Termine

edition mote

Vorstellung der Reihe edition mote. Werkstattgespräch am 13.3.

Werkstattgespräch: Vorstellung der Reihe edition mote

  • Termin

    Di, 13. März 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

  • Alle Veranstaltungen

    Klicken Sie auf den obigen Link um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.



edition mote


Christoph Meyer, edition mote
Fachliche Betreuung: Dr. Silke Trojahn und Dr. Christian Mathieu

Meine Bücher der edition mote, in kleiner Auflage mit Buchdruck in Holz oder Blei auf der Handpresse hergestellt, stehen in der Tradition der graphischen Buchkunst.
Diese Künstlerbücher sind das Medium, in dem ich einen Teil meiner künstlerischen Arbeit realisiere. Im seriellen Arbeitsprozess der Buchreihe entfaltet und entwickelt sich das Konzept der Reihe mote.
Bis heute sind 13 Bände verlegt.
In meiner Vorstellung der Reihe gehe ich besonders auf die Herstellung der Bücher ein, das heißt, die Zusammenarbeit mit den Buchbindern und Druckern.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Schlagworte: , ,

„Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption“. Schreibverfahren bei Walter Benjamin. Werkstattgespräch am 10.4.

Werkstattgespräch: Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption. Schreibverfahren bei Walter Benjamin.

  • Termin

    Di, 10. April 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

  • Alle Veranstaltungen

    Klicken Sie auf den obigen Link um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.





Ursula Marx, Akademie der Künste – Walter Benjamin Archiv
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Die Rezeption des Theoretikers, Kritikers und Übersetzers Walter Benjamin (1892–1940) erfolgte lange Zeit ausschließlich über das gedruckte Werk und die Texte der Gesammelten Schriften. Das Archiv mit seinem reichen Bestand an Manuskripten und Typoskripten fand dabei kaum Beachtung. Das ist umso erstaunlicher, als Benjamin selbst der materialen Seite seines Schreibens große Bedeutung zumaß. Bestimmte Papiere, Tinten und Einbände waren ihm ebenso wichtig wie die grafische Gestaltung seiner Manuskripte. Als Schauplatz seines Denkens und Schreibens zeichnen sie ein Portrait des Autors auf kleinstem Raum: sie dokumentieren den Ideenreichtum, lassen Schreibstrategien und Ordnungssysteme erkennen, spiegeln Wahrnehmungsweisen und thematische Nachbarschaften. Der Beitrag gewährt Einblicke in die materialen Hinterlassenschaften Benjamins und die Charakteristik seines Schreibens. Anhand ausgewählter Texte werden Schreibverfahren aufgezeigt und erläutert.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Weitere Termine der Wissenswerkstatt.

Schlagworte: , ,

Der Schreibtisch des Autors in der Fotografie. Zur Physiognomik der Schreibmaterialität. Werkstattgespräch am 8.5.

Werkstattgespräch: Der Schreibtisch des Autors in der Fotografie. Zur Physiognomik der Schreibmaterialität.

  • Termin

    Di, 8. Mai 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

  • Alle Veranstaltungen

    Klicken Sie auf den obigen Link um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.





Dr. Thomas Rahn, Freie Universität Berlin
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Mit Ingeborg Bachmanns Diktum „Schreiben kann man nicht sehen im Gegensatz zu anderen Handwerken“ ist das Problem benannt, dass die innere als eigentliche Tätigkeit des Schriftstellers im Bild nicht erfasst werden kann. Wer den Autor schreibend sieht, sieht eben doch nicht das Finden der Worte. Der konkrete Schreibakt ist, wohl nicht zuletzt deshalb, tatsächlich auch der Ausnahmefall in der fotografischen Autorikonographie. Ein ikonographischer Nebenzweig allerdings vermag, im Betrachter Vorstellungen von dem anzustoßen, was das Schreiben ausmacht: Bilder von Dichterschreibtischen und der mit ihnen verbundenen idiosynkratischen Schreibmaterialität. Der Vortrag präsentiert eine Funktionstypologie des fotografischen Schreibtischbildes (der Schreibtisch als Ort der Werkpräsentation, als charakterologisch-physiognomisches Äquivalent des Autors, als allegorische Imago von Arbeitsweise und Textgenese, als museales Objekt) und führt dabei historisch zurück bis in das 19. Jahrhundert, in welchem das Schreibmöbel zum ersten Mal als stellvertretende ‚Totenmaske‘ des Autors inszeniert wird.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Weitere Termine der Wissenswerkstatt.

Schlagworte: , ,