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[die Meldungen der Jahre 2000 – 2016]

Lange Nacht der Recherche am 20. Juni

Mittwoch, 20. Juni 2018, 17-23 Uhr: Lange Nacht der Recherche in der Staatsbibliothek, Potsdamer Straße 33, für alle bis 23 Uhr offen

Von 17 bis 23 Uhr bietet die Staatsbibliothek am 20. Juni den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Langen Nacht der Recherche Gelegenheit, ihre persönliche Literaturauswahl zusammenzustellen und sich dazu an zahlreichen Beratungs- und Mitmach-Stationen bei Rechercheprofis den passenden Input zu holen. Eingeladen sind alle, die für wissenschaftliche, geschäftliche, private, journalistische oder andere Zwecke recherchieren. Sei es für eine studentische Seminar- oder Abschlussarbeit, eine Prüfung, ein Buchprojekt, eine Geschäftsidee oder anderes – für all dies ist eine gut durchdachte Literaturliste das Fundament.

Aus den Workshops, Posterpräsentationen, Kurzvorträgen, 1:1-Beratungen und Kreativangeboten lassen sich Programme nach Maß rund um Recherche und wissenschaftliches Arbeiten erstellen. Dabei werden auch neue Formate wie der Peer to Peer-Talk, bei dem sich Teilnehmer im Zwiegespräch über ihre Projekte austauschen und gegenseitig beraten, kurze Stand-Ups zu Portalen und speziellen Rechercheinstrumenten oder auch Methodentrainings zu Lesetechniken oder dem Finden von Schlüsselbegriffen angeboten.

Die Lange Nacht der Recherche lohnt sich auch, um die Staatsbibliothek und ihre umfangreichen Services einmal kompakt kennenzulernen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Bibliotheksausweis und Anmeldung sind nicht erforderlich.

Für Unterhaltung sorgen eine Lese-Lounge in der Cafeteria, ein Recherche-Preisquiz, Führungen hinter den Kulissen und eine Speed-Dating-Station, bei der man mit Bibliothekaren und Benutzern ins Gespräch kommen kann. Zum Abschluss gibt es ein kleines Get-together mit Preisverleihung im Foyer, dies unterstützt durch die Berliner Brauerei BRLO brwhouse.

Da die Veranstaltung parallel zum regulären Nutzungsbetrieb stattfindet, profitieren am 20. Juni alle Anwesenden von der verlängerten Öffnungszeit, allerdings muss mit einem höheren Geräuschpegel gerechnet werden.

Der Nutzungsbetrieb im Haus Unter den Linden hingegen läuft wie gewohnt bis 21 Uhr.

 

Zum Programm http://blog.sbb.berlin/termin/langenacht2018/

Da steckt viel Liebe drin: das Bibliotheksmagazin 2/18 ist erschienen

Den Liebesroman “Melusine” zieren Orchideen. Sein Umschlag ziert die neueste Ausgabe unseres Bibliotheksmagazins. Lesen Sie darin über eine einzigartige Sammlung deutscher Jugendstileinbände, über den ungewöhnlichen Weg eines antiken Buches, über ein Großfeuer in Berlin, über vergessene Musik und verlorene Texte.

Das Bibliotheksmagazin liegt in den zentralen Eingangsbereichen unserer Häuser aus:

Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin
Haus Unter den Linden 8, 10117 Berlin (Eingang Dorotheenstraße 24)
Kinder- und Jugendbuchabteilung und Zeitungsabteilung im Westhafenspeicher: Westhafenstraße 1, 13353 Berlin

Einen ortsunabhängigen Zugang bietet die digitale Version als PDF-Datei zum Herunterladen:
http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/publikationen-der-staatsbibibliothek/bibliotheksmagazin/

Deutsch-Russischer Bibliotheksdialog

Am 29. Mai in Kaliningrad: 7. Treffen des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs, Restitution von sechs Büchern des Museums Nowgorod

Am Dienstag, 29. Mai 2018, kommen zum siebten Mal führende Vertreter von Bibliotheken und Museen aus Russland und Deutschland zusammen, um vor allem Fragen zur Suche, Identifikation, Erhaltung und Restaurierung kriegsbedingt verlagerter Büchersammlungen sowie deren Einbindung in den Wissenschaftskreislauf zu beraten. Der im Jahr 2009 erstmals ausgerichtete deutsch-russische Bibliotheksdialog steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kulturerbe und neue Technologien“, er findet auf Einladung der russischen Seite in Kaliningrad statt.

Das staatenübergreifende Fachgremium wird auf deutscher Seite von der Kulturstiftung der Länder und der Staatsbibliothek zu Berlin koordiniert, Sprecherin der deutschen Seite ist Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Bibliotheken und Museen auf russischer Seite werden vom Generaldirektor der Allrussischen Staatlichen M.I. Rudomino-Bibliothek für ausländische Literatur, Wadim Duda, repräsentiert und koordiniert.

Die Treffen finden abwechselnd in Deutschland und in Russland statt. Die deutsche Seite wird in diesem Jahr von großen wissenschaftlichen Bibliotheken aus Berlin, Dresden, Leipzig, Gotha und Dessau vertreten. Die russische Seite entsendet Direktoren großer wissenschaftlicher Bibliotheken aus Moskau, Woronesh, Nowosibirsk und Nowgorod.

Im Fokus der Beratungen werden technische und organisatorische Fragen zum Einsatz digitaler Nachweisinstrumente und Portale für die virtuelle Rekonstruktion solcher geschlossenen Sammlungen stehen, die eine herausragende historische, wissenschaftliche und kulturelle Bedeutung haben, etwa musikwissenschaftliche Sammlungen.

Dass es möglich ist, in Kaliningrad der Vertreterin des Vereinigten Staatlichen Museums und Landschaftsparks Nowgorod, Natalja Grigorjewa, sechs Bücher aus dem Eigentum der Bibliothek eben dieses Museums zurückzugeben, ist allein der guten Publizität des Themas zu danken. Mit einem Nachlass fielen einem Leimener Bürger Bücher zu, die Eigentumsstempel trugen. Die breite Berichterstattung über frühere Rückgaben an eben dieses Nowgoroder Museum und die dabei gezeigten Stempel veranlassten ihn, sich näher mit den Büchern zu befassen. Via Bundesregierung bat er umgehend um die Rückgabe der Bücher an die Bibliothek des Museums Nowgorod.


Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz speist alle ihre Erkenntnisse zu unrechtmäßigem Besitz u. a. hier ein:

Provenienz-Wiki, dort die bisherigen Erkenntnisse zu Nowgorod

Datenbank des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste www.lostart.de, dort die bisherigen Erkenntnisse zu Nowgorod