Erreichbarkeit der Digitalisierten Sammlungen

Dieses Wochenende ist die Gelegenheit, die schnellere und schönere Beta-Version unserer neuen Oberfläche der Digitalisierten Sammlungen der Staatsbibliothek unter http://digital-beta.staatsbibliothek-berlin.de zu nutzen. Der Zugriff auf die „Alpha-Version“ unter http://digital.staatsbibliothek-berlin.de ist momentan leider nicht möglich. Ab Montag können Sie voraussichtlich auch diese Version wieder in gewohnter Weise erreichen.

 

 

Verzögerte Bereitstellung

Liebe Leserinnen und Leser,

aufgrund technischer Probleme können heute keine Bände bereitgestellt werden, die gestern, am 17.6.2016,  nach 16 Uhr bestellt wurden. Dies betrifft sowohl Bestellungen aus dem Haus Unter den Linden als auch aus den Magazinen der Potsdamer Str.

Eine Bereitstellung kann frühestens ab Montag am späten Vormittag erfolgen. Bitte informieren Sie sich ab Montag in Ihrem Bibliothekskonto, ob Ihre bestellten Bände für Sie bereit liegen. Dies ist der Fall, wenn sie nicht mehr unter dem Menüpunkt „Bestellungen“, sondern unter „Entleihungen“ aufgeführt sind.

Wir bedauern die Verzögerung.

Veränderte Öffnungszeiten am 22. Juni 2016

Aufgrund einer Personalversammlung am Mittwoch, den 22. Juni 2016 verschieben sich die Öffnungszeiten unserer Häuser.

  • Haus Unter den Linden ab 13.00 Uhr
  • Haus Potsdamer Straße ab 12.30 Uhr
  • Abteilungen im Westhafen ab 13.00 Uhr

Wir danken für Ihr Verständnis!

Werkstattgespräch zum Bundesverfassungsgericht am 27.6.

Wissenswerkstatt
Das Bundesverfassungsgericht und die Demokratie
Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff,
Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld und ehemalige Bundesverfassungsrichterin

Montag, 27. Juni
18.15 Uhr
Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Das Bundesverfassungsgericht kann Gesetze für verfassungswidrig und nichtig erklären. Wie nutzt es diese Kompetenz? Wie kommen seine Entscheidungen zustande? Ist es undemokratisch, wenn ein Gericht dem demokratisch gewählten Gesetzgeber in die Parade fährt? Wird das höchste Gericht damit zum politischen Akteur? Auf diese Fragen antwortet der Vortrag.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Alle Termine der Wissenswerkstatt

Freikaufen per Sammelbüchse

Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Mitglied im „Library Selection Committee“ des Open-Access-Projektes „Knowledge Unlatched“

Im Juni 2016 beginnt die Auswahl der E-Books, die im Rahmen der nunmehr dritten Auflage des Open-Access-Projektes „Knowledge Unlatched“ ab 2017 als kostenfreie Publikationen für Forschung und Wissenschaft erscheinen werden. Die Staatsbibliothek zu Berlin, die das Projekt seit der ersten Minute unterstützt, wurde nun ins Auswahlkomitee berufen. Wir haben die Ehre aus über 300 Vorschlägen für bis dato noch nicht erschienene Titel diejenigen zu nominieren, die als E-Book im Kontext des Projektes erstmals veröffentlicht werden sollen. Außerdem werden zum ersten Mal auch Titel ausgewählt, die bereits zwischen 2005 und 2015 erschienen sind und nun nachträglich Open Access publiziert werden sollen. Hier gilt es ebenfalls aus 300 Einreichungen die 150 geeignetsten Titel auszuloten.

„Knowledge Unlatched“ wurde im September 2012 von Frances Pinter initiiert, um die Open-Access-Publikation von Monografien zu fördern. Das Crowdfunding-Geschäftsmodell basiert darauf, dass die teilnehmenden Bibliotheken eine bestimmte, im Vorfeld festgelegte Gesamtsumme investieren, die dazu eingesetzt wird, die Titel im Anschluss unter einer Creative-Commons-Lizenz zu veröffentlichen und sie damit für alle, also auch denjenigen, die am Projekt nicht teilgenommen haben, kostenfrei verfügbar zu machen. Je mehr Bibliotheken sich beteiligen, desto geringer ist die Summe, die pro Einrichtung für das E-Book bzw. das Paket bezahlt werden muss. Die Pilotkollektion 2013 / 2014 umfasste ein Paket aus 28 Titeln der Geistes- und Sozialwissenschaften. In der zweiten Runde 2015 / 2016 konnten bereits 78 Titel verteilt auf 8 verschiedene Pakete durch die Teilnahme von über 300 Bibliotheken im Open Access veröffentlicht werden. Für die dritte Runde ist geplant, nicht nur Neuerscheinungen sondern auch Backlist-Monografien sowie auch wissenschaftliche Zeitschriften einzubeziehen. Die Staatsbibliothek zu Berlin gehörte zu den ersten Bibliotheken in Deutschland, die das Projekt unterstützten, und wir freuen uns umso mehr, unter den drei deutschen Bibliotheken zu sein, die nun ins Auswahlkomitee berufen worden sind.

Liste der Knowledge-Unlatched-E-Books im Stabikat:

Mehr Informationen unter: http://www.knowledgeunlatched.org/

Lost in Dissertation? Vortragsreihe für Promovierende vom 15.6. bis 11.7.

Wissenswerkstatt
Lost in Dissertation?
Von der Literaturverwaltung bis zur Publikation – Vortragsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden Juni/Juli 2016

Während der Promotion stellen sich viele praktische Fragen, die einerseits die Arbeitsorganisation während der Recherche- und Schreibphase betreffen, andererseits aber mit dem entscheidenden abschließenden Schritt – der Publikation – zusammenhängen. Die Berliner Universitätsbibliotheken und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz präsentieren zusammen mit Experten die Themen Literaturverwaltung, Publikationsmöglichkeiten, Open Access und Forschungsdaten. So erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte sowie weiterführende konkrete Informationen zu einzelnen Angeboten der Universitäten. Vom 15. Juni bis zum 11. Juli laden wir Sie zu fünf thematischen Vorträgen sowie einer Keynote-Lecture ein:

Mittwoch, 15. Juni, 14.30 Uhr
Publish or Perish? Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende

Mittwoch, 15. Juni, 18.00 Uhr
Keynote – Dissertation als empfohlene Insellösung? Individualismus versus Infrastruktur

Montag, 20. Juni, 16.30 Uhr
Licht und Schatten – Bildrechte beim wissenschaftlichen Publizieren 

Montag, 04. Juli, 14.00 Uhr
Open Access – freier Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsdaten und Software

Donnerstag, 07. Juli, 15.00 Uhr
Forschungsdatenmanagement an der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin

Montag, 11. Juli, 12.00 Uhr
Master of Disaster? Strukturiert und effektiv arbeiten mit Literaturveraltungsprogrammen

Alle Termine finden im Haus Potsdamer Straße der Staatsbibliothek (Simón-Bolívar-Saal) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung zu den frei kombinierbaren Veranstaltungen wird gebeten.

 

http://sbb.berlin/promovierende
Flyer zur Veranstaltung

Alle Termine der Wissenswerkstatt

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Netzwerks Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK BB), der Staatsbibliothek zu Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin.

 

Werkstattgespräch zu Wilhelm I. & dem politischen Gefüge des Kaiserreichs am 21.6.

Wissenswerkstatt
Monarchical rule and political culture in Imperial Germany – the reign of William I
Werkstattgespräch in englischer Sprache mit Frederik Frank Sterkenburgh
Department of German Studies – The University of Warwick,
2016 Stipendiat im Stipendienprogramm der SPK

Dienstag, 21. Juni
18.15 Uhr
Schulungsraum im Lesesaal, Haus Potsdamer Straße
Treffpunkt in der Eingangshalle (I-Punkt)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

This Werkstattgespräch will use the dedication of the Cologne Cathedral in October 1880 to illustrate some of the practices with which German Emperor William I (1797-1888) exercised his monarchical role. Historical assessments of William still revolve around the idea that he was a reluctant German Emperor, content with remaining a King who epitomized Prussian virtues and consistently overruled by chancellor Otto von Bismarck. Such judgments easily overlook to what extent William was a political actor in his own right and a key figure in the operating of the Hohenzollern monarchical system. The 1880 Dombaufeier can demonstrate how William was part of the Empire’s political decision making process, projected his understanding of the Empire in public, drew on particular historical narratives to legitimize his reign and positioned himself in the Kulturkampf. In this manner, William can be placed squarely in the historical context and political culture of the early German Empire.

Poster zur Veranstaltung
Alle Termine der Wissenswerkstatt

Stipendienprogramm der SPK an der Staatsbibliothek zu Berlin

„Weltvermesser – von Erde, Meer und Himmel“

Ausstellung „Weltvermesser von Erde, Meer und Himmel“
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Dienstag, 14. Juni – Samstag, 2. Juli 2016
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Haus Potsdamer Straße 33 / Kulturforum, 10785 Berlin

montags – samstags 11 – 19 Uhr, Eintritt frei
Führung am  Donnerstag, 23. Juni 2016, 18 Uhr

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Vermessen und Kartieren gehört zu den ältesten Kulturleistungen. Nicht nur das Wissen über räumliche Zusammenhänge oder die Frage, wo man sich gerade befindet, waren starke Triebkräfte für das bildliche Verorten, sondern auch die Frage nach der Stellung des Menschen in der Welt. Ausgelöst durch die Entdeckung der Antiken Schriften wie der Entdeckung neuer Länder und Kontinente erhielt die Kartographie ihre stärksten Impulse im 16. Jahrhundert.

Die im Jahr 2015 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake gezeigte Ausstellung „Das goldene Zeitalter der Kartographie“ findet bis zum 2. Juli 2016 ihre Fortsetzung in Berlin:
Mit 33 Schätzen der Kartographie, diese überwiegend aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, wurde die Kartenschau „Weltvermesser – von Erde, Meer und Himmel“ zusammengestellt.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Kapitel, sie handeln jeweils von der Vermessung und kartographischen Darstellung der Erde, der Meere und des Himmels. In den Karten spiegelt sich der Weg vom Sagenhaften und Exotischen zum Aufgeklärten und Erforschten, von antiken Überlieferungen und Tradierungen zum Gemessenen, Berechneten und Verifizierten. Der stete Ehrgeiz zur Aktualität zeigt sich in den immer wieder neuen graphischen Umsetzungen der ständig hereinströmenden Nachrichten aus aller Welt.

Zu den herausragenden Schätzen der Ausstellung gehört eine Portolankarte aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, eine kolorierte Handzeichnung auf Pergament mit 38×56 cm Abmessung. Portolankarten beschreiben mit sehr hoher Genauigkeit Küstenverläufe, vorwiegend des Mittelmeeres, später auch des westlichen Atlantiks. Kennzeichend für diesen Kartentyp sind die immer senkrecht zur Küstenlinie und ins Landesinnere gesetzten Ortsnamen sowie das auffällige Liniensystem der Rumben, das durch die Verbindung kreisförmig angelegter Windrosen entsteht.

In der von Gerard Dejode in Antwerpen im Jahr 1593 gezeichneten Karte, 19×28 cm, zeigt sich die Schwierigkeit der Kartographen, aus den oft vage bleibenden Informationen der Entdecker und Seefahrer klare Kartenbilder zu entwerfen. Oft blieben sowohl die geographischen Angaben und Bezeichnungen wie auch die Beschreibungen im Ungefähren. So zeigt die Karte Melanesiens auch den Nordosten von Australien, jedoch war der Kontinent zur Zeit der Entstehung der Karte nachweislich noch nicht entdeckt. Der gezeichnete dortige Kampf mit dem Drachen wird daher als Glaubensbotschaft gedeutet.

In Nürnberg entstand auf 49×58 cm um 1716/1724 eine Karte vom südlichen Sternenhimmel, Hemisphearium Coeli Autrale. Nach den Seereisen um Afrika, Südamerika und Südasien wurde das bis dahin vorhandene Wissen neu geordnet und zeigte sich auch in aktuellen Fassungen vom südlichen Sternenhimmel. In dieser Karte sind die Koordinaten der wichtigsten und hellsten Sterne der Sternbilder in Tabellen aufgeführt, während in den Blattzwickeln die bedeutendsten Sternwarten abgebildet sind.

7 Kalendertage – einheitliche Abholfrist für bestellte und vorgemerkte Medien

Vor sechs Monaten haben wir uns dazu entschlossen, auf die Gebühr für Vormerkungen zu verzichten. Wie sehr dies von Ihnen begrüßt wurde, konnten wir anhand zahlreicher positiver Rückmeldungen an den Ausleihtheken und an einem starken Anstieg der getätigten Vormerkungen erkennen. Es freut uns sehr, dass Sie das Vormerkangebot seither deutlich stärker nutzen.

Jedoch erhöhte sich mit dem Anstieg der Vormerkungen auch die Anzahl der mehrfach vorgemerkten Medien und –leider– auch die Zahl der nicht abgeholten Vormerkungen. Da man bei Vormerkungen nie so ganz genau weiß, wann das gewünschte Medium tatsächlich zur Verfügung steht, ist es auch sehr verständlich, dass Sie sich ggf. bemühen, ein dringend benötigtes Werk vielleicht doch auf anderem Wege zu erhalten. Wenn das gelingt, dann wird das vorgemerkte Medium nicht mehr benötigt und in vielen Fällen nach der Bereitstellung einfach nicht abgeholt. Bisher lag es dann 14 Tage ungenutzt bei uns im Abholregal, bevor es ausgeräumt und wieder in Umlauf gebracht wurde – während andere Leserinnen und Leser vielleicht sehnsüchtig darauf warteten.

Das soll künftig nicht mehr so sein. Wir wollen, dass unsere stark nachgefragten Medien schneller wieder in Umlauf kommen und haben deshalb unsere Liegefristen für bestellte und vorgemerkte Medien angeglichen.

Somit gilt ab sofort: Ganz egal, ob Sie von uns über die Bereitstellung bestellter Medien oder über die Bereitstellung eines vorgemerkten Mediums informiert werden, Sie haben 7 Kalendertage Zeit zur Abholung. Dabei ist es auch unerheblich, für welchen Abholbereich Sie die Medien bestellt haben.

Statt bisher drei verschiedenen Abholfristen müssen Sie sich also künftig für alle Abholorte und alle Bestellarten nur noch diese eine merken – eine Woche bzw. 7 Tage.

Übrigens können Sie Vormerkungen auf Werke, die Sie nicht mehr benötigen, auch aus Ihrem Bibliothekskonto löschen. Dazu gehen Sie einfach auf den Menüpunkt ‚Vormerkungen’ im linken Frame, markieren dann in der Übersicht die entsprechende Vormerkung und klicken anschließend auf den Button ‚Weiter‘.

Erhalten Sie von uns noch Benachrichtigungen per Post? Schneller geht es per E-Mail. Wenn Sie von uns tagesaktuell über Bereitstellungen informiert und vor dem Ablauf von Leihfristen nochmals daran erinnert werden möchten, so können Sie eine Benachrichtigung per E-Mail selbsttätig in Ihrem Bibliothekskonto über den Menüpunkt ‚Benachrichtigungen’ einrichten. Gern können Sie sich dazu auch an die Kolleginnen und Kollegen an den Ausleihtheken und Auskunftsstellen wenden.

Für Ihre gegenwärtigen Projekte wünschen wir Ihnen gutes Gelingen!

Ihre Benutzungsabteilung

6, 27, 32, 30, 25 – wieder ein erfolgreicher e-day vorüber

Wie schafft man es am besten, die weitläufige Eingangshalle des Hauses am Kulturforum mal wieder richtig mit Leben zu füllen? Man druckt Flyer, Plakate und Postkarten, bringt ganz viele Hinweisschilder an, versendet zahllose E-Mails und füllt eine Webseite mit Informationen. Nebenbei organisiert man Handwerker und Techniker für Transporte, Ton, Licht und IT und motiviert Buchbinder, Repro-Dienstleister und Kantinenpächter zur Teilnahme. Entscheidend ist dann noch, genügend FachkollegInnen anzusprechen, sich ein spannendes (neues) Präsentationsthema auszusuchen und dieses aufzubereiten. Also eigentlich insgesamt eine „Kleinigkeit“, die jedoch ein Kernteam von sieben bis acht Mitarbeitenden seit Ende November gut auf Trab hält. Wenn alles klappt – und noch eine ganze Menge anderer Dinge geplant und erledigt werden – kommt am Ende eine Veranstaltung heraus, die nicht nur die Eingangshalle mit Leben füllt.

Bereits zum sechsten Mal veranstalteten die Fachreferentinnen und Fachreferenten der Wissenschaftlichen Dienste – mit tatkräftiger Beteiligung zahlreicher ReferentInnen aus anderen Abteilungen der Bibliothek – den e-day, den Tag der Elektronischen Fachinformation.

Am 1. Juni 2016 präsentierten 27 Spezialisten der Bibliothek 32 Kurzvorträge à 30 Minuten, denen im Durchschnitt 25 Personen lauschten. Viele der Teilnehmenden besuchten mehrere Vorträge und nutzten außerdem die Gelegenheit, an einer Führung durch Lesesaal und interne Bereiche des Hauses teilzunehmen oder ein selbst gestaltetes Lesezeichen zu prägen.

Die Buchbinderinnen der Staatsbibliothek zeigen den BesucherInnen des e-day 2016, wie sie mit Lettern und Prägemaschine Lesezeichen selbst gestalten können

Die Buchbinderinnen der Staatsbibliothek zeigen den BesucherInnen des e-day 2016, wie sie mit Lettern und Prägemaschine Lesezeichen selbst gestalten können

Ziel dieses Events ist es zum einen, auf die vielfältigen elektronischen Ressourcen, welche die Staatsbibliothek lizenziert und anbietet aufmerksam zu machen und zum anderen, auch für die zahlreichen Schulungsangebote zu diesen und über diese hinaus zu werben.

Denn neben Büchern, wertvollen Handschriften, Musikalien oder auch Karten und Globen verfügt die Bibliothek natürlich auch über nicht-physische, also elektronische Materialien.
Hier ist die Bandbreite ebenso groß wie bei den gedruckten Beständen und reicht von bibliographischen Datenbanken über Volltextrepositorien, die komplette Monographien oder ganze Zeitschriftenjahrgänge zur Verfügung stellen bis hin zu Bild-, Fakten- oder Statistikdatenbanken und Online-Portalen, die alle für Forschungszwecke oder (Literatur-) Recherchen zu Rate gezogen werden können.
Erreichbar sind diese Angebote auf ganz unterschiedlichen Wegen: über die Webseite, den klassischen Katalog StaBiKat, das Discovery-System stabikat+ oder das Datenbank-Infosystem (DBIS), um hier nur einige zu nennen. Noch vielfältiger sind daher auch die Optionen beim Handling und der Recherche in diesen Systemen sowie die Möglichkeiten der Weiterverarbeitung der ermittelten Ergebnisse.
Um all diese Szenarien den Leserinnen und Lesern der Staatsbibliothek näherzubringen, veranstalten die Wissenschaftlichen Dienste regelmäßig Workshops und andere Schulungsformate. Diese laden dann auch meist dazu ein, Gesehenes auszuprobieren und Unbekanntes zu erfragen. Gebündelt wird dieses Angebot in der Wissenswerkstatt der Staatsbibliothek und hat sich seit einigen Jahren auch zu einer gut sichtbaren, wiedererkennbaren Marke entwickelt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei und auch für (Noch-) Nicht-LeserInnen der Staatsbibliothek möglich. Neben den wechselnden Angeboten ist es auch möglich, eine „Wunschveranstaltung“ für einen bestimmten Termin oder eine feste Gruppe zu „buchen“.

Am diesjährigen e-day gab es wieder einen Querschnitt all dessen, was auch ansonsten gut besucht wurde sowie ganz Neues: Die Spitzenreiter waren diesmal „Recherche in Social Media“ und „Zitate in der Wissenschaft: wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn“. Aber auch Themen wie „Weniger Treffer, mehr Relevanz: Effektive Suchstrategien für die thematische Recherche“ oder „Lesen, Drucken, Mailen? Elektronische Ressourcen an der Staatsbibliothek effizient und rechtssicher nutzen!“ erfuhren großen Zuspruch. Ganz klar zeigt sich hier der Bedarf nach weiterführenden Informationen zum Umgang mit Rechercheergebnissen und Texten, z.B. auch in Literaturverwaltungsprogrammen oder beim Publizieren.
Neben diesen fachlich übergreifenden, für ein breites Publikum angelegten Präsentationen wurden aber auch die spezielleren, thematischen Vorträge – u.a. zu Karten, Germanistik, Recht oder Ostasien – sehr gut besucht.
Zu den meisten Vorträgen wurden Folien oder Handouts auf der Webseite des e-day verlinkt.

Kurz-Vortrag am e-day 2016 zum Thema "Wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn? Zitate in der Wissenschaft"

Kurz-Vortrag am e-day 2016 zum Thema „Wie schmückt man sich nicht mit fremden Federn? Zitate in der Wissenschaft“

Zuhörer waren wieder einmal Studierende, Promovierende und Lehrende auf der einen Seite, aber auch ganz viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen sowie etliche Klassen des bibliothekarischen Nachwuchses, die diesen Tag schon lange auch als Fortbildungs- und Ausbildungstermin fest einplanen.

Der auch in diesem Jahr wieder sehr gute Zuspruch und das positive Feedback werden wohl dazu beitragen, dass es ab November wieder losgehen wird mit den Planungen für den siebten e-day an der Staatsbibliothek.