„Zugang gestalten! Geschichtspolitik und Erinnerung“
Die Konferenz versteht sich als Beitrag zum Diskurs über die mit der Digitalisierung zusammenhängenden Chancen, Hindernisse, Herausforderungen und Veränderungen von Bibliotheken, Archiven und Museen. Wie gehen Einrichtungen des Kulturerbes mit den Zeugnissen der Vergangenheit um? Nutzen sie diese, um bestimmte Sichtweisen historischer Entwicklungen zu stützen, oder überlassen sie die Bewertung
den Nutzenden und ermöglichen vor allem den Zugang zu den Quellen? Auf der Konferenz widmen sich die Teilnehmenden diesen und weiteren Fragen, die auch die rechtlichen Rahmenbedingungen berühren, unter denen Kulturerbeeinrichtungen handeln. Insbesondere das Urheberrecht beeinflusst maßgeblich, welche Zeugnisse der Vergangenheit in welcher Form präsentiert oder digital zugänglich gemacht werden können.
Die Konferenz „Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ findet seit 2011 einmal im Jahr an wechselnden Orten und dieses Jahr in der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Die Konferenzreihe wird getragen vom Bundesarchiv, der Deutschen Nationalbibliothek, dem Deutschen Filminstitut und Filmmuseum, dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, der Deutschen Digitalen Bibliothek, dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin, dem iRights e.V., dem Jüdischen Museum Frankfurt, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Wikimedia Deutschland e.V. und dem ZKM Karlsruhe.
Das vollständige Programm und die Anmeldung finden Sie unter: https://zugang-gestalten.org
Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.


Porträt von Andrea Wulf © Antonia Gern; Buchcover © Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH