Digitales lehren – digitales Lehren. Digital Humanities als Gegenstand und Methode in der mediävistischen Lehre

  • Termin

    Do, 28. Juni 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

Digital Humanities CC BY-NC-SA

Dr. des. Manuel Kamenzin, Ruhr-Universität Bochum
Fachliche Betreuung: Dr. Nicole Eichenberger, Dr. Jana Madlen Schütte (Mail
)

Aus dem digitalen Wandel erwachsen für die mediävistische Lehre neue Anforderungen und Chancen.
Dies liegt nicht zuletzt an der zunehmenden Digitalisierung mediävistischen Arbeitens an sich. Handschriften, Quelleneditionen und Forschungsbeiträge sind in wachsender Zahl online verfügbar und zur Erschließung, Auswertung und Organisation von Quellen und Literatur finden Datenbanken immer größere Verbreitung. Hierdurch verändern sich unsere Zugangswege zur Materie, was wiederum zu neuen Methodendiskussionen führt. Sowohl die veränderte Arbeitssituation als auch die daraus resultierenden Debatten beeinflussen bereits den Studienverlauf, wodurch digitale Methoden und Arbeitsmittel zum Gegenstand mediävistischer Lehre werden.

Zudem hat die Digitalisierung durch das Bereitstellen von Arbeitsmaterialien auf E-Learning-Plattformen (Ilias, Blackboard, Moodle etc.), die Verwendung von Präsentationssoftware sowie die scheinbar ständige Erreichbarkeit von Lehrenden und Lernenden via E-Mail die Methoden der Lehre schon jetzt grundlegend verändert. Mit Hilfsmitteln wie Apps, Videomitschnitten und Online-Tutorials sowie Konzepten wie Blended Learning oder dem Inverted Classroom stehen weitere Innovationen zur Verfügung, die Verbesserungen sowie Arbeitserleichterungen versprechen. Es stellt sich somit nicht mehr die Frage ob, sondern vielmehr zu welchem Ausmaß digitale Neuerungen in Lehrveranstaltungen eingebunden werden sollten. Im Vortrag werden Digitalität als Gegenstand und Methode in der mediävistischen Lehre sowie Chancen und Grenzen dieser Veränderungen vorgestellt.

Eine Veranstaltung der Reihe “Digital Humanities in der Mediävistik”

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

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