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Die Online-Fernleihe für unsere Benutzerinnen und Benutzer – ein neuer Service der SBB

Ist Ihnen schon einmal der Button „Fernleihkonto“ in einer der Datenbanken unseres überregionalen Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) aufgefallen? Haben Sie womöglich schon einmal vergeblich versucht sich hier einzuloggen, nachdem Sie bei einer Recherche im Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) einen interessanten Titel entdeckt haben, den Sie gerne sofort und online per Fernleihe bestellen wollten?
Schließlich steht ja auf allen Einstiegsseiten der GBV-Datenbanken unübersehbar geschrieben:

Die nachgewiesenen Bestände sind weitgehend über die Online-Fernleihe oder den Dokumentlieferdienst subito bestellbar.

Tatsächlich bietet der GVK mit seinen derzeit über 40 Mio. Titeldaten und mehr als 100 Mio. Besitznachweisen von Büchern, Zeitschriften, elektronischen Dokumenten, Kongressberichten, Mikroformen und anderem mehr eine direkte Bestellmöglichkeit aller für die Fernleihe relevanten Materialien … insofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Sie besitzen einen Benutzerausweis einer zur Online-Fernleihe zugelassenen GBV-Bibliothek und Ihre Bibliothek bietet die Online-Fernleihe für ihre Benutzerinnen und Benutzer an.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihnen die SBB diesen Service ab sofort zur Verfügung stellt!

Durch die direkte Bestellmöglichkeit möchten wir Ihnen vor allem eines schenken: Zeit!
Denn die Online-Fernleihe ist der schnellste Weg zu Literatur, die nicht in der Staatsbibliothek vorhanden ist.

Gut zu wissen: Die Einrichtung Ihres GBV-Fernleihkontos ist kostenfrei – erst bei Bereitstellung Ihrer online bestellten Fernleihmedien berechnen wir Ihnen die übliche Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,50 EUR pro Fernleihbestellung.

Was müssen Sie tun, um unser neues Angebot für sich zu nutzen?

Eine formlose E-Mail an Fernleihkonto@sbb.spk-berlin.de genügt, um Ihr persönliches GBV-Fernleihkonto bei uns zu beantragen. Bis auf Ihre Bibliotheksausweisnummer ist keine weitere Angabe nötig.

Sobald wir Ihr Fernleihkonto eingerichtet haben, erhalten Sie von uns eine Bestätigungsmail mit Ihren Zugangsdaten und allen weiteren erforderlichen Informationen.

Übrigens: Ihr neues GBV-Fernleihkonto werden Sie bequem von Ihrem Bibliothekskonto aus aufrufen können. So behalten Sie den Überblick und können jederzeit den Bearbeitungsstand Ihrer online getätigten Fernleihen verfolgen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wir freuen uns auf Sie und stehen für alle näheren Auskünfte gern zur Verfügung!
Ihr Fernleihteam der Staatsbibliothek zu Berlin

P.S.: Und wer sich jetzt betrübt fragt, ob dies der Abschied von unserem elektronischen Fernleihformular bedeutet, dem sei an dieser Stelle versichert: Nein! Selbstverständlich steht Ihnen nach wie vor unser Fernleihformular zur Verfügung – und zwar für alle Fälle, in denen eine Online-Fernleihe nicht gewünscht wird oder nicht möglich ist. Sie haben die Wahl!

Einschränkungen bei Bereitstellungen aus dem Magazin Potsdamer Straße

Am Montag, dem 19. Februar 2018 beginnen im Magazin des Hauses Potsdamer Straße Arbeiten im Zusammenhang mit der Rauchmeldeanlage, die voraussichtlich insgesamt drei Wochen dauern werden.  Bei diesen Arbeiten sind die jeweiligen Magazinabschnitte für einige Tage (voraussichtlich ca. vier Tage) nicht begehbar, die dort aufgestellten Signaturen können auch in dringenden Fällen in diesem Zeitraum nicht bereitgestellt werden.

Beim Bestellversuch einer gerade nicht zugänglichen Signatur erhalten Sie im Katalog den Hinweis ‚Momentan ist keine Bestellung auf die gewünschte Signatur möglich‘ und im Bibliothekskonto ist das entsprechende Werk als ‚Präsenzbestand‘ gekennzeichnet. Bitte versuchen Sie die Bestellung in diesen Fällen nach einigen Tagen erneut. Auch ungebundene Zeitschriftenhefte sind in einem Zeitraum von diesen Einschränkungen betroffen.

Ihre Monats- und Jahreskarten erhalten ab Montag automatisch eine verlängerte Gültigkeit um zunächst sieben Tage. Mit dieser Regelung, die wir bis zum Ende der Bauarbeiten fortschreiben, möchten wir die Verzögerungen etwas kompensieren.

Bitte haben Sie Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen und wenden Sie sich bei weiteren Fragen jederzeit an die Auskunftsstellen.

RFID-Einführung im Haus Potsdamer Straße

Wenn Sie die Eingangskontrolle in der Potsdamer Straße passieren, wird Ihnen auffallen, dass dort seit heute ein zweites Sicherungstor steht. Dies ist das offensichtliche Anzeichen dafür, dass wir jetzt auch im Haus Potsdamer Straße die Ausleihe mit der RFID-Technologie unterstützen wollen.

RFID bedeutet aufgelöst  Radiofrequenz-Identifikation. Dahinter steht eine weit verbreitete Technologie zur berührungslosen automatischen Identifizierung von Objekten über Funk-Erkennung. Diese ermöglicht zum einen die Automatisierung von Vorgängen  wie z.B. die Verbuchung von Medien im Bibliothekskonto, zum anderen dient es auch der Mediensicherung.

Bekannt ist die Technologie vor allem aus Kaufhäusern, wo Sie diese Sicherungstore schon seit langem am Ausgang finden. Inzwischen setzen viele Bibliotheken RFID ein, in der Staatsbibliothek  ist die Technologie seit der Neueröffnung 2013 im Haus Unter den Linden im Einsatz. Die Einführung der RFID-Nutzung wird derzeit  für den Regelbetrieb auch im Haus Potsdamer Straße vorbereitet.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es zu Beginn noch zu Anpassungsproblemen kommen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Buch, das völlig korrekt auf Sie verbucht ist, zuvor im Haus Unter den Linden ausgegeben worden ist. Dann kann der RFID-Chip noch aktiv sein und ein Alarmsignal auslösen. Wir bitten Sie in diesem Fall kurz in die Buchausgabe, wo der Chip deaktiviert wird.

Perspektivisch werden alle Bücher mit RFID-Chips ausgerüstet und die alten Buchsicherungstore können dann abgebaut werden.