Termindetails


Martha Baillie: Besondere Vorkommnisse – gelesen von Marina Frenk

  • Termin

    Montag, 16. November 2026
    18:30 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten.

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Wilhelm-von-Humboldt-Saal
    Unter den Linden 8
    10117 Berlin

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Unter den Linden

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 100, 147, 245 und 300)

  • Alle Veranstaltungen

    Klicken Sie hier um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.

Die Bibliothekarin Miriam Gordon beantwortet in der Allan Gardens Public Library selbst die skurrilsten Buch-Such-Anfragen mit großer Akribie. Ungewöhnliche Ereignisse während ihres Dienstes soll sie protokollieren. Und an solchen, ungewöhnlichen Begebenheiten mangelt es an diesem Zufluchtsort für Eigenbrötler, Suchende und Durchgeknallte wahrlich nicht. Der Wellensittichmann gehört ebenso zu den eher harmlosen Exzentrikern wie die Lavendelfrau, doch es gibt auch anstrengende Problemfälle, außerdem verstörende Briefe, die mit Rigoletto unterzeichnet sind.

Dazwischen stehen Berichte, in denen Miriam von sich erzählt. So lernt sie auf einer Parkbank den lesenden und taxifahrenden Künstler Janko kennen, verliebt sich zum zweiten Mal in ihrem Leben und erlebt eine zarte Liebesgeschichte.

Alles in diesem Roman scheint auf versteckte Weise zusammenzuhängen, bevor Miriams nächster Bericht über ein besonderes Vorkommnis neue Fragen aufwirft.

Was passiert wirklich hinter der Bibliothekstheke? Mehr als man denkt. Martha Baillie lässt es eine Bibliothekarin in 144 Berichten erzählen – lakonisch, präzise und mit leisem Humor.
Annemarie Stoltenberg, NDR

Martha Baillie hat in Edinburgh, Toronto und Paris Geschichte, Französisch und Russisch studiert und im Theater sowie als Französischlehrerin gearbeitet. Ihr Werk umfasst Romane, Lyrik und Sachbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. »Besondere Vorkommnisse« wurde 2024 verfilmt und für den wichtigsten kanadischen Literaturpreis den Giller Prize nominiert.

Marina Frenk wurde 1986 in Moldawien geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist Schauspielerin, unter anderem in Köln, Bochum, am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Hans Otto Theater in Potsdam, Musikerin und Autorin. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Und jetzt: die Welt!«.

Moderation: Lena Luczak, Lektorin beim Wagenbach Verlag

Um Anmeldung wird gebeten.

Während der Veranstaltung werden Video- und Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.