Beethoven pur – Ausstellung vom 11.3. bis 30.4.2020, Unter den Linden 8


Im Rahmen des bundesweiten Programms BTHVN2020 gefördert durch
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien


Keine Institution weltweit kann das musikalische Werk Ludwig van Beethovens in seiner puren Form  – in seiner Handschrift – in solcher Qualität und Fülle zeigen wie die Staatsbibliothek zu Berlin: Seine Sinfonien Nr. 4, 5, 8 und 9, seine Klavierkonzerte 1-3 und 5, die Missa solemnis, die Oper Leonore/Fidelio, zahlreiche Bearbeitungen von Volksliedern und musikalische Skizzen werden in Berlin aufbewahrt – vieles davon wird im Beethoven-Jahr 2020 aus den Tresoren des Hauses Unter den Linden geholt und dem Publikum vorgestellt. Der bedeutendste Beethoven-Schatz an Autographen umfasst aber nicht allein seine Werke, zugleich sind bedeutende Lebensdokumente enthalten, etwa 380 Briefe, darunter auch der von ihm an die Unsterbliche Geliebte verfasste, die 137 Konversationshefte, mit denen der ertaubte Komponist ‘Gespräche’ führte und von denen lediglich zwei weitere an anderen Orten erhalten sind, oder 200 weitere Dokumente zu Leben und Werk Ludwig van Beethovens.

In der Ausstellung “Diesen Kuß der ganzen Welt! Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin” wird der Weg der wertvollen Autographe nach Berlin nachgezeichnet, wird seine Auseinandersetzung mit der heute zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörenden 9. Sinfonie und mit seiner einzigen Oper Fidelio lebendig. In seinem Studierzimmer kann man Beethoven ‘über die Schulter’ schauen, eine Graphic Novel zeigt in prachtvollen Bildern einen Tag in Beethovens Kindheit, im Begleitprogramm werden weitere Aspekte aus seinem Leben und Schaffen erläutert. Ein Begleitband dokumentiert dauerhaft die Ausstellung, die es in solcher Breite weder zuvor gab noch in absehbarer Zeit je geben wird.


„Diesen Kuß der ganzen Welt! Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin“
11. März bis 30. April 2020,
Mittwoch, Freitag, Samstag 11 – 18 Uhr, Donnerstag 11 – 20 Uhr,
(sonntags bis dienstags und am Karfreitag geschlossen),
Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin,

  • Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Begleitveranstaltungen ist frei
  • Den Begleitband zur Ausstellung inkl. einer Graphic Novel gibt’s in der Ausstellung für 25 €, im Handel für 29,95 €
  • Führungen ohne Anmeldung sind donnerstags 17 Uhr und samstags 14 Uhr

Bitte lesen Sie hier mehr zur Berliner Beethoven-Sammlung

Beethoven Digital – alles kostenlos online (Juli 2019)

Berlin entsendet Götterfunken nach Bonn und Wien (Dezember 2019)

Website über die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin

Website über die Sinfonie Nr. 9 D-dur, op. 125, im Jahr 2001 aufgenommen in das UNESCO-Register “Memory of the World / Weltdokumentenerbe”

Beethoven-Quartette erworben (September 2016)

Sonderausstellung aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin im Kloster Neuzelle

«Historische Handschriften aus dem Kloster Neuzelle – Zisterzienser auf Papier und Pergament» Ausstellung vom 22.2. bis 13.4.2020

  • Termin

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
    am 22.02.2020 | um 15:00 Uhr

    AUSSTELLUNGSZEITRAUM
    22.02. – 13.04.2020

    ÖFFNUNGSZEITEN
    tgl. 10-16 Uhr; ab April tgl. 10-18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Kloster Neuzelle
    Kalefaktorium (im Kreuzgang)
    Stiftsplatz 7
    15898 Neuzelle

  • Anfahrt

    MIT DEM AUTO
    Aus Richtung Berlin:
    A 10 Richtung Frankfurt (Oder), Abfahrt Müllrose
    (Beschilderung folgen)
    oder Frankfurt (Oder) Mitte,
    Richtung Eisenhüttenstadt-Guben B 112
    Aus Richtung Cottbus:
    B 97 Richtung Guben, B 112 Richtung Eisenhüttenstadt
    Aus Richtung Beeskow:
    B 246 bis Eisenhüttenstadt, B 112 Richtung Guben

    MIT DER BAHN
    Aus Richtung Berlin:
    RE 1 bis Frankfurt (Oder), RB 11 bis Neuzelle
    Aus Richtung Cottbus:
    RB 11 bis Neuzelle

    Reiseauskunft der Deutschen Bahn

    MIT DEM FAHRRAD
    Oder-Neiße-Radweg:
    Abfahrt Neuzelle 3 km

  • Alle Veranstaltungen

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Präsentation von Originalen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, aus der Klosterbibliothek Neuzelle.

Gut 110 km südöstlich von Berlin, nicht weit von Eisenhüttenstadt, steht das spätbarocke, im 18. Jahrhundert gebaute Kloster Neuzelle. Das Zisterzienserkloster Neuzelle wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1819 aufgehoben. In den vergangenen Jahrzehnten wurden das Kloster, die zugehörigen Wirtschaftsgebäuden sowie der barocke Klostergarten aufwändig restauriert und für das Publikum geöffnet. Die schöne, reich mit Gemälden und Skulpturen ausgestattete Klosterkirche strahlt wieder im alten Glanz. Seit 2018 leben wieder drei Zisterziensermönche auf dem Gelände des Klosters.

Die Bibliothek von Neuzelle wurde nach der Aufhebung des Klosters zerstreut. Über unterschiedlichen Wegen gelangten sieben Handschriften aus Neuzelle im Laufe des 19. Jahrhunderts in die Königliche Bibliothek zu Berlin – die heutige Staatsbibliothek zu Berlin. Diese sieben Handschriften werden vom 22. Februar bis 13. April 2020 im Ausstellungsraum des Klosters gezeigt.
Anlässlich der Ausstellung erschien im Verlag für Berlin-Brandenburg bebra (Berlin) ein Buch über diese sieben Handschriften und über die aufgelöste Klosterbibliothek.



Klöster sind Orte der Stille, des Gebets und der Bildung. Die Zisterzienser stehen in einer Jahrhunderte alten Tradition, deren Überlieferungen, Regularien und liturgischen Ordnungen sich ohne schriftliche Handschriften nicht über ganz Europa hätten ausbreiten können.

Kaum ein Besucher wird sich mit den lateinischen  Texten tatsächlich inhaltlich auseinandersetzen können. Aber die bloße Präsenz dieser Originale, die Genauigkeit und Kostbarkeit des geschrieben Wortes, lassen eine versunkene Epoche unserer Region Neuzelle vor dem geistigen Auge des Besuchers wiedererstehen. Der umfangreiche Begleitband dokumentiert die Quellen und ihren Weg durch die Geschichte in die heutige Staatsbibliothek zu Berlin.



Die AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG der Historischen Handschriften aus dem Kloster Neuzelle
findet am Sa., 22. Februar 2020, um 15.00 Uhr, im Kalefaktorium Kloster Neuzelle

PROGRAMM:

Begrüßung // Norbert Kannowsky // Stiftung Stift Neuzelle

Projekteinführung // Tilman Schladebach // Stiftung Stift Neuzelle

Einführung // Prof. Dr. Eef Overgaauw // Leiter der Handschriftenabteilung // Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Grußwort // André Förster // Verlag Berlin­Brandenburg

Pilgertrost // Tilman Schladebach

Das Programm wird musikalisch umrahmt von Alex Ilenko am Konzertflügel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sonderausstellung: Historische Handschriften aus dem Kloster Neuzelle
vom 22.02.2020 bis 13.04.2020 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Eine Veranstaltung im Rahmen „Kultur im Kloster“

WWW.KLOSTER NEUZELLE.DE 

Ausstellung: Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin

Diesen Kuß der ganzen Welt! – Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin

  • Öffnungszeiten

    Mi, Fr, Sa 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr

  • Ausstellungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Wilhelm-von-Humboldt-Saal
    Unter den Linden 8
    10117 Berlin

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 100, 147, 245 und 300)



Grafik: Sandra Caspers, Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC-BY-NC-SA-3.0



Keine Institution weltweit kann das musikalische Werk Ludwig van Beethovens in seiner puren Form  – in seiner Handschrift – in solcher Qualität und Fülle zeigen wie die Staatsbibliothek zu Berlin: Seine Sinfonien Nr. 4, 5, 8 und 9, seine Klavierkonzerte 1-3 und 5, die Missa solemnis, die Oper Leonore/Fidelio, zahlreiche Bearbeitungen von Volksliedern und musikalische Skizzen werden in Berlin aufbewahrt – vieles davon wird im Beethoven-Jahr 2020 aus den Tresoren des Hauses Unter den Linden geholt und dem Publikum vorgestellt. Der bedeutendste Beethoven-Schatz an Autographen umfasst aber nicht allein seine Werke, zugleich sind bedeutende Lebensdokumente enthalten, etwa 380 Briefe, darunter auch der von ihm an die Unsterbliche Geliebte verfasste, die 137 Konversationshefte, mit denen der ertaubte Komponist ‘Gespräche’ führte und von denen lediglich zwei weitere an anderen Orten erhalten sind, oder 200 weitere Dokumente zu Leben und Werk Ludwig van Beethovens.

In der Ausstellung “Diesen Kuß der ganzen Welt! Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin” wird der Weg der wertvollen Autographe nach Berlin nachgezeichnet, wird seine Auseinandersetzung mit der heute zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörenden 9. Sinfonie und mit seiner einzigen Oper Fidelio lebendig. In seinem Studierzimmer kann man Beethoven ‘über die Schulter’ schauen, eine Graphic Novel zeigt in prachtvollen Bildern einen Tag in Beethovens Kindheit, im Begleitprogramm werden weitere Aspekte aus seinem Leben und Schaffen erläutert. Ein Begleitband dokumentiert dauerhaft die Ausstellung, die es in solcher Breite weder zuvor gab noch in absehbarer Zeit je geben wird.

Die Ausstellung wird im Rahmen des bundesweiten Programms BTHVN2020 mit erheblichen Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Führungen ohne Anmeldung:
donnerstags 17 Uhr
samstags 14 Uhr