Beiträge

Symposium „Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) – Diplomat, Orientalist und Sammler“

Call for Papers (English version see below)

Symposium „Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) – Diplomat, Orientalist und Sammler“

Staatsbibliothek zu Berlin, 7./8. September 2017

Im Jahre 2017 gedenken wir des 200. Todestages von Heinrich Friedrich von Diez (2.9.1751-7.4.1817). Er war ein sehr gelehrter und streitbarer Kenner der Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients sowie ein leidenschaftlicher Sammler von Büchern und Handschriften. Eine Beschäftigung mit ihm und seinen beinahe in Vergessenheit geratenen Werken kann einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der deutschen Orientalistik in der Periode zwischen Spätaufklärung und der Entstehung der orientalischen Philologie im 19. Jahrhundert leisten.

 

Als junger Mann engagierte sich Diez als Freimaurer und veröffentlichte einige Texte zu gesellschaftspolitischen Themen, die ihn als einen typischen Vertreter des Sturm und Drang erscheinen lassen. Zwischen 1784 und 1790 war er preußischer Gesandter an der Hohen Pforte in Konstantinopel. In dieser Zeit intensivierte er seine orientalischen Sprachstudien und wurde zu einem seiner Kenntnisse wegen hochgeschätzten Orientkenner- und liebhaber. Nach seiner frühzeitigen Demission ließ er sich in der Nähe Berlins nieder und widmete sich fortan dem Studium seiner Handschriften, die er aus der Türkei mitgebracht hatte. Diez machte die deutsche Leserschaft bekannt mit Werken wie dem türkischen Epos von Dede Korkut und dem Qābūsnāma, einem persischen Prinzenspiegel. In seinen Denkwürdigkeiten von Asien, publiziert 1811 und 1815 behandelte er zahlreiche geographische, ethnographische, sprachwissenschaftliche und literarische Themen auf der Grundlage seiner Handschriftenstudien. Bekannt ist sein Einfluss auf Goethes West-östlichen Divan ebenso wie sein heftiger Disput mit Joseph von Hammer-Purgstall. In seinen letzten Lebensjahren wurde Diez ein tiefgläubiger Christ. Er starb 1817 während seiner Arbeit an einer osmanischen Bibelausgabe.

Diez vermachte seine herausragende Privatbibliothek mit ca. 17.000 Druckschriften und mehr als 850 orientalischen und abendländischen Handschriften der damaligen Königlichen Bibliothek in Berlin, wo sie bis heute als eine der wichtigsten historischen Büchersammlungen erhalten ist.

 

Wir erbitten Vorschläge für Vorträge in Deutsch, Englisch und Französisch zu den folgenden Themen:

– Heinrich Friedrich von Diez’ Leben und Wirken, die Rezeption seiner Werke und seine Korrespondenz

– Untersuchungen zu Diez’ Bibliothek und Handschriftensammlung

– Politische Beziehungen und Kulturtransfer zwischen Europa (insbesondere Preußen) und dem Osmanischen Reich im 18./frühen 19. Jahrhundert

– Entwicklung der Orientalistik und insbesondere der Türkischen Studien im 18./frühen 19. Jahrhundert in Deutschland und Europa

 

Interessenten werden gebeten, Ihre Themenvorschläge mit Titel, Kurzbeschreibung (max. 400 Wörter) und Kurz-Lebenslauf bis spätestens 27. November 2016 per Email einzusenden an christoph.rauch@sbb.spk-berlin.de.

Die Kostenübernahme für Vortragende ist vorgesehen, jedoch an eine noch ausstehende Drittmittelbewilligung gebunden.

 

Call for Papers

Symposium „Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817) ­ – Diplomat, Orientalist, and Collector“

Staatsbibliothek zu Berlin, 7./8. September 2017

 

In 2017 we will commemorate the 200th anniversary of the death of Heinrich Friedrich von Diez (2.9.1751-7.4.1817). He was a profound and belligerent expert of the languages and cultures of the Middle East and a passionate book-collector. A fresh look on him and his almost forgotten works can contribute to a better understanding of the development of Oriental studies in Germany between the period of Enlightenment and the emergence of Oriental philology.

 

As a young man Diez was a committed freemason and published some essays on social and political issues that make him appear as a typical representative of the Sturm und Drang era. Between 1784 and 1790 he was the Prussian envoy at the Ottoman Sublime Porte in Constantinople. During these years he intensified his studies of Oriental languages and became a widely acknowledged scholar and connoisseur of the Middle and Near East. After his premature dismissal in 1790 he settled down near Berlin and devoted himself to studying the books and manuscripts he had brought from Turkey. He made German readers aware of the Turkish national epic of Dede Qorqūd and the Persian mirror for princes Qābūsnāma. In his Denkwürdigkeiten of Asien, published in two volumes in 1811 and 1815, he dealt with many geographical, linguistic, literary and ethnographic topics based on sources in his manuscript collection. His impact on Goethes West-östlichen Divan and his heavy dispute with Joseph von Hammer-Purgstall are well known. In the last years of his life Diez became a devout Christian. He died in 1817 while working on an Ottoman edition of the Bible.

 

Diez bequeathed his outstanding personal library comprising about 17,000 printed books and more than 850 Oriental and Western manuscripts to the Royal Library in Berlin, where it is preserved to this day as one of its most important collections.

 

We invite contributions in German, English and French to the following themes:

– Aspects dealing with Heinrich Friedrich von Diez’ career, works, scholarly correspondance, and the perception of his works

– Investigations into Diez’ manuscript and book collection

– Political relations and cultural transfer between Europe (especially Prussia) and the Ottoman Empire in that period

– Development of Oriental and particularly Turkish studies (especially but not exclusively in Germany) in the 18th/early 19th century

 

Interested participants are invited to submit a proposal (by email only) with a title, abstract (max. 400 words) and short CV by 27 November 2016 to christoph.rauch@sbb.spk-berlin.de.

 

Travel expenses of successful applicants will be most probably covered, provided that external funding is granted.

 

Besucher im Sommer und Reisen um die Welt

Sommerzeit ist Reisezeit, auch oder gerade für Besucher des Lesesaals der Handschriftenabteilung.

Sie nutzen die vorlesungsfreie Zeit für Bibliotheksreisen, um neue Projekte zu starten und alte Manuskripte zu sehen. Unter Manuskript, aus dem lateinischen manu scriptum,  von Hand geschrieben, verstehen wir weit mehr als die umgangssprachlichen Druck- oder Sendevorlagen. Mit einem Einband versehene, gebundene Handschriften, auch Codices genannt, werden unter regionalen, sprachlichen, inhaltlichen Aspekten oder nach ihrer Herkunft gesammelt und erschlossen. Die ältesten stammen aus dem 5. Jahrhundert. Manuskripte befinden sich natürlich auch in Nachlässen. Der Nachlass einer Person oder Vereinigung wird nach Materialarten in Manuskripte, Briefe, Lebensdokumente und Sammlungen gegliedert. Da kein Stück dem anderen gleicht gibt es eine Unzahl von Signaturen und Nachweisen. Die Fülle der abendländische Handschriften mit 37 Signaturenreihen  zeigt die Signaturenübersicht der Homepage. Durch kriegsbedingte Verlagerungen, die Teilungsgeschichte der Bibliothek und unzählige Sonderfälle gibt es noch weit mehr Nachweisinstrumente als den Stabikat. Denn für solch individuelle Stücke ist der Stabikat noch nicht das geeignete Nachweisinstrument.

Auskunft im Lesesaal

Wenn Sie auf Nachweise mit Hdschr. Ham. und  Alb.am., Nachl. oder Dep . stoßen und zunächst nichts damit anfangen können, so lohnt sich eine direkte Nachfrage bei der Auskunft im Lesesaal. Nur eine korrekte Signatur führt zu dem gewünschten Objekt.

Voranmeldungen aus aller Herren Länder gibt es  besonders jetzt im Sommer. Gestern wird die mail abgeschickt, heute steht der Besucher schon im Lesesaal und bestellt, wo er schon mal da ist vielleicht auch 10 und mehr Handschriften und Nachlasskästen. Das bringt dann die Kollegen aus dem Magazin ins Schwitzen, denn Folio- und Großfolio-Bände mit Eichenbrettern als Material für die Einbanddeckel können sehr schwer sein.

Empfindliches als Faksimile und in der Digitalen Bibliothek

Bei manchmal unvermeidlichen tropischen Temperaturen, auch im Lesesaal, kann dann eine Handschrift, besonders wenn es eine Zimelie ist, also eine besonders wertvolle Handschrift, nicht bereitgestellt werden. Denn solche Temperaturschwankungen und die Unterschiede bei der Luftfeuchtigkeit sind aus konservatorischen Gründen Gift für alte Werke. Besonders Pergamenthandschriften reagieren darauf sensibel. In der Antike bezeichnete man diesen Beschreibstoff, der vor allem vor der Erfindung des Papiers verwendet wurde, nach dem Ort Pergamon in Kleinasien, der heutigen Türkei. Auch nach 500 oder 1000 Jahren reagieren diese ursprünglichen,  nur leicht bearbeiteten und getrockneten Tierhäute mit Ausdehnung. Der Handschriftenband passt nach der Benutzung nicht in seinen Schutzbehälter, Schließen können nicht geschlossen werden. Für Wissenschaftler ist die Arbeit mit den Originalen unverzichtbar, aber zum Glück besitzen wir eine außerordentlich große Sammlung an Faksimiles und  auch unsere digitalen Sammlungen weisen immer mehr Handschriftenbände nach. Schaut man sich die digitalisierten Seiten von

Ms. Phill. 1896  aus dem 8./9. Jh. an,

kann man genau die Fleisch- und die Haarseite des Pergaments erkennen, sowie die zerstörerische Kraft der Eisengallus-Tinte.

Zu Hause rund um die Welt

Gut, die schönsten Reisen finden sprichwörtlich im Kopf oder vielleicht beim Lesen statt. Für alle Daheimgebliebenen kann es daher spannend sein, Reisebeschreibungen zu lesen. Es gibt unzählige gedruckte Werke dieser Art, auch in unserem Bestand. Die Reisetagebücher der großen Weltreisenden wie Alexander von Humboldt,  Georg Forster,   Adelbert von Chamisso  sind bekannt und  ihre erlebnisreichen Aufzeichnungen können sogar über digitale Portale betrachtet werden. Weniger bekannte Schilderungen findet man aber auch in den digitalen Sammlungen, wie eine Beschreibung der  Reise von Bamberg nach Jerusalem im Jahr 1467.

Adelbert von Chamisso, der spätere Weltreisende, schrieb in der Abgeschiedenheit des brandenburgischen Kunersdorf im Jahr 1813 „Peter Schlemiels Schicksale“ nieder: Als Ms. germ. qu. 1809 ging das Heft mit der Geschichte um den Mann ohne Schatten und seine lange Reise  in unsere Bestände ein. Als solches kann man das Heft in den digitalen  Sammlungen sehen oder als Faksimile erwerben. 

Zwei Jahre später brach er im Juli 1815 in Berlin auf und begann am 17.August 1815 seine Weltreise auf dem Expeditionsschiff „Rurik“ unter Otto von Kotzebue. Er bezeichnete den 17. Juli 1816 als den Beginn der „Sommercampagne“, den Beginn der Nordfahrt durch die Beringsee und die angrenzenden Regionen auf dem asiatischen und amerikanischen Kontinent.  Seine Manuskripte, auch  zum Nachlesen gibt es im Katalog „Weltreise- Forster-Humboldt-Chamisso-Ottinger “, ein wunderbares  Werk mit zwei Bänden, auf temperatur- und alterungsbeständigem Papier gedruckt. Im Lesesaal kann man es studieren oder sein eigenes Exemplar – für den Balkon- erwerben.

Es liegt auf der Hand, Reisen bildet…

An der Handschrift mit der Signatur Ms. Phill. 1479 scheint etwas besonders  Reizvolles zu sein. Diese kleine griechische Handschrift mit fünf Abschnitten stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde bislang selten benutzt. In der Datenbank Manuscripta Mediaevalia wird sie kurz  verzeichnet. Jetzt ist das Interesse daran so groß, dass innerhalb von vier Monaten Besucher aus Frankreich, Italien und den USA diesen Band  sehen wollen, der noch nicht digitalisiert wurde. Sie enthält zwei griechische Tragödien nach Euripides und Traktate zu prognostischen Methoden. Vielleicht sind es ja die charmanten Zeichnungen mit Angaben zur Handlesekunst und ein Text zur Chiromantie.

Drei Briefe im Juni

Drei Briefe im Juni oder Autographen können nicht fahren …

Die Arbeit in der Handschriftenabteilung ist außerordentlich abwechslungsreich. Die Bestände sind einzigartig und vielfältig. Die Besucher und Anfragen kommen aus der ganzen Welt. Wir sind keine Graphologen und die Frage eines Besuchers, was denn Autographen wären,  ob sie fahren könnten wie die deutschen Autos, musste ich verneinen. Das Wort kommt aus dem Griechischen- auto graph – heißt selbst geschrieben, lateinisch manu propria. Eigenhändig  geschrieben sind die im Haus gesammelten Briefe und Aufzeichnungen.

In der Bibliothek entstand über einen Zeitraum von mehr als 350 Jahren ein Besitz von außerordentlicher Tiefe und Verschiedenartigkeit, da durch die Eingliederung von Sonder- und Privatsammlungen vielfältiges detailliertes Wissen ins Haus kam. Das sind mittelalterliche und moderne Handschriften, handschriftliche Nachlässe von Dichtern, Wissenschaftlern und Komponisten, Noten und Karten, Sammlungen und Einzelautographe, bei denen immer der Besitzer mit seinem Wissen den Charakter der Sammlung prägte.

Im 20. Jahrhundert stiftete zum Beispiel der Chemiker Ludwig Darmstaedter (1846-1927) seine Autographen-Sammlung zur Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik samt einem finanziellen Erwerbungsetat für die Weiterführung der Sammlung in der Staatsbibliothek. Seine Sammlung enthielt auch vollständige Nachlässe von bedeutenden Wissenschaftlern, Typoskripte, Porträts, Karten, Sonderdrucke und Faksimiles.

Unter den über 1000 Nachlässen in der Bibliothek stehen großartige Namen wie Alexander von Humboldt oder Adelbert von Chamisso heute im Mittelpunkt einzelner Projekte der Staatsbibliothek. Ihre Aufzeichnungen können weltweit digital betrachtet werden. Bei der Suche nach Autographen bietet die Verbunddatenbank Kalliope den Sucheinstieg in die Welt der handgeschriebenen Objekte, weist die Namen und Bestände nach.

Es gibt Hunderttausende Autographen in der Staatsbibliothek, ich möchte drei herausgreifen und sie kurz vorstellen. Es geht wie so oft auch bei großen Geistern um profane Fragen- ums Geld und  um die Liebe.

Am 4. Juni 1519 nahm ein Künstler in Rom die Feder zur Hand und sorgte für die Verbesserung seiner finanziellen Situation:

In Übersetzung lautet der Text: „ich Michelangelo Sohn des   Lodovichio Simoni, Florentinischer Bildhauer hier in Rom  habe heute empfangen, an diesem Tage, dem 5. Juni von Lionardo de Bartolini, ebenfalls einem Florentiner, zur Bezahlung eines Gemäldes unserer Frau, das ich zu machen übernommen habe, 100 Dukaten aus der Kammer und zur Beglaubigung, das es wahr sei, habe ich dies mit meiner eigenen Hand – manu propria – geschrieben. 1519.

Michelangelo Buonarroti (1475- 1564), der Maler, Bildhauer und einer der größten Künstler aller Zeiten schrieb also eine Quittung über 100 Dukaten für Lionardo de Bartolini. Dieses Blatt aus der Sammlung Darmstaedter wurde durch das Antiquariat Martin Breslauer in Berlin erworben und kostete 1917 stattliche 1000 Mark.

Ludwig Darmstaedter, der große Sammler und Mäzen der Staatsbibliothek wollte seiner Sammlung unbedingt ein Blatt der Großen der italienischen Renaissance hinzufügen. Aber Autographe der Künstler dieser Zeit sind höchst selten und oftmals gefälscht. Nach längeren Verhandlungen und der Vermittlung Martin Breslauers, zu dem Darmstaedter herzliche Verbindungen unterhielt, und der wie er im Verein der  Freunde der Staatsbibliothek aktiv war, konnte dieses Blatt aus dem Besitz des Kaisers Maximilian von Mexiko erworben werden. Oder war es doch das Werk eines Fälschers? Die Korrespondenz zu dieser Frage wird bis in die Gegenwart geführt.

Ein anderes pekuniäres Thema spricht der schwedischer Chemiker und Erfinder Alfred Nobel (1833-1896) am 30. Juni 1880 in einem Brief an den deutschen Bergverwalter Bernhard Turley (1831-1908) an. Alfred Nobel hielt sich in Berlin auf und schrieb seinem alten Mitarbeiter, dass ihm seine Erfindung abgesprochen werden soll.

Es taucht plötzlich in Amerika ein H. Dittmar, welcher ehemals auf Krümmel in der Dynamit Fabrik angestellt war, auf und will mir die Dynamit Erfindung abstreiten.“  

Alfred Nobel war der Erfinder des Dynamits, jenem Sprengstoff, der auf der Anwendung von Nitroglycerin beruht. Er ist der Stifter des Nobelpreises, der alljährlich in Stockholm vergeben wird und dessen Stiftungskapital aus dem weltweiten Gewinn des Dynamits stammt. Nobel ließ sich 1867 seine Marke patentieren und übersiedelte mit seiner Fabrik nach Krümmel bei Hamburg. Turley arbeitete von 1866-1868 für Nobel, zur gleichen Zeit wie Carl H. Dittmar.

doch wäre es mir von hohem Interesse zu erfahren was sie sich wohl noch aus dieser nebelumschleierten Zeit erinnern können, Sie waren glaube ich bei den Versuchen sowohl in Clausthal als Königsgrube anwesend…. . Können Sie sich noch erinnern: Oder haben Sie an diese Zeit noch andere, die curiose Geschichte erläuternde Erinnerungen?

Ein Antwortbrief ist uns nicht überliefert, aber Alfred  Nobel gewann den Streit, sonst gäbe es heute keinen Nobelpreis.

Auch im Juni, am 18. 6.1810 schrieb Adelbert von Chamisso aus Paris an seinen Freund, den Dichter Friedrich de la Motte Fouqué in Berlin: Als Gedicht reimt er

„Kann nicht reden, kann nicht schreiben, kann nicht sagen wie mir ist, …mit der Arbeit wills nicht vorwärts …,kann nicht wissen wie mir ist.

Das Blatt ist Teil des seit den 1930er Jahren  in der Staatsbibliothek verwahrten Nachlasses des Dichters und befindet sich in den digitalen Sammlungen der Bibliothek.

Für eine Stelle in Paris erhielt er eine Absage, mit der Arbeit und in der Liebe wollte nicht so recht gelingen. Doch schon fünf Jahre später schuf er in der Abgeschiedenheit des brandenburgischen Kunersdorf „Peter Schlemihls wundersame Reise“. Dieses Märchen  wurde ein Welterfolg und brachte finanzielle Sicherheit. Auch dies gehört zum Nachlass- ein umfangreiches Werk, kein langer Brief, sondern ein Manuskript.