Wer entscheidet, was bleibt? – Sammeln und Bewahren im Zeitalter umkämpften Wissens
Bibliotheken und Archive sind zentrale Gedächtnisinstitutionen einer demokratischen Gesellschaft. Angesichts politischer Polarisierung, technologischen Wandels und umkämpften Wissens stellt sich die Frage, wie Bibliotheken und Archive bei der Bildung ihrer Sammlungen und Bestände darauf reagieren: Wer entscheidet, was bewahrt wird? Welche Stimmen, Dokumente und Publikationen drohen verloren zu gehen? Und welche Verantwortung tragen Wissenseinrichtungen gemeinschaftlich für eine vielfältige und demokratische Erinnerungskultur? Das Podiumsgespräch bringt Vertreter:innen von Archiven und spezialisierten Sammlungen zu diesen Fragestellungen ins Gespräch.
Um Anmeldung wird gebeten
Während der Veranstaltung werden Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Knowledge under Pressure – Umkämpftes Wissen“ statt.
Weitere Termine der Reihe:
Dissidenz und Desinformation: Das freie Wort und die Zukunft der offenen Wissensgesellschaft
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18 Uhr
Journalism Under Pressure. A Conversation with Can Dündar
Dienstag, 1. Dezember 2026, 18 Uhr
Hands-On-Workshop: Zeitreise durch Presse und Bild: Der Fall des Schriftstellers X und die Darstellung historischer Ereignisse in Ost und West
Dienstag, 8. Dezember 2026, 16-17:30 Uhr


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