Beiträge

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt im Oktober

Im Oktober bietet Ihnen die Wissenswerkstatt wieder Workshops zu unterschiedlichen Fächern und Themen an. Bereits im Sommer haben wir unser Angebot mit neuen Reihen vorgestellt und möchten Sie auch im kommenden Monat herzlich dazu einladen, alles rund um die Recherche kennenzulernen.

In der Reihe “Workshop-Klassiker”bieten wir Ihnen alles zur sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Statistik:

Dienstag, 04. Oktober, 14 Uhr
Zahlen, Daten, Fakten – wo finde ich was?

„Sie fragen, wir antworten!“ Hier kommen diesmal KulturwissenschaftlerInnen zum Zuge:

Dienstag, 18. Oktober, 17 Uhr
Fragestunde Kulturwissenschaften

Unsere neue Reihe zu Open Access-Angeboten startet Ende des Monats:

Dienstag, 24. Oktober, 17 Uhr
Open Access Kulturwissenschaften und Geschichte

 

Unsere Vorschau verrät Ihnen bereits heute alle geplanten Termine bis Mitte Dezember:

Zur Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Schöner Sommer, noch schönerer Herbst: Wissenswerkstatt ab September

Noch sind die Tage warm und sonnig und es gibt zahlreiche Alternativen zum Forschen und Lernen. Doch dann beginnt bald das nächste Semester, Referate und Hausarbeiten müssen konzipiert oder geschrieben werden, größere Forschungsarbeiten warten auf ihre Vollendung.

Bei all diesen und vielen anderen Vorhaben ist es ganz wichtig zu wissen, wo Sie wie nach was recherchieren und was Sie dann damit tun können und dürfen. Im neuen Programm haben wir für Sie insgesamt vier thematische Schwerpunkte gesetzt, denen wir dann fachspezifische Workshops zuordnen. Einige Beispiele im September sollen das veranschaulichen:

In der Reihe “Workshop-Klassiker” bieten wir die Fachrecherche für HistorikerInnen an:

Donnerstag, 15. September, 16.00 Uhr
Von der Tat bis zum Digitalisat – Elektronische Ressourcen zur Geschichtswissenschaft

In der Reihe „Sie fragen, wir antworten!“ kommen diesmal PhilologInnen auf ihre Kosten:

Donnerstag, 22. September, 15.30 Uhr
Fragestunde Philologien

Unsere “Zeitmaschine StaBi” führt Sie in unsere historischen Sammlungen:

Dienstag, 27. September, 16.00 Uhr
Nachlässe und Autographen finden – eine Einführung in den Online-Katalog des Kalliope-Verbundes

Was noch fehlt, sind die neuen Veranstaltungen zum Thema “Open Access – Publikationskulturen im Wandel”. Hier geht es erst im Oktober los, aber unsere Vorschau verrät Ihnen bereits heute alle geplanten Termine bis Mitte Dezember:

Zur Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

6, 27, 32, 30, 25 – wieder ein erfolgreicher e-day vorüber

Wie schafft man es am besten, die weitläufige Eingangshalle des Hauses am Kulturforum mal wieder richtig mit Leben zu füllen? Man druckt Flyer, Plakate und Postkarten, bringt ganz viele Hinweisschilder an, versendet zahllose E-Mails und füllt eine Webseite mit Informationen. Nebenbei organisiert man Handwerker und Techniker für Transporte, Ton, Licht und IT und motiviert Buchbinder, Repro-Dienstleister und Kantinenpächter zur Teilnahme. Entscheidend ist dann noch, genügend FachkollegInnen anzusprechen, sich ein spannendes (neues) Präsentationsthema auszusuchen und dieses aufzubereiten. Also eigentlich insgesamt eine „Kleinigkeit“, die jedoch ein Kernteam von sieben bis acht Mitarbeitenden seit Ende November gut auf Trab hält. Wenn alles klappt – und noch eine ganze Menge anderer Dinge geplant und erledigt werden – kommt am Ende eine Veranstaltung heraus, die nicht nur die Eingangshalle mit Leben füllt.

Bereits zum sechsten Mal veranstalteten die Fachreferentinnen und Fachreferenten der Wissenschaftlichen Dienste – mit tatkräftiger Beteiligung zahlreicher ReferentInnen aus anderen Abteilungen der Bibliothek – den e-day, den Tag der Elektronischen Fachinformation.

Am 1. Juni 2016 präsentierten 27 Spezialisten der Bibliothek 32 Kurzvorträge à 30 Minuten, denen im Durchschnitt 25 Personen lauschten. Viele der Teilnehmenden besuchten mehrere Vorträge und nutzten außerdem die Gelegenheit, an einer Führung durch Lesesaal und interne Bereiche des Hauses teilzunehmen oder ein selbst gestaltetes Lesezeichen zu prägen.

Die Buchbinderinnen der Staatsbibliothek zeigen den BesucherInnen des e-day 2016, wie sie mit Lettern und Prägemaschine Lesezeichen selbst gestalten können

Die Buchbinderinnen der Staatsbibliothek zeigen den BesucherInnen des e-day 2016, wie sie mit Lettern und Prägemaschine Lesezeichen selbst gestalten können

Ziel dieses Events ist es zum einen, auf die vielfältigen elektronischen Ressourcen, welche die Staatsbibliothek lizenziert und anbietet aufmerksam zu machen und zum anderen, auch für die zahlreichen Schulungsangebote zu diesen und über diese hinaus zu werben.

Denn neben Büchern, wertvollen Handschriften, Musikalien oder auch Karten und Globen verfügt die Bibliothek natürlich auch über nicht-physische, also elektronische Materialien.
Hier ist die Bandbreite ebenso groß wie bei den gedruckten Beständen und reicht von bibliographischen Datenbanken über Volltextrepositorien, die komplette Monographien oder ganze Zeitschriftenjahrgänge zur Verfügung stellen bis hin zu Bild-, Fakten- oder Statistikdatenbanken und Online-Portalen, die alle für Forschungszwecke oder (Literatur-) Recherchen zu Rate gezogen werden können.
Erreichbar sind diese Angebote auf ganz unterschiedlichen Wegen: über die Webseite, den klassischen Katalog StaBiKat, das Discovery-System stabikat+ oder das Datenbank-Infosystem (DBIS), um hier nur einige zu nennen. Noch vielfältiger sind daher auch die Optionen beim Handling und der Recherche in diesen Systemen sowie die Möglichkeiten der Weiterverarbeitung der ermittelten Ergebnisse.
Um all diese Szenarien den Leserinnen und Lesern der Staatsbibliothek näherzubringen, veranstalten die Wissenschaftlichen Dienste regelmäßig Workshops und andere Schulungsformate. Diese laden dann auch meist dazu ein, Gesehenes auszuprobieren und Unbekanntes zu erfragen. Gebündelt wird dieses Angebot in der Wissenswerkstatt der Staatsbibliothek und hat sich seit einigen Jahren auch zu einer gut sichtbaren, wiedererkennbaren Marke entwickelt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei und auch für (Noch-) Nicht-LeserInnen der Staatsbibliothek möglich. Neben den wechselnden Angeboten ist es auch möglich, eine „Wunschveranstaltung“ für einen bestimmten Termin oder eine feste Gruppe zu „buchen“.

Am diesjährigen e-day gab es wieder einen Querschnitt all dessen, was auch ansonsten gut besucht wurde sowie ganz Neues: Die Spitzenreiter waren diesmal „Recherche in Social Media“ und „Zitate in der Wissenschaft: wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn“. Aber auch Themen wie „Weniger Treffer, mehr Relevanz: Effektive Suchstrategien für die thematische Recherche“ oder „Lesen, Drucken, Mailen? Elektronische Ressourcen an der Staatsbibliothek effizient und rechtssicher nutzen!“ erfuhren großen Zuspruch. Ganz klar zeigt sich hier der Bedarf nach weiterführenden Informationen zum Umgang mit Rechercheergebnissen und Texten, z.B. auch in Literaturverwaltungsprogrammen oder beim Publizieren.
Neben diesen fachlich übergreifenden, für ein breites Publikum angelegten Präsentationen wurden aber auch die spezielleren, thematischen Vorträge – u.a. zu Karten, Germanistik, Recht oder Ostasien – sehr gut besucht.
Zu den meisten Vorträgen wurden Folien oder Handouts auf der Webseite des e-day verlinkt.

Kurz-Vortrag am e-day 2016 zum Thema "Wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn? Zitate in der Wissenschaft"

Kurz-Vortrag am e-day 2016 zum Thema “Wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn? Zitate in der Wissenschaft”

Zuhörer waren wieder einmal Studierende, Promovierende und Lehrende auf der einen Seite, aber auch ganz viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen sowie etliche Klassen des bibliothekarischen Nachwuchses, die diesen Tag schon lange auch als Fortbildungs- und Ausbildungstermin fest einplanen.

Der auch in diesem Jahr wieder sehr gute Zuspruch und das positive Feedback werden wohl dazu beitragen, dass es ab November wieder losgehen wird mit den Planungen für den siebten e-day an der Staatsbibliothek.