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Unser neues Ausleihsystem läuft – noch nicht ganz rund

Seit fast zwei Wochen sammeln wir mit Ihnen gemeinsam Erfahrungen mit der aktiven Nutzung unseres neuen Ausleihsystems. Millionen von Daten sind erfolgreich vom bisherigen in das neue System übertragen worden. Dafür waren im Hintergrund zuvor umfangreiche und aufwändige Datenpflegearbeiten erforderlich, viele Kolleginnen und Kollegen der Staatsbibliothek waren daran beteiligt. Aber nicht alle Schwierigkeiten konnten bereits im Vorfeld behoben werden.  Einige Korrekturen erfolgen erst im laufenden Betrieb, denn Bestellung und  Ausleihe sollten so schnell wie möglich wieder für Sie zur Verfügung stehen.

In den letzten Tagen haben sich leider zwei Schwierigkeiten herausgestellt, die wir erklären und für die wir Ihnen Lösungswege vorschlagen möchten.

Bestellungen von zuhause
Bei Bestellungen von Ihrem eigenen Gerät außerhalb der Staatsbibliothek bei Zeitschriftenbänden oder anderen mehrteiligen Publikationen gibt es technische Probleme. Nach der Recherche im Katalog werden die Daten zum Bestellen ins Ausleihsystem übergeben. Der StaBiKat nutzt das jetzt gängige sichere Hypertext-Übertragungsprotokoll („https“ = Hypertext Transfer Protocol Secure); das Ausleihsystem beruht derzeit noch auf dem einfachen Übertragungsprotokoll („http“ = Hypertext Transfer Protocol). Bei der Verbindung zwischen beiden Systemen kommt es bedauerlicherweise zu einer Fehlermeldung, wodurch Sie selbst Ihre Bestellung nicht ausführen können. Nach einem in Kürze geplanten Systemupdate wird diese Schwierigkeit behoben sein.
Halten Sie sich während Ihrer Bestellungen innerhalb der Lesesäle der Staatsbibliothek auf, sind Sie von dieser Problematik nicht betroffen.

Ältere Literatur, aktuelle ungebundene Zeitschriftenhefte und Mikrofilme
Für die Online-Bestellung von Medien ist außer der Signatur intern noch ein weiterer nicht im Katalog sichtbarer Code erforderlich, der für aktuelle Bücher und Zeitschriftenbände regulär vergeben wird. Ältere Monographien und Zeitschriftenbände, besonders aber Medien auf Mikrofilm sowie auch viele Druckausgaben von Zeitungen sind noch nicht entsprechend codiert: diese Medien können derzeit nicht online bestellt werden: Der Link zum Bestellen fehlt.

Lösung: Wir bestellen für Sie
Fragen Sie uns! per Mail oder rufen Sie uns an (Tel. 030 266 433 888), wenn Sie selbst einen gewünschten Band, ein Heft, einen Mikrofilm oder ein anderes Medium nicht bestellen können.

Bitte nennen Sie uns die Signatur, bei Zeitschriften und Zeitungen das gesuchte Jahr, Ihre Bibliotheksausweisnummer und – ganz wichtig – auch den gewünschten Nutzungsort: Ausleihe außer Haus oder Nutzung im Lesesaal. Wir lösen dann eine Bestellung für Sie aus. Die Bereitstellung des so bestellten Mediums prüfen Sie bitte wie gewohnt in Ihrem Bibliothekskonto.

Wichtig für die Bestellung von Zeitschriften und Zeitungen: „Zugehörige Publikationen”
Seit Mitte September finden Sie auch bei Zeitschriften links unter der Titelbeschreibung den Button „Zugehörige Publikationen”. Hier finden Sie jetzt die Liste der Bände zum Bestellen. Ist der gesuchte Band genannt, können Sie wie gewohnt einfach bestellen. Ist das von Ihnen gesuchte Jahr oder der gesuchte Band nicht aufgeführt, klicken Sie den Bestellen-Button bei der entsprechenden summarischen Angabe im Katalog. Auf der Folgeseite melden Sie sich bitte zunächst in Ihrem Bibliothekskonto an, danach gelangen Sie auf eine Seite mit dem Link “Klicken Sie hier, um einen neuen Zeitschriftenband einzugeben” und können danach in einer kleinen Tabelle das gesuchte Jahr angeben und die Bestellung abschicken.

Bitte wenden Sie sich in allen Zweifelsfällen an uns. Wir versuchen zeitnah eine Lösung zu finden.

Und sehen Sie uns bitte auch nach, wenn es im Zuge einer Systemumstellung des Ausleihsystems mit einer Fülle von schützenswerten Daten zu Anforderungen kommt, die sich erst im laufenden Betrieb beheben lassen.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis.

StaBi 2030 – Ergebnisse der Tagebuchstudie

Fremde Tagebücher liest man nicht? Wir schon! Aber natürlich nur Ihre StaBi-Tagebücher, die 16 unserer Besucher*innen im Frühjahr 2020 extra für das Projekt „StaBi 2030“ verfasst hatten. In Tagebuchform dokumentierten sie ihre Bibliotheksaufenthalte in der Potsdamer Straße und wir durften einigen von Ihnen ganz nahekommen und haben viel gelernt – herzlichen Dank dafür! Auf diese Weise wollten wir mehr darüber erfahren, was unsere Besucher*innen während eines Bibliotheksaufenthaltes tun und inwieweit sich unser vor-Ort-Angebot für die jeweiligen Aktivitäten eignet. Die anstehende Generalinstandsetzung und die aktuell laufenden Planungsprozesse sind für uns wichtige Anlässe, um uns genauer zu den Nutzungsgewohnheiten und Anforderungen der Besucher*innen am Standort Potsdamer Straße zu informieren.

Ergebnisse der Studie
  1. Aber was haben uns die Tagebücher mitgeteilt? Zunächst einmal, dass die StaBi in der Potsdamer Straße sehr bewusst als Arbeitsort gewählt und gegenüber anderen Optionen (andere Bibliotheken, Arbeiten zu Hause oder in Coworking Spaces) klar bevorzugt wird. Vor allem die einzigartige Lesesaal-Atmosphäre mit der Mischung aus umwerfender Architektur und konzentrierter Stille zieht die Leser*innen an diesen Ort. Als Arbeitsort scheint die Bibliothek recht gut zu funktionieren, wenngleich wir auch eine Vielzahl von Verbesserungswünschen und Ideen erhalten haben. Besonderen Stellenwert hatte hier der Wunsch nach Bereichen zum ungestörten und nicht störenden Telefonieren, was natürlich auch zu einem Arbeitstag in der Bibliothek gehört.
  2. Wer intensiv arbeitet, sollte auch regelmäßig Pausen machen können, um sich zu regenerieren und die Batterien wieder aufzuladen. Hier entspricht unser Angebot noch nicht den Vorstellungen und Wünschen unserer Leser*innen. Wichtige Ansatzpunkte für Verbesserungen sind die Verpflegungsmöglichkeiten in der Cafeteria, die Selbstverpflegungsmöglichkeiten im Foyer einschließlich hygienischer Trinkwasserspender sowie Ruhebereiche. Aber auch ganz allgemein dürfte die Instandhaltung des Hauses und der Ausstattung verbessert werden.
  3. Neben diesen konkreten Anregungen haben uns die Tagebücher aber auch vermittelt, welche Rolle ein Bibliotheksaufenthalt in der Potsdamer Straße im Leben der Leser*innen spielt. Als Büroersatz strukturiert die StaBi den Alltag als Wissensarbeiter*in, garantiert soziale Einbettung, steigert die Motivation und erleichtert die Selbstkontrolle, wenn die Konzentration mal schwerfallen sollte. Besonders gut klappt das für einige, weil die Staatsbibliothek „ihren“ Besucher*innen keine konkreten Ergebnisse abverlangt, sondern sich darauf konzentriert, Sie bei der Realisierung Ihrer Vorhaben zu unterstützen. Die hohe Auslastung zu Jahresbeginn hat diese positiven StaBi-Effekte für viele allerdings weniger spürbar werden lassen.

Natürlich haben wir noch viel mehr über den Bibliotheksalltag unserer Besucher*innen erfahren. Wenn Sie sich also detaillierter über die Ergebnisse informieren möchten und ein bisschen Tagebuchflair schnuppern möchten, finden Sie hier die vollständige Auswertung.

Wie geht es nun weiter?

Wir erörtern die Ergebnisse intern und entscheiden, welche Themen schon vor der GiS angegangen werden können und welche in die Planung der GiS eingehen. Um die Relevanz einiger Vorschläge in der gesamten Nutzerschaft besser einschätzen zu können, führen wir außerdem im Herbst 2020 eine Online-Nutzerbefragung durch. Begleitend werden wir Interviews durchführen und einige von Ihnen – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – bei der Wahl eines Arbeitsplatzes beobachten. Und im kommenden Jahr werden wir mit interessierten Leser*innen konkrete Ideen für z.B. Steharbeitsplätze oder Ruhebereiche im Rahmen eines Design-Thinking-Workshops entwickeln. Es bleibt also interessant.

Haben Sie Lust, bei „StaBi 2030“ aktiv dabei zu sein?

Dann freuen wir uns über eine E-Mail an Barbara Heindl und Romy Hilbrich, die auch sehr gerne etwaige Fragen beantworten und mehr über das Projekt berichten.

Aktuelle Services

Information in English

Seit einigen Wochen erweitern wir nach und nach wieder unsere Services und die Möglichkeit des Zugangs zur Bibliothek. Aufgrund der Corona-Pandemie ist jedoch weiterhin nur ein eingeschränkter Benutzungsbetrieb vor Ort möglich.
An dieser Stelle finden Sie alle aktuellen Informationen.

Über Services, die Ihnen wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen, wie z.B. die Fernleihe oder die Nutzung von Arbeitskabinen, informieren wir auf den Webseiten.

Öffnungs- und Servicezeiten

Für das Haus Potsdamer Straße gelten folgende Öffnungs- und Servicezeiten:

  • Zugang zum Lesesaal nach vorheriger Terminbuchung:  Mo – Sa 8 – 15 und 16 – 22 Uhr. Die Termine für den Lesesaal werden für beide Zeitfenster getrennt vergeben und jeweils eine Woche vor dem Termin freigegeben. Pro Tag darf nur ein Termin gebucht werden. Wenn Sie vormittags und nachmittags buchen, werden wir einen Termin wieder löschen müssen.
  • Zugang zu Leihstelle und Buchabholbereich nach vorheriger Terminbuchung : Mo – Fr 9 – 13 und 14 – 18 Uhr (Do 20 Uhr), Sa 10 – 14 Uhr
  • i-Punkt im Foyer: Mo – Fr 9 – 19 Uhr, Sa 9 – 15 Uhr
  • Information im Lesesaal: Mo – Fr 10 – 15 und 16 – 20 Uhr, Sa 10 – 15 und 16 – 18 Uhr
  • Telefonische Auskunft (+49 30 266 433888): Mo – Fr 9 – 20 Uhr, Sa 9 – 15 und 16 – 18 Uhr

Terminbuchung

Zahlreiche Services bieten wir wieder vor Ort an. Für fast alle benötigen Sie jedoch einen Termin, den Sie vorab online buchen müssen. Bitte achten Sie auf die verschiedenen Angebote.

Mit einem Termin für einen Kurzaufenthalt ist es möglich:

  • bestellte Bände abzuholen,
  • online beantragte Bibliotheksausweise abzuholen,
  • Zugang zu Ihren Dauerschließfächern zu erhalten.

Mit einem Termin für den Lesesaal erhalten Sie Zugang zum Lesesaal für jeweils einen Tag und können auch alle weiteren Vor-Ort-Services nutzen.

Arbeiten in den Lesesälen

Seit 1.7.2020 kann eine begrenzte Anzahl von Personen wieder in den Lesesälen arbeiten. Dazu ist eine Online-Terminbuchung notwendig.

Bestellen, Entleihen und Rückgabe von Medien

Bitte beachten Sie, dass durch den Umstieg auf ein neues Ausleihsystem ab dem 25.8. keine Bücher bestellt werden können und zwischen dem 28.8. und dem 6.9.2020 keine Abholung bestellter Bände möglich ist. Die Rückgabe ist wie gewohnt möglich. 

  • Maximal 10 Bände können auf einmal bestellt werden
  • Abholung nur nach Terminbuchung
  • Rückgabe ohne Termin möglich
  • Keine Quittung bei der Rückgabe
  • Aktualisierung des Bibliothekskontos erfolgt erst nach einigen Tagen
  • Rückgabe auch per Post (Leihstelle der Staatsbibliothek, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin)
  • Bände aus dem Allgemeinen Lesesaal des Hauses Unter den Linden (Signaturen HA) können im Einzelfall entliehen werden. Antrag über digiservice@sbb.spk-berlin.de

Scannen – Kopieren – Drucken

Das Team von BiblioCopy ist montags bis sonnabends zwischen 12 – 18 Uhr anwesend und nimmt Ihre Aufträge und Anfragen entgegen.
In Selbstbedienung können Sie Scanner und Druckern während der gesamten Lesesaalöffnung nutzen.
Weitere Informationen und die Kontaktdaten erhalten Sie auf der Webseite von BiblioCopy.

Ausstellungen und Veranstaltungen

Hygieneregeln im Gebäude

Bitte beachten Sie, dass in unseren Gebäuden die momentan gebräuchlichen Hygiene- und Abstandsregeln gelten.

  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten Gebäude außer an Ihrem Arbeitsplatz im Lesesaal
  • Achten Sie auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen
  • Beachten Sie die ausgeschilderten Wege – besonders an Ein- und Ausgang