Fachkonferenz: Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck
Kultur ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Identität und gehört neben Sicherheit, Wirtschaft und Politik zu den tragenden Säulen einer Gesellschaft. Aktuelle Bedrohungen zeigen, wie wichtig es ist, Kulturgüter aufzubewahren, Kulturerbe zu schützen und kulturelle Entwicklung zu ermöglichen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden und den Schutz des Kulturerbes nachhaltig zu gewährleisten, bedarf es Allianzen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie können Kulturgüter sowohl in Friedenzeiten als auch in Ausnahme- und Extremsituationen geschützt werden?
Um dieser Frage nachzugehen und die Perspektiven unserer Nachbarländer einzubeziehen, lädt die Stiftung Genshagen zusammen mit dem Institut français, dem Polnischen Institut Berlin, der Kulturstiftung der Länder und der Stabi Berlin zu einer deutsch-französisch-polnischen Konferenz ein.
In Diskussionsrunden und Impulsvorträgen treten Expert*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen in den fachlichen Austausch zum Umgang mit Kulturerbe und Kulturgütern angesichts des Kriegs auf dem europäischen Kontinent, des fortschreitenden Klimawandels, der allgegenwärtigen Desinformation und verschiedener aufeinanderfolgender Krisen.
Die Veranstaltung wird deutsch-französisch-polnisch simultan gedolmetscht.
Das Programm finden Sie hier.
Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung bis zum 13. September über das Online-Formular der Stiftung Genshagen erforderlich.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Genshagen, dem Institut français, dem Polnischen Institut Berlin, der Kulturstiftung der Länder und der Staatsbibliothek zu Berlin.



