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Aktuelles aus dem Haus Potsdamer Straße

Seit einigen Wochen sind unser Lesesaal und das Eingangsfoyer tagsüber sehr gut gefüllt. Das hat sicher mehrere Gründe – wie die Schließung des Hauses Unter den Linden, die Aussetzung der Gebühren und das nahende Semesterende – und freut uns natürlich. Aber wir sehen auch, welche Probleme sich daraus für Sie ergeben.

Eingangsfoyer

Immer noch sind zahlreiche Schließfächer nicht nutzbar, aber neue Garderobenfächer wurden bereits bestellt und können hoffentlich bald aufgestellt werden. Im hinteren Bereich des Foyers – Richtung IAI – haben wir zusätzliche Fächer aus dem Haus Unter den Linden untergebracht, die auch gegen Mittag noch weitgehend ungenutzt sind. Einige haben ein Münzschloss, andere können Sie mit Ihrem Vorhängeschloss nutzen. Und auch die Garderobe gleich beim Eingang hat immer noch Kapazitäten frei.

Für kleine Arbeitsgruppen oder Ihre Mittagspause haben wir zusätzliche Tische bereitgestellt, die auch schon sehr gut angenommen werden. Hier wird sich demnächst noch einiges verändern und wir hoffen, dass Ihnen das entgegenkommt.

Zugangsbereich

Sollte es in den nächsten Tagen und Wochen noch voller werden, sind wir gezwungen, den Zugang zum Lesesaal zu beschränken, denn zum einen finden Sie dann gar keine freien Plätze mehr und zum anderen ist das Gebäude nur für eine bestimmte Zahl von Besucher*innen zugelassen. Als eine erste Maßnahme werden wir bei drohender Überfüllung Zugangskarten ausgeben. Diese bekommen Sie beim Verlassen des kontrollierten Bereiches, wenn Sie nach einer Pause wieder hineingehen möchten. Sollte es dann richtig voll werden, dürfen Sie vorrangig wieder hinein, während wir neue Besucher*innen notfalls abweisen müssen.
Unabhängig davon können Sie natürlich jederzeit Bücher abholen und zurückgeben oder eine reservierte Kabine oder Arbeitsplatz nutzen. Bringen Sie für letzteres bitte unbedingt einen Nachweis mit.

Arbeitsplätze im Lesesaal

An vielen Tagen ist es ab dem späten Vormittag schwer, noch einen freien Platz zu finden. Wir haben nun einige Sofortmaßnahmen ergriffen, um weitere Plätze zu schaffen. Sie finden zusätzliche kleine Tische und Stühle (ohne eigene Beleuchtung) vor bzw. im Gruppenarbeitsbereich und können sie (für kürzere Aufenthalte) nutzen.  Der Gruppenarbeitsraum im südlichen Teil des Lesesaales kann aber auch weiterhin von Lerngruppen oder Tutorien genutzt werden und ist keine „ruhige“ Zone.
Soweit der Raum und die Fluchtwege es zulassen, werden wir voraussichtlich im Ostfoyer (Cafeteria-Ebene) noch weitere provisorische Arbeitstische aufstellen.
Freie Plätze finden Sie häufig auch noch in den Sonderlesesälen im 2. OG und deren Untergeschossen (Osteuropa- und Orientlesesaal). Diese können Sie auch nutzen, wenn Sie nicht mit Materialien aus diesen Lesesälen arbeiten.
Einen guten Überblick über freie Arbeitstische hat auch unser Wachpersonal, das Sie während der Rundgänge gerne ansprechen können.

WLAN-Zugang

Durch die hohe Auslastung der einzelnen Hotspots kann es leider auch zu einer Verlangsamung unseres WLANs kommen. Alternativ haben Sie im Lesesaal die Möglichkeit, die Recherchearbeitsplätze in der Nähe der Auskunftstheke sowie auf der darüber liegenden Ebene im 3. OG zu nutzen, an denen wir auch Officeanwendungen anbieten.

Baulärm

Aktuell werden an den südlichen Gebäudeteilen neue Gerüste für die rundum laufende Fassadensanierung angebracht. Hier müssen leider auch Bohrungen vorgenommen werden, wodurch es in nächster Zeit häufiger zu Geräuschbelästigungen kommen kann.

Unsere Bitte an Sie

Gerade in der aktuellen Situation sind wir und die übrigen Leser*innen besonders auf Ihre Mithilfe angewiesen, damit die ruhige Arbeitsatmosphäre auch weiterhin aufrechterhalten werden kann. Bitte unterhalten Sie sich nicht im Lesesaal und auf den Treppen und telefonieren Sie auch nicht. Durch die vielen Menschen ist der Geräuschpegel im Raum ohnehin bereits erhöht und viele Besucher*innen fühlen sich gestört.

Wir sind gerade dabei, weitere Maßnahmen zu überlegen, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen bzw. das vorhandene Angebot sinnvoll auszunutzen. Am System der reservierten Plätze, die überwiegend von Personen genutzt werden, die mit unseren Buchbeständen arbeiten, möchten wir erst einmal nichts ändern.
Angedacht ist aber ein Modell, welches auch die zeitweilige Nutzung der Plätze ermöglicht. Auch hierzu noch eine Bitte: Belegen Sie keine Tische über eine kurze Pause hinaus, sondern denken Sie auch an andere Leser*innen.
Für Ihre Anregungen und Wünsche nutzen Sie auch weiterhin unser Kontaktformular auf der Webseite.

Lesesäle der Staatsbibliothek zu Berlin-PK - Lizenz CC BY-SA-NB

Wohl temperiert, aber nicht einsam

„Sind Ihre Lesesäle klimatisiert?“ ist momentan eine der häufigsten Fragen an unsere telefonische und elektronische Auskunft. Und wir können diese Frage durchaus mit „Ja“ beantworten.

Das führt dazu, dass mehr Menschen als sonst zu dieser Jahreszeit unsere beiden Standorte am Kulturforum und Unter den Linden aufsuchen, um dort zu lernen oder zu arbeiten.

Wir freuen uns über gut ausgelastete Lesesäle, haben aber auf der anderen Seite auch mit Problemen zu kämpfen, wenn sich zu viele Personen gleichzeitig in unseren Gebäuden aufhalten wollen. Beide Standorte sind jeweils nur für eine gewisse Anzahl von Personen zugelassen, um den Sicherheitsanforderungen entsprechen zu können.

 

Im Haus Unter den Linden mussten wir heute leider einige Besucher wegschicken oder auf später vertrösten. Die Glücklichen, die sich bereits einen Platz gesichert hatten, und das Haus nur für eine Pause verlassen wollten, bekamen einen „Einlasszettel“, um später auch wieder hineinzugelangen. Leserinnen und Leser, die einen festen Arbeitsplatz reserviert haben, dürfen den Eingang auch bei starker Auslastung passieren.

Sie können helfen, indem Sie

– Ihren Platz räumen, falls Sie das Gebäude länger als eine Stunde verlassen wollen. Somit haben auch Andere die Chance auf einige Stunden kühlen Arbeitens

– keine Plätze für Dritte reservieren, damit alle die gleichen Chancen bekommen

– Ihre Reservierung für ein Carrel oder einen Arbeitsplatz vorzeigen,  wenn Sie das Gebäude trotz Überfüllung betreten möchten

 

Auch der Lesesaal in der Potsdamer Straße ist zur Zeit sehr gut besucht, aber die Wahrscheinlichkeit, hier noch ein ruhiges Plätzchen zu finden, ist dennoch größer als Unter den Linden.

Kommen Sie also gerne vorbei!