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Erhalt durch Produktion – Erik Spiekermann erklärt post-digital letterpress

Mit einem fulminanten Auftakt startete unsere Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog in ihre fünfte Auflage – ein gemeinsam mit Angehörigen der Freien Universität, der Humboldt-Universität sowie den Universitäten in Bielefeld, Potsdam und Erlangen-Nürnberg organisiertes Veranstaltungsformat.

Nachdem vor zwei Jahren bereits der Schriftgott aus Kassel Friedrich Forssman in diesem Kontext die Frage diskutiert hatte Was ist gute Buchgestaltung?, nahm am vergangenen Dienstag der international renommierte Typograph und Designer Erik Spiekermann das von ihm so bezeichnete Feld des Post-digital Printing in seiner Gesamtheit in den Blick. Anhand des jüngsten Schaffens seiner stets experimentierfreudigen Werkstatt-Galerie p98a – von den Bänden der Edition Suhrkamp Letterpress über die Druckausgabe des Krautreporters bis hin zur Rekonstruktion historischer Bauhaus-Schriften – zeigte Erik Spiekermann, wie Laserbelichtung, elektronischer Umbruch und andere digitale Produktionsmethoden dazu beitragen können, uns mit unserem industriellen und kulturellen Erbe zu verbinden und vom Aussterben bedrohte Berufe zu erhalten.

Eingeführt wurde in den ebenso inspirierenden wie unterhaltsamen Abend, den wir selbstverständlich für unseren Youtube-Kanal aufgezeichnet haben, durch die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin Dr. h.c. (NUACA) Barbara Schneider-Kempf – mit dem folgenden Grußwort:

 

“Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Erik Spiekermann,

ich freue mich sehr, Sie zu einer weiteren Veranstaltung unserer seit nunmehr vier Jahren gemeinsam mit der Freien Universität, der Humboldt-Universität sowie den Universitäten in Potsdam, Bielefeld und Erlangen-Nürnberg organisierten Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog willkommen zu heißen.

Sollten Sie, meine Damen und Herren, Ihren Weg in die Staatsbibliothek zu Berlin heute Abend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt haben – gleich, ob mit der BVG oder der S-Bahn –, so sehen Sie sich nicht nur aller Parkplatzsorgen entledigt, sondern obendrein auch besonders gut auf die folgenden 90 Minuten eingestimmt. Denn als Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin ist es mir eine Ehre und als Architektin zudem eine ganz persönliche Freude, mit Erik Spiekermann einen der weltweit bekanntesten Gestalter und Typographen begrüßen zu dürfen, dessen Werk u.a. auch den 2011 mit dem Designpreis der Bundesrepublik ausgezeichneten visuellen Auftritt der Deutschen Bahn sowie das Fahrgastleitsystem der Berliner Verkehrsbetriebe umfasst.

Erik Spiekermann bekennt selbst in seinem Spiekerblog, gewissermaßen seiner virtuellen Speakers’ Corner, unheilbar an Typomanie erkrankt zu sein – eine glücklicherweise nicht-letale Diagnose, die einen Besuch in unseren Häusern dennoch zu einem nicht geringen Risiko macht. Denn die Staatsbibliothek zu Berlin dokumentiert mit ihren Sammlungen die von dem kanadischen Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan so bezeichnete Gutenberg-Galaxis in ihrer schieren Weite. Dabei sind es nicht nur ihre teilweise sogar zum Weltkulturerbe zählenden Spitzenstücke, die die Staatsbibliothek zu einem zentralen Referenzpunkt für Berlins pulsierende Typographie-Szene machen, sondern auch ihre nach Hunderten zählende Sammlung von historischen Musterbüchern längst vom Markt verschwundener Schriftgießereien.

Zumal angesichts unserer beiden Standorte im Herzen einer weltoffenen Metropole ist es nämlich nur folgerichtig, dass die Staatsbibliothek Typenvielfalt besonders wertschätzt – damit meine ich sowohl unsere Leserinnen und Leser aus allen Teilen der Erde als auch solche Informationsangebote wie unser Typenrepertorium der Wiegendrucke, das buchwissenschaftlich Forschenden vor allem zur Identifikation unfirmierter Inkunabeln dient.

Und ebenso wie Inkunabeln – also alle vor 1500 mit beweglichen Lettern gedruckten Bücher und Einblattmaterialien – die Ästhetik des non-typographischen Zeitalters in die Gutenberg-Galaxis überführen, verfolgt auch unser heutiger Gast das Ziel, das Beste zweier Welten in seinem Schaffen zu verschmelzen. So setzt Erik Spiekermann in seiner typografischen Werkstatt p98a unter dem Signet Post-digital Printing einen analogen, noch aus dem Industriezeitalter stammenden Maschinenpark dazu ein, digital hergestellte Vorlagen zu drucken – und zwar mit schönstem Erfolg, wie nicht zuletzt die hinreißenden Bände der Edition Suhrkamp Letterpress, einer Sammlung von sieben Literaturklassikern des 20. Jahrhunderts, dokumentieren. Mit der Staatsbibliothek bzw. ihrem von Hans Scharoun entworfenen Gebäude hat p98a – ein vibrierendes Labor purer Experimentierlust – übrigens keineswegs nur die Lage an der Potsdamer Straße sowie den Status eines Kreativorts gemeinsam: Denn nicht nur uns, sondern auch Erik Spiekermann ist die Bewahrung des nationalen Schriftkulturerbes Verpflichtung und Anliegen zugleich, wovon etwa der Erhalt der Werkstatt der legendären Rixdorfer Drucker in den Räumen von p98a greifbares Zeugnis gibt – aber davon werden wir gleich ja noch ausführlicher hören. Zudem sind beide Adressen aufs Engste mit dem Oeuvre des Berliner Künstlers Alexander Camaro verbunden, dessen zu monochromen Farbfeldern arrangierte Glasbausteinfenster diese Ikone der organischen Architektur zum Leuchten bringen.

Unseren heutigen Gast ins rechte Licht zu setzen und seine Leistungen angemessen zu würdigen, ist dagegen eine Aufgabe, der ich mich im Rahmen dieser kurzen Begrüßungsrede zu stellen habe. Zutreffender sollte ich eigentlich formulieren eine ebenso reizvolle wie kaum zu überschätzende Herausforderung, muss doch Erik Spiekermann im vollen Wortsinne als ein veritabler Tausendsassa gelten, weshalb ich in Anlehnung an den Titel seiner 2014 erschienenen Biographie Hallo, ich bin Erik lediglich einige kursorische Antworten ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit auf die Frage zu geben versuche: Hallo, wer ist Erik?

Erik Spiekermann ist also:

1. Autor mehrerer Fachbücher auf den Feldern von Design und Schriftgestaltung sowie sogar eines typographischen Romans;

2. international erfolgreicher Unternehmer – 1979 gründete er die Markenberatung MetaDesign und neun Jahre später das Schriftversandhaus FontShop;

3. weltbekannter und vielfach prämierter Kommunikationsdesigner und Schriftgestalter – ich erwähne stellvertretend nur den prestigeträchtigen Preis des Rats für Formgebung –, dessen Referenzenliste sich wie der Wirtschaftsteil einer überregionalen Tageszeitung liest;

4. Lehrer und Inhaber einer Honorarprofessur an der Hochschule für Künste Bremen;

5. Thema von Ausstellungen – 2011 wurde nicht nur seine Schrift Meta in die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen, sondern auch das hiesige Bauhaus-Archiv widmete ihm im selben Jahr die Schau erik spiekermann. schriftgestalten;

und 6. schließlich – was nur die wenigsten wissen – Weissager.

Denn im Vorfeld der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft bewies Erik Spiekermann geradezu hellseherische Qualitäten, als er mit Blick auf ihr aus seiner Perspektive völlig missraten gestaltetes Trikot – in der FAZ sprach er wörtlich von eckiger Scheiße – unserer Nationalelf ein wenig erfolgreiches Turnier voraussagte.

Gerade vor dem Hintergrund dieser keineswegs abschließenden Aufzählung werde ich dagegen vermutlich kaum den Rang einer großen Prophetin oder Pythia für mich beanspruchen können, wenn ich Ihnen verspreche, dass wir nun einen ebenso inspirierenden wie unterhaltsamen Vortrag erleben werden.

Lieber Erik Spiekermann, die Bühne gehört Ihnen.”

 

Kontinuität durch Wandel – wir lassen unseren Forschungsdialog nicht abreißen

Obschon das Fußballsommermärchen in diesem Jahr für viele leider ausfallen musste, sind wir dennoch mit Herbert Grönemeyer der Ansicht: Zeit, dass sich was dreht – zumal wenn es um den Material Turn der Geistes- und Kulturwissenschaften geht.

Nach 40 Vorträgen aus den unterschiedlichsten Disziplinen sowie nach zahllosen vorgestellten Exponaten aus unseren historischen Buchbeständen wird die seit 2014 von uns in Kooperation mit der Freien Universität, der Humboldt-Universität sowie den Universitäten in Bielefeld und Potsdam veranstaltete Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog ihren organisatorischen Zuschnitt ändern.

Ab Herbst wollen wir sowohl unseren bisherigen Vortragsturnus – in den vergangenen vier Jahren hieß es in jeder ersten Woche eines Monats: immer wieder dienstags kommt die Materialitätserläuterung – als auch unsere Bindung an den einen kanonischen Veranstaltungsort, nämlich unser Haus Unter den Linden, zugunsten eines etwas flexibleren Rhythmus aufgeben.

Da wir es mit den organisatorischen Veränderungen anderseits aber auch nicht übertreiben wollen, wird der erste Materialitätsvortrag unter neuen Rahmenbedingungen wie gehabt an einem Dienstag stattfinden – jedoch in unserem Haus Potsdamer Straße. Und selbstverständlich soll auch in Zukunft unsere bewährte Veranstaltungswebsite Ihre zentrale Anlaufstelle für alle Informationen zu den geplanten Vorträgen bleiben. Allerdings lohnt sich ein regelmäßiger Besuch dieser Seite künftig noch mehr, als wir doch kein festes Jahresprogramm mehr kuratieren, sondern vielmehr unsere Vortragenden spontan einladen wollen.

Um uns und vielleicht auch Ihnen den Ausstieg aus der gewohnten und womöglich sogar liebgewonnenen Routine etwas zu erleichtern, haben wir zu unserer großen Freude einen Referenten mit veritabler Sogwirkung gewinnen können. So wird die fünfte und potentiell ewige Fortsetzung unseres Dialogs mit der Forschung – wir haben schließlich schon 357 Jahre auf dem Buckel – am 23. Oktober von dem international bekannten Gestalter und Typografen Erik Spiekermann eröffnet, der uns Einblicke in die vielfältige Arbeit seiner Druckwerkstatt p98a geben und dabei vor allem enthüllen wird, was es mit Post-digital Printing auf sich hat.

Auch der Druckzylinder wird sich also drehen – und wir sagen: (Material) Turn Up!

 

Ein Abend für E.T.A. Hoffmann

Am 12. Dezember feierte die Staatsbibliothek zu Berlin den Launch des E.T.A. Hoffmann Portals in einer Festveranstaltung mit mehr als 250 Gästen. Schon vor Beginn des offiziellen Programms betrachteten sie ausgewählte Originaldokumente zu E.T.A. Hoffmann und erkundeten die digitale Präsentation dieser Objekte im neuen Webportal.

Nach Grußworten von Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, sowie Dr. Bettina Wagner, Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg, und Jörg Petzel, Vizepräsident der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, stellten Ursula Jäcker und Christina Schmitz die Kernelemente und einige ausgewählte Funktionen des E.T.A. Hoffmann Portals vor. Bei inzwischen mehr als 100 einzelnen Webseiten konnte dies nur ein kleiner Einblick in die umfangreichen Inhalte und Funktionen sein.

Im Anschluss zeigte Prof. Dr. Claudia Liebrand von der Universität zu Köln am Beispiel von neueren Publikationen zu E.T.A. Hoffmanns “Sandmann” einige Trends der aktuellen Hoffmann-Forschung auf, während Sibylle Söring vom Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin den Mehrwert von digitalen Angeboten in der geisteswissenschaftlichen Forschung herausstellte.

Besonders berührend war die musikalische Darbietung von zwei ausgewählten Stücken aus den ‘Duettini italiani’ (WV 67), denn nur selten hat man Gelegenheit zu hören, ‘wie Hoffmann klingt’: Seine Kompositionen werden leider viel zu selten aufgeführt.

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Ingo Schulze. Der merklich von E.T.A. Hoffmann beeinflusste Autor las aus seinen eigenen sowie aus Hoffmanns Werken und unterhielt sich mit Christina Schmitz, Projektleiterin des E.T.A. Hoffmann Portals, über sein Leben, seine Arbeitsweise als Schriftsteller und den Einfluss E.T.A. Hoffmanns auf sein Schaffen.

Bei einem Glas Wein oder Sekt, spendiert von E.T.A. Hoffmanns altem Stammgasthaus Lutter & Wegner, tauschten sich die Gäste über ihre Eindrücke aus, ließen neu erstandene Bücher signieren und stöberten an PC-Stationen durch das E.T.A. Hoffmann Portal.

 

 

Termine

SBB-PK CC BY-NC-SA

Flugblätter im Zweiten Weltkrieg. Werkstattgespräch am 10.10.

Werkstattgespräch zu Flugblättern im Zweiten Weltkrieg am 10.10.

  • Veranstaltung

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  • Termin

    Di, 10. Oktober 2017
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4

    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)



SBB-PK CC BY-NC-SA


Wissenswerkstatt

Kommunikation unter Feinden. Transnationale und -mediale Aspekte der Flugblattpropaganda im Zweiten Weltkrieg

Werkstattgespräch mit Dr. Christiane Caemmerer, Staatsbibliothek zu Berlin – Handschriftenabteilung

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Flugblatt zu einem der wichtigsten Mittel der psychologischen Kriegsführung. Millionen und Abermillionen von meist sorgfältig getexteten und illustrierten sowie – im Verhältnis zu den Handzetteln der Weimarer Republik – aufwendig produzierten Flugblättern wurden an den Fronten und in den Zentralabteilungen der Propagandaministerien hergestellt und über Ballons, Granaten und als Bombenbeiladungen an die Soldaten und die Zivilbevölkerung verteilt.
Der Beitrag beschäftigt sich mit den transnationalen Argumentationsstrategien von Flugblättern und deren national geprägten Manifestationen, die klar an den unterschiedlichen Adressaten orientiert sind, und diskutiert Veränderungen in der Rezeption von lyrischen Texten, die durch einen Wechsel des Mediums: Flugblatt, Liederbuch, Rundfunkbeitrag und Gedichtband bedingt sind.
Die Materialbasis des Beitrages bilden die Flugblätter der Weißen Rose, die Flugblattbeiträge von Thomas Mann im Auftrag der Alliierten, die Amerikarezeption der deutschen Propagandaeinheit Südstern und die Lyrikproduktion von Erich Weinert und Johannes R. Becher für die sowjetische Propaganda aus der Kirchner‘schen Sammlung von Feindflugblättern in der Staatsbibliothek.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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Die Königliche Bibliothek am Opernplatz – 1774 bis 1909. Werkstattgespräch am 24.10.

Das Gebäude der Königlichen Bibliothek am Opernplatz in den Jahren 1774 bis 1909 – Werkstattgespräch am 24.10.

  • Veranstaltung

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  • Termin

    Di, 24. Oktober 2017
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin

    Dietrich-Bonhoeffer-Saal

    Potsdamer Straße 33

    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)





Werkstattgespräch mit Dr.-Ing. Elke Richter, BTU Cottbus-Senftenberg
Einführung von Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Bis zum Umzug in ihr Haus Unter den Linden im Jahr 1909 hatte die Königliche Bibliothek zu Berlin als Vorgängerinstitution der heutigen Staatsbibliothek 125 Jahre lang ihren Sitz in dem Gebäude am Bebelplatz, das den leicht abwertenden Spitznamen „Kommode“ trägt. Im Gegensatz zu seiner barocken, schon damals nicht mehr modernen Architektursprache wurde mit dem Bau ein modernes Bibliothekskonzept verwirklicht, an dem sich die Entwicklung von der barocken Saalbibliothek zur Magazinbibliothek des 19. Jahrhunderts ablesen lässt.

Die Geschichte des Bibliotheksgebäudes ist geprägt von den Versuchen, die Buchunterbringung, die interne Abläufe und die Benutzbarkeit zu verbessern. In ihrem Vortrag beleuchtet Elke Richter die verschiedenen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen, in denen hochmoderne Entwicklungen des zeitgenössischen Bibliotheksbaus aufgegriffen wurden. Die Rolle der Oberbibliothekare im komplexen Netzwerk von Planungsbeteiligten wird ebenso betrachtet wie die Funktion des Bibliotheksgebäudes als Ort von Beziehungen zwischen Bibliothekaren und Nutzern und zwischen Menschen und Büchern.

Das Werkstattgespräch wird begleitet von einer Kabinettausstellung mit ausgewählten Beständen der Staatsbibliothek zum Gebäude der Königlichen Bibliothek.

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© Leiden University Libraries, Or. 6980

Texts of records, records of texts. Werkstattgespräch am 25.10.

Texts of records, records of texts – Ms. Leiden Or. 6980

  • Veranstaltung

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  • Termin

    Mi, 25. Oktober 2017
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



© Leiden University Libraries, Or. 6980

© Leiden University Libraries, Or. 6980


Werkstattgespräch in englischer Sprache mit Dr. Anne Regourd (University of Copenhagen),
2017 Stipendiatin im Stipendienprogramm der SPK

Ms. Leiden Or. 6980, an item of the Christiaan Snouck Hurgronje collection, is a remarkable manuscript from several points of view. It was brought to the University Library of Leiden in 1936. Its paper, a product from the well-known Galvani mills in Friuli (Italy), has not previously been recorded, but nonetheless defines a terminus a quo for its production. The text of Or. 6980 is equally interesting. It lists the texts of 133 sung poems, each with the name of a singer and some musical instruments, all of it in a document which was produced before 1936. Some of these poems can be connected to an exceptional collection of songs recorded on wax cylinders commissioned by C. Snouck Hurgronje. But it is the text edition of ms. Or. 6980 that reveals the many mutations of these texts since their origin.

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Stipendienprogramm der SPK an der Staatsbibliothek zu Berlin

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