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„Hirsch Heinrich“ und vieles mehr – Fred Rodrian und die DDR-Kinderliteratur

Onkel Walter, der für seinen Neffen ein „ganz klitzekleines“ Krokodil besorgt, Christine, die Schwalben aus einer zur Sprengung vorgesehenen Ruine rettet, oder ein Hirsch namens Heinrich – sie alle bevölkern gemeinsam mit Teddy Thälmann und vielen weiteren Figuren die Bilderbücher von Fred Rodrian. In diesem Jahr wäre der Autor 100 Jahre alt geworden: Geboren am 14. Juli 1926, verstarb er schon am 25. Mai 1985.
Die Onlineausstellung widmet sich seinen Bilderbüchern und beleuchtet zugleich seine Arbeit über das eigene Schreiben hinaus. Als langjähriger Lektor und Cheflektor des Kinderbuchverlags Berlin von 1952 bis 1974 sowie als dessen Direktor von 1975 bis 1985 prägte Fred Rodrian die Kinder- und Jugendliteratur der DDR maßgeblich mit.