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Sanssouci einmal anders – Vortrag von Prof. Dr. Dorgerloh am 17.11.

Sanssouci einmal anders

Von alten und neuen Bibliotheken und was es sonst noch aus den Preußischen Schlössern und Gärten zu berichten gibt

Vortrag von Professor Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Donnerstag, 17. November 2016, um 18 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung unter freunde@sbb.spk-berlin.de erbeten

Seit der Antike sind Bibliotheken Paläste des Wissens. Wir wüssten kaum etwas über die Geschichte der Menschheit, würde sie uns nicht auf Papyrus und Papier erzählt. Und deshalb hat auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit dem Wissenschafts- und Restaurierungszentrum am Rande des Parks Sanssouci eine neue, moderne Forschungs- und Arbeitsbibliothek gebaut.

Aber auch die Schlösser beherbergen historische Bibliotheken wie die Friedrichs des Großen im Schloss Sanssouci und im Neuen Palais. Die Bücher  preußischer Könige und Königinnen sind Teil des reichen kulturellen Erbes, das von der SPSG an den historischen Orten bewahrt, erforscht und öffentlich präsentiert wird.

Der Vortrag ist eine Einladung zu einer Grand Tour zu den Schlösser und Gärten als Orte der brandenburgisch-preußischen und der europäischen Geschichte, die auch hinter die Kulissen schaut.

 

Professor Dr. Hartmut Dorgerloh, geboren 1962 in Berlin, studierte Kunstgeschichte und Klassische Archäologie und arbeitete nach seiner Dissertation von 1987 bis 1990 als Konservator am Institut für Denkmalpflege der DDR. 1991 übernahm er das Referat Denkmalschutz im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Von 1999 bis 2001 war Hartmut Dorgerloh Gründungsdirektor des „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“ in Potsdam. 2002 übernahm er das Amt des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

 

Buchpatenschaft für den Monat November

Für den Monat November haben wir uns zur Aufmunterung an trüben und grauen Tagen eine Karikatur aus der Einblattsammlung der Staatsbibliothek zu Berlin als Patenschaft des Monats ausgesucht. Das Blatt ist in einem Maße beschädigt, dass es erst nach einer Restaurierung Forschenden wieder  zur Verfügung gestellt werden kann.

Procai vairballe
Karikatur von Alfred le Petit (1841-1909)

Paris [1872]
Lithographie (koloriert)

In einem orthographisch fehlerhaften Protokoll berichtet ein Feldhüter, dass er einen Mann und eine Frau zusammen in einem Kornfeld gefunden hat und nun einen Strafzettel wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses schreibt. Die Karikatur stammt aus der Karikaturensammlung Kaiser Wilhelm I. zum Krieg 1870/71.

Schaden bzw. was ist zu tun: Alte Verklebungen lösen, wässern, nachleimen, glätten, Einblattdruck mit Japanpapier auf ein Trägerpapier montieren und in eine Mappe aus säurefreiem Archivkarton kleben.
kalkulierte Kosten: 118 €

Karikatur "Procai Vairballe" - aus der Sammlung Kaiser Wilhelm I.

Karikatur “Procai vairballe” – aus der Sammlung Kaiser Wilhelm I.

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Karikatur restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Buchpatenschaft des Monats Oktober

Das Patenschaftsprogramm der “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Jeden Monat stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine neue Buchpatenschaft vor. Bücher, aber auch Landkarten, Noten, Handschriften und Zeitungen, die so stark beschädigt sind, dass sie nicht mehr Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt werden können, brauchen Patinnen und Paten für die Restaurierung.

Als Buchpatenschaft für den Monat Oktober haben wir einen Band mit Tierbildern ausgewählt – nicht nur für alle Tierfreunde und Freunde des Berliner Zoologischen Garten.

Heck, Ludwig:

Tiere, wie sie wirklich sind. Ein Bilder- und Lesebuch für jedermann.

Berlin: Parey, 1934.120 S., 8°. Zahlreiche Illustrationen.

Der Biologe Ludwig Heck (1860-1951) war 1888 bis 1931 Direktor des Berliner Zoologischen Gartens. So stammen auch die in diesem Band versammelten zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen  komplett aus dem Photoarchiv dieses Zoologischen Gartens. Mit seinem Werk verfolgt Heck ausdrücklich den Tierschutzgedanken: Er versteht – so das Vorwort – Tiere als „unsere lebenden Mitgeschöpfe“. Nicht übertriebene Tierliebe, vielmehr sachliche Tierkunde ist erforderlich, um ihnen gerecht zu werden.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung

kalkulierte Kosten: 120 €

Abbildung aus dem Buch: Heck - Tiere, wie sie wirklich sind "Sieht gefährlich aus, ist aber ein guter Riesenkerl: Gorilla Bobby als Jüngling" (c) SBB

Abbildung aus dem Buch: Heck – Tiere, wie sie wirklich sind. Ein bilder- und Lesebuch für jedermann. Berlin: Parey, 1934
“Sieht gefährlich aus, ist aber ein guter Riesenkerl: Gorilla Bobby als Jüngling”

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieses Buch restauriert und damit Forscherinnen und Forschern aus aller Welt wieder zur Verfügung stehen wird, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an  Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de