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Ausstellung: Mies van der Rohes Villa Wolf in Gubin

Die „Urvilla der Moderne“ – Mies van der Rohes Villa Wolf in Gubin

Wiederaufbau als Modell 1:1

11. März – 9. April 2016

Mo – Fr 9 – 21 Uhr, Sa 10 – 19 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen

Eintritt frei

Staatsbibliothek zu Berlin
Foyer
Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

Weitere Informationen: www.villawolfgubin.eu

Ulrike Ottinger im Gespräch mit Viola König am 6.02., 16 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung am 6. Februar um 16 Uhr ein:

Ulrike Ottinger im Gespräch mit Viola König, Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, über die Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger und das Reisen als Filmemacherin.

Veranstaltungsort ist der Simón-Bolívar-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger statt, die noch bis zum  27. Februar im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33 zu sehen ist.

Die Ausstellung wird gefördert durch die

ksb_sw Kopie

“Ich reise, um zu verstehen. Wenn man sich anderen Kulturformen, anderen Vorstellungen nähern möchte, ist eine narrative Form weniger geeignet, da sie meist nur bestehende Konzepte aus der eigenen Perspektive und Kultur weiterführt. Mich interessiert vielmehr, dass sich ein genuines Interesse entwickelt und ein Austausch mit anderen Kulturen stattfindet.” Ulrike Ottinger

Mit Hanns Zischler auf Weltreise

Am 30. Januar war Hanns Zischler zu Gast in der Staatsbibliothek zu Berlin. Im Rahmen der Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger, die noch bis zum 27. Februar im Dietrich-Bonhoeffer-Saal im Haus Potsdamer Straße 33 zu sehen ist, las Hanns Zischler unter anderem aus Reisetexten von Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso. Den Auftakt der Lesung machte Zischler mit einer Passage aus Johann Gottfried Herders Journal meiner Reise im Jahr 1769, in dem der Philosoph schreibt: “Philosoph der Natur, das sollte dein Standpunkt seyn, mit dem Jünglinge, den du unterrichtest! Stelle dich mit ihm aufs weite Meer, und zeige ihm Fakta und Realitäten, und erkläre sie ihm nicht mit Worten, sondern laß ihn sich alles selbst erklären.”

Es folgten Ausschnitte aus Adelbert von Chamissos Peter Schlemihls wundersame Geschichte, aus Georg Forsters Reise um die Welt und aus einem Brief von Alexander von Humboldt an seinen Freund Carl Ludwig Willdenow. Zum Abschluss las Zischler ein Märchen, das Ulrike Ottinger 2014 während ihrer Reise verfasst hat und das den Titel Das Seeottermädchen trägt und von der Begegnung zwischen einem Seeottermädchen und einem Jäger handelt. (Das Märchen ist in Band 1 Chamissos Schatten der zweibändigen Ausstellungspublikation nachzulesen, die sie unter anderem im Ausstellungsshop für 39,90€ erwerben können.)

Wir bedanken uns bei Hanns Zischler für seinen lebendigen und mitreißenden Vortrag dieser unterschiedlichen Texte und damit für eine wunderbare Veranstaltung, an der mehr als 100 Gäste teilgenommen haben!

Vorschau: Am 6. Februar findet um 16 Uhr ein Gespräch zwischen der Künstlerin Ulrike Ottinger und Viola König, Direktorin des Ethnologischen Museums, im Simón-Bolívar-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße 33 statt.

Die Ausstellung wird gefördert durch die

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Hanns Zischler liest Reisetexte am 30.1., 16 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein:

Hanns Zischler liest am Samstag, dem 30. Januar 2016 um 16 Uhr aus Reisetexten von Georg Forster, Alexander von Humboldt, Adelbert von Chamisso und Ulrike Ottinger.

Veranstaltungsort ist der Simón-Bolívar-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger statt, die noch bis zum  27. Februar im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33 zu sehen ist.

Die Ausstellung wird gefördert durch die

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Ich habe schon oft Gelegenheit gehabt, jüngeren Freunden einen Rat zu erteilen, den noch keiner befolgen mochte. Ich würde, sagte ich ihnen, wenn ich von einer wissenschaftlichen Reise zurückkehrte, über die ich berichten müßte, in der Erzählung derselben den Gelehrten ganz verleugnen und nur das fremde Land und die fremden Menschen, oder vielmehr nur mich selbst in der fremden Umgebung dem theilnehmenden Leser zu vergegenwärtigen trachten; und entspräche der Erfolg dem Willen, so müßte sich jeder mit mir hinträumen, woeben uns die Reise hinführte.“ Adelbert von Chamisso

Aufbruch ins Unbekannte

Bevor Adelbert von Chamisso (1781-1838), Autor und Naturforscher, 1815 aufbrach, um an der Romanzoff’schen Expedition teilzunehmen, war er voller Vorfreude, an einer Weltreise teilnehmen zu können und er schrieb in Reise um die Welt (1836): “Ich schaute, freudiger Tatkraft mir bewußt, in die Welt, die offen vor mir lag, hinein, begierig in den Kampf mit der geliebten Natur zu treten, ihr ihre Geheimnisse abzuringen.”

Ulrike Ottinger, Filmemacherin und Künstlerin, machte sich 2014 mit einem Filmteam auf, um die Route, die einst auch Chamisso auf der nördlichen Hemisphäre genommen hatte, nachzureisen. Ihr Interesse gilt dabei den Themen Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften, die sie filmisch und fotografisch umsetzt. Ihr künstlerisch-ethnographischer Ansatz zeigt zum einen Regionen unserer Welt rund um das Beringmeer, die uns weitestgehend verborgen bleiben. Zum anderen, und genau dies zeichnet sowohl die Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger aus als auch ihren neuen Film Chamissos Schatten, kombiniert sie ihre Filmaufnahmen mit den Texten, Bildern und Objekten früherer Reisender wie Georg Wilhelm Steller, Adelbert von Chamisso, James Cook, Johann Reinhold und Georg Forster, Alexander von Humboldt und weitere mehr.

In enger Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek zu Berlin entstand die Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger, die noch bis zum 27. Februar 2016 im Dietrich-Bonhoeffer-Saal im Haus Potsdamer Straße 33 zu sehen ist. Vier Filme zu den oben benannten Themenfeldern werden hier in Beziehung gesetzt zu historischen Reisedokumenten und Objekten, die aus der Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Museum für Naturkunde, dem Ethnologischen Museum und dem Botanischen Museum stammen. Im Innern einer dunkelblauen, runden Zeltkonstruktion, die einer Jurte ähnelt und in der Meeresrauschen und Vogelgeschrei eine besondere Atmosphäre entstehen lassen, führen die Ausstellungsstücke von den Vorbereitungen einer Weltreise, über die zahlreichen Beobachtungen, die die Reisenden machten, hinzu dem, was am Ende von einer solchen Reise bleibt. Dabei lässt das Zusammentreffen von zeitgenössischen Filmaufnahmen und historischen Objekten ein besonderes Spannungsfeld entstehen, auf das man sich kontemplativ einlassen kann.

Dieser Blog wird in den nächsten Wochen weitergeführt und mit interessanten Informationen zu einzelnen Exponaten der Ausstellung erweitert. Außerdem werden hier Veranstaltungen, die im Rahmen der Ausstellung stattfinden, angekündigt. Schauen Sie immer wieder vorbei und entdecken Sie die Welt aus der Perspektive von Weltreisenden vom 18. bis zum 21. Jahrhundert.

Die Ausstellung wird gefördert durch die

ksb_sw Kopie

 

 

Eingang zur Ausstellung im Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin Foto: Udo Meinel

Eingang zur Ausstellung im Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin
Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung
Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung
Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung mit Filmstill und Vitrinenausschnitt Foto: Udo Meinel

Innenansicht der Ausstellung mit Filmstill und Vitrinenausschnitt
Foto: Udo Meinel

 

 

Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger

2. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016

Staatsbibliothek zu Berlin, Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamerstraße 33

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag 11–19 Uhr

Donnerstag 13–21 Uhr

sonn- und feiertags geschlossen

Sonderöffnungszeiten Weihnachten und zum Jahreswechsel: 22., 23. und

28.–30.12.2015, 9–17 Uhr; 24.–26.12., 31.12.2015 sowie 1., 2.1.2016 geschlossen.

Eintritt frei

 

Weitere Veranstaltungen von Ulrike Ottinger in Berlin:

Fotoausstellung

CHAMISSOS SCHATTEN

05.12.2015 – 27.02.2015

Johanna Breede Photokunst

 

Screenings: WELTREISEN

08.12.2015 – 02.2016

Arsenal Institut für Film und Videokunst e.V.

 

Begeisterte Gäste beim “Memory of the World”-Tag

Über 900 Besucher kamen am 5. Dezember in unser Haus Unter den Linden, wo sie die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, die 95 Thesen gegen den Ablass von Martin Luther sowie die hebräische Handbibel M. Luthers sahen. Im Oktober hatte die UNESCO die drei Stücke in das Register “Memory of the World / Gedächtnis der Menschheit” aufgenommen; schon seit 2001 ist dort eine weitere Pretiose aus der Staatsbibliothek zu Berlin verzeichnet: die Arbeitspartitur von Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9.

Am vergangenen Samstag waren die Gäste durchweg begeistert, und zwar nicht allein davon, dass sie in Ruhe alles betrachten konnten. Vor allem auch die ausführlichen Erläuterungen der Experten der Bibliothek, die ihre Stücke wie auch deren historische Einbettung und eine Reihe von “interessanten Geschichten drumherum aus dem Effeff” kennen, fesselten die Besucher. Im Durchschnitt blieben diese etwas länger als eine halbe Stunde, die längste Wartezeit zuvor hatte 25 Minuten betragen, was aufgrund der Einmaligkeit dieser Präsentation gern in Kauf genommen wurde. Die meisten Besucher verkürzten sich die Wartezeit mit dem Lesen der Broschüren zu den drei neuen Memory-of-the-World-Stücken und waren so bestens auf die Begegnung mit den Originalen eingestimmt.

Die Staatsbibliothek zu Berlin bedankt sich auch bei Presse und Rundfunk, denn ohne deren unermüdliches Hinweisen auf diesen besonderen Termin hätten weniger Menschen von diesem einmaligen und nur 8 Stunden dauernden Ereignis erfahren. Jetzt liegen die Originale wieder sicher verwahrt in ihren Tresoren bei 18 Grad Celsius und 50 % relativer Luftfeuchte.

Wer’s verpasst hat, kann sich in unserer Digitalen Bibliothek alles selbst anschauen:

h-Moll-Messe von J. S. Bach, Druck der 95 Thesen von M. Luther
Hebräische Bibel Martin Luthers
, und der Vollständigkeit halber auch die zuerst in das Memory of the World aufgenommene Sinfonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven.

Nutzerhinweis für den 5.12. Haus Unter den Linden

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie bereits hier in unserem Blog lesen konnten, werden am Sonnabend zwischen 11 und 19 Uhr unsere UNESCO-Weltdokumentenerbe-Stücke im Haus Unter den Linden nun der Öffentlichkeit präsentiert.

Aufgrund der Ausstellung und zusätzlich angebotenen Führungen an diesem Tag sollten Sie bei Ihren Planungen jedoch beachten, dass es durchaus zu einer stärken Geräuschbelästigung im Lesesaal kommen kann. Selbstverständlich versuchen wir die Störungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Trotzdem möchten wir auf die ruhigen Arbeitsmöglichkeiten in unserem Haus Potsdamer Straße hinweisen.

Ansonsten kommen Sie doch auch vorbei und bestaunen Bachs h-Moll-Messe, Luthers 95 Thesen und sein Exemplar der hebräischen Bibel? Ab Montag können Sie im Lesesaal Unter den Linden dann wieder ganz ungestört arbeiten, versprochen!

Begleitprogramm zur Ausstellung “Im fremden Land”

Montagskino im November und Dezember

Begleitend zur Kabinettausstellung »Im fremden Land. Publikationen aus den Lagern für Displaced Persons«, die Einblicke in die Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz gibt, zeigt das Jüdische Museum Berlin Filme zur Situation der Überlebenden der Konzentrationslager – unmittelbar nach der Befreiung der Lager, auf dem illegalen Weg nach Palästina, sowie zu den  Nachwirkungen der Traumatisierung in der israelischen Nachkriegsgesellschaft.

Das Filmprogramm finden Sie hier auch als PDF zum Download.

Weitere Informationen zu Ausstellung und Begleitprogramm im Jüdischen Museum finden Sie unter www.jmberlin.de/displaced-persons

 

23. November 2015, 19.30 Uhr

German Concentration Camps Factual Survey

UK 1945/2014, 88 min., Dokumentarfilm, englische Originalversion

Im Jahr 1945 dokumentierten Soldaten und Kameramänner im Auftrag des Hauptquartiers der alliierten Streitkräfte die deutschen Gräueltaten und Konzentrationslager. Der daraus entstandene Film sollte nach dem Ende der NS-Herrschaft deutschen Zivilisten und Kriegsgefangenen vorgeführt werden.

Produzent Sidney Bernstein versammelte im Britischen Informationsministerium ein Team von bekannten Filmemachern, darunter Stewart McAllister und Peter Tanner, Colin Wills und Richard Crossman sowie Alfred Hitchcock als Drehbuchberater. Es stellte sich als schwierig heraus, einen Film über ein solch komplexes und schwieriges Thema zu machen, sodass der Film nicht rechtzeitig fertig gestellt wurde. Im September 1945 hatten sich die Prioritäten der Briten von der Entnazifizierung zum Wiederaufbau verschoben und das Filmprojekt verschwand in der Schublade.

Das Imperial War Museum hat das Filmmaterial über fünf Jahre aufwendig digital restauriert und um die sechste und letzte Filmrolle ergänzt. Der Film konnte 2014 nach den Aufzeichnungen des ursprünglichen Produktionsteams von 1945 abgeschlossen werden und ist nun erstmals in voller Länge zu sehen.

Toby Haggith, Senior Curator (Imperial War Museum) und Leiter der Restaurierung von »German Concentration Camps Factual Survey«, ist zu Gast und spricht im Anschluss mit der Programmdirektorin Cilly Kugelmann über seine Arbeit an dem Film.

 

30. November 2015, 19.30 Uhr

The Illegals

USA/Israel (Palästina) 1947/48, 72 min., Regie: Meyer Levin, Doku-Drama, englische Originalversion

Die Jahre zwischen der Befreiung der Vernichtungslager und der Staatsgründung Israels sind die Zeit der organisierten Fluchtbewegung Richtung Palästina, der »Bricha«. Auf illegalen Schiffen wie der »Exodus 47« hoffen die »Displaced Persons«, Überlebende der Konzentrationslager, ihr Ziel zu erreichen. In dieses Spannungsfeld begeben sich im September 1947 der amerikanische Journalist Meyer Levin und Tereska Torres. Als Regisseur und Schauspielerin begleiten sie auf Routen der Bricha Gruppen von Flüchtlingen. Der Film »The Illegals« hält die Bilder und Hoffnungen dieser Reise fest.

Mit freundlicher Genehmigung des Steven Spielberg Jewish Film Archive

Im Anschluss:

Displaced Persons

»Displaced Persons«, Israel 1979, ca. 48 Min., Regie: Igal Bursztyn. Dokumentarfilm, englische Originalversion

Gegen Ende des Jahres 1947 macht sich das Schiff »SS Unafraid« mit mehreren hundert jüdischen Flüchtlingen an Bord von Italien aus auf den Weg nach Palästina. Der Dokumentarfilm zeigt die bewegende Reise.

Mit freundlicher Genehmigung des Israel Film Service

Mit einer Einführung von Tamar Lewinsky, Kuratorin für Zeitgeschichte

 

7. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Aviyas Sommer / Ha-Kayitz Shel Aviya

Israel 1988, ca. 95. Min., Regie: Eli Cohen, Drama, Hebräisch mit deutschen Untertiteln

In den Sommerferien 1951, kurz nach der Gründung Israels, besucht die zehnjährige Aviya ihre depressive Mutter Henya in einem kleinen Dorf bei Tel Aviv. Henya hat im Zweiten Weltkrieg in einem KZ die Schoa überlebt und ist nach der Befreiung nach Israel emigriert. Ihre Vergangenheit kann sie, gerade erst aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen, noch immer nicht verarbeiten. Mutter und Tochter stoßen in dem kleinen Dorf auf das Unverständnis der Einheimischen, werden verspottet.

Im Anschluss Gespräch mit Cilly Kugelmann, Programmdirektorin

 

WO Jüdisches Museum Berlin, Altbau EG, Auditorium

EINTRITT frei

ANMELDUNG   erbeten unter Tel. 030 259 93 488 oder per E-Mail an reservierung@jmberlin.de

Unsere Blog-Nachricht zur Ausstellung:
http://blog.sbb.berlin/ausstellung-im-juedischen-museum-sammlung-der-staatsbibliothek-displaced-persons-3-9-15-12-2015/

 

Rara- und Musiklesesaal am 4.12. ab 13 Uhr und am 5.12. ganztägig geschlossen

Am Sonnabend vor dem zweiten Advent zeigen wir Ihnen einen Tag lang im Original die drei Werke aus unserem Bestand, die jüngst in das ‘Memory of the World’ der UNESCO aufgenommen wurden. Auch die Aufbauarbeiten benötigen Zeit, aus diesem Grund bleibt der Rara- und Musiklesesaal im Haus Unter den Linden am Freitag, dem 4.12. bereits ab 13 Uhr und am 5.12.2015 ganztägig geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns, wenn Sie bei Interesse die Ausstellung besuchen.

Sprache – Literatur – Politik: Aspekte der Sprach- und Literaturförderung in Russland

Eine Vitrinen-Präsentation vor dem Osteuropa-Lesesaal aus Anlass des Jahres der Literatur in Russland 2015

Die Entwicklung und der Schutz der russischen Sprache sowie die Förderung der vaterländischen Literatur gehören neben dem Schutz des Kulturerbes zu den zentralen Aufgaben der russischen Kulturpolitik.

Verschiedene staatliche Förderprogramme unterstützen und initiieren dabei die Bemühungen gesellschaftlicher Gruppen mit dem Ziel, sowohl innerhalb der Russischen Föderation als auch in der Zusammenarbeit mit dem Ausland zu einer Weiterentwicklung und Propagierung der russischen Sprache und Literatur beizutragen. So förderte die russische Regierung umfangreich das Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaften und Innovation 2011-2012, das Russland-Deutschland-Jahr 2012-2013 sowie das Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland 2014-2015. Zur Eröffnungsveranstaltung des russischen Sprach- und Literaturjahres am 6. Juni 2014, dem Geburtstag des russischen Nationaldichters Aleksander Puschkin, in der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) war seitens der Osteuropa-Abteilung eine Auswahl historischer und moderner Bücher gezeigt worden.

Die aktuelle Präsentation verschiedener Aspekte der Sammlung russischer Veröffentlichungen in der SBB basiert auf dieser Auswahl. Gezeigt werden zeitgenössische und moderne Ausgaben und Übersetzungen russischer und deutscher Klassiker, die jeweils das literarische Leben im Partnerland mitgeprägt haben. Darüber hinaus stehen russischsprachige Veröffentlichungen in Deutschland und deutschsprachige Editionen in Russland bzw. der Sowjetunion im Mittelpunkt. Die Präsentation soll die umfangreichen verlegerischen und literarischen Verbindungen sowie den Grad der Verbreitung der Kenntnisse von der jeweils anderen Sprache und Kultur in beiden Ländern anschaulich machen.

Aktuell fördert die russische Regierung das Jahr der Literatur 2015 in der Russischen Föderation (https://godliteratury.ru/).

Olaf Hamann
Leiter der Osteuropa-Abteilung


Vitrinenpräsentation

vom 04. November bis 05. Dezember 2015
Mo – Fr 9 – 21 Uhr
Sa 9 – 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Foyer des Osteuropa-Lesesaals
im Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

Eintritt frei