Termindetails


Zwei Schreibmöbel. Ernst Machs Arbeitsplätze in Prag und Wien

Veranstaltungsreihe Materialität von Schriftlichkeit | CC BY-NC-SA 3.0

Aufgrund der jüngsten Pandemieentwicklung finden die Vorträge dieser Reihe bis einschließlich März 2021 virtuell statt.

Virtuelles Werkstattgespräch mit Univ.-Prof. Dr. Christoph Hoffmann (Universität Luzern)
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Wo von den Materialitäten der Schriftlichkeit die Rede ist, wird zumeist vorausgesetzt, dass sie in irgendeiner Weise für die Produktion oder Rezeption des Geschriebenen von Belang sind. Es soll einen Unterschied machen, welcher Stift, welches Schreibprogramm benutzt werden, wo geschrieben wird oder wie Format, Typographie und Papier ausfallen. Von Schreibmöbeln hört man in diesem Zusammenhang hingegen selten. Wie, wenn überhaupt, kommen sie ins Spiel? Dieser Frage möchte am Beispiel zweier Arbeitsplätze des Physikers und Wissenschaftstheoretikers Ernst Mach (1838 – 1916) nachgehen. Mich interessieren dabei zum einen die symbolischen Überschüsse, die sich an Gestalt und Platzierung von Machs Schreibmöbeln heften. Zum anderen werde ich Machs Schreibmöbel als Teil einer Anordnung in den Blick rücken.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog
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