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RFID-Einführung im Haus Potsdamer Straße

Wenn Sie die Eingangskontrolle in der Potsdamer Straße passieren, wird Ihnen auffallen, dass dort seit heute ein zweites Sicherungstor steht. Dies ist das offensichtliche Anzeichen dafür, dass wir jetzt auch im Haus Potsdamer Straße die Ausleihe mit der RFID-Technologie unterstützen wollen.

RFID bedeutet aufgelöst  Radiofrequenz-Identifikation. Dahinter steht eine weit verbreitete Technologie zur berührungslosen automatischen Identifizierung von Objekten über Funk-Erkennung. Diese ermöglicht zum einen die Automatisierung von Vorgängen  wie z.B. die Verbuchung von Medien im Bibliothekskonto, zum anderen dient es auch der Mediensicherung.

Bekannt ist die Technologie vor allem aus Kaufhäusern, wo Sie diese Sicherungstore schon seit langem am Ausgang finden. Inzwischen setzen viele Bibliotheken RFID ein, in der Staatsbibliothek  ist die Technologie seit der Neueröffnung 2013 im Haus Unter den Linden im Einsatz. Die Einführung der RFID-Nutzung wird derzeit  für den Regelbetrieb auch im Haus Potsdamer Straße vorbereitet.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es zu Beginn noch zu Anpassungsproblemen kommen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Buch, das völlig korrekt auf Sie verbucht ist, zuvor im Haus Unter den Linden ausgegeben worden ist. Dann kann der RFID-Chip noch aktiv sein und ein Alarmsignal auslösen. Wir bitten Sie in diesem Fall kurz in die Buchausgabe, wo der Chip deaktiviert wird.

Perspektivisch werden alle Bücher mit RFID-Chips ausgerüstet und die alten Buchsicherungstore können dann abgebaut werden.