Berlins verschwundene Denkmäler 1918-2012

  • Termin

    Do, 24. Oktober 2019
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

Demontage des Lenin-Denkmals von Nikolai Tomski am Lenin-Platz. 1991. © bpk / Dietmar Katz

Werkstattgespräch mit Kirsten Otto, Historikerin und Kunsthistorikerin (Berlin)
Fachliche Betreuung: Indra Heinrich

Denkmäler werden zur Ehrung und zur Erinnerung an bestimmte Personen und Ereignisse errichtet. Sie sind wesentliche Bestandteile der Erinnerungspolitik und deshalb auf Dauerhaftigkeit und Unvergänglichkeit angelegt. Vergleicht man jedoch die heutige Berliner Denkmallandschaft mit alten Quellen, so kann man feststellen, dass sich ein Großteil der einst aufgestellten Monumente nicht mehr am originalen Aufstellungsort befindet, in Form und Ausstattung wesentlich verändert ist oder gar nicht mehr existiert. Da Denkmäler aus politischen Gründen errichtet werden, lässt sich vermuten, dass sie aus ebensolchen auch wieder verschwinden. Doch auch andere Ursachen führten zu Denkmalschwund in Berlin. Kirsten Otto nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise an unbekannte Orte der deutschen Hauptstadt und durch die Erinnerungskultur eines bewegten Jahrhunderts.