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Märchenlesung von Barbara Schneider-Kempf am16.11.16; Foto: Carola Seifert SBB-PK, CC-BY-NC-SA

Märchenhafte Lesung in der Staatsbibliothek

30 Paar Drittklässler-Ohren der Silberstein-Grundschule aus Neukölln lauschten am 16.11.16 aufmerksam einer Lesung der Generaldirektorin Barbara-Schneider-Kempf im Rahmen der Reihe “Märchenreise mit Prominenten”. Passend zum diesjährigen Thema der 27. Berliner Märchentage “Dornröschen erwacht…! Mädchen und Frauen in Märchen und Geschichten” wählte sie ein Märchen, das von einer mutigen Häuptlingstochter erzählt, die ihren Stamm rettet.

Die 9-jährigen Bibliotheksbesucher zeigten sich auch im Anschluss ausgesprochen interessiert: „Was ist Dein Lieblingsbuch“? oder „Warum hast Du die Bibliothek ‚Staatsbibliothek‘ genannt?“ und „Wie wird man Generaldirektorin einer Bibliothek?“. Damit war der Wissensdurst jedoch noch längst nicht gestillt: „Warum ist dieses Gebäude keine Villa und noch so neu?“, hieß es weiter, „Schläfst Du hier auch?“ und „Kanntest Du den ersten Direktor der Staatsbibliothek noch?“…
Die Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung, Carola Pohlmann, präsentierte der staunenden Gruppe zum krönenden Abschluss u.a. Verwandlungsbilderbücher und historische sowie moderne Ausgaben der Märchen der Gebrüder Grimm.

Spätestens nach der Frage, ob sie nun selbst einige Bücher lesen dürften, zeigte sich, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war, und Bücher die jüngste Generation auch nach wie vor in ihren Bann ziehen.

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Weitere Informationen zu den Berliner Märchentagen

Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August: Lesung mit Oliver Hilmes am 18.5.

Im Sommer 1936 fiebert Berlin den Olympischen Spielen entgegen. Die Stadt wirkt plötzlich wieder wie eine weltoffene und pulsierende Metropole. Die »Juden verboten «-Schilder sind kurzzeitig verschwunden, der Verkauf des Hetzblattes »Der Stürmer« für die Dauer der Spiele eingestellt und statt des »Horst-Wessel-Lieds« klingen Swing-Töne durch die Straßen. Die Nationalsozialisten verwandeln die Olympischen Spiele in ein fulminantes Propagandaspektakel für das eigene Regime und inszenieren sich als friedliebende Gastgeber. Zugleich arbeitet das Regime daran, die Unterdrückung zu perfektionieren und das Land in den Krieg zu treiben. Ein Sommer der Widersprüche: Im neu erbauten Olympiastadion jubeln die Massen und vor den Toren der Stadt entsteht das KZ Sachsenhausen. Die ausländischen Gäste werden vom Regime hofiert, die Berlinerinnen und Berliner erleben unerwartete Momente der Freiheit. Sechzehn Tage währte das Spektakel, das Oliver Hilmes in Episoden von prominenten und unbekannten Personen, von Künstlern und Sportlern, von Restaurantbesitzern, Nachtschwärmern und NS-Größen einem Mosaik gleich kunstvoll zu einem Porträt der Stadt zusammensetzt.

Mittwoch, 18. Mai 2016, 18 Uhr

Lesung
BERLIN 1936 – SECHZEHN TAGE IM AUGUST
Oliver Hilmes

Begrüßung
Barbara Schneider-Kempf , Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer KulturbesitzAndré Schmitz, Vorsitzender der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.

Eintritt frei

Staatsbibliothek zu Berlin
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Straße 33
10785 Berlin


Oliver Hilmes
, geboren 1971, studierte Geschichte, Politik und Psychologie in Marburg,Paris und Potsdam und wurde in Zeitgeschichte promoviert. 2003 veröffentlichte er mit »Witwe im Wahn. Das Leben der Alma Mahler-Werfel« seine erste erfolgreiche Biographie. Es folgten aufdie Lebensschilderungen von Cosima Wagner (2007), das Komponistenporträt zu Franz Liszt (2011) und im Jahr 2013 erschien seine Biographie des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. Oliver Hilmes’ Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die französische Ausgabe der Cosima-Wagner-Biographie (»La maîtresse de la colline«) wurde mit dem renommierten »Prix des Muses« ausgezeichnet.
Einladungen zu Lesungen und Vorträgen führten Oliver Hilmes in das Berliner Ensemble, in die Berliner Staatsoper und in das Wiener Konzerthaus, in die Villa Aurora und in das Goethe-Institut in Los Angeles sowie in zahlreiche Buchhandlungen, Literaturhäuser und Bibliotheken.

Foto: Maximilian Lautenschläger

 

Hanns Zischler liest Reisetexte am 30.1., 16 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein:

Hanns Zischler liest am Samstag, dem 30. Januar 2016 um 16 Uhr aus Reisetexten von Georg Forster, Alexander von Humboldt, Adelbert von Chamisso und Ulrike Ottinger.

Veranstaltungsort ist der Simón-Bolívar-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Weltreise. Forster – Humboldt – Chamisso – Ottinger statt, die noch bis zum  27. Februar im Dietrich-Bonhoeffer-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33 zu sehen ist.

Die Ausstellung wird gefördert durch die

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Ich habe schon oft Gelegenheit gehabt, jüngeren Freunden einen Rat zu erteilen, den noch keiner befolgen mochte. Ich würde, sagte ich ihnen, wenn ich von einer wissenschaftlichen Reise zurückkehrte, über die ich berichten müßte, in der Erzählung derselben den Gelehrten ganz verleugnen und nur das fremde Land und die fremden Menschen, oder vielmehr nur mich selbst in der fremden Umgebung dem theilnehmenden Leser zu vergegenwärtigen trachten; und entspräche der Erfolg dem Willen, so müßte sich jeder mit mir hinträumen, woeben uns die Reise hinführte.“ Adelbert von Chamisso

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