Ankündigungen von Veranstaltungen und Terminen

Georg Hirth: Das deutsche Zimmer der Renaissance, München 1882. SBB PK: Signatur 1 C 345 | Stefan George: Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod, Berlin 1900. SBB PK: Signatur Yo 28000 | CC BY-SA-NC 3.0

Werkstattgespräch zur Buchkultur im 19. Jahrhundert am 24.1.

Wissenswerkstatt
Buchkultur im 19. Jahrhundert – Zeitalter, Materialität, Gestaltung.
Eine Buchvorstellung

Dr. Monika Estermann, Dr. Frieder Schmidt und Prof. Dr. Wulf D. von Lucius,
Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst
Dienstag 24. Januar 2017
18.15 Uhr
Simón-Bolívar-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Nach den Bänden zum 15., 16. und 18. Jahrhundert präsentiert die Maximilian-Gesellschaft nunmehr den zweiten von insgesamt drei Teilbänden zur Buchkultur des 19. Jahrhunderts – ein Publikationsprojekt, das ohne die umfassende Sammlungstätigkeit der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer historischen Vorgängereinrichtungen kaum möglich gewesen wäre. Während der erste, bereits im Jahr 2010 erschienene Teilband die technischen Grundlagen der Buchproduktion im Zeitalter der Industrialisierung behandelt, liegen die Schwerpunkte des vorzustellenden Werks auf der Präsentation des neuen Zeitalters anhand der epochemachenden großen Ausstellungen, auf der veränderten beruflichen Ausbildung der Drucker sowie den Wandlungen des Buchinneren: Thematisiert werden vor allem die Entwicklung des gesamten Titelbogens sowie die Neugestaltung der Satzusancen bei bestimmten Textgattungen. Im Mittelpunkt steht dabei die enge Zusammenarbeit der bekannten Autoren mit ihren Druckern – darunter etwa Goethe, von Arnim und Brentano, George, Rilke und Holz – bei der Suche nach der adäquaten typographischen Form. Zwei abschließende Kapitel behandeln das Druck- sowie das Buntpapier. Der dritte, den Techniken der künstlerischen Buchgestaltung gewidmete Teilband soll im Lauf des kommenden Jahres folgen.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Nachlass Alexander von Humboldts digital + erschlossen für jeden zugänglich Abschlusskonferenz mit Science-Slam

Für viele Zweige der Wissenschaften wie auch für all jene, die die Forschungen und Impulse des Forschers, Entdeckers, Netzwerkers und Europäers, des in jeder Hinsicht bemerkenswerten Berliners Alexander von Humboldt (1769-1859) aufnehmen wollen, gibt es jetzt keinerlei Beschränkungen mehr: Der gesamte Nachlass einschließlich der neun weltberühmten, im Jahr 2013 von der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz erworbenen Amerikanischen Reisetagebücher ist im Netz digital zugänglich und erschlossen.

Alexander von Humboldts Nachlass online
http://humboldt.staatsbibliothek-berlin.de/werk/

Abschlusskonferenz am 17./18. Januar 2017
„Ideen können nur nützen, wenn sie in vielen Köpfen lebendig werden“
Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33
Konferenzprogramm: http://sbb.berlin/2r1xan
Kostenlose Anmeldung: http://sbb.berlin/ps64d9

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Zum bevorstehenden Abschluss des über drei Jahre vom Bund geförderten Projektes führt Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek – Preußischer Kulturbesitz aus: „Mit Begeisterung unterstützte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das gemeinsame Vorhaben der Staatsbibliothek zu Berlin und der Universität Potsdam, die 2013 von der Bibliothek erworbenen neun Tagebücher der Amerikanischen Reise Alexander von Humboldts sowie seinen gesamten Nachlass digital aufzubereiten und nach bestimmten Fragestellungen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Denn für die Wissenschaften wie auch für jeden Liebhaber der Naturwissenschaften und der Künste ist es ein großer Gewinn, ohne irgendeine Einschränkung via Internet mit rund 75.000 Images den überlieferten Humboldt-Nachlass in seiner Gesamtheit lebendig werden lassen zu können. Die von ihm geschaffenen Inhalte wie auch die jeweiligen Erscheinungsbilder seiner Reistagebücher, Briefe, Notizen, Forschungsaufzeichnungen, Manuskripte und einzigartigen Themensammlungen sind jetzt in bester Qualität anzuschauen und zu recherchieren. Ich lade herzlich dazu ein, sich mit den von Humboldt in der Regel sehr eng beschriebenen Blättern und den teils über Jahrzehnte hinweg ergänzten Annotationen zu befassen, mit seinen zahlreichen Querverweisen auf frühere Erkenntnisse, mit seinen Zeichnungen von geologischen Formationen, von Tieren, Pflanzen und Menschen! Beispiele für die intensive Befassung mit einzelnen Fragestellungen präsentieren demnächst junge Wissenschaftler aus Potsdam – auch ich sehe gespannt den Ergebnissen ihrer dreijährigen Forschungen entgegen. Zunächst aber übergeben wir mit Freude der Öffentlichkeit einen wissenschaftlichen und kulturhistorischen Fundus, der in der thematischen Breite und Tiefe seinesgleichen sucht und und dessen allgemeine komfortable Zugänglichkeit eben deshalb ein zentrales Anliegen der Staatsbibliothek zu Berlin war.“

Berlin und Krakau: Nachlass restauriert, digitalisiert, erschlossen

Generaldirektorin Schneider-Kempf bedankt sich besonders bei ihrem Amtskollegen Direktor Pietrzyk von der Jagiellonen-Bibliothek in Krakau. Dort befindet sich kriegsbedingt ein Teil des Nachlasses Alexander von Humboldts. Und so war es nur in gemeinsamer Anstrengung und im kollegialen Einvernehmen möglich, den Nachlass komplett zu digitalisieren und zu erschließen. Diese wichtige internationale Kooperation wurde über die umfangreiche Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hinaus ab Oktober 2015 zusätzlich von der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien finanziell unterstützt.
Vor der Digitalisierung wurde in Berlin und Krakau jedes einzelne Blatt dahingehend überprüft, ob restauratorische Schritte zu unternehmen waren. Zudem wurden alle Dokumente in neu beschriftete, säurefreie Mappen und Kästen umgelagert.

Insgesamt wurden von rund 22.000 Blatt des Nachlassteils in der Staatsbibliothek zu Berlin 50.000 Images gefertigt (darin rund 4.000 Images von den Amerikanischen Reisetagebüchern). Der Nachlassteil in Krakau umfasst etwa 11.000 Blatt, davon wurden 25.000 Images gefertigt. Insgesamt handelt es sich um 33.000 Blatt, teils sehr komplexe Dokumente, von denen 75.000 Images gefertigt wurden.

Potsdam: junge Wissenschaftler erforschten Reisetagebücher

Seit Anfang des Jahres 2014 arbeiten am Institut für Romanistik der Universität Potsdam unter der Leitung von Ottmar Ette in einem international besetzten Team drei Doktorandinnen und zwei Postdoktoranden an der Erforschung der neun Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts, die etwa 4.000 eng beschriebene Seiten umfassen.
Untersucht wurden die Tagebücher, die Humboldt während seiner Entdeckungs- und Forschungsreise durch Mittel- und Südamerika in den Jahren 1799 bis 1804 geschrieben hatte, nach den Schwerpunkten Landschaftsdarstellung, Darstellung von Sklaverei sowie Skizzen und Zeichnungen. Eine der Untersuchungen galt der Darstellung einer italienischen Reise aus dem Jahr 1805, diese Aufzeichnungen hatte Humboldt in das Konvolut der Amerikanischen Reisetagebücher mit eingebunden. Zu jeder Untersuchung der Potsdamer Wissenschaftler entsteht derzeit je eine Monographie.
Für die Wissenschaftler gab es auch gemeinsame Fragestellungen, etwa nach der Arbeitsweise Alexander von Humboldts, der lebenslang an und mit den Tagebüchern arbeitete. Auch waren die Bedingungen, unter denen er reiste und forschte, sowie die literarischen Verfahren seines Schreibens von gemeinsamem Forschungsinteresse. Während der gesamten Projektlaufzeit von 2014 bis jetzt berichteten die jungen Wissenschaftler in Fachkreisen wie auch gegenüber der interessierten Öffentlichkeit fortlaufend mit Vorträgen und Publikationen von ihren Forschungsergebnissen, weitere sind in Vorbereitung.

Konferenz zum Abschluss des BMBF-Verbundprojektes
am 17./18. Januar 2017 in Berlin

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und die Universität Potsdam laden nun unter dem Titel „Ideen können nur nützen, wenn sie in vielen Köpfen lebendig werden“ zur abschließenden Konferenz ihres Verbundprojektes ein.
Eine moderne Form der Auseinandersetzung mit Humboldts Werk und Schaffen wird der Wissenschafts-Slam am Nachmittag des 17. Januar sein: Eine Kunsthistorikerin, ein Physiker und eine Alt-Amerikanistin werden je zehn Minuten über Die Maisgöttin, ein 37 x 17 x 16 cm großes, aus Tuffstein geschaffenes und über 6,5 kg schweres Objekt aus dem Bestand des Ethnologischen Museums der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ‚slammen‘. Alexander von Humboldt schenkte diese mexikanische Aztekenfigur dem Preußischen König.
Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy beantwortet die mit dem Titel ihrer Rede gestellte Frage „Kultur(gut) besitzen?“. Von der Jagiellonen-Bibliothek in Krakau spricht Monika Jaglarz zu „Ein ungehobener Schatz? Die Berliner Sammlungen in Krakau“. Ottmar Ette von der Universität Potsdam spricht über „Humboldts globale Landschaften“. Julian Drews von der Universität Potsdam und Sandra Ewers von der Staatsbibliothek zu Berlin beleuchten die Bedeutung und den Verlauf des gesamten BMBF-Verbundprojektes. Am Schluss der Konferenz stellen Jutta Weber und Barbara Schneider-Kempf, beide Staatsbibliothek zu Berlin, weitere Perspektiven von Kooperationen vor.

Link zum vollständigen Konferenzprogramm: http://sbb.berlin/2r1xan

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt im Januar

Im Januar bietet Ihnen die Wissenswerkstatt wieder Workshops zu unterschiedlichen Fächern und Themen an. Bereits im Sommer 2016 haben wir unser Angebot mit neuen Reihen vorgestellt und möchten Sie auch im kommenden Monat herzlich dazu einladen, alles rund um die Recherche kennenzulernen.

 

In der Reihe „Workshop-Klassiker“ zeigen wir Ihnen alle Tipps und Tricks zur Recherche in der Medienwissenschaft:
Medien & Medienwissenschaft – Einführung in Datenbankrecherchen
Dienstag, 17. Januar, 17 Uhr

Unsere „Zeitmaschine StaBi“ führt Sie in unsere Sammlungen mit historischen und neuen Beständen:
Von digitaler Wiedergeburt bis „born-digital“: digitale Medien in der Kinder- und Jugendbuchabteilung
Dienstag, 24. Januar, 15 Uhr

Den freien Zugang zu wissenschaftlichen Angeboten stellen wir Ihnen in der Reihe „Open Access – Publikationskulturen im Wandel“ vor:
Open Access Sozialwissenschaften
Mittwoch, 25. Januar, 14 Uhr

 

Außerdem starten wir ab 24.1. wieder unsere Asien-Reihe und zeigen Ihnen das Portal CrossAsia.

 

Zur Übersicht der Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0

Wissenswerkstatt-Workshops zum Portal CrossAsia ab 25.1.

Im Januar und Februar zeigen wir Ihnen in unserer Wissenswerkstatt wieder alles zur Ost- und Südostasienrecherche:

In den Einführungen wird das Portal CrossAsia mit seinen Modulen, wie die CrossAsia Suche, dem Online Guide East Asia (OGEA), den Digitalen Sammlungen und dem Themenportal näher vorgestellt. Ebenso wird auf das Diskussionsforum und den CrossAsia Campus eingegangen. Anschließend werden die Inhalte und die Recherchemöglichkeiten von bibliographischen und Volltextdatenbanken jeweils für Japan, China, Korea und Südostasien erklärt.

Schwerpunkt Japan
Mittwoch, 25. Januar, 18.30 Uhr

Schwerpunkt Korea
Donnerstag, 26. Januar, 18.30 Uhr

Schwerpunkt China
Dienstag, 31. Januar, 18.30 Uhr

Schwerpunkt Südostasien
Donnerstag, 23. Februar, 18.30 Uhr

 

Die Veranstaltungen finden im Schulungsraum im Lesesaal, Haus Potsdamer Str. 33 statt.
Treffpunkt ist der I-Punkt in der Eingangshalle.

Zur Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Ausstellungsplakat BUSONI

Finissage der BUSONI-Ausstellung am 8.1.

Ein letztes Mal die Ausstellung BUSONI. Freiheit für die Tonkunst erleben und dabei viel Interessantes erfahren und Busoni hören: Das ist möglich auf der Finissage am Sonntag, dem 8.1.2017 von 11.30 bis 17 Uhr am Kulturforum.

Das Programm:

(als pdf zum Ausdrucken)

Im Vortragssaal des Kunstgewerbemuseums
11.30 Uhr Christian Schaper und Ullrich Scheideler, HU Berlin
Schriften und Briefwechsel Busonis. Möglichkeiten und Chancen einer digitalen Edition
12.15 Uhr Carsten Schmidt, SIMPK
›… jeder Ton für ewig‹: Busoni, gestanzt und graviert

– Pause –

14.30 Uhr Wolfgang Rathert, LMU München
Im Land der ›unmöglichen Begrenztheit‹. Ferruccio Busoni und Amerika

Im Foyer der Kunstbibliothek
15.30 Uhr Podiumsgespräch
mit Thomas Ertelt, Susanne Fontaine, Michael Lailach, Albrecht Riethmüller und Marina Schieke-Gordienko

Im Ausstellungsraum der Kunstbibliothek
16.30 Uhr Ausklang

Holger Groschopp, Klavier
Adele Bitter, Violoncello
spielen Werke von Ferruccio Busoni

Der Eintritt ist frei

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Busoni-Nachlass in der Staatsbibliothek

Werkstattgespräch zum wissenschaftlichen Layout um 1500 am 10.1.

Wissenswerkstatt
Wissenschaftliches Layout um 1500
Werkstattgespräch mit Dr. Oliver Duntze, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Dienstag 10. Januar 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Treffpunkt in der Eingangshalle (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Die Erfindung des Buchdrucks in der Mitte des 15. Jahrhunderts zieht im Bereich der Buchgestaltung deutliche Änderungen nach sich. Insbesondere für das Layout komplexer Textsynopsen, z.B. bei kommentierten Ausgaben literarischer oder religiöser Texte oder im Bereich des wissenschaftlichen Buches, musste dem neuen Medium und seinen technischen Möglichkeiten und Limitierungen angepasst werden. Der Vortrag soll anhand ausgewählter Beispiele zeigen, in welcher Weise zunächst handschriftliche Modelle mehr oder minder erfolgreich im Buchdruck imitiert wurden, sich aber um die Wende zum 16. Jahrhundert zunehmend eine eigene makrotypographische Formsprache für die Gestaltung komplexer wissenschaftlicher Texte ausbildet.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.
Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Mit Nadel, Klebstoff und Papier: Werkstattgespräch zur Revision musikalischer Werke am 6.12.

Wissenswerkstatt
Mit Nadel, Klebstoff und Papier: materiale Aspekte der Revision musikalischer Werke
Werkstattgespräch mit Dr. Roland Schmidt-Hensel, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Dienstag 6. Dezember 2016
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Treffpunkt in der Eingangshalle (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Musikhandschriften spiegeln in vielfältigen Facetten Entstehungs- und Bearbeitungsprozesse der darin überlieferten Werke wider. Dies reicht von Korrekturen, die der Komponist während des Kompositionsprozesses in seinem Arbeitsmanuskript vornimmt, über Revisionen und Neufassungen eigener Werke bis hin zur Bearbeitung, Einrichtung und Anpassung insbesondere von Bühnenwerken für eine bestimmte Aufführungssituation. In vielen Fällen schlagen sich solche Revisionen in den überlieferten Quellen nicht nur durch schriftliche Eintragungen, sondern auch in Form von Heraustrennungen, Einfügungen und Überklebungen einzelner Blättern oder Lagen nieder. Umgekehrt bedingen bisweilen auch praktische Aspekte des Arbeitens im und mit dem Notenmaterial die resultierende Gestalt eines Werkes bzw. einer Aufführungsfassung.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.
Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.
Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt im Dezember

Im Dezember bietet Ihnen die Wissenswerkstatt wieder Workshops zu unterschiedlichen Fächern und Themen an. Bereits im Sommer haben wir unser Angebot mit neuen Reihen vorgestellt und möchten Sie auch im kommenden Monat herzlich dazu einladen, alles rund um die Recherche kennenzulernen.

 

Den freien Zugang zu wissenschaftlichen Angeboten stellen wir Ihnen in der Reihe „Open Access – Publikationskulturen im Wandel“ vor:
Open Access Philologien
Donnerstag, 01. Dezember, 15.00 Uhr

„Sie fragen, wir antworten!“ Hier kommen diesmal PolitikwissenschaftlerInnen zum Zuge:
Fragestunde Politikwissenschaft
Donnerstag, 08. Dezember, 17.00 Uhr

In der Reihe „Workshop-Klassiker“ zeigen wir Ihnen alle Tipps und Tricks zum Publizieren:
Publish or perish!? – Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende und was es bei der Veröffentlichung von Bildern zu beachten gilt
Teil 1: Dienstag, 13. Dezember, 16.00 Uhr
Teil 2: Donnerstag 15. Dezember, 16.00 Uhr

 

Zur Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Luftwaffeninspekteur Steinhoff, Verteidigungsminister Schmidt, Bundeskanzler Brandt, Generalinspekteur de Maizière, Heeresinspekteur Schnez | Bundesarchiv: B 145 Bild-F030710-0026, Lothar Schaack (Bundesarchiv_B_145_Bild-F030710-0026,_Bonn,_Bundeskanzler_Brandt_mit_Bundeswehrführung.jpg ) Wikimedia Commons - CC-BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/), zugeschnitt.

Die Bundeswehr – ein militärisches oder ein politisches Projekt? Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Sönke Neitzel am 22.11.

Wissenswerkstatt
Die Bundeswehr – ein militärisches oder ein politisches Projekt?
Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Sönke Neitzel,
Universität Potsdam
Dienstag, 22. November
18.15 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Der Vortrag verortet die Bundeswehr im Spannungsfeld zwischen den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik sowie den militärinternen Aufgaben und Zielen. Dabei wird die außenpolitische Bedeutung der Streitkräfte in ihrer 60-jährigen Geschichte ebenso vermessen, wie ihre innenpolitische Rolle und schließlich ihre militärischen Leistungsfähigkeit im Kalten Krieg und heute. Der Vortrag versucht hinter die Kasernenmauern zu blicken und vor allem das Innenleben der Bundeswehr auszuleuchten und so zu einem kritisch-reflektierten Umgang mit den Streitkräften beizutragen.

Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte /Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam. Er lehrte an den Universitäten Mainz, Bern, Saarbrücken, Glasgow und der LSE. Seine Forschungen haben sich vor allem mit dem Zeitalter der Weltkriege befasst. Zur Zeit arbeitet er an einer Studie über deutsche Militärkulturen im 20. Jahrhundert.

 

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

Märchenlesung von Barbara Schneider-Kempf am16.11.16; Foto: Carola Seifert SBB-PK, CC-BY-NC-SA

Märchenhafte Lesung in der Staatsbibliothek

30 Paar Drittklässler-Ohren der Silberstein-Grundschule aus Neukölln lauschten am 16.11.16 aufmerksam einer Lesung der Generaldirektorin Barbara-Schneider-Kempf im Rahmen der Reihe „Märchenreise mit Prominenten“. Passend zum diesjährigen Thema der 27. Berliner Märchentage „Dornröschen erwacht…! Mädchen und Frauen in Märchen und Geschichten“ wählte sie ein Märchen, das von einer mutigen Häuptlingstochter erzählt, die ihren Stamm rettet.

Die 9-jährigen Bibliotheksbesucher zeigten sich auch im Anschluss ausgesprochen interessiert: „Was ist Dein Lieblingsbuch“? oder „Warum hast Du die Bibliothek ‚Staatsbibliothek‘ genannt?“ und „Wie wird man Generaldirektorin einer Bibliothek?“. Damit war der Wissensdurst jedoch noch längst nicht gestillt: „Warum ist dieses Gebäude keine Villa und noch so neu?“, hieß es weiter, „Schläfst Du hier auch?“ und „Kanntest Du den ersten Direktor der Staatsbibliothek noch?“…
Die Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung, Carola Pohlmann, präsentierte der staunenden Gruppe zum krönenden Abschluss u.a. Verwandlungsbilderbücher und historische sowie moderne Ausgaben der Märchen der Gebrüder Grimm.

Spätestens nach der Frage, ob sie nun selbst einige Bücher lesen dürften, zeigte sich, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war, und Bücher die jüngste Generation auch nach wie vor in ihren Bann ziehen.

Weitere Informationen zur Kinder- und Jugendbuchabteilung

Weitere Informationen zu den Berliner Märchentagen