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Wir wollen’s wissen: Nutzungsumfrage läuft | We Really Want to Know: Usage Survey Online

Seit 13.10. läuft die erste große Online-Nutzungsumfrage der Staatsbibliothek seit 2018. Wie relevant sind welche Angebote und Services für wen? Wie zufrieden sind Sie mit der Staatsbibliothek? Das und mehr wollen wir wissen. 3790 von Ihnen, liebe Nutzer:innen, wurden zufällig ausgewählt und zur Teilnahme eingeladen. Ihre Reaktion begeistert: nach nur einer Woche beträgt der Rücklauf bereits 442 ausgefüllte Umfragen – vielen vielen Dank dafür! Der Fragebogen ist  umfangreich und lang (wir wollen einfach so viel von Ihnen wissen!), umso wertvoller ist jeder ausgefüllter Fragebogen mit Ihrem Input.

Weiterhin zählt jede Teilnahme, und die Umfrage läuft noch bis 9. November. Über die Ergebnisse wird anschließend hier im Blog sowie auf der Webseite berichtet.


We Really Want to Know: Usage Survey Online

As of 13th October, the Staatsbibliothek’s first big online user survey since 2018 is up and running. Which library services and facilities are relevant to what degree and for whom? How well does the library meet your requirements and how satisfied are you with our services? 3790 users have been randomly selected and invited to participate. And your reaction is inspiring: after only one week 442 of you have already participated – thank you so much! The questionnaire is quite extensive (we simply want to learn so much!) –  the more valuable is each and every filled-in questionnaire.

Therefore every participant counts. The survey is online until 9th November. Subsequently, you’ll find information about the survey’s results on the library’s website as well as here in the library’s blog. Stay tuned.

3 Kommentare
  1. Avatar
    Buchschnecke sagte:

    Sie wollen’s wissen? Aber nicht von allen. Sie möchten offenbar kein breites Stimmungsbild erhalten. Freut uns. Sie können sich glücklich schätzen. Wir kennen niemanden Lesenden, die jemals nach seiner Meinung von Ihnen gefragt wurde. Wen auch immer Sie fragen!?
    Dennoch ein unerfragter Hinweis: In fast jeder Bibliothek und jedem Archiv bundesweit sind inzwischen die Bestell- und Bereitstellungszeiten besser als in der Staatsbibliothek zu Berlin.
    Wir würden uns freuen, wenn zukünftig nur noch einmal pro Woche und perspektivisch nur noch einmal im Monat Bücher bereitgestellt werden. Zum Beispiel zum Monatsfünfzehnten. Annahmeschluss von Bestellungen eine Woche vorher. Dann wissen alle woran sie sind. Sie können noch mehr Personal einsparen. Und niemand muss sich die Mühe machen und im Ausleihkonto schauen, ob sie schon nach 18 Stunden ein Buch aus dem Haus Potsdamer Straße im Haus Potsdamer Straße bereitgestellt werden konnte.

    Es gab Zeiten, da konnte bis 16:30 Uhr bestellt werden und es wurde bis 18:30 Uhr bereitgestellt. Teils konnte gegen 17 Uhr bestellt und noch am selben Abend das Buch abgeholt werden. Die Geschwindigkeit war auch eine andere: 30 Minuten bis 3 Stunden war wochentags innerhalb eines Hauses üblich. In der AGB werden Medien bis heute tagtäglich(!) binnen 10-30 Minuten aus dem Magazin bereitgestellt. Inzwischen sind bei Ihnen in der Staatsbibliothek die Bereitstellungszeiten soweit eingegrenzt, dass Sie einem Haus, das sich zur weltweit ersten Liga zählt, nur noch grotesk sind.

    Oder sind bei Ihnen Bücher nur noch Repräsentation, Imagepflege, fotogene Hintergrundbilder und Stapelware, damit der Laptop eine gute Arbeitshöhe hat?

    Interessiert Sie vermutlich nicht. Oder Sie finden diesen Hinweis vermutlich aggressiv und ärgern sich. Aber dass Sie seit Jahren das Arbeiten immer weiter erschweren, scheint Ihnen nicht bewusst oder Sie nehmen es bewusst in Kauf? Wem auch immer Sie welche Fragen stellen!? Wir möchten inzwischen auch viel von Ihnen wissen. Und echte Verbesserungen – digital genauso wie in der Nutzung von gedruckten Werken.

    Bei Ihren hoffentlich äußerst kostspieligen „Umfragen“ (irgendwo muss das Geld ja verbraten werden) werden Sie schon die Richtigen fragen. Und danach sicher einiges ändern: wie wär’s mit einer Schmuseecke? Fünf überdachte Fahrradstellplätze, mit denen Sie sich schmücken können? Oder USB-Ports an und in den Schließfächern zum Laden? Oder, jetzt wo wir die Arbeit der Verbuchung selbst übernehmen dürfen, eine Öffnung der Ausleihe außer Haus nur noch Mo, Mi, Fr von 10-13 Uhr (statt die Ausleihe von Magazinbestellungen wie ebenfalls z.B. in der AGB möglich während der gesamten Öffnungszeiten)? Oder eine exklusiven Routing-App, mit der wir uns aus der Cafeteria zurück zum Arbeitsplatz oder zum passenden Spind führen lassen können? (Buchstandorte in den Handbibliotheken sollten dann hingegen auf keinen Fall angezeigt werden. Richtig, solches Wissen irritiert nur und ist viel zu kompliziert.) Brauchen Sie weitere gute Ideen? Gegen ein angemessenes Beratungsentgelt und bei Bereitstellung von Büchern in ebenso angemessener Zeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns hier Ihren Kontakt mit dem Stichwort „Buchlose Bibliothek“ und wir finden viele weitere tolle Lösungen für Probleme, die wir uns zusammen noch ausdenken. Alternativ könnten wir auch Standards für eine attraktive Bibliothek des 21. Jahrhunderts entwickeln und setzen, in der Digitales und Analoges Hand in Hand gehen.

    Wir freuen uns auf Ihr Angebot!

    Antworten
    • Annette Kaufmann
      Annette Kaufmann sagte:

      Liebe:r Bruchschnecke, auch wenn die Einladung zur Umfrageteilnahme nicht an alle Nutzenden der Staatsbibliothek ging, sind wir an Hinweisen von allen Leserinnen und Lesern interessiert. Wir bedanken uns daher für die Anregungen und laden gerne ein zum sachlichen Gespräch. Wenn daran ein Interesse besteht, nutzen Sie bitte das Kontaktformular und wählen unter Thema „Anregungen“.
      Zur laufenden Umfrage wurden 3790 Personen randomisiert als Stichprobe ausgewählt. Ab einer Antwortrate von 10% der Eingeladenen gilt die Umfrage als repräsentativ.

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