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Lesung und Präsentation: Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher am 11.9.

Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Otto-Braun-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltungen

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© Staatsbibliothek zu Berlin – PK



Lesung, Gespräch und Eröffnung der Reisetagebücher-Präsentation

Tagebücher sind die persönlichsten schriftlichen Zeugnisse eines Menschen, in ihnen kommen wir den Großen der Geschichte ganz nahe. Zu Ehren seines 250. Geburtstages zeigen wir die Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts in einer dreitägigen Präsentation. Wir laden Sie ganz herzlich ein, dabei zu sein, wenn zur Eröffnung Dorothee Nolte, Redakteurin und Autorin von ›Alexander von Humboldt: Ein Lebensbild in Anekdoten‹, und Rüdiger Schaper, Ressortleiter Kultur beim Berliner Tagesspiegel und Autor von ›Alexander von Humboldt: Der Preuße und die neuen Welten‹, im Gespräch mit Barbara Schneider-Kempf die Persönlichkeit Alexander von Humboldts in Anekdotischem und Biographischem lebendig werden lassen.

Barbara Schneider-Kempf im Gespräch mit Dorothee Nolte und Rüdiger Schaper

Anschließend Eröffnung der Präsentation und kleiner Empfang

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 6.9.2019: per E-Mail: events@sbb.spk-berlin.de

Dreitägige Präsentation der Reisetagebücher

Freitag, 13. September bis Sonntag, 15. September 2019
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin
Öffnungszeiten: Fr 9–21 Uhr Sa 10–19 Uhr So 11–19 Uhr (Achtung: Am Donnerstag, 12.9.2019, ist die Bibliothek geschlossen.)

Ausstellung "bau1haus trifft Hans Scharoun" anlässlich des Jubiläumsjahres "100 JAHRE BAUHAUS"

Ausstellung “bau1haus trifft Hans Scharoun” Fotografien von Jean Molitor in der Staatsbibliothek zu Berlin 30.8. – 28.9.19

Ausstellung bau1haus trifft Hans Scharoun 30.8. – 28.9.19

  • Öffnungszeiten

    30.8. – 28.9.2019
    Do 12.9.19 geschlossen
    Mo – Fr 9 – 21 Uhr
    Sa 10 – 19 Uhr

  • Ausstellungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Foyer Haus Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



Titelgrafik Sandra Caspers, Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC-BY-NC-SA-3.0

Ausstellung "bau1haus trifft Hans Scharoun" anlässlich des Jubiläumsjahres "100 JAHRE BAUHAUS"


Anlässlich des Jubiläumsjahres “100 JAHRE BAUHAUS”

In der Staatsbibliothek am Kulturforum treffen die Bauhaus-Fotografien Jean Molitors auf Hans Scharoun, einen Architekten,der zwar Zeitgenosse der Bauhaus-Bewegung war, mit seiner Hinwendung zum ›organischen Bauen‹ aber einen deutlich anderen Schwerpunkt setzte. Gemeinsamkeiten in der Verwendung baulicher Elemente aber auch Gegensätze gilt es in der Gegenüberstellung zu entdecken.

#BAU1HAUS_SCHAROUN
Finden Sie selbst Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Fotografien und dem Gebäude. Setzen Sie Bauelemente fotografisch in Szene. Den Fotowettbewerb zu unserer Ausstellung finden Sie (in Kürze) auf Instagram.

Zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 alles online: Sinfonien, Klavierkonzerte, Konversationshefte und anderes

“Seid umschlungen Millionen!” Die größte Beethoven-Sammlung der Welt enthält über 50% aller überlieferten Musikautographe sowie kompositorische Skizzenbücher, eigenhändige Briefe wie auch nahezu alle Konversationshefte des ertaubten Ludwig van Beethoven (1770-1827) – alles ist nun online anzuschauen und recherchierbar. Im Jahr 2020 wird weltweit der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens begangen.

Im Finale der Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven singt der Chor “Seid umschlungen Millionen” || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK

Unter dem Titel “Seid umschlungen Millionen!” führte die Staatsbibliothek zu Berlin ein Projekt zur Digitalisierung, Tiefenerschließung und Online-Präsentation durch, in dessen Ergebnis nun eines der bedeutendsten Zeugnisse menschlichen Schaffens – die Berliner Beethoven-Sammlung – für jeden Menschen unkompliziert zugänglich geworden ist. Dank der Förderung durch die Staatsministerin für Kultur und Medien konnten ein Wissenschaftler, ein Bibliothekar, ein Scan-Operateur und ein Fotograf zügig Hand in Hand arbeiten und dabei die Pretiosen in bestmöglicher Qualität digital aufnehmen, sie umfassend wissenschaftlich beschreiben und sie nach formalen Kriterien leicht online recherchierbar machen.

Die ersten drei Sätze der Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 sind in rotes Leder eingebunden || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK

Neben Beethovens Sinfonien Nr. 4, 5, 8 und 9letztere gehört seit 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe – sind auch seine Klavierkonzerte Nr. 1, 2, 3 und 5, die Oper Fidelio, die Missa solemnis sowie seine Skizzenbücher und Konversationshefte, eigenhändige Briefe, persönliche Dokumente und bedeutende Erstdrucke online. Erfasst wurden 221 Musikautographe, 137 Konversationshefte und 380 Briefe. Das sind 19.300 Seiten Musikautographe, ca. 10.000 Seiten schriftliche Konversation, Briefe und andere autographe Dokumente wie auch 965 Erst- und Frühdrucke Beethovenscher Werke.

Ein besonderes Augenmerk seitens der Forschung verdienen die 30 Skizzenbücher, in denen Beethoven seine musikalischen Einfälle und Ideen festhielt. Nur selten sind solche Objekte überliefert, denn in der Regel vernichteten Komponisten solche Notizen nach Vollendung ihres Werkes. Jetzt kann jeder die Entstehung und Progression eines Werkes wie auch die kompositorischen Schwierigkeiten im Schaffensprozess nachvollziehen. Er führte seine Skizzenbücher teils über viele Jahre, sodass sich in ein und demselben Heft Skizzen zu verschiedenen Werken und aus unterschiedlichen Zeiten finden.

L. v. Beethoven, Schottische Volkslieder, Bearbeitungen || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK

Aus den umfangreichen Sammelbänden mit Volkslied-Bearbeitungen lässt sich erkennen, wie intensiv sich Beethoven vor allem mit schottischen und irischen Volksliedern beschäftigt hatte – das war bislang allenfalls Beethoven-Forschern bekannt. Nun sind alle großen Sammelhandschriften mit seinen Volksliedbearbeitungen erschlossen und die komplexen Objektstrukturen in der digitalen Präsentation wiedergegeben.

Konversationsheft Nr. 124, Nov. 1826, Blatt 8r || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK

Die 137 Konversationshefte (von 139 erhaltenen) bringen weitere Facetten Beethovens zum Vorschein und sind durch ihren Entstehungskontext eine wertvolle Quelle für die Forschung: Der ertaubte Beethoven bediente sich dieser Hefte ab 1818, um mit ihrer Hilfe zu kommunizieren. In der Regel ließ er den Redebeitrag seiner Gesprächspartner darin mit Bleistift eintragen und antwortete überwiegend mündlich. Er nutzte sie zudem als eine Art Notizbuch, um Gedanken oder auch kleinere Skizzen, literarische Interessen und aufführungspraktische Einfälle festzuhalten.

Die 380 Briefe Beethovens geben einen abwechslungsreichen Einblick in sein Musikschaffen sowie in finanzielle Angelegenheiten, Alltagssorgen und das private Leben des Komponisten. So befindet sich – neben Korrespondenzen mit Verlegern, Auftraggebern, Gönnern, Freunden und Familienmitgliedern – der Brief an „Die unsterbliche Geliebte“ im hiesigen Bestand, das wohl berühmteste und persönlichste Schreiben des Komponisten.

Brief an die Unsterbliche Geliebte || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK

Mit dem Projekt wurde zugleich verschiedenen Forschungsfragen zugearbeitet, etwa der nach der Herkunft des von Beethoven verwendeten Papiers: Zunächst wurden mehrere Hundert Wasserzeichen bestimmt und verbal beschrieben, sodann ein Teil der Zeichen mithilfe einer Thermographie-Kamera aufgenommen. Die Aufnahmen werden nun nach und nach mit diversen Metadaten angereichert und via Spezialdatenbank Wasserzeichen-Informationssystem, WZIS, recherchierbar gemacht.

Die für die Wissenschaft so wertvollen und mit vielen Informationen versehenen Katalogisate wie auch die hochauflösenden Digitalisate zu der umfangreichen Berliner Beethoven-Sammlung sind in der Digitalen Bibliothek der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu recherchieren – 763 Objekte mit 29.300 Seiten. Nachfolgend werden diese in der Deutschen Digitalen Bibliothek und in Europeana identisch gespiegelt.

>> https://digital.staatsbibliothek-berlin.de
>> Website zur Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin – PK
>> Website zur Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

 

Notiz Ludwig van Beethovens an seinen Sekretär Anton Schindler || Abbildung: Digitale Bibliothek der SBB-PK