Präsentation der Bach’schen Lautensuite am 11. Oktober

Verzierungen im Praeludium mit Rötelstift
Präsentation der Neuerwerbung einer Abschrift von Johann Sebastian Bachs Lautensuite e-Moll (BWV 996) für die Staatsbibliothek zu Berlin
Ankauf gefördert durch die Kulturstiftung der Länder
Sonntag, 11. Oktober 2009, 11 Uhr
Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Tiergartenstraße 1
10785 Berlin
Vortrag und Konzert
in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung
Eintritt frei
Begrüßung:
Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin
Dr. Thomas Ertelt, Direktor des Staatlichen Instituts für Musikforschung

Zur Lautensuite und ihren Quellen:
Dr. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

Musikalische Präsentation:
Michael Freimuth (Barocklaute) mit Werken von Johann Sebastian Bach und Silvius Leopold Weiss

Das Werk Johann Sebastian Bachs hat sich in der Staatsbibliothek zu Berlin in reichem Maße erhalten. In der Musikabteilung werden allein etwa 80 Prozent der Autographen Bachs verwahrt, die ihren Weg zumeist im 19. Jahrhundert in die Königliche Bibliothek fanden. Dieser Schatz, ergänzt durch zeitgenössische Abschriften, wichtige Erstdrucke und Werke aus Bachs familiärem Umkreis, ist durch eine bedeutende Handschrift, eine zeitgenössische Abschrift der Lautensuite in e-Moll von 1725, bereichert worden. Da das Autograph dieser Lautensuite verloren ist, handelt es sich bei der neu erworbenen Abschrift um eine Primärquelle, die unter den Augen des Komponisten abgeschrieben worden ist. Michael Freimuth wird in seinem Konzert Bachs relativ schmales Werk für die Laute in den Kontext der barocken Lautenmusik stellen und auch Werke des Komponistenkollegen und Lautenisten Silvius Leopold Weiss (1687—1750) erklingen lassen.

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