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Sonderdruck. Werkstattgespräch zum wissenschaftlichen Publizieren auf Papier im 21. Jahrhundert am 11.2.

Werkstattgespräch
Sonderdruck.  Wissenschaftliches Publizieren auf Papier im 21. Jahrhundert

Eine neue Veröffentlichungsreihe wird von Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) mit einem einführenden Vortrag vorgestellt sowie von den Herausgebern Valentin Groebner, Anke te Heesen, Christina Wessely, Michael Wildt und dem Gestalter der Reihe Helmut Völker präsentiert.

Donnerstag, 11. Februar
18.15 Uhr
Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße
Anmeldung

Die neue Reihe „Sonderdruck“ besteht aus kurzen, sehr sorgfältig gestalteten Heften im Umfang von 30 bis 40 Seiten von denen drei bis fünf pro Jahr publiziert werden. Sie enthalten in erster Linie außergewöhnlich gute Texte von Studierenden, Hausarbeiten oder Masterarbeiten, die üblicherweise keinen Weg in die Veröffentlichung finden. Darüber hinaus können aber auch Essays oder Reden arrivierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erscheinen und so ein Publikationsformat des kleinen Textes ergeben, das unhierarchisch, aber der Qualität verpflichtet ist, das nicht im Buchhandel vertrieben, sondern persönlich übergeben wird. Der Titel des Projekts knüpft deshalb an den schönen, aber weitgehend aus der Mode geratenen Sonderdruck an, der den veröffentlichten Zeitschriftenaufsatz als separat gehefteten Einzeltext dem Autor zum gelehrten Gabentausch zur Verfügung stellt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit.

Weitere Termine der Wissenswerkstatt

Poster zur Veranstaltung als Pdf

Werkstattgespräch zur Materialität des Schreibens und Publizierens um 1800 am 5.1.

Werkstattgespräch
Manuskript, Buch, Makulatur. Zur Materialität des Schreibens und Publizierens um 1800

Dienstag, 05. Januar
18.15 Uhr
Konferenzraum 4, Haus Unter den Linden
Treffpunkt: Eingangsbereich (Rotunde)
Anmeldung

– Univ.-Prof. Dr. Cornelia Ortlieb / Tobias Fuchs, M.A., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg –

Der Vortrag stellt verschiedene Schreibformen von Kritik und Kommentar sowie die Nachahmung gedruckter Bücher am Beispiel der handschriftlich annotierten Bücher Friedrich Heinrich Jacobis und der frühen Exzerpthefte Jean Pauls vor – mit Blick auf die erhaltenen Bestände in der Staatsbibliothek zu Berlin. Besonders wird es dabei um die buchstäblich randständigen Praktiken des Anstreichens, Unterstreichens und Durchstreichens wie um das Abschreiben und Umschreiben gehen, somit um eben diejenigen Schreibakte, mit denen in der Moderne aus Büchern Bücher gemacht werden.

Eine Veranstaltung aus der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.

Weitere Termine der Wissenswerkstatt

Werkstattgespräch zur kirchenslawischen Typographie am 1.12.

Werkstattgespräch
Kirchenslawische Typographie als Kunst und Waffe: Am Beispiel der ostslawischen Drucke des 15. bis 17. Jahrhunderts

Dienstag, 01. Dezember
18.15 Uhr
Konferenzraum 4, Haus Unter den Linden
Treffpunkt: Eingangsbereich (Rotunde)
Anmeldung

– Dr. Vladimir Neumann –

Der Vortrag widmet sich verschiedenen Aspekten der kirchenslawischen Schriftlichkeit. Anhand ausgewählter Drucke aus drei Jahrhunderten aus dem ostslawischen Raum soll vor allem die Funktion der kirchenslawischen Schrift dargestellt werden. Dabei stehen nicht nur die Fragen des Ästhetischen im Vordergrund, die bei der Gestaltung der slawischen Drucke in spezifisch osteuropäischer Art und Weise zum Tragen kommen, sondern auch die der religiösen Polemik zwischen der Slavia Latina und der Slavia Orthodoxa, die mancherorts, wie beispielsweise in den Randgebieten der Rzeczpospolita, im 17. Jahrhundert den Charakter einer bewaffneten Auseinandersetzung angenommen hatte. Am Beispiel ausgewählter Werke von bekannten ostslawischen Druckern wie Francysk Skaryna, Ivan Fedorov, Jelysej Pleteneckyj und Simeon Polockij sowie einer Reihe von Drucken aus weniger bekannten Druckereien auf dem weißrussischen, ukrainischen und russischen Boden soll die Vielfalt und die Kontinuität des kirchenslawischen Drucks vom 15. bis zum 17. Jahrhundert skizziert werden.

Eine Veranstaltung aus der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.

Weitere Termine der Wissenswerkstatt