Ein Rat fürs Rad: Fahrraddiebe unterwegs!

Frühlingszeit ist Fahrradzeit! Vor unserem Haus Potsdamer Straße sind die Fahrradständer deutlich voller als noch vor ein paar Wochen. Dieser Umstand lockt offensichtlich auch Interessenten an, die nichts Gutes im Schilde führen. Es kam in den den vergangenen Tagen vermehrt zu Fahrraddiebstählen.

Wir prüfen, was wir tun können. So sollen zum Beispiel die Hecken vor dem Haus gekürzt werden, um den Bereich etwas ‚übersichtlicher‘ zu gestalten. Die Staatsbibliothek haftet zwar nicht für den Verlust oder die Beschädigung abgestellter Fahrräder, aber wir haben großes Interesse daran, dass Sie in Ruhe arbeiten können und nicht durch die Sorge um Ihr Fahrrad abgelenkt werden.

Was können Sie tun? Selbstverständlich schließen Sie Ihr Fahrrad mit einem möglichst guten Schloß an die Fahrradständer an, aber vielleicht überlegen Sie auch einmal, Ihr Fahrrad durch die Polizei codieren zu lassen. An verschiedenen Terminen bieten die Polizeidienststellen Codieraktionen an: Gleich morgen, am 21.4. zwischen 16 und 18 Uhr in Schöneberg, Gothaer Straße 19, am S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte und vielen weiteren Orten. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf den Info-Seiten zur Fahrradkennzeichnung der Polizei.

Gemeinsam können wir es den Dieben zumindest etwas schwerer machen!

2 Kommentare
  1. Elisa says:

    Guten Tag,
    in den vergangenen Tagen sind wieder vielfach Fahrräder entwendet worden – nicht nur mir. Da hilft Ihr Rat maximal nur bedingt! Durch die Verschwenkung der – im übrigen viel zu wenigen – Fahrradbügel wird es den Dieben leicht gemacht. Regelmäßig (!) kann man Späher erkennen, die suchend durch die Reihen gehen. Wenn diese sich beobachtet fühlen, verschwinden sie. Da hilft dann auch kein Ruf der Pozilei.
    Es wäre schön, wenn die Stabi ihren (umweltfreundlich-) anreisenden Lesern ein wenig mehr Sicherheit geben könnte, Dies wäre buchstäblich zielführend. Ein „gutes Schloss“ generiert letztlich nur einen höheren Schaden, denn kein Schloss ist mehr sicher. Eine etwas kürzere Hecke hilft da wenig, sie muss deutlich reduziert werden! Eine Codierung juckt den Dieb zudem wenig. Prävention sieht m. E. anders aus: Überwachen Sie den Bereich doch per Video mit entsprechender Beschilderung und lagern sie nicht noch mehr Stellplätze immer weiter weg vom Haus! Wir haben alle eine elektronische Kundenkarte, diese kann doch auch als Key für einen ggf. abgeschlossenen, eingezäunten Stellbereich genutzt werden? Bitten Sie als Institution die Polizei, deutlich mehr zivile und uniformierte Präsenz zu zeigen. Bitte: Schaffen SIE Alternativen! Tun Sie etwas f ü r Ihre Kundschaft und gegen das Eldorado für Diebe.

    Antworten
    • Gudrun Nelson-Busch
      Gudrun Nelson-Busch says:

      Vielen Dank für Ihre Hinweise! Auf jeden Fall ist es sehr ärgerlich, wenn ein Fahrrad gestohlen wird. Der Blog-Artikel sollte auch für die Problematik sensibilisieren. Mit der Polizei sind wir im Gespräch. Die Hecke soll erst noch gekürzt werden, aus Naturschutzgründen ist das allerdings von März bis Ende September verboten. Die Stellfläche vor der Eingangstür war nicht nur zu klein, dort abgestellte Fahrräder behindern auch die Feuerwehr bei einem möglichen Einsatz, da mussten wir abwägen. Ihren Kommentar leiten wir direkt an unsere Verwaltung weiter.

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