Aktuelle Services

Information in English 

Seit einigen Wochen erweitern wir nach und nach wieder unsere Services und die Möglichkeit des Zugangs zur Bibliothek. Aufgrund der Corona-Pandemie ist jedoch weiterhin nur ein eingeschränkter Benutzungsbetrieb vor Ort möglich.
An dieser Stelle finden Sie alle aktuellen Informationen.

Über Services, die Ihnen wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen, wie z.B. die Fernleihe oder die Nutzung von Arbeitskabinen, informieren wir auf den Webseiten.

Öffnungs- und Servicezeiten

Bis auf weiteres gelten für das Haus Potsdamer Straße jeweils Montag bis Freitag folgende Öffnungs- und Servicezeiten:

  • Zugang zum Lesesaal nach vorheriger Terminbuchung:  9 – 18 Uhr
  • Zugang zu Leihstelle und Buchabholbereich nach vorheriger Terminbuchung: 9 – 12:30 Uhr und 13:30 – 18 Uhr
  • i-Punkt im Foyer: 9 – 18 Uhr
  • Information im Lesesaal: 10 – 18 Uhr
  • Telefonische Auskunft (+49 30 266 433888): 9 – 18 Uhr

Terminbuchung

Zahlreiche Services bieten wir nun wieder vor Ort an. Für fast alle benötigen Sie jedoch einen Termin, den Sie vorab online buchen müssen. Bitte achten Sie auf die verschiedenen Angebote.

Mit einem Termin für einen Kurzaufenthalt ist es möglich:

  • bestellte Bände abzuholen,
  • online beantragte Bibliotheksausweise abzuholen,
  • Gebühren am Kassenautomat zu bezahlen,
  • Zugang zu Ihren Dauerschließfächern zu erhalten.

Mit einem Termin für den Lesesaal erhalten Sie Zugang zum Lesesaal für jeweils einen Tag und können auch alle weiteren Vor-Ort-Services nutzen.

Arbeiten in den Lesesälen

Ab dem 1.7.2020 kann eine begrenzte Anzahl von Personen wieder in den Lesesälen arbeiten. Dazu ist eine Online-Terminbuchung notwendig.

Bestellen, Entleihen und Rückgabe von Medien

  • Maximal 10 Bände können auf einmal bestellt werden
  • Abholung nur nach Terminbuchung
  • Rückgabe ohne Termin möglich
  • Keine Quittung bei der Rückgabe
  • Aktualisierung des Bibliothekskontos erfolgt erst nach einigen Tagen
  • Rückgabe auch per Post (Leihstelle der Staatsbibliothek, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin)
  • Bände aus dem Allgemeinen Lesesaal des Hauses Unter den Linden (Signaturen HA) können im Einzelfall entliehen werden. Antrag über digiservice@sbb.spk-berlin.de

Ausstellungen und Veranstaltungen

  • Beethoven-Ausstellung bis 24. Juli im Haus Unter den Linden – mit Terminbuchung
  • Bis auf weiteres keine Veranstaltungen und Schulungen vor Ort
  • Fachliche Beratungen per Telefon und Video – weitere Informationen
  • NEU: Webinare zu verschiedenen Themen – weitere Informationen

Hygieneregeln im Gebäude

Bitte beachten Sie, dass in unseren Gebäuden die momentan gebräuchlichen Hygiene- und Abstandsregeln gelten.

  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten Gebäude außer an ihrem Arbeitsplätzen im Lesesaal
  • Achten Sie auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen
  • Beachten Sie die ausgeschilderten Wege – besonders an Ein- und Ausgang
80 Kommentare
  1. Avatar
    Barbara Boenke sagte:

    Guten Tag, wäre es möglich, den Online-Zugriff für Zeitschriften freizugeben, die man sonst nur während des Aufenthalts in der Bibliothek abrufen kann? Z.B. Spectrochimica Acta oder Analytical Chemistry.
    Viele Grüße und bleiben Sie alle gesund
    Barbara Boenke

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    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr gute Idee! Wir suchen hier bereits nach einer Lösung, damit Sie möglichst viele Ressourcen online nutzen können. Sobald wir etwas erreichen, informieren wir Sie hier im Blog darüber.
      Alles Gute
      Belinda Jopp

      Antworten
  2. Avatar
    torbengm sagte:

    Kann man sich während der Schließzeit neu als Benutzer registrieren, damit man so vielleicht elektronisch an Zeitschriften/Datenbanken kommt?

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  3. Avatar
    Jean Philippe sagte:

    Vielleicht könnte man mit vorgeschriebenen Mundschutz=Masken die Bibliothek
    als Buchhandlung tarnen, diese dürfen nähmlich offen bleiben trotz SARS-CoV-2 …

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Für eine Tarnung sind wir vermutlich zu groß. Aber wir arbeiten daran, Ihnen möglichst viele Inhalte elektronisch anbieten zu können.

      Antworten
  4. Avatar
    LS sagte:

    Wird es möglich sein, während der Schließzeit auch von zuhause aus auf beck-online und juris zuzugreifen?

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Wir arbeiten noch dran, sind aber zuversichtlich, dass Sie bald auf weitere E-Ressourcen zugreifen können. Die genannten sollten dann dabei sein. Sobald es soweit ist, erfahren Sie es auch hier im Blog.

      Antworten
      • Avatar
        ON sagte:

        Hallo Frau Jopp,

        gibt es inzwischen Neuigkeiten zum remote access auf beck online und juris? Im Blog konnte ich nichts Neues entdecken – oder habe ich es übersehen?

        Antworten
        • Belinda Jopp
          Belinda Jopp sagte:

          Sehr geehrter Herr Neitzel, leider besteht wenig Hoffnung, dass wir hier erfolgreich sind, aber meine Kollegin versucht es weiter. Vielleicht hilft es auch, wenn Sie sich mit diesem Anliegen einmal direkt an die Anbieter wenden?

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  5. Avatar
    Anna Görg sagte:

    Liebe Stabi, wird es auch möglich sein, dass Web of Science außerhalb des Lesesaals über die Stabi nutzbar wird? Das wäre sehr hilfreich für die Literaturrecherche. Danke!

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  6. Avatar
    GV sagte:

    Vielleicht könnte die Staatsbibliothek die sonst nur in den Lesesälen nutzbaren Datenbanken per VPN zugänglich machen?

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  7. Avatar
    Raphael sagte:

    Guten Tag,
    erstmal herzlichen Dank für die schnelle Anmeldung in Ihrer Bibliothek! Ich habe jetzt Zugang zu ProQuest bekommen, aber kann leider das Vogue-Archive nicht finden. Bei ProQuest ist die sbb immer noch als Vogue-Kunde gelistet: https://search.proquest.com/vogue
    Ist das nicht mehr aktuell?
    Danke!

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Guten Tag, ich habe Ihre Anfrage weitergeleitet und lasse das gerade prüfen. Soblad ich etwas erfahre, melde ich mich per Mail bei Ihnen.

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  8. Avatar
    Alexander Kühne sagte:

    Guten Tag,

    gibt es denn in irgendeine Richtung einen Termin für eine Wiedereröffnung? In ihrem Haus in der Potsdamer Straße sind ja nun wirklich alle Möglichkeiten gegeben Mindestabstand zu halten.

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  9. Avatar
    Matias Ristic sagte:

    Guten Morgen,

    Ihre telefonische Ansage lautet: „wir haben den Betrieb bis auf Weiteres einstellen MÜSSEN“. Dies ist ab kommenden Mittwoch nicht mehr der Fall, da Bibliotheken in Berlin ab Mittwoch wieder öffnen dürfen. Wie halten Sie es? Mit freundlichen Grüßen, M.R.

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Ristic, hinter den Kulissen arbeiten wir bereits daran, Dienstleistungen wieder nach und nach anzubieten. Einfach weitermachen wie vor der Schließung geht natürlich nicht. Details erfahren Sie wie immer hier im Blog, aber bitte haben Sie noch etwas Geduld. Vielen Dank!

      Antworten
  10. Avatar
    Stefan Zednik sagte:

    Guten Tag,

    wird die Bibliothek am morgigen Mittwoch wieder öffnen? Könnten man die Bestellmöglichkeiten nicht schon mal freischalten?

    Danke

    Stefan Zednik

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Zednik, leider wird es morgen noch keine Öfnung geben und auch bestellen können Sie voraussichtlich erst wieder im Mai. Einen ersten “Fahrplan” wird es noch heute geben, aber die Umsetzung der vielen Maßnahmen braucht einfach Zeit.

      Antworten
  11. Avatar
    Robert Irmscher sagte:

    Hallo, die Corona-Krise hat ja sicherlich auch Auswirkungen auf die Wiedereröffnung der Stabi Unter den Linden – ist schon absehbar, wie weit sich die Arbeiten dort verzögern?

    Danke!
    Robert Irmscher

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Irmscher, sobald sich Veränderungen bei den Planungen für das Haus Unter den Linden ergeben, werden wir hier im Blog informieren.

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  12. Avatar
    Greta sagte:

    Liebes Stabi-Team,
    ist es korrekt, dass die Stabi ab dem 04.05.20 wieder, zumindest für die Ausleihe, öffnet?
    Viele Grüße
    Greta

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Liebe Greta,
      noch heute wird es dazu einen ausführlichen Blogbeitrag geben, in dem Sie alle Details dazu finden werden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

      Antworten
  13. Avatar
    Winzer sagte:

    Juchhu. Wenistens etwas. Was ist mit den kostbaren Werken, die ich mit nach Hause nehmen urfte? Muss ich die wieder hergeben, oder darf ich sie bei mir behalten, bis die Lesesäle wieder öffnen? Ich achte sorgfältig auf ihren Zustand.

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  14. Avatar
    Frank Müllers sagte:

    Schönen guten Tag, erst mal Danke für diese Information und für die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Mir erschließen sich nicht ganz die Schwierigkeiten und Hindernisse, um den Lesesaal bald wieder zu öffnen. Bezirkliche Bibliotheken wie in Pankow wollen am 12.Mai wieder für das Publikum öffnen. Und wofür bauliche Maßnahmen? Die Abstandsregeln werden ja nicht für ewig gelten! Könnten Sie etwas dazu sagen, zum besseren Nachvollziehen? Ich bin mir sicher, viele sehnen sich danach, in den Lesesaal wieder zurückkehren zu können.

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Müllers, auch die öffentlichen und anderen wissenschaftlichen Bibliotheken in Berlin bieten ab nächster Woche nur einen Ausleihbetrieb an, auch dort ist kein längerer Aufenthalt zum lernen und arbeiten gestattet. Stellen Sie sich beispielsweise mal die Eingangssituation zum Lesesaal in der Potsdamer Straße vor: dort ist es eng und alle Besucher müssten dicht aneinander und am Personal vorbei. Und was passiert mit Büchern, die von Leser*innen aus dem Regal genommen werden? Wie können Recherche-PC genutzt werden? Dies sind nur Beispiele für Fragen, die wir vor einer Öffnung erst noch regeln müssen. Und hinzu kommen noch die staatlichen Vorgaben, die uns noch keine weitere Öffnung erlauben. Wir müssen alle noch viel Geduld aufbringen.

      Antworten
  15. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Sehr geehrte Frau Jopp,

    die Staatsbibliothek München öffnet laut Webseite am Dienstag zumindest teilweise die Lesessäle. Wieso schafft die Münchener Stabi etwas, was die Berliner Stabi nicht schafft? Und das Raumproblem ist mit gutem Willen auch für Sie lösbar, die Abstandsregeln sind sowohl im Lesesaal wie im Eingangsbereich problemlos einhaltbar.

    Antworten
  16. Avatar
    Constanze Fleczoreck-Kaufmann sagte:

    Schönen guten Tag,
    ich habe die Terminbuchung letzte Woche virgenommen und bisher keine Bestätigungsmail bekommen. Habe ich bei meiner Anmeldung was falsch gemacht oder dauert es einfach nur ein wenig, bis diese Bestätigungsmail kommt?
    Viele Grüße

    Antworten
    • Angela Oehler
      Angela Oehler sagte:

      Vielen Dank für die Rückmeldung! Wir haben momentan Probleme bei der Zustellung der Bestätigungsmails. Bitte kommen Sie ohne die Bestätigung zu uns. Ihre Buchung wird am Eingang anhand Ihres Namens überprüft. Bitte zeigen Sie dort Ihren Bibliotheksausweis oder ein anderes Ausweisdokument vor.

      Antworten
  17. Avatar
    Julia Hauser sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich verstehe, dass die Öffnung der Lesesäle für Sie mit vielen Fragen verbunden ist. Es gibt jedoch bereits Bibliotheken, die das mit aller gebotenen Vorsicht tun. Die DNBs in Frankfurt und Leipzig haben ein Reservierungssystem erstellt, mit dem Nutzer wieder, jeweils für einen Tag (für den nächsten muss neu gebucht werden, in der Regel eine Woche im Voraus) in die Lesesäle zugelassen werden. HIer in Leipzig sind 50% der Tische für die Nutzung gesperrt. Nach Nutzung eines Platzes an einem Tag darf dieser nicht wieder besetzt werden. Alle Nutzer*innen und das gesamte Personal trägt durchgängig Schutzmasken. Nutzer*innen müssen sich die Hände waschen, bevor sie den Lesesaal betreten dürfen. Essen und trinken in der gesamten Bibliothek ist verboten. Die Bücher werden über Selbstabholregale ausgegeben. Wo Personalkontakt notwendig ist, gibt es Plexiglas. Insgesamt scheint sich die Bibliothek jedoch ohne große bauliche Änderungen auf die neuen Bedingungen eingestellt zu haben, und sowohl von Personal als auch von Nutzer*innen wird dies ganz selbstverständlich mitgetragen. Als Wissenschaftlerin, die zur Fertigstellung einer Qualifikationsarbeit auf die Altbestände der Staatsbibliothek angewiesen ist, würde ich mir sehr wünschen, dass auch die Staatsbibliothek bald zu ähnlich praktikablen Lösungen gelangt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Julia Hauser

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrte Frau Hauser, sehr geehrte Mitlesende, hinter den Kulissen arbeiten wir bereits daran, den Lesesaal wieder zugänglich zu machen. Aber wann das genau sein wird und zu welchen Bedingungen, hängt vor allem von den Vorgaben des Berliner Senats, aber natürlich auch der Bundesregierung und den Entscheidungen der Stiftung Preussischer Kulturbesitz ab. Und leider ergeben sich bei der Planung natürlich zahlreiche Probleme, die erst gelöst werden müssen. Sobald es einen neuen Sachstand gibt, informieren wir Sie darüber.

      Antworten
  18. Avatar
    Sebastian Bischof sagte:

    Sehr geehrte Damen* und Herren*, für wann ist die Aufhebung der Bestell-Begrenzung auf fünf Bände pro Bestellung geplant, allein 10 würden den weiten Weg zur Stabi schon lohnender machen. Herzlich, SB

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Bischof, diese Regelung werden wir erst einmal beibehalten. Aber Sie können, sobald unsere Mitarbeitenden die Bücher bearbeitet und für Sie bereit gelegt haben, weitere Bände bestellen und dann alle zusammen abholen.

      Antworten
  19. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Viele Bibliotheken haben inzwischen die Lesesäle wieder geöffnet, was auch wichtig ist, nicht nur, um den Lern- und Arbeitsort zu Verfügung zu haben, sondern auch, um auch auf Altbestände zurückzugreifen, wissend, daß das Buch sehr klar analog bleibt, wie auch die e-book-Studien des Börsenvereins zeigen, und elektronische Formate damit keine Lösung sind. Was hat die Stabi in der letzten Zeit getan, um die medizinisch nicht gerechtfertigte Verordnung des Senats, die Sie dankenswerter Weise auf Ihre Seite genommen haben, aufgehoben wird, denn Aspekte wie Mindestabstände und ähnliches sind jedem denkenden Menschen einsichtig, und wenn andere Bibliotheken die Lesesäle öffnen können, können medizinische Gründe nicht der Grund sein, um diese Verordnung weiter aufrecht zu erhalten?

    Antworten
    • Jeanette Lamble
      Jeanette Lamble sagte:

      Sehr geehrter Herr Junold, zu Ihren beiden Fragen, welche Beweggründe der Berliner Senat für seine Entscheidungen hat, können wir Ihnen keine Auskunft geben, bitte wenden Sie sich mit diesen Fragen eben dorthin.
      Sodann erwähnen Sie die Öffnung von Lesesälen in Bibliotheken – für die Berliner wissenschaftlichen Bibliotheken, zu denen auch die Staatsbibliothek zu Berlin gehört und mit denen wir in diesen Zeit fortlaufend in engem Kontakt stehen, trifft es nicht zu, dass Lesesäle wieder geöffnet wurden. Die neue Fassung der Berliner Verordnung erlaubt jedoch zu prüfen, ob in engen Grenzen und für Ausnahmen die Nutzung von Präsenzbestand möglich sein kann – mit dieser Frage befassen wir uns derzeit. Im Blog wird regelmäßig über neue Entwicklungen informiert, bitte halten Sie sich auch dort weiterhin auf dem Laufenden.

      Mit freundlichen Grüßen, Jeanette Lamble

      Antworten
  20. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Hatte gestern mit meiner Tante, Frau Dr. Gisa Risse, gesprochen, der es als langjährige stellvertretende Apothekenleiterin der Charité und Leiterin der dortigen klinischen Studien absolut unverständlich ist, daß die Lesesäle bis heute nicht geöffnet sind, sie, die den Lesesaal Potsdamer Straße aus ihrem eigenen Studium kennt, sieht absolut keinen Grund, diesen nicht zu öffnen, da gerade dieser Lesesaal gute Möglichkeiten bietet, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten.

    Antworten
  21. Avatar
    Eric W. sagte:

    Guten Abend,
    laut der geänderteb Berliner Verordnung zu Corona dürfen Bibltioheken die Lesesäle öffnen für den Präsenzbestand unter Einhaltung üblicher Hygienekautelen.

    Ich zitiere:
    § 15 Bibliotheken
    Wissenschaftliche Bibliotheken dürfen für den Leihbetrieb und, soweit für die Nutzung von Präsenzbeständen erforderlich, unter Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen in begründeten Ausnahmefällen für die Nutzung vor Ort in den Lesesälen geöffnet werden.

    Daher meine Frage: Versteht sich die StaBi als wissenschaftliche Bibliothek und gibt es Anstrengungen die Lesesäle zu öffnen? Kann man helfen? Gelten Promovierende als begründeter Ausnahmefall?

    MfG,
    Eric W.

    Antworten
  22. Avatar
    Gerben Zaagsma sagte:

    Liebe KollegInnen,

    Wir alle verstehen, wie schwierig es ist, mit der gegenwärtigen Situation umzugehen. Es wäre jedoch sehr gut, wenn Sie ihre Benutzer gleich nach neuen Beschlüssen des Senats auf den neuesten Stand bringen würde, auch wenn sich nichts geändert hat und die Lesesäle nachwievor geschlossen bleiben müssen. Wenn wir als Nutzer länger warten müssen, bis die Lesesäle wieder geöffnet werden, ist das völlig verständlich. Aber es wäre sehr hilfreich, wenn sich die derzeitige Politik der Nichtkommunikation ändern würde und etwas mehr Transparenz betrachtet wird.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Gerben Zaagsma

    Antworten
  23. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Herzlichen Dank für den Hinweis auf die geänderte Berliner Verordnung. Ich hoffe, daß der Öffnung des Lesesaals unter den üblichen Hygienestandarts nun nichts mehr entgegensteht, sondern sich die Stabi wie alle wissenschaftlichen Bibliotheken jetzt dem derzeitigen Stand von Corona anschließen und den Lesesaal zeitnah öffnen, eine weitere Schließlung ist, ich hatte es ja schon ausgeführt, nicht mehr nachvollziehbar.

    Antworten
    • Jeanette Lamble
      Jeanette Lamble sagte:

      Sehr geehrter Herr Junold, bitte gestatten Sie mir den Hinweis bzw. die Klarstellung: Die Lesesäle der wissenschaftlichen Bibliotheken in Berlin sind derzeit nicht geöffnet.

      Mit besten Grüßen, J. Lamble

      Antworten
  24. Avatar
    Rick Lage sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank für die ausführlichen Informationen der letzten Tage und Wochen und Ihre Bemühungen, auch die wissenschaftliche (Quellen-)Arbeit in Berlin nicht gänzlich zum Erliegen zu bringen. Wir wissen alle: wir sind weiterhin fern jeder Normalität.

    Wie sieht es mit Bänden in der Buchrücklage im Lesesaal aus, die bisher nicht nach außer Haus umgebucht werden können (z.B. alle Bücher, die vor 1955 erschienen)? Ich hoffe, sie bleiben vorerst auf dem jeweiligen Konto verbucht UND für eine Vormerkung gesperrt! Alles andere wäre mehr als unfair, da eine Benutzung derzeit unmöglich ist.

    Neben einer Antwort hier, könnten Sie dazu im entsprechenden Absatz Näheres ergänzen.

    Besten Dank

    Antworten
    • Angela Oehler
      Angela Oehler sagte:

      Sehr geehrter Herr Lage,
      die Bände, die Sie für die Nutzung im Lesesaal entliehen haben, bleiben weiterhin für Sie in der Buchrücklage liegen. Es ist zwar möglich, Vormerkungen auf diese Bände aufzugeben, aber diese Vormerkungen werden erst mit einer Verzögerung nach Wiedereröffnung des Lesesaals wirksam. Sie werden also nach der Öffnung noch einige Tage Zeit haben, mit den Bänden zu arbeiten. Nur eine Verlängerung ist nicht möglich, wenn ein Band inzwischen vorgemerkt wurde.

      Antworten
      • Avatar
        Rick Lage sagte:

        Sehr geehrte Frau Oehler,
        danke für Ihre schnelle Antwort. Dass die unzugänglichen(!!!) Bände vormerkbar bleiben, ist mir unverständlich! Wer weiß, ob man an den wenigen Tagen, die Sie einem einräumen möchten, die Möglichkeit hat, mit den Bänden zu arbeiten: andere Arbeiten/Aufgaben könnten dann zwingend im Vordergrund stehen oder wie’s der Teufel so will, eventl. Urlaub oder eine angeordnete Quarantäne könnten die Leserinnen oder Leser in diesem Zeitraum an einer Arbeit hindern – und dann käme es zu mind. 1 weiterem Monat Arbeitsverzug.

        Vielleicht könnte man einrichten, dass die betreffenden bereits ausgeliehenen Bände, die nicht ausleihbar sind, selbst 1x an 1. Stelle vorgemerkt werden können? Dann würde die Stabi auch wissen, wer noch Interesse an den Bänden hat.

        Freundliche Grüße

        Antworten
  25. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Sehr geehrte Frau Lamble,

    Ihre Aussage stimmt, daß die Lesesäle der Stabi derzeit nicht geöffnet sind, nach der Verordnung des Senates von Berlin können Sie aber geöffnet werden.Ich hoffe, daß die Stabi ihren zeitnah öffnet.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Arkadi Junold.

    Antworten
  26. Avatar
    Wolther von Kieseritzky sagte:

    Sehr geehrte Stabi-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter,
    mit großem Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass es offenbar auch weiterhin keinen Zugang zum Arbeiten im Lesesall der Stabi geben wird. In der Senatsverordnung finde ich in §5 den Satz: “Öffentliche Bibliotheken dürfen für den Leihbetrieb sowie unter Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen zur Nutzung als Lern- und Arbeitsort geöffnet werden. Archive dürfen ihre Lesesäle öffnen.” Könnte mir jemand erklären, warum zwar “öffentliche Bibblotheken und Archive”, nicht aber “wissenschaftliche Bibliotheken” öffnen dürfen? Auch angesichts der räumlichen Möglichkeiten der Stabi sowie des Sachstandes der Covid19-Ansteckungen finde ich die fortdauernde Schließung rational nicht mehr nachvollziehbar. Gibt es vielleicht zu wenig öffentlichen Druck (anders als es z.B. Wirtschaftsbranchen tun)? Hat die Leitung der Stabi einmal selbst den Entscheidungsträgern die praktische Möglichkeit der Öffnung des Lesesaals unter Einhaltung von Sicherheitsregeln vorgetragen, um die Erlaubnis zu erhalten?
    Mit feundlichen Grüßen
    Wolther von Kieseritzky

    Antworten
    • Jeanette Lamble
      Jeanette Lamble sagte:

      Sehr geehrter Herr von Kieseritzky,
      dass der Senat eine Unterscheidung zwischen den öffentlichen und den wissenschaftlichen Bibliotheken vornimmt, können wir nicht beeinflussen. Auf uns trifft §15 (wissenschaftliche Bibliotheken) der 9. Berliner Eindämmungsverordnung zu, und diese erlaubt die Öffnung von Lesesälen nur in äußerst engen Grenzen. Wir sind dabei, genau diese zu definieren, und sind dazu unter anderem mit der Senatsverwaltung wie auch mit den anderen wissenschaftlichen Bibliotheken in Berlin in fortlaufendem Kontakt, dies mit dem Ziel, dass sich alle wissenschaftlichen Bibliotheken gleichermaßen verhalten. Der Schwerpunkt des §15 liegt auf dem Aspekt, Präsenzbestand zu benötigen und dafür nach einem gewissen Reglement eingelassen zu werden. Wann und wie das möglich sein wird, erläutern wir sobald wie möglich hier im Blog.

      Mit freundlichen Grüßen, Jeanette Lamble

      Antworten
      • Avatar
        J. Schnelle sagte:

        Sehr geehrte Frau Lamble,
        es ist klar, dass sich die Staatsbibliothek an die Vorgaben des Senats halten muss und ein koordiniertes Vorgehen mit anderen wissenschaftlichen Bibliotheken der Hauptstadt wichtig ist. Da ist es unerheblich, wie sinnvoll die beschlossenen Maßnahmen sind und was nun gerade anderswo geschieht. Als Außenstehender kann ich mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass der ganze Prozess unglaublich langsam verläuft. Immerhin sind seit der besagten Verordnung nun schon wieder über zwei Wochen ins Land gegangen und getan hat sich – sichtbar – nichts. Lässt sich denn irgendwie absehen, wie es in nächster Zeit weitergeht, sollte es nicht zu einer erneuten Verschärfung der Lage kommen?
        Mit freundlichen Grüßen,
        J. Schnelle

        Antworten
        • Belinda Jopp
          Belinda Jopp sagte:

          Sehr geehrter Herr Schnelle,
          einige Antworten auf Ihre Fragen finden Sie nun in unserem neuesten Blogbeitrag. Wir hoffen, damit Ihnen und zahlreichen anderen Leserinnen und Lesern weiterhelfen zu können.
          Mit freundlichen Grüßen
          Belinda Jopp

          Antworten
  27. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Sehr geehrte Frau Lamble,

    ich hoffe, daß die Öffnung schnell geschieht, da viele Stammleser den Routinebetrieb brauchen und eine Schließung des Lesesaals, wie Sie zu Recht bemerkt haben, nur durch die Unfähigkeit des Senats bedingt ist, die Öffnung der Lesesäle zu beschließen. Was die Stabi München kann, wird die Stabi Berlin schließlich auch können. Ich gehe davon aus, daß die Leitung der Stabi alles tuen wird, um ihrem Rang als internationale Wissenschaftsbibliothek gerecht zu werden und den Lesesaal noch in diesem Monat für einen geregelten Betrieb wieder auf zu nehmen, alles andere ist nicht mehr vertretbar.

    Ihr Arkadi Junold.

    Antworten
    • Jeanette Lamble
      Jeanette Lamble sagte:

      Sehr geehrter Herr Junold, ich muss mich, da unser Austausch ja in der Öffentlichkeit stattfindet, zunächst persönlich äußern: Ich bzw. wir sind keineswegs der Ansicht, dass der Senat unfähig sei. Es ist vielmehr so, dass wir die Diskussionsverläufe zu den einzelnen Beschlüssen nicht kennen und uns daher nicht dazu äußern.
      Das Handeln der Staatsbibliothek richtet sich nach dem §15 der 9. Eindämmungsverordnung. Dieser lässt die Öffnung der Lesesäle nur in sehr engen Grenzen zu, an der Umsetzung arbeiten wir im Einklang mit den anderen wissenschaftlichen Bibliotheken. Wie Sie richtig anmerken, kam es, seit vor einigen Tagen die Entscheidungshoheit über Regelungen zum Umgang mit der Pandemie an die einzelnen Bundesländer überging, zu unterschiedlichen Regelungen, etwa im Vergleich Berlin – Bayern. Der hiesige Handlungsrahmen ist derzeit enger gesteckt.

      Mit freundlichen Grüßen, Jeanette Lamble

      Antworten
  28. Avatar
    Torsten Leuschner sagte:

    Sehr geehrte Staatsbibliothek,

    wie schön, dass der Lesesaal allmählich wieder zugänglich gemacht wird. Lässt sich schon etwas darüber sagen, wie in Zukunft das Kopieren/Scannen organisiert sein wird? Wird es die bisherigen kommerziellen Möglichkeiten weiterhin geben? Ich hoffe sehr, denn für mich und vielleicht auch für andere ist das eine wichtige Dienstleistung.

    Danke und freundliche Grüße,
    Torsten Leuschner

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Leuschner,
      während der aktuellen Öffnungszeiten von 9-18 Uhr (ab 22.6.) sind die Mitarbeitenden unseres Kopierdienstleisters BiblioCopy vor Ort und auch die Geräte sur Selbsbedienung stehen zur Verfügung.

      Antworten
  29. Avatar
    Constanze Fleczoreck-Kaufmann sagte:

    Einen schönen, guten Tag wünsche ich.
    Ich wollte gerade einen Anschaffungsvorschlag machen und kann bei “Fachgebiet (Pflichtfeld):” nichts auswählen. Dadurch lässt sich der Anschaffungsvorschlag nicht abschließen. Ist das mit Absicht so oder gibt es da gerade einen Systemfehler.
    Mit besten Grüßen
    Constanze Fleczoreck-Kaufmann

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrte Frau Fleczoreck-Kaufmann, danke für den Hinweis. Es scheint sich um ein technisches Problem zu handeln, wir kümmern uns darum. Viele Grüße Belinda Jopp

      Antworten
  30. Avatar
    Bettina Fecht sagte:

    Hallo.
    Ich las gerade, dass es ab kommender Woche eine stark eingeschränkte Nutzung der Lesesäle geben soll.
    Von 9-18 Uhr. Es wäre schön einen längeren Tag anzubieten, für Menschen wie ich, die berufstätig sind.
    Vielen Dank!

    Antworten
    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrte Frau Fecht,
      wir fangen erst einmal mit diesen Zeiten an. Auch unser Wunsch wäre es, bald wieder zu den alten Öffnungszeiten zurückzukehren, sonfern die Bedingungen das zulassen.
      Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

      Antworten
  31. Avatar
    Peter Mueller sagte:

    Dass die Staatsbibliothek aufgrund der Covid-19-Pandemie vorübergehend geschlossen wurde, war schmerzlich, aber natürlich absolut nachvollziehbar.

    Weniger nachvollziehbar ist jedoch, wie mit Möglichkeiten der Lockerung und Wiedereröffnung aufgrund SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung umgegangen wird. Auf Ihrem SBB-Blog teilten Sie am 16. Juni 2020 mit, dass der Lesesaal nach Antragstellung benutzt werden darf, sofern Präsenzbestände dringend benötigt werden. Sie begründeten die eingeschränkte Nutzung des Lesesaals mit Verweis auf § 15 der Zehnten-SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 9. Juni 2020. Danach dürfen wissenschaftliche Bibliotheken für den Leihbetrieb und, soweit für die Nutzung von Präsenzbeständen erforderlich, unter Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen in begründeten Ausnahmefällen für die Nutzung vor Ort in den Lesesälen geöffnet werden. Dass nach § 5 Abs. 8 Satz 2 der Zehnten-SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 9. Juni 2020 öffentliche Bibliotheken zur Nutzung als Lern- und Arbeitsort unter Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen geöffnet werden dürfen, scheinen Sie nicht gesehen zu haben. Auf eine dringend erforderliche Benutzung der Präsenzbestände kann es für Nutzung des Lesesaals also nicht ankommen. Auch stellen lediglich Verstöße gegen § 5 Abs. 8, aber nicht gegen § 15 eine Ordnungswidrigkeit dar (vgl. § 24 Abs. 3 Nr. 19 der Zehnten-SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 9. Juni 2020).

    Eine Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln ließen sich leicht realisieren. Es könnten feste Arbeitsplätze zugewiesen werden und durch Weg-Markierungen auf dem Boden sichergestellt werden, dass sich Benutzer und Benutzerinnen vor Ort nicht zu nahekommen. Eine allgemeine Maskenpflicht könnte angeordnet werden, für die lediglich am zugewiesenen Arbeitsplatz eine Ausnahme gelten könnte. Ferner könnte bei klassischen Öffnungszeiten (8-22 Uhr) die Arbeitsplätze aufgeteilt, etwa 8-15 Uhr und 15-22 Uhr, zur Verfügung gestellt werden. In Anbetracht, dass die Staatsbibliothek eine öffentliche Einrichtung darstellt und vor allem Einwohnern ein Zulassungs- und Nutzungsanspruch zusteht, scheint eine entsprechende Öffnung des Lesesaals juristisch alternativlos zu sein. Andernfalls würde der Zulassungs- und Nutzungsanspruch vereitelt werden. Ein Zulassungs- und Nutzungsanspruch beschränkt sich nicht darauf, nur Bestände zu nutzen, sondern beinhaltet auch die Möglichkeit, Räumlichkeiten und Arbeitsplätze im Lesesaal in Anspruch zu nehmen.

    Vor diesem Hintergrund würde ich es sehr begrüßen, wenn Sie den Lesesaal uneingeschränkter wieder öffnen würden. Die Voraussetzungen des § 5 Abs. 8 Satz. 2 („Beschränkung und Steuerung der Zugangszahlen“) lassen sich konzeptuell leicht umsetzen, ohne dass Verstöße oder sogar Ordnungswidrigkeiten im Hinblick auf die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung zu besorgen wären.

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    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank für Ihre Ausführungen. Da es sich bei der Staatsbibliothek um eine Wissenschaftliche Bibliothek handelt, gilt für uns § 15 der Verordung. Sollten Sie dort inhaltliche Wiedersprüche oder Unklarheiten entdecken, wenden Sie sich bitte an den Berliner Senat. Ab 22.6. beginnen wir schrittweise mit einer Wiedereröffnung der Lesesäle und stellen diese – gemüß der Verordnung – erst einmal Personen zur Verfügung, die mit nicht entleihbaren Beständen arbeiten müssen. Höchstwahrtscheinlich wird es hier ja bald weitere Schritte und Erweiterungen geben.

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  32. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Sehr geehrte Frau Jopp,

    Ihr Einwand ist richtig, daß es sich um eine Anordnung des Senates handelt und man sich bei Kritik an den Senat wenden soll. Was mich aber mal interessieren würde, wäre, zu erfahren, was die Staatsbibliothek konkret dafür tut, um bei´m Senat eine Öffnung des Hauses durchzusetzen, die Staatsbibliothek wird bekannter Maßen nicht für die mehr oder weniger komplette Schließung bezahlt.

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    • Jeanette Lamble
      Jeanette Lamble sagte:

      Sehr geehrter Herr Junold,
      seien Sie versichert, dass auch die Staatsbibliothek, wie vermutlich alle öffentlichen Institutionen, regelmäßig mit den für sie zuständigen Stellen im Kontakt ist.

      Mit freundlichen Grüßen, Jeanette Lamble

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  33. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Nach einigen sehr kritischen Kommentaren möchte ich doch endlich mal einen positiven Kommentar hinterlassen. Ich verstehe das Vorgehen des Senates bei der Öffnung der Bibliotheken zwar bis heute nicht und übersehe auch immer noch nicht, in welcher Form die Stabi konkret Druck ausübt, diese Situation zu verändern, daß auf der Seite der Stabi aber eine sehr offene und kontroverse Diskussion geführt werden konnte und auch kritische Stimmen zu Gehör kommen konnten, spricht für das Haus. Diese Ausführung ist umso wichtiger, als daß ich in vielen Gesprächen im Bergmannstraßenkiez den Eindruck gewann, die Leute würden glauben, daß kritische Diskussionen weggedrückt würden, und ich unter anderem auf die Seite der Stabi verweisen konnte, um das Gegenteil zu beweisen. Und bei allen Fragen und Anmerkungen, die ich auch zur Stabi habe, gehört das zu den Positiva des Hauses.

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  34. Avatar
    Peter Mueller sagte:

    Sehr geehrte Stabi-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter,

    am Dienstag hat der Senat die neue Infektionsschutzverordnung beschlossen, die am morgigen Freitag im Gesetz- und Verordnungsblatt Berlins veröffentlicht wird.

    Danach können Bildungseinrichtungen und ähnliche Einrichtungen, wozu wohl auch wissenschaftliche Bibliotheken gehören, mit einem individuellen Schutz- und Hygienekonzept wieder “normal” geöffnet und betrieben werden.

    Haben Sie dazu schon detaillierte Informationen? Ab wann kann mit einer Umsetzung gerechnet werden. Bereits ab Montag, 27.06.20?

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  35. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Ich kann mich der Frage von Herrn Müller nur anschließen, vor allem, weil ich aus Verordnung, die die Stabi auf ihrer Seite angegeben hat, außer den genannten hygienischen Einschränkungen keine Einschränkungen mehr sehe, den Lesesaal weiterhin so geschlossen zu haben. Was mich zudem noch interessieren würde, ist die Frage, ob das Haus nicht nur mit den zuständigen Stellen in Kontakt steht, sondern ob sie, was ich hoffe, auch bewußt Druck ausübt, um im Sinne der Hausnutzung als Bibliothek zum mehr oder weniger geregelten Betrieb übergehen kann.

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    • Avatar
      Peter Mueller sagte:

      Wieso gelten weiterhin nur die eingeschränkten Öffnungszeiten? Die Verordnung steht jedenfalls nicht entgegen.

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      • Jeanette Lamble
        Jeanette Lamble sagte:

        Sehr geehrte Damen und Herren,
        sehr geehrte Herren Junold und Müller,

        die Pandemie beeinträchtigt weiterhin nicht nur das öffentliche und wirtschaftliche Leben, sondern auch den Betrieb der Bibliothek. Zu normalen Zeiten sichert Ihnen eine Vielzahl Beschäftigter aus den Bereichen Gebäudeverwaltung, Technik, Lesesaal, Magazin und anderen Bereichen an sechs Tagen pro Woche je 14 Stunden lang den Betrieb dieses hochtechnisierten Gebäudes an der Potsdamer Straße. Die dafür nötigen Leistungen können derzeit jedoch nicht zu 100% erbracht werden, da auch Beschäftigte der Bibliothek sich pandemiebedingt in Sondersituationen befinden, etwa dass sie teilweise im HomeOffice arbeiten müssen oder wegen möglicher Gefährdungen nicht am Arbeitsort erscheinen dürfen. Wenngleich wir derzeit mehr Leistungen anbieten als andere vergleichbare Bibliotheken, ergeben sich aus dem notwendigen Zugangs- und Hygienemanagement dennoch weiterhin deutliche Beschränkungen. Gerade beim Betrieb des Lesesaals, in dem über mehrere Stunden zahlreiche Personen gleichzeitig vor Ort sind, ist besondere Aufmerksamkeit nötig. In der ersten Julihälfte werden wir die Erfahrungen der jetzigen Öffnung des Lesesaals – mit Zugangssteuerung, Hygienekonzept und Einhaltung des Sicherheitsabstandes – auswerten und die nächsten Erweiterungen der Services planen. Bis dahin freuen wir uns über den Zuspruch, den die Bibliothek durch ihre Benutzerschaft erfährt – seien Sie versichert, dass bei uns die Dienstleistung für Sie im Zentrum allen Handelns steht.

        Mit freundlichen Grüßen, Jeanette Lamble

        Antworten
  36. Avatar
    Zin sagte:

    Ich würde gerne einige Bücher bestellen, vor Ort kopieren und anschließend direkt zurückgeben. Muss ich dafür einen “Lesesaal-Termin” buchen? Herzlichen Dank

    Antworten
    • Angela Oehler
      Angela Oehler sagte:

      Wenn Sie Bücher zur Mitnahme außer Haus bestellen, brauchen Sie keinen Termin für den Lesesaal. In der Eingangshalle steht ein Münzkopierer für diese Zwecke.

      Antworten
  37. Avatar
    Arkadi Junold sagte:

    Sehr geehrte Frau Lamble,

    herzlichen Dank für die detaillierten Ausführungen. Das sind zumindest nachvollziehbare Gründe, die einer Vollöffnung entgegenstehen.

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  1. […] Darüber hinaus hat seit 4. Mai das Haus am Potsdamer Platz wieder geöffnet und bietet einen eingeschränkten Benutzungsservice […]

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