Der Krieg um Troja war schon immer ein Bestseller: Konrad von Würzburg, Trojanerkrieg (Ms. germ. fol. 1)

Nicht erst seit Christopher Nolans bild- und tongewaltigem Kinofilm ist der trojanische Krieg in aller Munde, auch das Mittelalter hatte Freude an dem Stoff. In der Berliner Stabi zeugt – unter anderem – eine riesige Handschrift in neuem Holzdeckeleinband vom nie nachlassenden Interesse (der alte Deckel hat Spuren in Form von Wurmlöchern im Papier hinterlassen […]

Music in Non-Musical Medieval Manuscripts

Gastbeitrag von Paweł Gancarczyk Today, a book is usually understood as a coherent whole united under a single title. In the Middle Ages, however, this was often not the case. A single manuscript could contain numerous texts of widely differing content. These texts might have been copied by different scribes, at different times, and in different […]

Eine anmutig zarte Welt aus Papier

Unsere ehemalige Kollegin Frau Dr. Renate Schipke entdeckte bei ihrer Arbeit im Bestand des Handschriftenreferats ein einzigartigen Zeugnis barocker Buchkultur, „eine anmutig zarte Welt aus Papier“, wie sie es in einem Aufsatz über Scherenschnitte in den Sammlungen der Staatsbibliothek bezeichnete. Es handelt sich um ein Sonderbares Kräuterbuch, das der aus Schlesien stammende Jurist Johann Christoph […]

Schön und konsequent geschmückt: Ein Stundenbuch in niederländischer Sprache

Stundenbücher – im Spätmittelalter die Besteller für Laien – wurden gewöhnlich auf Latein verfasst (vgl. die Blogs zum Stundenbuch des Niklas Firmian, Hschr. 241). Es kann bezweifelt werden, dass viele Menschen Latein verstanden haben. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass der Theologe Geert Groote (1340–1384) sich zum Ende seines Lebens damit beschäftigte, das Gebetbuch ins […]

Die verlorene Schrift eines Mönchs

Vermutlich stammte er aus Westengland. Irgendwann um 1299 trat er in den Benediktinerorden ein. Er bereiste Nordengland und verbrachte zumindest seine letzten Lebensjahre im Kloster St. Werburgh in Chester. Hier fand er nach seinem Ableben um 1363/64 seine letzte Ruhestätte. Sein Name lautete Ranulf Higden oder auch Ranulf Higdon. Higden war einer der bedeutendsten englischen […]

Kuzushiji-Workshop 2026 – Rückblick

Dieser Beitrag erschien zuerst im CrossAsia Blog, verfasst von Christian Dunkel. Vom 25. bis zum 27. Februar 2026 fand in der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB), Haus Potsdamer Straße, der gemeinsam von der Ostasienabteilung, dem National Institute of Japanese Literature (NIJL) und der European Association of Japanese Resource Specialists (EAJRS) organisierte Kuzushiji-Workshop 2026 statt. 20 Wissenschaftler:innen, […]