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Umzug des Zeitungslesesaals vom Westhafen …

… ins Haus Unter den Linden

Die Zeitungsabteilung wird ab dem 6. Januar 2020 vom Westhafen in das Haus Unter den Linden umziehen. Zur Durchführung dieses Umzugs ist der Lesesaal im ehemaligen Getreidespeicher im Westhafen seit dem 1. Dezember 2019 dauerhaft geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung des Zeitungslesesaals im Haus Unter den Linden im Juni 2020 stehen Ihnen folgende Nutzungsmöglichkeiten für Zeitungen zur Verfügung:

Elektronische Ressourcen und ZEFYS:
Alle elektronischen Ressourcen, die in der Linksammlung der Zeitungsabteilung enthalten sind:
https://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/zeitungen/recherche-und-ressourcen/zeitungen/

Benutzung von Materialien:
Mikrorollfilme (keine Mikrofiches!) können online bestellt und im Allgemeinen Lesesaal im Haus Potsdamer Str. benutzt werden. Alle übrigen Materialien der Zeitungsabteilung stehen während der Schließzeit leider nicht zur Verfügung.

Schriftliche Anfragen:
Schriftliche Anfragen (einschl. Reproduktions- und Digitalisierungsaufträge) per E-mail, Webseiten-Formular oder per Post, die sich auf bibliographische Auskünfte zum Bestand beziehen und Auskünfte zu Veröffentlichungen mit exakten bibliographischen Angaben (Zeitungstitel, Erscheinungsdatum, Artikelüberschrift, …) werden bearbeitet soweit auf die betreffenden Bestände zugegriffen werden kann. Alle weitergehenden Anfragen können nicht beantwortet werden.

Gebende Fernleihe:
Fernleihbestellungen werden durch die Zeitungsabteilung bearbeitet soweit auf die betreffenden Bestände zugegriffen werden kann.

Nehmende Fernleihe:
Mikrorollfilme, die per Fernleihe aus anderen Einrichtungen bestellt werden, können im Lesesaal Potsdamer Str. genutzt werden.

Telefonische Auskünfte:
Es können keine telefonischen Auskünfte gegeben werden.

Alle Infos finden Sie auch auf der Webseite „Veränderungen ab Herbst 2019“:
https://staatsbibliothek-berlin.de/aktuelles/benutzung-aktuell/aenderungen-ab-herbst-2019/

Schließung des Lesesaals der Kinder- und Jugendbuchabteilung im Westhafen zum 1. Dezember 2019

und Umzug in die „Schatztruhe“ Unter den Linden

Detail aus einem Ausschneidebogen für Bonboncouverts
Neuruppin : Oehmigke & Riemschneider,. [ca. 1853]
Signatur: NROR 02153

Aus den im Sommer 2011 avisierten zwei bis drei Jahren wurden schließlich achteinhalb. Nun steht fest, dass die Kinder- und Jugendbuchabteilung im ersten Quartal 2020 endlich zurück an ihren ursprünglichen Sitz ins Haus Unter den Linden ziehen kann. Daher mussten wir unseren Lesesaal im Getreidespeicher am Westhafen zum 1. Dezember schließen, um den anstehenden Umzug vorzubereiten. (Allein die Anzahl unserer Kinder- und Jugendbücher beträgt – so, wie sie im Regal stehen – etwa die Strecke, die man auf der Straße zwischen dem Getreidespeicher am Westhafen und unserem historischen Stammhaus Unter den Linden zurücklegt, nämlich fast 6,5 km!)

Detail aus einem Figurenbogen für Papiertheater: Knecht Rupprecht / Ill. von Paul Wagner. – 3. Ausg. – Esslingen : Schreiber, 1889.
Signatur: ES 00531

Damit die Umzüge aller betroffenen Abteilungen sowie einige noch ausstehende Umbau- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden können, wurde das Haus Unter den Linden wiederum zum 1. November für mindestens fünf oder sechs Monate geschlossen.

Während der Schließung unseres Lesesaals stehen Ihnen knapp 3.000 Titel historischer Kinder- und Jugendliteratur innerhalb der Digitalisierten Sammlungen zur Verfügung. (Digitalisierter Bestand)

Außerdem können Sie 17 Datenbanken online – auch im Fernzugriff – nutzen.

Darüber hinaus sind wir für bestandsbezogene bibliografische Auskünfte per E-Mail, Webseitenformular bzw. per Post erreichbar. Zur Bearbeitung schriftlicher Anfragen, die sich unmittelbar auf einzelne Bände des Bestands beziehen, ist allerdings die physische Verfügbarkeit des jeweiligen Materials erforderlich.

Davon wird auch die Möglichkeit abhängen, eingehende Fernleihbestellungen erfolgreich bearbeiten zu können.

Mit der Wiedereröffnung unseres Hauses Unter den Linden stehen Ihnen die Bestände und der Lesesaal der Kinder- und Jugendbuchabteilung wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, Sie dann in unserer „Schatztruhe“, wie Andreas Kilb in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 5. November 2019 anlässlich der Schlüsselübergabe am Tag zuvor schrieb, begrüßen zu dürfen!

RFID-Einführung und Wegfall der Kontrollzettel

Am 13.12.2017 berichteten wir schon einmal über die Einführung von RFID (Radiofrequenz-Identifikation – eine weit verbreitete Technologie zur berührungslosen automatischen Identifizierung von Objekten über Funk-Erkennung). Die Anwendung dient der Mediensicherung und unterstützt die Buchausleihe. Im Haus Unter den Linden wird RFID bereits seit 2013 genutzt.

SBB, Haus Potsdamer Straße / RFID-Gate

SBB, Haus Potsdamer Straße / RFID-Gate

Nun ist auch die Vorbereitungs- und Testphase im Haus Potsdamer Straße abgeschlossen und die RFID-Gates an der Einlasskontrolle sind aktiv. Sie lösen ein optisches und akustisches Signal aus, wenn Bände nicht aus dem Lesesaal herausgenommen werden dürfen. Sowohl Bücher, die Sie für die Nutzung im Lesesaal ausgeliehen haben, als auch Bände der Handbibliotheken sind so gegen eine Mitnahme gesichert. Sollte Ihrer Meinung nach ein Irrtum vorliegen, wenden Sie sich bitte zur Klärung an die Bücherausgabe im Haus Unter den Linden oder die Mitarbeitenden im Buchabholbereich im Haus Potsdamer Straße. Bei Büchern anderer Bibliotheken haben wir leider keinen Einfluss auf deren Sicherung. Im Zweifelsfalle klärt die Eingangskontrolle, ob es sich um ein solches Werk handelt.

SBB / Kontrollzettel für die Mitnahme von Büchern in der Lesesaal

SBB, Kontrollzettel

Die Einführung von RFID führt auch zu einer Komfortverbesserung für Sie: Ab 03.07.2019 verzichten wir in beiden Häusern – zunächst testweise – beim Passieren der Eingangskontrolle auf die Ausgabe der Kontrollzettel. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns auch weiterhin zeigen lassen, was Sie aus dem Lesesaal mit hinausnehmen.