Beiträge, die auch im Stiftungskontext Relevanz haben können.

Ausstellungseröffnung am 19.11.

Eröffnung Reisende Erzählungen – Tausendundeine Nacht zwischen Orient und Europa

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Otto-Braun-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



© SBB-PK



Eröffnungsprogramm:

Begrüßung

Barbara Schneider-Kempf

Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – PK

Tausendundeine Nacht – Erzählen mit Leidenschaft

Ulrich Marzolph

Islamwissenschaftler und Erzählforscher

Märchen aus Tausendundeiner Nacht erzählt von

Idriss Al-Jay

Erzähler

Zur Ausstellung 

Christoph Rauch

Leiter der Orientabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

Musikalisches Begleitprogramm DAARNA e. V.

Anschließend kleiner Empfang

Um Anmeldung wird gebeten: events@sbb.spk-berlin.de

Eintritt frei

In Kooperation mit der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin.

Ausstellung “Reisende Erzählungen: Tausendundeine Nacht zwischen Orient und Europa”

Ausstellung Reisende Erzählungen: Tausendundeine Nacht zwischen Orient und Europa

  • Öffnungszeiten

    Mo-Sa, 11 bis 19 Uhr

    Sonn- und Feiertags geschlossen

    Eintritt frei

  • Ausstellungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



© SBB-PK



Scheherezade verzaubert die Staatsbibliothek

Die Tausendundeine Nacht gilt als eines der einflussreichsten Werke der Weltliteratur. Eine multimediale Ausstellung in der Staatsbibliothek zu Berlin veranschaulicht die vielfältigen Überlieferungswege und Erscheinungsformen der Erzählsammlung an rund 200 Objekten.

Mehr als 300 Erzählungen gehören zum Umkreis von Tausendundeiner Nacht, die nie ein abgeschlossenes literarisches Werk darstellten. Es ist eine offene Sammlung von Geschichten, Fabeln und Märchen, auf deren Zusammensetzung mündliche Erzähltraditionen des Orients ebenso gewirkt haben wie spätere europäische Übersetzungen und Bearbeitungen.

Aus Indien und über Iran kommend, gab es eine erste arabische Version der Erzählsammlung im 8. Jahrhundert. Über die Zeit wurden viele weitere Geschichten in die Rahmenhandlung eingefügt, z.B. legendäre Ereignisse um den Bagdader Kalifen Harun ar-Raschid (starb 809) oder fantastische Geschichten aus Ägypten. Für einige der in Europa populärsten Geschichten, etwa die von Aladdin oder Ali Baba, stellt die französische Ausgabe des Antoine Galland (erschienen zwischen 1704-1717) das älteste bekannte schriftliche Zeugnis überhaupt dar. Ausgelöst durch Gallands französische Adaption wurden die Erzählungen von Tausendundeiner Nacht im Europa des 18. Jahrhunderts äußerst populär. Sie prägten damals wie wohl kein anderes Werk die Vorstellungen des Abendlandes vom Orient und inspirierten unzählige Autoren und Buchkünstler zu phantasievollen Interpretationen. Die Rahmenhandlung, in der Scheherazade durch ihre Erzählkünste den König Schahriyar von seiner grausamen Tötungsabsicht abbringt, ist nicht nur zu einem Sinnbild für eine starke und einfallsreiche Frau geworden, sondern ebenso zu einer Allegorie für die Macht des Erzählens.

Ausgehend von den indischen und persischen Ursprüngen der Märchen werden in der Ausstellung orale Erzähltraditionen in der arabischen Welt ebenso verdeutlicht wie die orientalische Schriftkultur sowie die facettenreiche europäische Rezeption in Übersetzungen, literarischen Werken und Buchkunst. Alte arabische Handschriften, seltene historische Drucke, illustrierte Prachtbände, Gebrauchsgrafik und aufwändig gestaltete Kinderbücher zeigen eine über mehrere Jahrhunderte bestehende, spannungsreiche und befruchtende Wechselbeziehung zwischen Orient und Europa.

Im Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin wird der Besucher von eindrucksvollen Video- und Audioinstallationen des Filmkünstlers Thomas Ladenburger empfangen, die ihn in die phantastische Welt der Gaukler und Geschichtenerzähler in Marrakesch hineinziehen.

In Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin.

Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption. Konferenz am 28.11.

Von Steampunk über Graphic Novel zu Disney – Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption



Abschlusskonferenz zum Projekt E.T.A. Hoffmann Portal 2

  • Termin

    Do, 28. November 2019
    10.30-17.00 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Simón-Bolívar-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



E.T.A Hoffmann Konferenz | CC BY-NC-SA


Am 28. November 2019 veranstaltet die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft eine kleine Konferenz unter dem Titel Von Steampunk über Graphic Novel zu Disney – Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption. Anlass ist der Abschluss des Projekts E.T.A. Hoffmann Portal 2 zum Jahresende 2019. Auf der Konferenz werden die beiden Arbeitsschwerpunkte des dreijährigen Projekts in zwei Sektionen gewürdigt: Die Digitalisierung von Hoffmanniana aus der Staatsbibliothek zu Berlin und weiteren Einrichtungen am Vormittag und die Ausweitung der Portalinhalte auf die Bereiche Einflüsse und Rezeption am Nachmittag.

Sie sind herzlich eingeladen!

28. November 2019
10.30-17.00 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 12. November 2019 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Plätze für das gemeinsame Abendessen im Anschluss (Selbstzahler) sind begrenzt. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, wenn Sie daran teilnehmen möchten. Bei der Online-Anmeldung nutzen Sie dazu bitte das Feld „Institution/Ort“. Wir melden uns umgehend, ob wir für Sie einen Platz reservieren konnten.

Zur Anmeldung

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Programm

10.30 Begrüßung
10.45 Das Projekt E.T.A. Hoffmann Portal 2 – Ergebnisse und Ausblick

Dr. Christina Schmitz, Staatsbibliothek zu Berlin
Ursula Jäcker, Staatsbibliothek zu Berlin

11.30 Kaffeepause
11.45 Die Akte Hoffmann – Quellen aus dem Geheimen Staatsarchiv erstmals online zugänglich

Dr. Ulrich Kober, Geheimes Staatsarchiv
Dr. Christina Schmitz, Staatsbibliothek zu Berlin

12.30 Schwester Monika – Ein Apokryph

Prof. Markus Bernauer, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

13.15 Mittagspause
14.15 E.T.A. Hoffmann im Comic

Prof. Volker Schlecht, University of Applied Sciences Europe

15.00 E.T.A. Hoffmann und ‚Coppelius‘: Zur modernen Rezeption in Musik und Oper des 21. Jahrhunderts

Dr. Stefanie Junges, Ruhr-Universität Bochum

15.45 Kaffeepause
16.00 Von Barbie bis Disney – E.T.A. Hoffmann neu verfilmt

Dr. Anett Werner-Burgmann, Humboldt-Universität Berlin

16.45 Kleiner Rundgang zur Präsentation neuer unikaler Schätze

Ursula Jäcker, Staatsbibliothek zu Berlin

17.00 Schluss mit kleinem Weinempfang
18.00 Gemeinsames Abendessen im Lokal Joseph Roth-Diele (Selbstzahler)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft.