Werkstattgespräch: Wie entsteht Spannung? – Lesung mit Sabine Alt am 17.1.

  • Termin

    Mi, 17. Januar 2018
    18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltung

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Sabine Alt © mj-photo

Lesung und Gespräch mit Sabine Alt, Germanistin und Krimiautorin, und Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Im Kriminalroman ist sie unverzichtbar, in allen anderen Formen literarischer und sogar wissenschaftlicher Ausprägung zumindest den Lesefluss unterstützendes Beiwerk – Spannung ist der Magnet, der die Lesenden am Text hält. Variantenreich sind dabei die unterschiedlichen Erscheinungsformen des von der bloßen Neugier bis zum nackenhaarsträubenden Nervenkitzel erweckenden Kunstgriffs der Autoren. Im Englischen, der heimlichen Muttersprache der Spannungsliteratur, haben verschiedene Ausprägungen literarischer Spannung sogar eigene Bezeichnungen. Als Autorin, als Autor sieht man sich jedoch zunächst der spannenden Frage gegenüber, wie Spannung überhaupt entsteht. Welche Auswirkungen hat die Erzählperspektive auf den Spannungsaufbau? Kann sogar der Schauplatz einer Handlung den Spannungsbogen beeinflussen? Hat die Ausprägung von Spannungselementen Auswirkungen auf das Genre, dem der Roman zugeordnet wird? Diesen und weiteren Fragen gehen Sabine Alt und Barbara Schneider-Kempf im Gespräch auf den Grund und an den gelesenen Passagen aus den Romanen der Autorin erweist sich die Praxistauglichkeit der Spannungstheorien

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