Termindetails


Das Ernst-und-Waltraut-Engelberg-Archiv

  • Termin

    Freitag, 24. April 2026
    19 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten.

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Wilhelm-von-Humboldt-Saal
    Unter den Linden 8
    10117 Berlin

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Unter den Linden

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 100, 147, 245 und 300)

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Das Leben des Historikers Ernst Engelberg spannt sich über sechs deutsche Staatsformen und zwei Exile: Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazidiktatur, Schweiz, Türkei sowie das besetzte, das doppelte und neu vereinte Deutschland. Seine Bismarck-Biografie blieb das einzige Geschichtswerk, das zeitgleich in großen Verlagen in Ost und West erschien. Der Nachlass von Ernst und Waltraut Engelberg ist ein bedeutendes Zeugnis von Flucht-, Vertreibungs- und Exilgeschichten.

Ausgehend von diesen Materialien spricht Achim Engelberg mit Jenny Erpenbeck und John Erpenbeck über den Umgang mit Exilgeschichten und Erfahrungen in der DDR. Jenny Erpenbeck, deren Werk in über 30 Sprachen übersetzt wurde, ist bisher die einzige deutschsprachige Autorin, die den International Booker Prize erhielt. Ihr Vater, John Erpenbeck, Physiker, Philosoph und Romancier, wurde im sowjetischen Exil geboren. Achim Engelberg, Herausgeber und Co-Autor von Ernst Engelberg, stellt das im Aufbau befindliche Archiv mit vielen bislang unerschlossenen Bereichen erstmals der Öffentlichkeit vor.

Um Anmeldung wird gebeten.

Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.