Verwaiste Bücher? Die Privatisierung der DDR-Verlage und ihre Konsequenzen für Leser, Bibliotheken und Autoren

Der Verleger und studierte Philosoph und Lateinamerikawissenschaftler Dr. Christoph Links hat sich in den letzten Jahren mit dem Schicksal der 78 Verlage der DDR beschäftigt. Was ist aus ihnen im Zuge der Privatisierung geworden, welche Wissenstraditionen wurden fortgesetzt, was ging verloren? Diese Überlegungen mündeten in einer Dissertation, die im Institut für Bibliothekswissenschaften zu Berlin verteidigt wurde und inzwischen auch als Buch erschienen ist. Die „Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ verfügt aus dem Bestand der ehemaligen Deutschen Staatsbibliothek durch das Pflichtabgabegesetz der DDR über die gesamte Buchproduktion dieser Verlage.
Wie sieht es heute aus? Welche Folgen hat die Umgestaltung der Verlagslandschaft für die Bibliotheksbenutzer, die Bibliotheken und die Autoren?

Ort:            Staatsbibliothek zu Berlin,
                  Haus Potsdamer Straße
Termin:       11. März 2010, 18.15 — 19.45 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebetein
Weitere Informationen zum Verlag und zur Publikation finden Sie hier

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