Beiträge, die auch im Stiftungskontext Relevanz haben können.

No World Without Music – unser Lesesaal im Film

© Frank Schröder / iHeartBerlin

© Frank Schröder / iHeartBerlin

Zu Ehren des 450-jährigen Bestehens der Staatskapelle Berlin, die in der Staatsoper Unter den Linden residiert, ist ein Kurzfilm entstanden, der die Verbindung zwischen den Musikern des Orchesters und der Stadt Berlin zeigt. An verschiedenen, überraschen Orten sind probende Musiker der Staatskapelle zu sehen. Anstatt zusammen zu spielen, spielt jeder von ihnen allein und doch durch die Musik miteinander verbunden.

© Frank Schröder / iHeartBerlin

© Frank Schröder / iHeartBerlin

Sehen Sie im Film ‘No World Without Music’ den Lesesaal an der Potsdamer Straße als Probensaal der anderen Art und gratulieren Sie mit uns der Staatskapelle zum Jubiläum!

Exilmuseum Berlin – Ausstellung der Ergebnisse des Architekturwettbewerbs ab 29.9.

Exilmuseum Berlin – Ausstellung der Ergebnisse des Architekturwettbewerbs

  • Öffnungszeiten

    29.9. bis 17.10.2020
    Mo-Sa 8-22 Uhr

  • Ausstellungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Foyer
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)





Die Stiftung Exilmuseum Berlin gründet ein Museum zum Thema Exil 1933–1945 an einem zentralen Berliner Ort – dem Platz hinter der Portalruine des Anhalter Bahnhofes. Hier soll neben der Vermittlung des historischen Themas der „Inhalt des Wortes Exil begreifbar gemacht werden“ (Herta Müller) sowie auf die Relevanz des Themas in unserer Gegenwart verwiesen werden. Der Ort birgt hohe Symbolkraft für das Thema Exil, da von hier aus Tausende aufbrachen, um vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ins Ausland zu fliehen. Zugleich steht der Ort als späterer Deportationsbahnhof auch für das Schicksal jener, denen die rettende Flucht nicht mehr gelang. Im künftigen Museum werden die Lebensgeschichten der Emigrant*innen erfahrbar gemacht, historische Hintergründe erklärt und der Blick auch auf die Gegenwart gelenkt.

Zur Realisierung des Museumsgebäudes hat die Stiftung Exilmuseum Berlin einen internationalen Architekturwettbewerb als Einladungswettbewerb ausgelobt. Nun ist die Entscheidung gefallen. Gewonnen hat das Büro Dorte Mandrup aus Kopenhagen. Alle zehn Entwürfe international renommierter Architekturbüros werden in einer Ausstellung zu sehen sein.

© Exil Museum

© Stiftung Exilmuseum Berlin

Beachten Sie bitte, dass ein Betreten der Räume nur mit Mund-Nasenbedeckung gestattet ist und halten Sie bitte die Abstands- und Hygieneregeln ein.

Alte Bibliotheken & New Materialism – Unser Dialog mit der Forschung wird fortgesetzt

Dreißig Jahre nach der programmatischen Tagung Materialität der Kommunikation hat sich die textuelle Materialitätsforschung als wissenschaftliches Paradigma institutionalisiert. Um die inzwischen kaum mehr zu überschauende Vielfalt an Forschungsansätzen, die beschriftete Artefakte jenseits der Dichotomie von Trägersubstanz und semiotischer Ebene in ihrer Dinghaftigkeit in den Blick nehmen, über Sparten- und Disziplingrenzen hinweg auszuloten, soll die 2014 in Kooperation mit dem Berliner Arbeitskreis ‘Materialität der Literatur’ initiierte Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog fortgesetzt werden.

Gemeinsam mit Angehörigen der Humboldt-Universität zu Berlin, des Exzellenzclusters ‘Temporal Communities’ der Freien Universität Berlin sowie der Universität Kopenhagen möchte die Staatsbibliothek zu Berlin ihr historisches Gebäude Unter den Linden – Sitz ihrer materialbezogenen Sonderabteilungen – zum öffentlichkeitswirksamen Resonanzraum eines Vortragsprogramms machen, das darauf zielt, wissenschaftliche Fragestellungen nicht nur an handschriftliche und typografische Objekte heranzutragen, sondern zugleich auch aus sammlungsorientierter, konservatorischer und gestalterischer Praxisperspektive zu kommentieren. Dabei werden so unterschiedliche Themenfelder betreten wie etwa Werkgenese, Buchgebrauch und Affordanz oder Bildlichkeit und Performanz von Schrift.

Nach aktuellem Planungsstand ist beabsichtigt, die Veranstaltungen vor Ort durchzuführen und Videoaufzeichnungen ausgewählter Vorträge im Nachgang zu veröffentlichen. Sollten Teile der Reihe allerdings doch online in einem virtuellen Konferenzraum stattfinden müssen, so werden die Zugangsdaten frühzeitig auf der Veranstaltungswebsite sowie hier im Blog veröffentlicht. Sehen Sie also bitte vor dem jeweiligen Termin nochmals nach, damit Sie einzig und allein mit Hilfe unserer Videomitschnitte das Nachsehen haben werden.

Dem von der Universität Potsdam koordinierten Erasmus+Projekt The Future of Cultural Heritage in Modern Europe, in dessen Kontext u.a. Universität Kopenhagen und Staatsbibliothek zu Berlin kooperieren, gilt unser herzlicher Dank – und Ihnen für Ihr Interesse!