Lise Meitner. „Frau des Jahres“ 1946. Ausstellung vom 7. November – 13. Dezember 2003

Nahezu alle großen Entdeckungen sind nach einhundert Jahren Allgemeingut geworden, sie scheinen uns naturgemäß und leicht nachvollziehbar. Das gilt auch für das bedeutende wissenschaftliche Werk Lise Meitners – manches, was von ihr mit Mühen erforscht wurde, kann heute in einem Schulversuch vorgeführt werden.
Die Ausstellung zum 125. Geburtstag Lise Meitners versucht, gedankliche und experimentelle Schwierigkeiten aufzuzeigen, die vor den großen Lebensleistungen der österreichischen Wissenschaftlerin lagen. Insbesondere aber widmet sich die Ausstellung ihrer persönlichen Biografie.
Lise Meitner hat zu Lebzeiten stets sehr strikt jede Auskunft über ihr persönliches Leben abgelehnt. Dennoch hat sie sehr vieles von ihrer Korrespondenz aufbewahrt. So scheint es möglich, an Hand ihres Nachlasses ihre Persönlichkeit verständlich zu machen – ihren hohen Anspruch an das eigene und fremde ethische Verhalten, ihre Fähigkeit, über alle Schwierigkeiten hinweg eine feste Freundschaft zu bewahren, eine tief empfundene Freude an der Natur zu haben und kein leichtes Leben zu führen.
Die Ausstellung zeigt neben Briefen und anderen historischen Dokumenten auch wissenschaftliche Originalgeräte der Zeit Lise Meitners. Es erscheint ein Ausstellungskatalog.
Träger:
Hahn-Meitner-Institut Berlin
gemeinsam mit:
Humboldt-Universität zu Berlin
Freie Universität Berlin
Max-Planck-Gesellschaft, München
Eröffnung: Donnerstag, 6. November 2003, 18 Uhr
Otto-Braun-Saal
7. November – 13. Dezember 2003
Ausstellungsraum
Haus Potsdamer Straße 33
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag 10-20 Uhr,
Sonnabend 10-17 Uhr;
sonn- und feiertags geschlossen
Eintritt: 2,- € , erm. 1,- €
Sonnabend freier Eintritt
Vom 10.11.-12.12.2003
Führungen für Schulklassen
Anmeldung unter: Tel.-Nr.: (030) 8062 2051
Elke Schramm, Hahn-Meitner-Institut

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