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Schreiben Sie ein StaBi-Tagebuch!

Können Sie sich vorstellen, an drei Tagen Ihren StaBi-Aufenthalt in einem Tagebuch festzuhalten? Wir suchen Teilnehmende für eine Tagebuchstudie ab dem 20. Januar 2020 und interessieren uns dafür, welchen Tätigkeiten Sie in der Bibliothek nachgehen und ob die Bereiche der Bibliothek dafür geeignet sind: Wo ist Ihr Lieblingsplatz bei uns? Warum mögen Sie diesen Platz besonders? Wie verbringen Sie Ihre StaBi-Pausen? Arbeiten Sie bei uns allein oder gemeinsam mit anderen? Und wo erledigen Sie wichtige Telefonate?

Wir suchen Menschen,

  • die sich im Foyer, im Lesesaal, in Arbeitskabinen oder in der Cafeteria aufhalten,
  • die gedruckte, elektronische oder gar keine Medien nutzen,
  • die die StaBi zu beruflichen, privaten oder zu Studienzwecken aufsuchen,
  • aus allen Altersgruppen,
  • mit und ohne Behinderung.

Die Tagebuchstudie ist Teil des Projekts „StaBi 2030“, das die Perspektive der Nutzer*innen auf Arbeitsbereiche der Bibliothek in den Planungsprozess zur Generalinstandsetzung des Hauses Potsdamer Straße einbringt. Um nach der Sanierung attraktive und funktionale Arbeitsbereiche anbieten zu können, interessieren uns Ihre Bedürfnisse, Anforderungen, Vorstellungen und Ideen. Deshalb führen wir im Laufe des Jahres neben der Tagebuch-Studie weitere Erhebungen durch, für die wir Ihre Mithilfe brauchen: Interviews, Shadowing, Umfrage, Design-Workshop u.v.m. Über die Ergebnisse informieren wir regelmäßig vor Ort und hier im Blog. 

Interesse?

Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie sich bis zum 23. Januar 2020 anmelden. Füllen Sie einfach vor Ort einen unserer Flyer aus und werfen ihn in den Briefkasten am i-Punkt im Foyer. Oder schicken Sie uns eine Mail an feedback@sbb.spk-berlin.de

  • An jedem der drei Tage wartet eine kleine Überraschung auf Sie!
  • Unter den Tagebuchschreiber*innen verlosen wir die einwöchige Nutzung eines Kabinenarbeitsplatzes im Februar.
  • Alle Teilnehmenden laden wir zu einer privaten Führung hinter die Kulissen der StaBi ein.

Im Januar keine Zeit?

Sie möchten mitmachen, haben aber im Januar keine Zeit oder schreiben ungern Tagebuch? Sie können uns gerne schon jetzt kontaktieren, wenn Sie an einem der anderen Formate unseres Projekts teilnehmen möchten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Sie möchten mehr erfahren?

Barbara Heindl & Romy Hilbrich

E-Mail: feedback@sbb.spk-berlin.de

Telefon: (030) 266433 -450 /-513

StaBi 2030 – Die ideale Bibliothek aus Sicht unserer Leser*innen

Wir hatten viele Fragen an Sie: Wie stellen Sie sich die StaBi Potsdamer Straße in der Zukunft nach der Generalinstandsetzung vor? Welche Arbeiten wollen Sie hier erledigen? Was brauchen Sie dafür von uns? Haben Sie Änderungswünsche? Und was soll unbedingt in die Zukunft mitgenommen werden?

Warum so viele Fragen? Bei allen Planungen sollen auch die Anforderungen und Bedürfnisse der Leser*innen Berücksichtigung finden. Deshalb möchten wir möglichst genau wissen, welche Wünsche Sie an die Bibliothek haben. Den Anfang machte die Graffiti-Wand in unserem Lesesaal, die Sie im Oktober mit Ihren Anregungen gefüllt haben.

Und die Antworten auf die Fragen? 237 Rückmeldungen und Ideen haben uns erreicht und wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung! Hier im Blog können wir Ihnen nur einen kleinen Einblick geben, aber hier finden Sie eine ausführlichere Zusammenfassung der Gesamtauswertung.

 

Welches Feedback haben Sie gegeben?

Rückmeldungen nach Feedbacktypen

  • Mehr als ein Fünftel aller Rückmeldungen waren Vorschläge für ganz neue Angebote und Services. Das Spektrum reichte von einem Bereich zum Ausruhen/Schlafen (der viele Fans gefunden hat) über einen Nutzerrat als Mitbestimmungsgremium (der ausgiebig diskutiert wurde) bis hin zu einem Hologramm-Raum.
  • Knapp 20% aller Rückmeldungen waren Verbesserungsvorschläge für vorhandene Angebote. Vor allem das Arbeitsplatzangebot soll um Bereiche für gemeinsames Arbeiten mit anderen und für informellere Formen von Arbeit inkl. Pausen erweitert werden. Aber auch der Wunsch nach individualisierbaren und ergonomisch gestalteten Leseplätzen und nach mehr Barrierefreiheit wurde genannt.
  • Kritik bezog sich häufig auf die (Selbst-)Verpflegungssituation vor Ort. Aber auch die Anzahl an Schließfächern und der neue Ort der Zeitungsauslage wurden kritisiert.
  • Gefreut haben wir uns über die überwiegend positiven Rückmeldungen zur Raumatmosphäre in der Potsdamer Straße. Viele schätzen die Architektur und genießen die Verteilung der Arbeitsplätze im Lesesaal. Auch den persönlichen Kontakt mit Bibliotheksmitarbeitenden finden die meisten Nutzenden freundlich und hilfreich – vor allem die Garderobe und das dortige Personal wurden sehr dafür gelobt, dass sie eine persönliche Atmosphäre schaffen.

Und jetzt?

Ihnen allen herzlichen Dank für Ihr Engagement und die wertvollen Rückmeldungen! Wir beschäftigen uns intern weiterhin eingehend mit der detaillierten Auswertung des Feedbacks und hoffen, den einen oder anderen Wunsch auch schon vor der Generalinstandsetzung erfüllen zu können.

In einem Punkt haben wir schon jetzt gute Nachrichten: Für die Zeitungsauslage sind nämlich bereits passende Möbel bestellt und in der nächsten Zeit wird aus dem ehemaligen Kartenlesesaal also eine gemütliche Leselounge!

 

StaBi 2030 geht weiter – machen Sie mit!

Im kommenden Jahr möchten wir Ihre Vorstellungen von gelungenen Arbeitsbereichen in der Bibliothek noch genauer kennenlernen. Im Januar geht es mit einer Tagebuchstudie los, gefolgt von teilnehmender Beobachtung, Interviews u.v.m. Für diese Formate und besonders für die näher rückende Tagebuchstudie suchen wir ab sofort interessierte Teilnehmer*innen.

Haben Sie Lust? Melden Sie sich einfach unter feedback@sbb.spk-berlin.de. Wir, das Team um StaBi 2030, geben Ihnen gern weitere Informationen und beantworten alle Fragen. Vor allem aber freuen wir uns sehr darauf, weiter gemeinsam mit Ihnen die StaBi 2030 zu entwickeln!

Unser Feedback zu Ihrem Feedback

232 Klebepunkte, 57 Post-It’s, 172 ausgefüllte Fragebögen – vielen Dank an alle, die uns Feedback zu den neuen Körben in unseren Lesesälen gegeben haben! Wir freuen uns sehr über die große Resonanz und haben jede Menge von Ihren Rückmeldungen gelernt.

Was genau? Zunächst einmal, dass 86,6 % der Teilnehmenden an unserer Umfrage die Idee positiv sehen, die kostenlosen Stabi-Tüten durch umweltverträglichere Lösungen zu ersetzen. Fast genauso viele (81,4 %) sehen in den neuen Körben eine geeignete Alternative zu den Tüten, wenn es darum geht, Bücher etc. innerhalb der Bibliothek zu transportieren.

Entwurf einer Bibliothekstasche, gezeichnet in einem der Fragebögen von einem/einer Benutzer*in

Wir wissen nun auch, dass ca. die Hälfte aller Teilnehmenden an der Umfrage von uns ein Angebot erwartet, um Bücher etc. auch außerhalb der Lesesäle transportieren zu können. Dazu, wie dieses Angebot aussehen soll, gab es ausführliche Vorschläge und Hinweise von Ihrer Seite, die wir systematisch ausgewertet haben. Das ideale Angebot ist in Ihren Augen transparent, ökologisch und wurde unter ethisch unbedenklichen Bedingungen produziert. Es ist außerdem langlebig, raschelt nicht und hat lange Henkel.

Was wird nun also aus den SBB-Tüten, den Körben und Ihren zahlreichen Anregungen?

Wir haben vor allem drei Entscheidungen getroffen:

  1. Die neuen Körbe werden zum Standardangebot und stehen Ihnen dauerhaft zur Verfügung.
  2. Sobald Körbe nachbestellt werden müssen, sorgen wir dafür, dass unsere Körbe noch besser werden: Zwei Henkel für mehr Stabilität, nach Möglichkeit durchsichtig und mit einem Boden, durch den kleine Gegenstände nicht mehr durchrutschen können.
  3. Die SBB möchte allen möglichst genau das Transportmittel anbieten, das sie sich wünschen. Deshalb bemühen wir uns um einen Ersatz für die bisherigen SBB-Tüten durch transparente Tragetaschen, die möglichst viele der von Ihnen gewünschten Qualitäten aufweisen. Momentan prüfen wir, ob wir in Zukunft ähnliche Tragetaschen anbieten können, wie sie z.B. bereits im Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität genutzt werden.

Bis es aber so weit ist – wir beeilen uns, aber leider mahlen die Mühlen manchmal langsamer als uns allen lieb ist – haben wir eine Bitte an die Tütenfans unter Ihnen: Wir verstehen, dass Sie die Tüten mögen und wir freuen uns darüber sogar! Unsere Tüten sind deshalb besonders langlebig und sie können über viele Jahre tagein tagaus treue Dienste leisten. Geben Sie auch Ihrer Tüte die Chance, Sie lange zu begleiten! Und falls Sie Ihre Tüte einmal nicht mehr brauchen, können Sie sie jederzeit an den Garderoben in unseren Häusern abgeben, damit andere Nutzer*innen Freude an einer „Second Hand Tüte“ haben können.

Und weil wir an Ihren Rückmeldungen, Vorschlägen und Anmerkungen so viel Freude hatten, zeigen wir Ihnen auch noch ein paar unserer Lieblingsposts:

Post-it Lob – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Post-it Gute Initiative – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Post-it Zwei Henkel wären besser – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Post-it Computermäuse – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Post-it Lauch – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Post-it Lob Personal – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – Lizenz: CC BY-SA 3.0