Ankündigungen von Veranstaltungen und Terminen

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Publish or Perish?! Veranstaltungsreihe für Promovierende ab 23.11.

Wissenswerkstatt

Publish or Perish?! Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende

Erst die fristgerechte Veröffentlichung der Dissertationsschrift schließt das Promotionsverfahren formal ab. Denn zur Erlangung dieses akademischen Ritterschlags ist nicht nur der eigene Forschungsbeitrag gegen die Kritik einer universitätsinternen Fachöffentlichkeit zu verteidigen, sondern darüber hinaus auch das Säurebad des internationalen Wissenschaftsdiskurses zu überstehen. Doch die Entscheidung, wie tief Sie überhaupt darin eintauchen wollen, liegt nicht zuletzt auch bei Ihnen. Denn Sie treffen die Wahl des für Ihre individuellen Interessen idealen – also mehr oder eben weniger sichtbaren – Publikationsorts.

Mit Blick auf Vielzahl und Varietät der in diesem Zusammenhang zu prüfenden Möglichkeiten sowie vor dem Hintergrund des aktuellen Strukturwandels der Wissenschaftskommunikation unter dem Paradigma der Open Science soll im Rahmen dieser vierteiligen modularen Veranstaltung das unübersichtliche Feld des rasant expandierenden akademischen Publikationsmarkts in groben Linien kartiert werden – als kleine Orientierungshilfe bei Ihrer Suche nach dem für Sie perfekten Publikationsort. Dabei werden so unterschiedliche Aspekte angesprochen wie die Gestaltung von Verlagsverträgen oder die Akquise von Druckkostenzuschüssen und Book Processing Charges.
Während der erste Termin übergreifenden Fragen sowie dem konventionellen Publizieren in Wissenschaftsverlagen gewidmet sein wird, sollen im Rahmen des zweiten Teils die verschiedenen Varianten des Open Access im Vordergrund stehen. Effektive Strategien sowohl zur Klärung von Bildrechten als auch zu Management und Publikation von Forschungsdaten sind Gegenstand der abschließenden beiden Veranstaltungsmodule.

Teil 1: Konventionelles Publizieren in Wissenschaftsverlagen
Donnerstag, 23. November, 16.30 Uhr

Teil 2: Wissenschaftliches Publizieren im Open Access
Dienstag, 28. November, 16.30 Uhr

Teil 3: Klärung von Bildrechten
Donnerstag, 30. November, 16.30 Uhr

Teil 4: Management und Veröffentlichung von Forschungsdaten
Mittwoch, 6. Dezember, 16.30 Uhr

Unsere Veranstaltungen für Promovierende:
http://sbb.berlin/promovierende


Alle Termine der Wissenswerkstatt

 

Winfried Sühlo: "Der rote Koffer. Mein Blick auf ein gespaltenes Land". verlag am park, Berlin 2016. mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Buchvorstellung: Winfried Sühlo “Der rote Koffer”

Buchvorstellung: Winfried Sühlo Der rote Koffer. Mein Blick auf ein gespaltenes Land

  • Termin

    22. November 2017

    Mi 18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltungen

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Winfried Sühlo: "Der rote Koffer. Mein Blick auf ein gespaltenes Land". verlag am park, Berlin 2016. mit freundlicher Genehmigung des Verlags


Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“ stellt  Winfried Sühlo, der nach seiner aktiven Berufslaufbahn der erste Vereinsvorsitzende nach der Neu- bzw. Wiederbegründung 1997 war, seine Erinnerungen vor.

Winfried Sühlo (Jahrgang 1935) studierte in München und Berlin Geschichte und deutsche Philologie, bevor seine erste berufliche Station in Berlin 1971 am Institut für Zeitgeschichte der FU Berlin war. Der Schritt in die Planungsabteilung des Bundeskanzler­amtes führte ihn 1977 nach Bonn. Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR brachte ihn zurück nach Berlin. Es folgte ein Abstecher in die Staatskanzlei Schleswig-Holstein in Kiel, bevor Winfried Sühlo als Staats­sekretär für Kulturelle Angelegenheiten im Senat von Berlin bis 1996 wirkte. Er erzählt von genutzten und verpassten politischen Chancen, von deutsch-deutschen Gemeinsamkeiten und bewahrt sich dabei stets auch den ganz eigenen Blick. Die Moderation an diesem Abend übernimmt Senator a. D. Ulrich Roloff-Momin.

Um Anmeldung wird gebeten bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“: freunde@sbb.spk-berlin.de oder unter 030 – 266 43 8000.

J.J.Chr. Bode und G.E. Lessing als Drucker und Verleger in Hamburg. Werkstattgespräch am 5.12.

Werkstattgespräch: J.J.Chr. Bode und G.E. Lessing als Drucker und Verleger in Hamburg

  • Veranstaltung

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  • Termin

    Di, 5. Dezember 2017
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)





– Univ.-Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann, Humboldt-Universität zu Berlin –

1766 kaufte Johann Joachim Christoph Bode – zu dieser Zeit schon ein bekannter Übersetzer – in Hamburg eine Druckerei. Kurz darauf wurde Gotthold Ephraim Lessing Teilhaber an der Unternehmung, als er seine Stellung am Hamburgischen Theater als Autor der Hamburgischen Dramaturgie antrat. Die Druckerei stand im Zeichen eines programmatischen Versuches, die ökonomischen Bedingungen für vielversprechende Autoren so zu verbessern, dass sie von ihrem Schreiben leben können sollten. Bode führte sie nach Lessings Ausscheiden 1768 noch für 10 Jahre weiter. Der Vortrag skizziert einige der Publikationsprojekte, die von hier ausgingen und die versuchen, literarische Tätigkeit als zu vergütende Arbeit im Dienste imaginärer Gemeinschaften wie des Publikums oder des Volkes zu begreifen. Gleichzeitig wird es auch um Probleme der Zuordnung von unbezeichneten Drucken zu bestimmten Offizinen gehen.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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