeiterInnen und NutzerInnen eingewoben sind,  das neue Möglichkeiten kreiert, Beteiligungen und Teilhabe ermöglicht. Die Einrichtung wird so ein Zentrum des Lernens und der Zivilisation. Die Nutzer werden zu Partnern und Mitarbeitern.

Die Umstellung ist allerdings nicht einfach: Museen, Bibliotheken, Archive und audiovisuellen Sammlungen wurden als hierarchische Institutionen eingerichtet und müssen nun lernen, in die direkte Kommunikation und den Austausch mit NutzerInnen zu gehen.

Das alles ist kein gesichertes Territorium und die notwendigen Schritte sind spannungsreich: Vier Einrichtungen sind auf dieser Reise und diskutieren den Weg dorthin: Vertreter des Rijksmuseums Amsterdam (Saskia Scheltjens), der Staatsbibliothek zu Berlin in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Reinhard Altenhöner), die Hamburger Kunsthalle (Antje Schmidt) und UNLive – das Museum für die Vereinten Nationen (Michael Edson).

Treffpunkt ist im ARTS+ Salon auf der Frankfurter Buchmesse (Halle 4.1) am 11. Oktober um 10:30 – 12:00 Uhr

Mehr lesen unter: https://pro.europeana.eu/post/uncharted-territory

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