Termindetails


‚Vergessene‘ Literatur sichtbar machen! Ein Abend mit dem Netzwerk Breiter Kanon

Welche Texte und welche Autor:innen an Universitäten und Schulen beforscht und gelehrt werden, ist Folge von Kanonisierungspraktiken. Das internationale Netzwerk #BreiterKanon bringt Forschende zusammen, die zu ‚vergessenen‘ bzw. verdrängten Autor:innen und damit an einer Verbreiterung des Kanons arbeiten.

Martina Wernli (Gründerin) und Esther Köhring von der Goethe-Universität Frankfurt stellen das interdisziplinäre Netzwerk und den aktuellen Stand der Lückenliste vor. Gemeinsam mit einigen weiteren Mitgliedern von #BreiterKanon geben sie Einblicke in ihre Projekte und zeigen exemplarisch, was es zu entdecken gibt: Texte, Themen, Verfahren und Perspektiven, die den Blick auf Literatur und die Welt bereichern.



18:00 – 19:00 Uhr | Vorstellung des Netzwerks und beispielhafter Einzelprojekte

Nach einer Einführung in das offene Netzwerk #BreiterKanon und die Lückenliste werden vier exemplarische Projekte vorgestellt:

PD Dr. Martina Wernli (Universität Zürich / Universität Frankfurt a. M.): Das Projekt #BreiterKanon

Dr. des. Esther Köhring (Universität Frankfurt a. M.): Von Listen, Lücken und der Lückenliste

Dîlan Çakir (Freie Universität Berlin): „Sie dürfen gleichsam nicht gewahr werden, daß sie denken.“ – Das Publikum und Einakter im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Dr. Marcella Fassio (Freie Unversität Berlin): Narrative weiblicher Erschöpfung – Zwischen Frauenbewegung und Reproduktionsarbeit

Felix Lempp (Universität Bern): Bühnen-Königinnen. Charlotte Birch-Pfeiffer und Marie von Ebner-Eschenbach transformieren Friedrich Schillers Maria Stuart

Dr. Francesca Müller-Fabbri (Weimar): Mut zum Chaos! Ottilie von Goethe (1796–1872). Die geniale Schwiegertochter und ihr Journal in Weimar


19:00 – 19:30 Uhr | Diskussion mit dem Publikum

19:30 – 20:00 Uhr | Poster-Session

Die Vortragenden stellen Poster zu ihren jeweiligen Projekten aus.

Zusätzlicher Poster-Beitrag:
Laura Basten (Freie Universität Berlin): Rara und Rezeption – Maria Benemanns Bücher im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin


Um Anmeldung wird gebeten.

Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nicht-kommerziellen Zwecken zu.


Weg zum Raum

Der Bonhoeffer-Saal schließt dierekt an das Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, an. Hinweisschilder werden Ihnen den Weg weisen.

Wegbeschreibung zum Bonhoeffer-Saal