Wegweisende Stoffe

eine virtuelle Ausstellung über ausgewählte Stoffkarten im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin

Wenn man an Karten denkt, ist Stoff meist nicht das erste Material aus dem man sie sich vorstellt. Trotzdem bilden Stoffkarten einen wichtigen Teil in der Geschichte der Kartographie, weshalb die Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz über 150 von ihnen in ihrer Sammlung hat, wobei die älteste Karte bereits über 350 Jahre alt ist.

Thematisch erstrecken sich Stoffkarten über eine große Bandbreite. Von dekorativen Karten, welche oft als Geschenk überreicht wurden und eher Ausstellungsstücke als Gebrauchsgegenstände waren, über Event- und Souvenirkarten als Memorabilien bis hin zu tatsächlichen Nutzkarten bei Reisen oder in Kriegssituationen.

Das Material der Karten ging zumeist zurück auf ihre Funktion. So wurden diese Karten aus den verschiedensten Stoffen hergestellt, z.B. feinen Materialien wie Seide, aus verbreiteteren Stoffen wie Leinen und Baumwolle oder auch später aus widerstandsfähigen synthetischen Stoffen.

Neben ihren Funktionen und Materialien haben sich auch die Herstellungsarten stark voneinander unterschieden. Während einige mit Drucktechniken produziert wurden, sind andere per Hand bemalt oder bestickt worden.

Warum man sich für Stoff, statt der herkömmlicheren Papierkarte, entschieden hat, ist situations- und funktionsabhängig gewesen und für die meisten Karten individuell.

Gestickte Karte

Titel: The World

Datum: 1808

Format: 48 x 62 cm

Material: Seide

Signatur: Kart. B 5030

Per Hand bestickte Karten wie diese aus der Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin wurden in einem Zeitraum von Mitte des 18. Jahrhunderts bis hinein in das frühe 19. Jahrhundert bis spätestens 1840 hergestellt.
Hauptsächlich im anglosächsischen Raum vertreten, wurde diese Art Karte in einem didaktischen Kontext angefertigt. Sie dienten als Unterrichtsmittel in der Bildung junger Mädchen.

Das Sticken und ähnliche Handarbeiten galten damals als wichtige Fertigkeit in der guten Bildung einer jungen Frau. Das Kartenmotiv vermittelte und präsentierte gleichzeitig geographisches Wissen.

Dabei konnten diese Karten nicht nur die Erdkugel zeigen, sondern auch geografisch kleinere Motive abbilden, sodass teilweise auch Länder, Städte und Dörfer oder noch kleinere Lokalitäten wie bspw. eine Farm oder ein Gutshof gestickt wurden. Außerdem gab es Karten, die astronomische Motive abbildeten.
Da diese Karten oft ausgestellt wurden, waren sie ebenfalls mit Blumen oder anderen dekorativen Elemente am Rand gestaltet.

Diese Karten wurden vor allem in wohlhabenderen Mädcheninternaten und -schulen hergestellt, wo sie hauptsächlich auf Seide oder Satin, aber auch auf Wolle und Leinen gestickt wurden.
Hierfür haben zuerst die Lehrer:innen oder die Schülerinnen selbst das Motiv auf den Stoff gezeichnet, bevor sie diesen anschließend mit Seidenfäden bestickten.

Im späteren Zeitraum des Trends und vor allem mit dem Aufkommen der industriellen Revolution, welche u.a. neue Materialien, Werkzeuge und Techniken mit sich brachte, waren auch vorgefertigte Stickmuster erhältlich. Zur gleichen Zeit wuchs die Mittelschicht der Gesellschaft an, welche ebenfalls das Interesse hatten, ihre Kinder zu unterrichten, was die Beliebtheit der Stickkarten als Unterrichtswerkzeug nochmal wachsen ließ.

Bei dem Exemplar, das die Staatsbibliothek zu Berlin in Besitz hat, handelt es sich um „The World“ von M. Barclay aus dem Jahr 1808, wie es die Beschriftung oberhalb der zwei Erdhälften verrät.

Die Stickerei wurde in verschiedenen Farbtönen in Seidenfarben auf einem Satinuntergrund gefertigt und zeigt durch die zwei Halbkugeln das europäische Verständnis der Geografie der Erde zum Ende des 18. Jahrhunderts. Zu bemerken ist die grobe Form Australiens vergleichsweise zu der präziseren Umrandung der nordamerikanischen Küste, während die Antarktis komplett fehlt.

Umrandet ist das Kartenmotiv von ausgeschmückten Blumen- und Schleifenmotiven, welche den dekorativen Aspekt dieser Karte verstärken.

Im unteren Drittel, mittig zwischen den Hemisphären ist das Motiv eines Dreimaster Kriegsschiffs, welches eine Flagge mit britischen Farben hisst, zu sehen. Aufgrund der Details des gestickten Bootmotives ist davon auszugehen, dass diese Karte von einem britischen Schulmädchen gestickt worden ist.

Widmungskarte

Titel: Reisekarte des Sudetengebirges

Datum: 1825

Format: 93 x 50 cm

Material: Seide

Signatur: Kart. L 15081

Widmungskarten gingen häufig als Geschenke an bekannte Personen. Dementsprechend waren sie manchmal aus kostbaren Materialien und eher zum Ausstellen und Präsentieren gedacht als zur tatsächlichen Nutzung.

Die Karte aus der Staatsbibliothek zu Berlin ging ursprünglich als Geschenk an König Friedrich Wilhelm III. von Preußen.

Dies ist auch auf dem Exlibris auf der Rückseite der Karte vermerkt: Ex bibliotheca Augustissimi Regis Friderici Wilhelmi III. (was so viel bedeutet, wie: Aus der Bibliothek des erhabenen Königs Friedrich Wilhelm III.)

Obwohl die Karte aus Seide ist und einen Rand aus Gold hat, wird sie als Reisekarte bezeichnet. Nicht nur steht dies im Titel der Karte, sondern es lässt sich auch durch die Verzeichnungen und die Legende erkennen, die u.a. Festungen, Städte und Dörfer, Schlösser und Klöster, aber auch verschiedene Arten an Wegen eingezeichnet hat.

Die Karte zeigt das Sudetengebirge, das an das damalige Preußen angrenzte.

Ob König Friedrich Wilhelm III. tatsächlich mit dieser Karte in das Sudetengebirge reiste, ist nicht bekannt. Es kann jedoch vermutet werden, dass die Karte eher als Erinnerungs- und Ausstellungsstück diente.

Reisekarte

Titel: Carte de France par départements indiquant les chemins de fer

Datum: 1860

Format: 66 x 55 cm

Material: Seide

Signatur: Kart. J 1772/3

Reisekarten sind ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie die Funktion einer Karte im direkten Zusammenhang mit ihrer Beschaffenheit steht.

Karten, die auf Reisen mitgenommen werden, müssen besonders strapazierfähig sein. Sie sollten wetterbeständig und möglichst klein zu falten sein, ohne dabei zu zerreißen.

Dafür eignet sich eine Karte aus Stoff deutlich besser als eine aus Papier.

So gibt es heutzutage Reisekarten, die parallel als Brillenputztuch dienen, einige können als Bandana getragen werden und sind gleichzeitig schweiß- und wasserabweisend oder sind aus einem speziell gummierten Stoff für Wasserreisen geeignet.

Eine der besonderen Karten aus dem Bestand der Staatsbibliothek ist die France Chemin de Fer.

Die Karte ist aus Leinen oder Baumwollstoff und damit ideal für die Reise geeignet.

Als Reisekarte bildet sie speziell den Raum Frankreichs mit dessen Eisenbahnlinien in schwarz und weiß ab. Umrandet ist sie von einem roten Rahmen, der mit Blumen und barock angehauchten Schnörkeln sowie mit Uhren, verziert ist.

Die Uhren stellen hierbei die Besonderheit dar. Diese Karte wird auf das Jahr 1860 geschätzt und damit auf die Zeit noch vor der Einführung der Zeitzonen.
Damit sich eine reisende Person trotz des Wanderns der Sonne und der Bewegung durch die Reise zeitlich orientieren konnte, sind für die verschiedenen Städte diese Uhren mit der jeweiligen Lokalzeit als Hilfestellung auf die Karte gedruckt.

Pausleinwand

Titel: Sprachatlas des Deutschen Reiches

Datum: 1888

Maßstab: 1 : 1.000.000

Material: Leinen

Signatur: Kart. W 25188

Der Sprachatlas wurde entwickelt um die Dialekte im deutschen Kaiserreich niederzuschreiben. Georg Wenker sendete 1876 einen Fragebogen mit 42 kurzen Sätzen an Schulen, die er mithilfe der Lehrer in den Ortsdialekt übersetzen ließ.

Der Sprachatlas hat einen großen Einfluss auf die Dialektologie. Bei bestimmten Wörtern wurden Endungen getrennt behandelt und auf Pausleinwand aufgezeichnet.

Karte mit OverlayKarte

Vogelschauplan

Titel: Karte der gesamten Insel: Tsingtau

Datum: 1900

Format: 91 x 142 cm

Material: Seide

Signatur: Kart. Y 2021

Als Vogelschaupläne werden Pläne oder auch Bildkarten bezeichnet, die Landschaften, Siedlungen oder Sehenswürdigkeiten in Schrägsicht aus der Vogelperspektive zeigen.

Die Vogelschaupläne und die Stadtpläne von Tsingtau unterscheiden sich vor allem durch die Detailtreue. Bei den Stadtplänen liegt der Fokus auf den geometrischen Details. Bei den Vogelschauplänen hingegen liegt der Fokus auf künstlerischen Details und auf dem tatsächlichen Stadtbild. Teilweise wurde das Stadtbild ein wenig zu genau abgebildet, denn auf den späteren Vogelschauplänen sind auch die Zugänge zu den unterirdischen Festungsanlagen abgebildet. Diese wurden vermutlich mit Absicht aus Geheimhaltungsgründen auf den Stadtplänen weggelassen.

Auf den früheren Karten sind sehr oft Kanonen abgebildet. Anhand dessen kann man veranschaulichen in welchem Zeitrahmen unsere Karte entstanden ist.

Unsere Karte mit 142cm Breite und 91cm Höhe ist einer der größten Vogelschaupläne. Sie besteht aus grundierter Seide und wurde mit einer Feder gezeichnet und dann mit Aquarellfarben bemalt. Vermutlich wurde sie von einem chinesischen Künstler angefertigt. Oft waren die Auftraggeber deutsche Marinesoldaten, die ein Andenken an ihren Einsatz haben wollten.

Propagandakarte

Titel: Karte vom Deutsch-Französischen Kriegsschauplatz

Datum: 1914

Format: 45 x 40 cm

Material: Leinen

Signatur: Kart. V 50810

Diese Stoffkarte wurde wahrscheinlich nicht direkt als Karte verwendet, sondern erfüllt eher die Funktion eines Erinnerungstuches. In einigen Quellen lässt es sich ebenfalls als Halstuch finden.

Erinnerungstücher sind, wie es der Name bereits verrät, Tücher, die in Erinnerung an eine Person oder ein Ereignis angefertigt worden sind.

So konnten sie bspw. aus Seide und per Hand bestickt ein Andenken an eine geliebte, verstorbene Person sein. Es gab in der DDR Tücher, die zur Entlassung aus dem Wehrdienst geschenkt wurden, oder auch welche, die an die Olympische Spiele bzw. Events erinnern sollten.

Bei der Karte aus dem Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin handelt es sich um ein Baumwoll- oder Leinentuch, welches den Deutsch-Französischen Kriegsschauplatz im Jahr 1914 während des Ersten Weltkriegs zeigt, was darauf hindeutet, dass diese Karte kurz danach gedruckt worden ist.

Die Karte auf dem Tuch selbst ist in schwarz-weiß, während die Umrandung rot, weiß und schwarz ist, wie die Farben des damaligen deutschen Kaiserreichs. Verziert ist diese Umrandung mit Eichenblättern.

Diese Details lassen die Karte auch als ein Stück Propaganda interpretieren. Des Weiteren sind auf der Karte weder die Ausgänge noch weitere Details der Schlachten des Krieges verzeichnet.

Schirmglobus

Titel: Betts’s portable terrestrial globe

Datum: 1928

Umfang: 40cm

Material: Seide

Signatur: Kart. A 5695

1798 haben Richard und Maria Edgeworth in ihrer Publikation „Practical Education“ geschrieben: „Might not a cheap, portable, and convenient globe be made of oiled silk, to be inflated by a common pair of bellows?“ was so viel bedeutet, wie: „Sollte nicht ein günstiger, tragbarer und praktischer Globus aus geölter Seide bestehen und mit gewöhnlichen Balgen aufblasbar sein?“.
Diese Frage wurde 1830 zuerst mit einem Stoffglobus beantwortet, den man aufpumpen musste. Zwanzig Jahre später hat J. Betts dies dann mit seinem Globus revolutioniert.

Der Globus ist so aufgebaut, dass Stoff auf einzelne Stäbe aufgespannt wird und diese wiederum an zwei Ringen befestigt werden. Der obere Ring ist fest während der untere nach oben geschoben wird, um den Globus auszufalten. Das Ganze ist an einem langen Stab befestigt, sodass man auch genug Platz hat den Globus zu halten.

Der Globus wurde hauptsächlich im Schulunterricht genutzt und kostete damals rund 5$. In den 1930’ern gewann der Globus auch an Beliebtheit unter sogenannten „Globe-Trotters“. Somit konnten die Besitzer:innen jederzeit zeigen wo sie schon überall waren. Neue Ausgaben sind bis in die späten 1920’ern erschienen.

Luft-Navigationskarte

Titel: Luft-Navigationskarte des Generalstabs der Luftwaffe (Mercatorprojektion)

Datum: 1941

Format: 53 x 60 cm

Material: gummierte Leinen

Signatur: 2 K 18347

Die Luft-Navigationskarten in Mercatorprojektion wurden 1935 vom Reichsluftfahrtministerium in Auftrag gegeben um ein einheitliches Landkartenwerk für die Navigation in Europa zu ermöglichen/zur Verfügung zu haben. Die älteste bekannte Version der Kartenserie wurde 1936 von der Kartografischen Anstalt Richard Enderich in Berlin Steglitz gezeichnet. Später wurden die Karten von der Firma Westermann gefertigt. 1940 waren 14 Einzelkarten fertig. Jede der Karten hatte den Titel: „Luft-Navigationskarte in Mercatorprojektion, Maßstab auf 51 Grad Breite 1: 2 000 000“ dazu flankiert von zwei Emblemen der Luftwaffe. Genutzt wurden sie für die Koppel-, Funk- und astronomische Navigation. In vielen Stäben wurden sie als Übersichtskarten verwendet. Für den Einsatz vor Ort standen den Piloten weitere Navigationskarten in den Maßstäben zwischen 1:5000 und 1:500 000 zur Verfügung.

VorderseiteRückseite

Rettungsboot-Handbuch

Titel: Seeatlas für Rettungsboote

Datum: 1942

Format: 25 x 29 cm

Material: Stoff

Signatur: 2 K 21610

Dieser Seeatlas zeigt sehr deutlich, dass die Wahl von Stoff als Material einer Karte oft zum großen Teil mit ihrer Funktion zusammenhängt. Diese Funktion ist hier vor allem die Beständigkeit bei Berührung mit Wasser und die leichte Verstaubarkeit.

Der Seeatlas wurde während des Zweiten Weltkriegs den Rettungsbooten beigefügt, damit sich auf See zurechtgefunden werden konnte und um den Weg ans Festland zu finden.

Der Atlas besteht aus insgesamt zehn doppelseitig bedruckten Stoffbögen, die an einer Ecke zusammengeheftet sind.

Davon bildet ein Großteil der Karten den europäischen Atlantik und die Mittelmeerküsten ab (u.a. von Island und dem umgebenen Meer, der Nordsee, dem Ärmelkanal, dem Meer und der Küste Südfrankreichs sowie Gibraltar), welche alle mit einer Legende und einem Maßstab versehen sind.

Ein weiterer Teil ist die Anleitung für das Rettungsboot.
Diese enthält Anweisungen zum Segeln, eine beschriftete Übersicht des Bootes und seiner Bestandteile. Des Weiteren sind Anleitungen zum richtigen Befestigen und Bissen der Segel und zum Aufbau des Masts ein Bestandteil des Seeatlas.

VorderseiteRückseite

Fluchtkarte

Titel: Englische Fliegerkarte (Frankreich/Spanien)

Datum: 1943

Format: 56 x 36 cm

Material: Nylon

Signatur: Kart. 62/262

Fluchtkarten wurden hauptsächlich im Zweiten Weltkrieg von Soldaten genutzt, um eine Gefangenschaft zu umgehen oder dieser zu entfliehen. Erst als der britische Geheimdienst auf die Idee kam, Tinte mit einer Art von Wachs zu mischen, wurden Fluchtkarten massenproduziert, denn durch die Mischung konnte man die Seide klarer bedrucken.

Etwas später wurde extra für Fluchtkarten eine neue Art Stoff erfunden. Er ist extrem resistent und besteht aus Maulbeerblättern. Auch andere Stoffe wurden genutzt, wie Viskose oder Nylon. Stoff hat viele Vorteile gegenüber Papier wie z.B. Saugfähigkeit, Strapazierfähigkeit und Flexibilität.

Aufgrund seiner Flexibilität eignete sich Stoff hervorragend zum Verstecken, um die Karten in die Gefängnisse zu schmuggeln. Dadurch entstanden viele Arten, die Karten zu den Gefangenen zu kriegen, wie z.B. in Gesellschaftsspielen, in Zigarettenschachteln oder auch in Stiften. Teilweise wurde der Flugbesatzung die Karten in die Uniform mit eingenäht wie auch schon im Ersten Weltkrieg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele der Fluchtkarten in der Form von Kleidung wiederverwertet oder verkauft. Auch noch heute sind Kleidung oder Bettwäsche mit Aufdruck einer Fluchtkarte als Souvenir erhältlich.

VorderseiteRückseite

Noch heute existieren Stoffkarten. Doch in der Zeit, als Papierkarten noch üblich waren, gab es Stoffkarten meistens in Form von regulären Stadtplänen. Zum Beispiel hat die Firma Rand McNally Karten für Touristen produziert, die gleichzeitig Mikrofasertuch und Stadtplan waren. Außerdem gibt es Stoffkarten als Souvenirs wie die Crumpled City Map – Berlin.

Für Wanderungen oder Kanufahrten werden Karten auch auf Stoff produziert, denn diese sollen vor allem in Situationen dienen, in denen man keinen Zugang zum Internet hat. Ein weiterer großer Vorteil der Stoffkarten ist ihre Saugfähigkeit, wodurch sie gegenüber Wasser widerstandsfähiger sind. Heute gibt es einige Firmen, die auf Anfrage individuelle Karten auf Stoff herstellen.

Der Hauptzweck von Stoffkarten heutzutage ist rein ästhetisch. Viele der Karten werden auf Plattformen wie Etsy oder Amazon angeboten. Die meisten der Karten sind einfach nur dafür da den Wohnraum zu schmücken.

Weitere Stoffkarten im Bestand der Staatsbibliothek

Sollten Sie Interesse an weiteren Stoffkarten haben, stöbern Sie gern in der Katalogverknüpfung, um weitere Karten zu entdecken, oder besuchen Sie den Kartenlesesaal „Karthago“ im Haus unter den Linden.

2° Kart. B 367
Niederländischer Weltatlas auf Seide (17. Jahrhundert; von Friedrich II. in Dresden erbeutet) [26 Karten]
2° Kart. K 8460
Comitatus Hollandiae Tabula:cum priv. / Pluribus Locis Recens Emendata A Nicolao I. Visschero. C. I. Vißcher excudit (ca. 1670)
Kart. V 10673
Theatrum Belli Pommerani (Hamburg, 1715)
Kart. O 6659
Tabula Generalis Marchionatûs Moraviae In Sex Circulos Divisae (ca. 1720)
Kart. M 11297
Fränkischer Reichskreis (zwischen 1715 u. 1724)
Kart. Da 11.11
Kriegsschauplatz in Bosnien und Serbien (ca. 1738)
Kart. X 17320/1
Plan und Prospect der Königl. Preussischen und Chur-Brandenb. Haupt- und Residentz-Stadt Berlin (1738)
Kart. L 2461/1
Tabula Geographica Imperii Germanici : in qua simul Stationes Cursuum et Veredariorum Publicorum exhibentur  (1760)
Kart. X 5635
Plan Historique de la Ville D’Angers : Assujetté à ses accroissements, embellissemts et projets (1776)
Kart. N 21351/1
Karte vom Fürstenthum Halberstadt, den Grafschaften Wernigerode u. Hohenstein und der Abtey Quedlinburg (1788)
Kart. L 2549
Neueste Post Karte von Deutschland (1810)
Kart. L 15081
Reise-Karte des Sudetengebirges (ca. 1825)
Kart. N 26433 Blatt XIII
Harz: mit weiterer Umgebung von Hannover in östl. Richtung (ca. 1845)
Kart. J 1772/3
Carte de France par départements indiquant les chemins de fer (ca. 1860)
8° Kart. L 6584
Neueste Karte von Württemberg, Baden, Hohenzollern, die Rheinlandpfalz, nebst den deutschen Reichslanden Elsass und Lothringen (ca. 1860)
Kart. E 1008
Provinz of Canton according to the map of Kwong-Tung T’u shot (1879)
4° Kart. B 1695
Neuester Schulatlas: der Jugend gewidmet (ca. 1880), [6 Karten]
Kart. W 25188
Wenker, Georg: Sprachatlas des Deutschen Reiches (1888)
Kar. Y 2021
Karte der gesamten Insel Tsingtau, Vogelschaubild „Tú quándǎo sè“ (1898/99)
Kart. C 16314
Jeppe’s Map of the Transvaal or S.A. Republic and surrounding territories (London, 1899), [6 Karten]
8° Kart. E 1031
Chinesische Küstenkarte von der Provinz Fukien „Fu-chien-nei-ti-hsün-hai-yü-t’u“ (ca. 1900)
2° Kart. E 1371
Drei Mandjurische Provinzen „Tung-san-shêng-ch‘uan-tu“ (ca. 1900)
Kart. X 8863
Guide dans Paris (1905)
Kart. V 50810
Karte vom Deutschen-Französischen Kriegsschauplatz (1914)
Kart. C 16740/45
German East Africa / Topograph. Sect. General Staff, Union Def. Forces (1915)
Kart. C 17015/3
Kenya Colony & Juba River : Somaliland (ca. 1930)
2 K 18347
Deutschland (1941)
2 K 21610
Seeatlas für Rettungsboote (1942)
Kart. 62/262
Englische Fliegerkarte Europa (ca. 1943)
2 K 22024
Escape map: Holland, Belgium, France, Germany and Switzerland (1943)
2 K 11862
Zones of France (1944)
Kart. C 1063-86,B<1945>
Nimule (Afrika; 1945)
2 K 3940
Leningrad : Europe, sheets North O.36 (1952)
Kart. 9436
Map of Iran (1973)
Kart. 28280/2
Werdau und Altenburgische Pleißen Flöße (Reproduktion ca.1976)
2 K 6272
Berlin : Umgebungskarte / Präsidium der Volkspolizei (1979)
Kart. 29445
Deutsche Demokratische Republik : Übersichtskarte (1988)
2 A 2371
Madrid (Barcelone, ca. 2006)
2 G 1088
Hugg-A-Planet Earth (2008), [Kuschelkissen aus Baumwolle]
2 A 3836
Crumpled City Berlin : soft city maps for urban jungles (2011)
2 A 4178
Crumpled City junor Berlin map (2011)

Diese virtuelle Ausstellung entstand im Rahmen der Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste von: Eliane Fliegner, Fabian Frohberg, Farida Jafari, Alicia Moldt, Luzie Rautenberg und Jannik Stollenwerk.