Formreservoir Unger-Fraktur. Zur Literatur- und Ideengeschichte von Typographie

Visuelle Systeme – interdisziplinäre Perspektiven auf Schrift und Typografie. © 2019 Fritz Grögel

Werkstattgespräch mit Jun.-Prof. Dr. Christopher Busch, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Der Vortrag gibt einen Überblick über ausgewählte Kontexte, in denen ein von Johann Friedrich Unger bekannt gemachter Fraktur-Schnitt seit Mitte der 1790er Jahre dazu verwendet wird, literarische Bedeutsamkeit zu erzeugen. Von Karl Philipp Moritz bis Max Goldt profitiert die deutsche Literatur von den Formgewinnen, die sich mit der Unger-Fraktur erzielen lassen. Daher plädiert der Vortrag für einen Formbegriff, welcher es erlaubt, buchmediale Visualität als einen zentralen Aspekt des Literarischen zu perspektivieren.

Eine Veranstaltung der gemeinsam mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin organisierten Vortragsreihe Visuelle Systeme – interdisziplinäre Perspektiven auf Schrift und Typografie

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