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Früher, länger, kostenfrei!

Wir schlagen am 1. Oktober ein neues Kapitel auf – hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Veränderungen ab Herbst

Sie können die Staatsbibliothek zu Berlin kostenfrei nutzen

Bei einer Neuanmeldung oder Ausweisverlängerung stellen wir Ihnen eine kostenfreie Jahreskarte aus, Monatskarten entfallen. Die Aussetzung der Gebühren gilt zunächst für zwei Jahre, sowohl für Einzelpersonen, aber auch für unsere institutionellen Nutzer*innen.

Das Schnupperangebot StabiStart bleibt weiterhin bestehen: die Anmeldung ist vereinfacht, dafür aber auch unser Angebot nur eingeschränkt nutzbar.
Andere Gebühren entfallen nicht und werden bei Mahnungen etc. weiterhin erhoben.

Wir öffnen das Haus Potsdamer Straße Montag bis Samstag von 8 – 22 Uhr

Eine Erweiterung der Öffnungszeiten ermöglicht Ihnen insgesamt 15 Stunden mehr Zeit, die Sie in unseren Lesesälen verbringen können.
Unsere Serviceangebote weichen allerdings davon ab und variieren. Mo – Fr sind wir generell von 8 – 20 Uhr, Sa von 8 – 17 Uhr persönlich für Sie da.
Eine Übersicht unserer Servicezeiten finden Sie auf unserer Webseite.

Während der gesamten Servicezeit können Sie u.a. Ausweise oder Medien verlängern, Bücher erstmalig verbuchen lassen und ausleihen, im Lesesaal besonders schützenswerte Medien einsehen oder Hilfsmittel wie Filmspulen erhalten.
Auch für Auskunftsfragen stehen wir in den genannten Zeiten zur Verfügung, morgens ab 8 Uhr finden Sie uns am I-Punkt in der Eingangshalle, von 10 – 20 Uhr an der Informationstheke im Allgemeinen Lesesaal (samstags nur bis 18 Uhr).

Während der übrigen Zeit, also Mo – Fr von 20 – 22 Uhr, Sa nach 17 Uhr sowie auch außerhalb unserer Öffnungszeiten, erreichen Sie uns am besten über das Kontaktformular, welches wir auf zahlreichen Webseiten eingebunden haben.

In den öffentlich zugänglichen Bereichen ist zudem Personal eines Sicherheitsdienstleisters während der gesamten Öffnungszeit anwesend.

Haus Unter den Linden

Im Oktober bleiben die Öffnungs- und Servicezeiten des Hauses Unter den Linden zunächst unverändert: Mo – Fr 9 – 21 Uhr, Sa 10-19 Uhr. Dann folgt die letzte Schließphase während der langjährigen Renovierung des historischen Gebäudekomplexes ab 1. November. Wir informieren Sie in den nächsten Tagen noch genauer darüber, welche Bestände Sie dann wie nutzen können.

Für das Frühjahr 2020 ist die Wiedereröffnung geplant. Freuen Sie sich mit uns auf ein beeindruckend  saniertes Gebäude mit ebenfalls erweiterten Öffnungszeiten.

RFID-Einführung und Wegfall der Kontrollzettel

Am 13.12.2017 berichteten wir schon einmal über die Einführung von RFID (Radiofrequenz-Identifikation – eine weit verbreitete Technologie zur berührungslosen automatischen Identifizierung von Objekten über Funk-Erkennung). Die Anwendung dient der Mediensicherung und unterstützt die Buchausleihe. Im Haus Unter den Linden wird RFID bereits seit 2013 genutzt.

SBB, Haus Potsdamer Straße / RFID-Gate

SBB, Haus Potsdamer Straße / RFID-Gate

Nun ist auch die Vorbereitungs- und Testphase im Haus Potsdamer Straße abgeschlossen und die RFID-Gates an der Einlasskontrolle sind aktiv. Sie lösen ein optisches und akustisches Signal aus, wenn Bände nicht aus dem Lesesaal herausgenommen werden dürfen. Sowohl Bücher, die Sie für die Nutzung im Lesesaal ausgeliehen haben, als auch Bände der Handbibliotheken sind so gegen eine Mitnahme gesichert. Sollte Ihrer Meinung nach ein Irrtum vorliegen, wenden Sie sich bitte zur Klärung an die Bücherausgabe im Haus Unter den Linden oder die Mitarbeitenden im Buchabholbereich im Haus Potsdamer Straße. Bei Büchern anderer Bibliotheken haben wir leider keinen Einfluss auf deren Sicherung. Im Zweifelsfalle klärt die Eingangskontrolle, ob es sich um ein solches Werk handelt.

SBB / Kontrollzettel für die Mitnahme von Büchern in der Lesesaal

SBB, Kontrollzettel

Die Einführung von RFID führt auch zu einer Komfortverbesserung für Sie: Ab 03.07.2019 verzichten wir in beiden Häusern – zunächst testweise – beim Passieren der Eingangskontrolle auf die Ausgabe der Kontrollzettel. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns auch weiterhin zeigen lassen, was Sie aus dem Lesesaal mit hinausnehmen.

Neuregelung der Buchabholung und –rücklage im Haus Potsdamer Straße ab Juli 2019

Ab dem 3. Juli 2019 organisieren wir im Haus Potsdamer Straße die Abholung bestellter Bände sowie die Rücklage im Lesesaal neu. Diese Änderungen haben zum Ziel, Ihre Wege zu verkürzen und die Buchausleihe komfortabler zu machen.

Buchabholung

SBB Haus Potsdamer Straße / Buchabholbereich EG

SBB Haus Potsdamer Straße / Buchabholbereich EG

Alle zur Ausgabe im Haus Potsdamer Straße bestellten Medien erhalten Sie künftig an einer Stelle, im Buchabholbereich Erdgeschoss. Dieser befindet sich im internen Bereich rechts hinter der Einlasskontrolle, im bisherigen Abholbereich für den Lesesaal.

Durch die Zusammenlegung der Abholbereiche können Sie bestellte Bände während der gesamten Öffnungszeit des Hauses abholen. Sie entscheiden außerdem erst bei der Verbuchung – wenn die Leihbedingungen dies zulassen -, ob Sie Ihre bestellten Bände nach Hause entleihen oder in den Lesesälen nutzen möchten. Die Regelung, dass vor 1956 erschienene Bücher nur in den Lesesälen der Bibliothek genutzt werden können, bleibt bestehen.

 

Buchrücklage

Für die Rücklage der in den Lesesaal entliehenen Bände richten wir einen neuen Bereich im 1. OG, dem sogenannten Ostfoyer, ein.

SBB, Haus Potsdamer Str. / Ostfoyer

SBB, Haus Potsdamer Straße / Ostfoyer

Bereits für den Lesesaal verbuchte Bände bringen Sie also nach der Nutzung nicht wieder ins Erdgeschoss zurück, sondern legen diese in die Regale im Ostfoyer. Bei weiteren Besuchen können die Bücher dann direkt aus den Regalen entnommen werden; es gibt keine Wartezeiten bei Entnahme und Rücklage. Die Regale versehen wir mit den Zahlen von 00 bis 99, so dass die Bände dort nach den gleichen Ordnungsprinzipien wie bisher abgelegt werden können. Im Abholbereich im Erdgeschoss verbleibt die Rücklage für Großformate sowie Medien für Menschen, die einen barrierefreien Zugang benötigen.

Inzwischen sind alle Bücher, die Sie entleihen, mit RFID-Etiketten ausgestattet. Dies verhindert eine unkontrollierte Mitnahme von Medien.