Mittelalterliche Wortgeschichten. Computergestützte Textanalyse in der Mediävistik

  • Termin

    Do, 17. Mai 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

Digital Humanities CC BY-NC-SA

Dr. Silke Schwandt, Universität Bielefeld
Fachliche Betreuung: Dr. Nicole Eichenberger, Dr. Jana Madlen Schütte (Mail
)

Wie entsteht Bedeutung? Wie verstehen wir Texte? Seit langem gilt in der linguistischen Forschung, dass Bedeutung im Gebrauch entsteht, dass es also darauf ankommt, in welchem Zusammenhang Wörter verwendet werden und wie sich diese verändern. Diesem Grundsatz folgend beleuchtet der Vortrag mittelalterliche Wortgeschichten.

Die fortschreitende Digitalisierung von Archivmaterialien, auch und vor allem aus dem Mittelalter, ermöglicht es der Forschung nicht nur, von überall auf das Material zuzugreifen, sondern auch auf neue Weise mit den Texten umzugehen. Computergestützte Methoden sehen Texte als Daten und helfen bei der Erkennung und Bewertung von sprachlichen Verwendungsmustern. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto dichter wird diese Beschreibung. Mit verschiedenen Beispielen sollen diese Methoden beleuchtet werden.

Eine Veranstaltung der Reihe “Digital Humanities in der Mediävistik”

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

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