Werkstattgespräch zum frühen arabischen Buchdruck am 5.4.

Werkstattgespräch
Der frühe arabische Buchdruck in einer Welt der Handschriften: Eine kulturhistorische Annäherung
Christoph Rauch, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Dienstag, 5. April
18.15 Uhr
Konferenzraum 4, Haus Unter den Linden
(Eingang Dorotheenstraße 27)
Treffpunkt: Eingangshallsbereich (Rotunde)
Anmeldung


Christliche arabische Mönche bedienten schon im 17. Jahrhundert die Druckerpresse. Obwohl Ibrahim Müteferrika bereits ab 1729 in Konstantinopel wirkte, konnte sich der Buchdruck im islamischen Umfeld erst im 19. Jahrhundert durchsetzen. Worin liegen die Ursachen für das lange Festhalten an der handschriftlichen Überlieferung im islamischen Raum, und in welchem Kontext steht die Verbreitung gedruckter Bücher in der islamischen Wissenskultur? Am Beispiel zahlreicher handschriftlicher und gedruckter Exemplare eines sehr verbreiteten und häufig kommentierten Werkes, der arabischen Grammatik al-Kāfīya des Ibn Ḥāǧib (st. 647/1249), werden einige Merkmale der Textgestaltung und des Wissenstransfers sowohl im Zeitalter der Handschrift als auch des Buchdruckes veranschaulicht.

Eine Veranstaltung aus der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.

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