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Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports, 1941-1996

Testzugang zu FBIS vom 1.3.2019 bis 31.05.2019

Eine Gruppe von Fachinformationsdiensten (FID) und die Staatsbibliothek zu Berlin mit ihrem FID Asien bemühen sich seit geraumer Zeit, die Datenbank „Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports, 1941-1996“ zu lizenzieren. Die Inhalte sind thematisch nicht nur für verschiedene FID relevant, sondern bieten auch für die interdisziplinäre und transregionale Forschung eine hervorragende Quellengrundlage. Aus diesem Grund strebt die Staatsbibliothek zu Berlin in Abstimmung mit mehreren FID eine Lizenz an, die sowohl die Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen aller FID ermöglicht und darüber hinaus als Nationallizenz allen berechtigten Einrichtungen zur Verfügung stehen soll. Die Verhandlungen mit dem Anbieter sind vorläufig abgeschlossen, momentaner Stand ist: das Lizenzmodell einer FID- und Nationallizenz (u.a. inkl. Archivierungs- und Hostingrechten sowie Rechten für Text- und Datamining) wurde anbieterseitig akzeptiert und gleichzeitig konnten die Kosten verhandelt werden.

Uns ist wichtig, von Ihnen zu erfahren, ob unsere Annahme korrekt ist, dass FBIS nicht nur wenigen FID exklusiv zur Verfügung stehen soll, sondern es sinnvoller ist, eine inklusive Lösung für die inter- und transregionale Forschung in Deutschland anzustreben. Dazu dient dieser Testzugang, der über verschiedene Zugangswege sicherstellen soll, dass FBIS gründlich getestet und geprüft werden kann. Nutzen Sie bitte das CrossAsia-Forum oder schicken Sie uns bitte eine Nachricht mit Ihrer Rückmeldung.

Im Anschluss plant die Staatsbibliothek zu Berlin – bei positiver Rückmeldung aus der Wissenschaft – die DFG um finanzielle Unterstützung bei der Lizenzierung von FBIS zu bitten.

Zu den Inhalten:

Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports, 1941-1996

Die Tagesberichte des Foreign Broadcast Information Service (FBIS) waren für die US-Regierung für mehr als ein halbes Jahrhundert die Quelle für global frei zugängliche Informationen schlechthin. Aufgabe des im Jahr 1941 innerhalb des Office of the Coordinator of Information gegründeten und seit 1947 der CIA unterstellten FBIS war es, im Dienste der politischen Entscheidungsträger und Analysten abgefangene Rundfunksendungen ausländischer Regierungen, offizielle Nachrichtendienste sowie geheime Rundfunksendungen aus besetzten Gebieten weltweit zu überwachen, aufzunehmen, zu transkribieren und schließlich aus über 50 Sprachen zu übersetzen.

Die Datenbank des Anbieters Readex versammelt somit eine Fülle von Informationen aus über 100 Ländern der Welt außerhalb der USA zu den Schlüsselthemen des 20. Jh. wie Kalter Krieg, Nahost-Konflikt, Rassenbeziehungen, Apartheid, Atomwaffen etc.

Die Datenbank gliedert sich in die drei Teile:

FBIS Daily Reports 1941-1974

FBIS Daily Reports 1974-1996

  • Part 1: Middle East, Africa, Near East and South Asia (MEA, NES)
  • Part 2: Sub-Saharan Africa & South Asia (SSA, SAF, AFR, SAS)
  • Part 3: China (CHI)
  • Part 4: Asia, Pacific and East Asia (APA, EAS)
  • Part 5: Latin America (LAT, LAM)
  • Part 6: Eastern Europe (EEU)
  • Part 7: Soviet Union and Central Eurasia (SOV)
  • Part 8: Western Europe (WEU).

sowie

FBIS Daily Reports Annexes

Die Berichte werden als Images angeboten, können im Volltext durchsucht und im PDF-Format heruntergeladen werden. Hilfreich ist es, große Treffermengen durch die Suche nach Kontinenten bzw. Ländern oder Regionen, das Genre wie Text, Exzerpt, Zusammenfassung etc. oder Titel des Berichtes oder auch zeitlich einzugrenzen. Zudem kann nach bestimmten historischen Ereignissen wie z.B. Berlin Blockade gesucht werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst im CrossAsia Blog.

Filme streamen an der SBB – Testzugang zu Kanopy bis zum 28. Februar freigeschaltet

Sie möchten sich vor dem Start der Berlinale noch einmal Filmklassiker anschauen, um damit gut gerüstet in die nächste Runde der Internationalen Filmfestspiele Berlin zu gehen? Kein Problem, denn in den nächsten Wochen bietet die Staatsbibliothek zu Berlin ihren registrierten Benutzer*innen einen Testzugang zum vorwiegend englischsprachigen Streaming-Dienst Kanopy an.

Doch Kanopy ist nicht nur etwas für Cineast*innen: Filme haben als wissenschaftliche Quelle eine immer größer werdende Bedeutung und sind im Bereich der Kunst- und Kulturwissenschaften wichtige Forschungsgegenstände. Das Filmangebot von Kanopy bietet für Ihre wissenschaftliche Arbeit nicht nur umfangreiche Videos zu sämtlichen Fachgebieten, sondern auch wichtige Features wie etwa – falls vorhanden – das komplette Transkript des Filmes oder weitere Personalisierungsmöglichkeiten an.

Zum Zugang gelangen Sie direkt über diesen Link:

http://erf.sbb.spk-berlin.de/han/kanopy/

Bitte loggen Sie sich mit Ihrer Bibliotheksausweisnummer und Ihrem Passwort ein.

Einige Spielfilme aus der Criterion Collection sind leider nur für Nutzer*innen aus dem Raum Nordamerika freigegeben. Dennoch hat die Plattform viel zu bieten, da Kanopy mit einigen Filmemachenden und Film-Vertriebsgesellschaften direkt kooperiert, so dass das Angebot sehr umfangreich ist und von Spielfilmen über Dokumentationen bis hin zu Lehrvideos reicht.

Kanopy bietet den Streamingdienst Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt an und wird bereits von einigen Spitzenuniversitäten bzw. -bibliotheken wie Harvard, Yale, Princeton, Cambridge oder der New York Public Library angeboten.  Soll Kanopy in Zukunft auch über die Staatsbibliothek zu Berlin verfügbar sein? Dann sagen Sie uns Bescheid!

Wir sind sehr gespannt auf Ihr Feedback und freuen uns über Anmerkungen zu den Inhalten oder zur Usability! Für die Nutzung des Angebots empfehlen wir eine schnelle Internetverbindung.

Kontakt: fachinfo@sbb.spk-berlin.de