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Wissenswerkstatt-Schulungen im März

In den Workshops der Wissenswerkstatt können Sie sich aus vier übersichtlichen Modulen genau die Schulungen aussuchen, die am besten auf Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind:

  • Im Modul A finden Sie die grundlegenden Einführungen in die Benutzung der Bibliothek.
  • Die Kurse der Module B (Einführung) und C (Vertiefung) widmen sich den Recherchetechniken bei der Literatursuche.
  • Das Modul W ist unser Angebot für Wissenschaft und Forschung. Literaturverwaltung, wissenschaftliches Arbeiten und Publikationsberatung stehen hier auf dem Plan.

Im März möchten wir Sie zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

Modul A – StabiStart-Einführungen:

  • Haus Potsdamer Straße:
    Montag, Mittwoch und Freitag: 11 Uhr
    Dienstag und Donnerstag: 17 Uhr
    Treffpunkt: I-Punkt in der Eingangshalle
  • Haus Unter den Linden:
    Mittwoch: 11 Uhr
    Treffpunkt: Erstauskunft im Eingangsbereich

 

Modul B – allgemeine und fachspezifische Rechercheworkshops:

 

Modul W – Angebote für Wissenschaft und Forschung:

Erschließung, Vermessung, Provenienz – Manuscripta Americana: Aufarbeitung einer Sammlung (Tagungsbericht)

Tatiana Falcón (Universidad Naciónal Autonoma de Méxica, 15.02.2019, Simon-Bolivar-Saal)

Tatiana Falcón (Universidad Naciónal Autonoma de Méxica, 15.02.2019, Simon-Bolivar-Saal)

Unter dem Titel “Manuscripta Americana: Aufarbeitung einer Sammlung” fand vom 14. bis 15. Februar 2019 in Simon Bolivar-Saal ein Internationaler Workshop statt. Erschließung, Vermessung und Provenienz lauteten die wichtigsten Themen. Ausgerichtet vom Ibero-Amerikanischen Institut (IAI), der Staatbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (SBB PK) und dem Bundesamt für Materialforschung (BAM), wird die Tagung durch Angelika Danielewski (Handschriftenabteilung der SBB PK) und Renate Nöller (BAM) vorbereitet und durchgeführt. Beteiligt sind Spezialisten verschiedener Disziplinen aus Deutschland, Polen und Mexiko. Es geht um die Vorstellung und Einordnung der Ergebnisse eines rund zweijährigen Projekts. Im Mittelpunkt des Projekt stehen neben anderen Handschriften aus Lateinamerika die Humboldt-Fragmente, die der Gelehrte Alexander von Humbold von einer Forschungsreise 1803/1804 nach Berlin mitbrachte.

Eröffnung (Oliver Hahn/BAM/CSMC, Eef Overgaauw/Leiter der Handschriftenabteilung der SBB PK, Barbara Göbel/Direktorin des IAI)

Eröffnung (Oliver Hahn/BAM/CSMC, Eef Overgaauw/Leiter der Handschriftenabteilung der SBB PK, Barbara Göbel/Direktorin des IAI)

Eröffnet wird die Tagung durch Grußworte von Eef Overgaauw (Leiter der Handschriftenabteilung der SBB PK), Oliver Hahn (BAM/Centre for the Study of Manuscript Cultures) und Barbara Göbel (Direktorin des IAI). Hahn betont in einem Spezialvortrag über die Tinten der Manuscripta Americana eine große Heterogenität des bislang nur stichprobenartig untersuchten Materials und den Bedarf nach einer gründlichen Analyse der chemischen und physikalischen Eigenschaften dieser Handschriften. Göbel nutzt die Gelegenheit zu einer Art Wasserstandsmeldung über das laufende Evaluierungsverfahren in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Stabilität der Forschungsinfrastrukturen bei künftiger Transformation der jeweiligen Forschungsumgebung, Neupositionierung und weitere Vernetzung der beteiligten Institutionen, Forscher und Forschergruppen sowie ein kulturwissenschaftlich spürbar ausgeweiteter Archivbegriff lauten einige der maßgeblichen Stichworte. Die SPK erscheint dabei als Gedächtnisinstitution, die Kulturobjekte bewahrt, erschließt und vermittelt. In der Diskussion wird außerdem die Geschichte Preußens, vor allem die des 19. Jahrhunderts, als entscheidende Klammer für die Zusammengehörigkeit von Objekten und Sammlungen, von Bildern, Texten und Artefakten der SPK, fokussiert.

Die Wahrnehmung der einheimischen Bevölkerung (Indianer) durch Alexander von Humboldt ist im Spiegel seiner Tagebücher nicht nur die eines Forschungsreisenden, sondern auch die eines frühen Vertreters der Romantik, dessen Empfindungen zu einer unmittelbaren Einsicht in die soziale Situation der Indianer führten. Die Beschreibungen der Autochthonen durch Humboldt zeichnen sich dabei dadurch aus, dass er sich in die Lage der Indigenen versetzt. So lauten einige der auf den ersten Blick überraschenden Thesen des Öffentlichen Abendvortrags von Ursula Thiemer-Sachse (Freie Universität Berlin) am 14. Februar 2019. Die Thesen beruhen indes auf jahrzehntelangen Forschungen der Altamerikanistin.

Mehrere Fachvorträge der vorgestellten Tagung widmen sich der Form bzw. den physikalisch-chemischen Eigenschaften der untersuchten Handschriften. So hebt Julia Madajczak (Universität Warschau) die Zusammengehörigkeit mehrerer Fragmente eines Zensus für Tribute und Abgaben hervor, die im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts auf verschlungenen Wegen aus Mexiko nach Paris und Berlin und im 20. Jahrhundert auch nach Krakau gelangten. Die Rekonstruktion der ehemaligen Reihenfolge der Fragmente erlaubt neue Erkenntnisse, in welcher Art und Weise die Nahuas ihre Abgaben entrichteten.

Erläuterung des Humboldt-Fragments VIII (Angelika Danielewski, 15.02.2019, Simon-Bolivar-Saal)

Erläuterung des Humboldt-Fragments VIII (Angelika Danielewski, 15.02.2019, Simon-Bolivar-Saal)

Danielewski entdeckt erstmals, dass das Humboldtfragment VIII auch auf der Rückseite Texte und Bilder aufweist. Die formal ähnliche Struktur zeigt, dass Vorder- und Rückseite zusammengehören. Aus der Analyse lassen sich zusätzliche Erkenntnisse nicht nur über den Inhalt, sondern auch über die ursprüngliche Form von Fragment VIII – also Blattsammlung oder Leporello (das heißt mehrere aneinandergeklebte und dann gefaltete Amateblätter) – ableiten.

Renate Nöller und ihre mexikanische Kollegin Tatiana Falcón (Universidad Nacional Autónoma de Méxica) stellen anhand verschiedener Messverfahren die Unterscheidung von typischen Farbmischungen und Tinten für indigene bzw. europäische Manuskripte heraus, wobei die durch eine Schildlaus (Dactylopius coccus) erzeugte Farbe Cochenille (Karmin) in europäischen Handschriften nur im Ausnahmefall nachweisbar ist. Aus Europa kommen bis zum 18. Jahrhundert hingegen häufig Farben mit bis heute chemisch nachweisbaren Anteilen an Kohlenstoff oder anderen Mineralien. Die Unterscheidung zwischen tierisch oder pflanzlich bzw. durch metallische Beimischungen in Lösungen erzeugten Farben erscheint sogar als möglicher Marker für einheimische oder abendländisch beeinflusste Handschriften. Diskutiert wird neben der Art und Verwendung der gängigen Messverfahren auch die benötigte Software für den von diesseits wie jenseits des Atlantiks gewünschten Austausch von Bildern aus der Kolonialzeit Lateinamerikas.

Weitere Vorträge der Tagung, darunter der von Michael Dürr (Zentrale Landesbibliothek/Freie Universität Berlin) und Ulrike Mühlschlegen (IAI) über ein Wörterbuch für Spanisch und Nahuatl nebst Glossierung in der selten belegten indo-amerikanischen Sprache Otomí, drehen sich um die Provenienz- und Überlieferungsgeschichte bedeutender Handschriften aus Mexiko. In neuerer Zeit spielen dabei nicht nur die spezielle Sprache der Missionsüberlieferung, sondern auch der Stellenwert gelehrter Sammlungen eine immer wichtigere Rolle. Erinnert sei nur an die Sammlung Botorini (18. Jahrhundert) oder den Nachlass von Eduard Seler (1849-1922). Letzterer wird heute im IAI aufbewahrt und bedarf noch einer gründlichen wissenschaftlichen Erschließung.

Marie-Luise Heckmann (SBB PK, IIIA/Universität Potsdam)

Wissenswerkstatt-Schulungen im Februar

In den Workshops der Wissenswerkstatt können Sie sich aus vier übersichtlichen Modulen genau die Schulungen aussuchen, die am besten auf Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind:

  • Im Modul A finden Sie die grundlegenden Einführungen in die Benutzung der Bibliothek.
  • Die Kurse der Module B (Einführung) und C (Vertiefung) widmen sich den Recherchetechniken bei der Literatursuche.
  • Das Modul W ist unser Angebot für Wissenschaft und Forschung. Literaturverwaltung, wissenschaftliches Arbeiten und Publikationsberatung stehen hier auf dem Plan.

Im Februar möchten wir Sie zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

Modul A – StabiStart-Einführungen:

  • Haus Potsdamer Straße:
    Montag, Mittwoch und Freitag: 11 Uhr
    Dienstag und Donnerstag: 17 Uhr
    Treffpunkt: I-Punkt in der Eingangshalle
  • Haus Unter den Linden:
    Mittwoch: 11 Uhr
    Treffpunkt: Erstauskunft im Eingangsbereich

 

Modul B – allgemeine und fachspezifische Rechercheworkshops:

 

Modul W – Angebote für Wissenschaft und Forschung:

Events

Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0

CrossAsia-Einführung – Schwerpunkt Korea (Workshop) am 9.11.

CrossAsia-Einführung – Schwerpunkt Korea (Workshop)

  • Veranstaltung

    Klicken Sie auf den obigen Link um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.

  • Termin

    Do, 09. November 2017
    18.30 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0


In dieser Veranstaltung soll das Portal CrossAsia näher vorgestellt werden. Zunächst wird ein Überblick über die einzelnen Module gegeben:

  • CrossAsia Suche
  • Digitale Sammlungen und Themenportal
  • Diskussionsforum und CrossAsia Campus
  • Zugriff auf bibliographische und Volltextdatenbanken in ostasiatischen Sprachen

Nach einem Überblick über die Angebote und Suchmöglichkeiten bei CrossAsia werden einzelne koreanische Datenbanken vorgestellt und gemeinsam ausprobiert, z.B.

  • die Datenbanken DBpia und KISS
  • die Suche über RISS International
  • die Archive der Tageszeitungen Chosun Ilbo und Donga Ilbo

Gerne können Sie Fragen mitbringen!

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

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Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0

CrossAsia-Einführung – Schwerpunkt Südostasien (Workshop) am 14.11.

CrossAsia-Einführung – Schwerpunkt Südostasien (Workshop)

  • Veranstaltung

    Klicken Sie auf den obigen Link um sich weitere Veranstaltungen anzeigen zu lassen.

  • Termin

    Di, 14. November 2017
    18.30 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0


Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Portal CrossAsia mit seinen Angeboten zu Südostasien.

Es wird insbesondere die Suche nach originalsprachigen Materialien in nichtlateinischen Schriften vorgestellt. Dabei wird auf unterschiedliche Transkriptionssysteme eingegangen und es werden Recherchestrategien vorgestellt. Außerdem lernen Sie Südostasien-Datenbanken und originalsprachige Zeitschriftenbestände kennen.

Gerne können Sie Ihre Fragen zu unseren Angeboten mitbringen!

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

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Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0

CrossAsia introduction – all regions (Workshop in English) 15.11.

CrossAsia introduction – all regions (Workshop in English)

  • Veranstaltung

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  • Termin

    Mi, 15. November 2017
    18.30 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)



Das Bilderalbum Murasaki shikibu genji karuta enthält Illustrationen von Utagawa Kunisada (1823-1180) zu den 54 Kapiteln einer Parodie des Genji-Romans, dem Nise murasaki inaka genji, Farbdruck 1857, Signatur: 37647 ROA | SBB PK, CC BY-NC-SA 3.0


This workshop will introduce the CrossAsia platform and its resources and services for research on East Asia.

Topics such as access to CrossAsia, information discovery, and lending policies will be covered. The workshop will address all East Asian regions and languages and briefly look into the most important databases for China, Japan, and Korea.

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